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MWSt-Erhöhung: Vieles ist entgegen den Werbeaussagen teurer geworden

Obwohl uns die Werbung weismachen will, dass infolge der Mehrwertsteuererhöhung nicht alles teurer geworden ist, ist nach Feststellung der Bundesbank das Gegenteil eingetreten.

Speziell bei Neuwagenverkäufen (sn berichtete) machte sich die Erhöhung der MWSt auf 19 Prozent bemerkbar, so dass die Jahresteuerung von 1,1 auf jetzt 3,0 Prozent zulegte. Das führte dazu, dass 25 Prozent weniger Neuwagen verkauft wurden.

Auch die Energiepreise sind durchschnittlich um 2,4 Prozent gegenüber dem Jahresanfang angestiegen und dies obwohl der Ölpreis sich rückläufig entwickelt hat. Darüber hinaus sind auch die Preise für Dienstleistungen angestiegen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Erhöhung
Quelle: www.welt.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2007 17:04 Uhr von SpyBreakOne
 
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ja und ? das wußte ich auch schon denn immerhin kostet das becks am kiosk 1.20€ statt 1 € für nen 0,33 l.
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24.05.2007 18:16 Uhr von MasterDogg
 
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Teuerung: Viele Lebensmittel sind gang einfach doppelt so teuer geworden und die erinnerung, ob der gemerkte Preis nun Euro oder D-Mark waren schwindet auch so allmählich, wer sammelt schon noch Einkaufsprospekte aus D-Mark Zeiten? Die Discounter sind sowieso nur am Jammern, dabei haben die doch gerade nochmal durch die Zwangspfandeinführung die Taschen richtig voll gemacht. Wer sagt, man bekommt es wieder, hat das ganze nicht richtig durchschaut.
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24.05.2007 18:25 Uhr von JCR
 
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Ähhh, das wird jetzt nicht ernsthaft jemanden überraschen, oder?
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24.05.2007 18:47 Uhr von SGGWD
 
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Wartet mal hat die BILD nicht vor kurzem erst das Gegeteil behauptet?
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24.05.2007 19:53 Uhr von page
 
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Geld nach oben schaufeln! Die erste Pflicht der Regierenden ist es die Minderheit der Wohlhabenden gegen die Mehrheit zu schützen.
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24.05.2007 19:55 Uhr von derSchmu
 
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Die Bild erwaehnt nur Reiseangebote von Aldi aber nicht, dass Aldi mittlerweile bzw. schon seit laengerem die Preisgarantie verworfen hat, wodurch die Preise nicht durch die MwSt-Erhoehung veraendern sollten.

Mittlerweile sind die Preise dort auch teurer geworden...hat nur kaum wer bemerkt, weil die anderen Discounter sich genauso verhalten haben...
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24.05.2007 20:03 Uhr von Asalin
 
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Wen wunderts: das das gemeine Volk immer dicker wird, wenn die guten Lebensmittel immer unerschwinglicher werden.
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24.05.2007 20:29 Uhr von RigoBaerchen
 
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hui wie konnte denn das passieren?! jetzt bin ich aber wirklich überrascht...
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24.05.2007 23:33 Uhr von ToSar
 
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@page: Faselkopp. Als Besserverdienender zahlste dir doch heute den Arsch ab. Bist wohl auf die Propaganda der Linken reingefallen.
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24.05.2007 23:46 Uhr von Troll-Collect
 
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@tosar: Nein, wie kann man nur. Also das geht doch nicht. Wenn jemand schon den Reichtum alleine schultern muss, jeden Monat erneut voller sorgen ist, wo hin jetzt auch noch mit der neuen Kohle - wie kann man so jemanden auch noch mit Steuern belasten?
Ist doch viel gerechter das dem Pöbel aufzulegen, denn der hat doch den Kopf noch frei, braucht sich nicht um Depots usw, zu kümmern. Immerhin entlastet man ihn schon von der komplizierten Verwaltung der Kohle.

