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Großbritannien: Ohne Einführung des Euro will Honda nicht mehr investieren

Wie Takeo Fukui, der Präsident des japanischen Autobauers Honda, heute bekannt gab, wird es keine weiteren Investitionen in das Werk in Swindon geben bis der Euro auch in Großbritannien eingeführt wird.

Grund für das Vorgehen ist die instabile Kalkulation durch mögliche Kursschwankungen des britischen Pfund. Man hat sich nun dazu entschieden ein Werk in der Türkei zu eröffnen. Dort sind Löhne niedriger, was die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen soll.

Fukui sagte aber auch, dass die Schließung des Werks in Großbritannien nicht geplant sei, da das Land ein großer Absatzmarkt ist. Das Werk soll demnach auch weiterhin voll ausgelastet werden.


WebReporter: Ziegenpeter667
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Großbritannien, Honda, Einführung
Quelle: www.spiegel.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2007 16:31 Uhr von Ziegenpeter667
 
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Tja, das haben sie nun davon, dass sie den Euro nicht eingeführt haben. Noch dazu erweist sich der Euro auch als sehr stabil, was auch noch für die Währung spricht.
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24.05.2007 17:26 Uhr von MasterDogg
 
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Euro/ Dollar: Außerdem könnten wir vieles in Dollar einkaufen, was früher ja anders war, 100€ sind ja mehr als 100 Dollar, leider schlägt das nicht immer so durch und wir zahlen irgendwie noch so einen Dollar Aufschlag
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24.05.2007 17:29 Uhr von Malik2000
 
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Briten sind eben keine guten EU-ropäer: Die Briten wollen eigentlich nichts von der EU übernehmen, sondern nur deren Vorteil im Bereich Wirtschaftsmarkt nutzen. Entweder in der EU und dann komplett oder gar nicht. Diese Zerfledderei macht eine Union, wie sie die EU sein will auch unmöglich. Nicht nur zu unüberlegte Erweiterungen.
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24.05.2007 17:39 Uhr von MasterDogg
 
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@malik2000: Aber um was sonst ausser Vorteile geht es bei der EU, ist ja keine religiöse Vereinigung und sogar dort geht es ganz klar um Vorteile, als ob alle so bescheiden wären, naja für uns war die Trennung vom Pfund nicht sehr schwer, die Briten haben ja auch noch zöllische Maße und Gewichte, aber auf den guten schottischen Butterkeksen stört uns die Angabe genausowenig, wie auf den Jeans. Wer verliert schon gern nationale Identität? Ansonsten habe ich die Briten als sehr gastfreundlich kennengelernt, köstlich auch ihr legendäres Frühstück.
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24.05.2007 17:54 Uhr von capitalism ftl
 
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@ Malik @ Dogg: @ Malik: Ganz genau :)
@ Dogg: Union [sic]
kommt von lat. unio = Einheit
Eine Einheit hat keine Unterschiede, oder?
Das hat mich damals schon angekotzt, dass diese menschen immer ihre Extrawurst haben müssen.

Ich unterstütze Honda´s schritt voll und ganz.
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24.05.2007 18:07 Uhr von MasterDogg
 
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@capitalism: Bitte bedenke, das es mal EWG=Europ.Wirtschafts Gemeinschaft hieß, heutzutage aus dem dänischen übersetzt heisst es Vereinigung, besser, wenn wir uns die anderen Horizonte nicht versperren, wobei Union wohl aus dem lateinischen kommt.

Also eine Union, wo alles gleich ist, nein danke, beim Werkzeug passt ja immerhin der 10er Schlüssel auch vom zöllischen, besser wir bedienen uns dort der Mengenlehre.
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24.05.2007 18:30 Uhr von ciaoextra
 
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Die GB: nimmt sich einfach das Recht Sonderbrötchen für sich zu backen und sich außerhalb der EU zu stellen; ist ja auch Logo bei der engen Freundschaft zu den USA. Sollen sie doch anfragen ob sie nicht der neueste Staat der USA werden können und ganz aus der EU abhauen.
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24.05.2007 18:32 Uhr von Ziegenpeter667
 
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@ 911tom: Darin, dass vieles teurer wurde stimme ich mit dir überein, aber warum meinste unser "Dreckseuro" wäre schlecht?? Der Euro ist mittlerweile stärker als der Dollar und gegen Schwankungen sehr resistent, da er an mehreren Ländern hängt. Was ist dazu im Vergleich bitte das britische Pfund?? Genau, wirtschaftlich nicht viel Wert. Sie haben lediglich bewiesen, dass sie an ihm hängen, gebracht hat ihnen das aber rein gar nichts.
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24.05.2007 18:36 Uhr von Jimyp
 
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@911tom: Der Euro ist auch sehr stark und stabil! Mit der DM wäre auch alles teurer geworden!
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24.05.2007 19:44 Uhr von page
 
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was wollen die Japaner ??? die sind doch eh schon seit den 90-er pleite
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24.05.2007 20:27 Uhr von MasterDogg
 
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@page: Wenn pleite so aussieht, scheint es genau das richtige zu sein...
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24.05.2007 20:34 Uhr von Daemiel
 
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51st State of America: Die Briten sind viel stärker an die USA gebunden, als man denkt.
New Model Army nannten das Problem doch schn mal beim Namen: New Model Army - 51st State (of America)
Und das schon 1986 ;)
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24.05.2007 20:45 Uhr von page
 
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@MasterDogg-p: Japan vor der Pleite
Aus: Financial Times Deutschland, 14.2.2002.

?Wie kann es sein, dass das reichste Land der Welt am Rande des finanziellen Zusammenbruchs steht? In Japan wanken die Banken. Jede Pleite eines Industrie- oder Handelsunternehmens kann Gl?ubigerbanken in den Strudel rei?en und eine nicht mehr kontrollierbare Kettenreaktion im gesamten Finanzsektor ausl?sen. Dann w?re die Jagd nach Liquidit?t er?ffnet - und Kredit nicht mehr zu haben.

Eine solche Finanzimplosion des Inselreiches w?re f?r Au?enstehende wenig vergn?glich. Die Welt mag den Zusammenbruch des gro?en Schuldners Argentinien ertragen. Wenn der gr??te Gl?ubiger zusammenbricht, wird das die Zinsen in Amerika und Europa nach oben schie?en lassen, die Aktienm?rkte in die Knie zwingen und die erhoffte Erholung der Weltkonjunktur zunichte machen.

In der Analyse, wie es zur japanischen Misere kam, sind sich Volkswirte unterschiedlichster Provenienz einig. Die Hyperblase am Aktien- und Immobilienmarkt bis 1989 hat einen Schein von Werthaltigkeit dieser Assets erzeugt und damit eine gigantische Verschuldung von Unternehmen und Banken erm?glicht. Als die Marktwerte auf Normalma? gestutzt waren, blieben die Schulden ?brig. Sie so schnell abzuschreiben, wie ihre