"EINKOMMENSENTWICKLUNG
Arbeitnehmer bleiben auf der Strecke"
http://www.spiegel.de/...

Die Schere zwischen Gewinneinkommen und Arbeitseinkommen öffnet sich weiter. Die Netto-Lohnquote – also der Anteil der Arbeitseinkommen am verfügbaren Einkommen aller privaten Haushalte – habe 2005 mit 41,2 Prozent einen historischen Tiefstand erreicht
http://www.netzeitung.de/...

Im vergangenen Jahrzehnt sind die Reichen in Deutschland immer reicher geworden, während das Bruttoeinkommen der Durchschnittsverdiener nicht angestiegen ist.
http://www.tagesschau.de/...

Die unteren 50% der Haushalte in der Bundesrepublik verfügen über knapp vier Prozent des gesamten Nettovermögens. Die vermögensstärksten 20% vereinigen gut zwei Drittel des Gesamtvermögens auf sich, während sich das oberste Zehntel allein fast 47% teilt. Rund ein halbes Prozent der BundesbürgerInnen (400.000) verfügt derzeit über ein Viertel (1,25 Billionen) des gesamten Geldvermögens der Bundesrepublik. 91 BundesbürgerInnen haben ein Vermögen von jeweils mehr als einer Milliarde Euro. Die 17 reichsten Niedersachsen besitzen ein Gesamtvermögen von 6,6 Milliarden Euro. Zahlen, Daten, Fakten über Reichtum in Niedersachsen und der Bundesrepublik Deutschland.
http://www.arbeitnehmerkammer.de/...


Wach auf, Kerl!
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24.05.2007 23:54 Uhr von opelfanatic
 
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@Troll-Collect: Hmm.. und wofür plädierst du jetzt? Für staatliche Enteignung um es den Armen zu geben?
Irgendwie will sich mir der Sinn deines Beitrags nicht so ganz erschließen.
Es soll Leute geben, die für ihr Geld hart arbeiten oder gearbeitet haben und das ein Fließbandarbeiter nicht das Gleiche verdient wie ein Manager sollte eigentlich mittlerweile auch dem Letzten klar geworden sein.
Wir leben im Kapitalismus und nicht im Sozialismus. Wobei mal eben angemerkt werden sollte, dass der Sozialismus bisher überall kläglich gescheitert ist. Wie kommt das nur?
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25.05.2007 00:02 Uhr von Troll-Collect
 
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@opel: Ich plädiere einfach nur für das, was jahrzehnteland in Deutschland üblich war und auch eigentlich Rechtslage ist:
Besteuerung nach der Leitungsfähigkeit und Einhaltung des Sozialstaatsgebots des Grundgesetz.

Die Artikel waren die Antwort auf das naive "Als Besserverdienender zahlste dir doch heute den Arsch ab"

Die (so genannten) Besserverdienenden sind in den letzten Jahren derart entlastet worden, dass die aktuellen Verwerfungen verstärkt wurden.
Während für "Normalverdiener", die ohnehin durch die Einkommensentwicklung benachteiligt wurden, die Belastungen immer mehr erhöht wurden, hat man gleichzeitig (obwohl angeblich keine Kohle) Konzerne und Spitzenverdiener hohe Entlastungen hinterher geworfen.

"Es soll Leute geben, die für ihr Geld hart arbeiten oder gearbeitet haben und das ein Fließbandarbeiter nicht das Gleiche verdient wie ein Manager "
Ach, Fließbandarbeiter usw. arbeiten nicht hart?
Natürlich sollen Qualifikation und Verantwortung honoriert werden, was derzeit abgeht ist aber teilweise obszön und ist mit "Leistung" nicht zu rechtfertigen, das resultiert einfach nur aus Macht, es wird gemacht, weil man es machen kann.

"Wobei mal eben angemerkt werden sollte"
*prust* als ob der Kapitalismus funktioniert. Abgesehen davon ist die Diskussion überflüssig, wie haben ein Grundgesetz.
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25.05.2007 00:53 Uhr von Davor
 
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opelfanatic: "Hmm.. und wofür plädierst du jetzt? Für staatliche Enteignung um es den Armen zu geben?"

siehste du Kind des 21. Jhdts - sowas wäre früher AUCH obszön gewesen - TC verlangt einfach nur was im Grundgesetz steht - 1. Eigentum verpflichtet und 2. der soziale bzw. innere Frieden muß gewahrt bleiben

Sowas gabs übrigens früher - Solidarität - solange der Sozialismus noch existierte und der Kapitalismus ne verdammte Konkurrenz hatte gab er scih auch sozial - das hat er mittlerweile nicht mehr nötig. Folgerichtig wird mit Folterstaaten mit denen man einerseits keine Probleme hat Geschäfte zu machen und deren Arbeitsmethoden (Leute mit Waffengewalt zur Arbeit zu ZWINGEN) dubios sind- also China - Geschäfte gemacht. Das Thema Menschenrechte - auch DAS ist Kapitalismus, Heuchelei @its best - kommt andererseits dann zum Tragen wenn es um Sachen wie "Vergabe der Olympischen Spiele" geht bzw. sonst irgendeine direkte Konkurrenzlage auftritt. Deswegen nutzt der Kapitalismus trotzdem ohne Probleme bestehende Foltereien aus - um den größtmöglichen Nutzen zu ziehen.

Was denkst du wie lange so ein gnadenloser Blutpumpen- und Knochenmühlenkapitalismus gut geht wenn man alle sozialen Errungenschaften über Bord schmeißt???

Der Kapitalismus darf folgerichtig auch nicht in jener scharfen Form toleriert werden daß man sich am Anblick von Verhungernden auf der Straße gewöhnen muß.

Daher kannst du deinen Kapitalismus-Sozialismus-Vergleich NICHT ziehen. Die westlichen Sozialdemokratien waren schon immer (früher zumindest) rel. sozial gerecht und haben die Armen unterstützt und die besten Punkte aus beiden Gesellschaftsformen verbunden (Eigeninitiative und Stützen der Armen). Eigtl. waren Länder wie Schweden eher sozialistisch als kapitalistisch.

Daher hinkt dein "Wobei mal eben angemerkt werden sollte, dass der Sozialismus bisher überall kläglich gescheitert ist."

Dies kommt daher daß du deine Definition von "Sozialismus" dem Vokabular von Adenauer oder Reagan entnommen hast und nicht den angepaßten Gegebenheiten der post-WK2-Nachkriegsordnungen Westeuropas. Sozialismus war eben NICHT das was du bei den osteuropäischen Wegsperr-Diktaturen als solche siehst - da irrst du dich leider gewaltig.

" Wie kommt das nur?"

Weil die Grundlagen deiner Annahme wie gesagt aus definitionstechnischen Gründen falsch ist.
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25.05.2007 01:39 Uhr von KonT
 
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@Davor: *spuckewegbleid* der mann kennt sich aus:-)
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25.05.2007 06:43 Uhr von Troll-Collect
 
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@Davor: Gute Analyse, zumal es kapitalistische Diktaturen en masse gibt, was man in den Verkaufsprospekten natürlich verschweigt.
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25.05.2007 08:10 Uhr von opppa
 
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page: Die beste Formulierung (in der Überschrift), die ich hier je gelesen habe!

Verbeugung!
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25.05.2007 08:33 Uhr von Ophiuchus
 
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@davor: 100 % ack. Du hast alles gesagt, was dazu zu sagen ist. Kompliment!
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25.05.2007 10:11 Uhr von page
 
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@ToSar: Anfälligkeiten für den Glauben an andere ist die größte Schwäche der Intelligenten. Es liegt in Charakter der Dummen, dass er die eigenen Person rückhaltlos bewundern kann.
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25.05.2007 10:16 Uhr von page
 
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@opppa: Wissen ist Voraussetzung für Denken und Handeln.
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25.05.2007 12:59 Uhr von ToSar
 
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@Troll-Collect: Ist wirklich süss was du da schreibst. Ich rede aber nicht von den Superreichen sondern von den Besserverdienern. Es ist so krank, dass jemand der 10.000 Euro im Monat verdient auf eine Stufe mit einem Superreichen gestellt wird. Denn der Verdiener (10.000 im Monat) zahlt alles in allem locker über 50% seines Einkommens in irgendwelche Kassen, Steuern usw.

Das die Superreichen nicht weiter entlastet werden sollen, da stimme ich dir sogar zu. Du ziehst nur viel zu viele über einen Kamm.

Ich weiss nicht was du verdienst... aber wenn du die Abgabenlast eines der Personen die ich anspreche siehst... und die dann selbst erleben darfst... dann fragt man sich natürlich... für wen arbeitet man. Für sich? Für den Staat? Für die anderen?

Übrigens.. ich bin hellwach
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25.05.2007 15:15 Uhr von radiodave
 
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MwSt für Lebensmittel ist konstant geblieben: "das wußte ich auch schon denn immerhin kostet das becks am kiosk 1.20€ statt 1 € für nen 0,33 l."

Das hängt dann aber maximal indirekt mit der MwSt-Erhöhung zusammen. Auf Bier sind nur 7%, genauso wie auf die meisten Lebensmittel.
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25.05.2007 15:31 Uhr von nester
 
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wegen den bierpreisen: die gersten bauern steigen auf raps um, weil der vom staat stärker subventioniert wird, von wegen alternative energien und so.
dadurch ich gerste aber weniger und dadurch teurer geworden wodurch beck´s z.b. teurer geworden ist. das hat ncihtts mnit der mwst erhöhung zu tun
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25.05.2007 16:34 Uhr von Troll-Collect
 
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@tosar: Auch jemand mit 10000 Euro mtl ist deutlich deutlich leistungsfähiger, als jemand mit 1200 Euro mtl. - oder meinst du beide sollen den gleichen Betrag zahlen?

Abgesehen davon ist das mit deutlich über 50% bei 10000 stark übertrieben:
Ein Single hat 5.492,07 EUR Netto, ein Verheirateter mit 2 Kindern hat 6.275,90 EUR netto, in beiden Fällen Abzüge deutlich unter 50%.

Aber in einem stimme ich dir zu: Der Mittelstandsbauch im Einkommensteuertarif muß angegangen werden, die Nichtanpassung der Progressionszone an die Inflation führt zu einer schleichenden Steuererhöhung. Vor zig Jahrzehnten hat man für damalige Verhältnisse einen Steuersatz für eine Einkommenstufe festgelegt, die durch die Nichtanpassung heute eine ganz andere Bevölkerungsschicht trifft.Mit 30000 Euro jährlich war man vor Jahrzehnten Spitzenverdiener, heute reicht es gerade für eine Familie.

"Du ziehst nur viel zu viele über einen Kamm."
Ich habe bisher nicht über Einkommenshöhen gesprochen, wo man die Grenzen zieht, da kann man durchaus rüber diskutieren.
Und um Mißverständnisse auszuräumen: Der Chef im inhabergeführten KMU gehört i.d.R. zu den Leuten, die sich ihr Salär verdient haben, ich meine hier andere Gruppen.
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25.05.2007 19:23 Uhr von Kampfpudel
 
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@ToSar: "für wen arbeitet man. Für sich? Für den Staat? Für die anderen?"

Die Frage stellte sich für mich letztes Jahr auch, ich konnte sie mir selbst beantworten, nach einem Blick in die Bücher. ;-)
Die Wahrheit tut manchmal weh, noch mehr weh tut es, wenn man gegen sie ankämpft.
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25.05.2007 20:36 Uhr von breitmaulfrosch
 
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wer konnte: doch so DUMM sein und der Werbung glauben ? Es ist und bleibt Verbraucherverdummung!!!!!!!!!

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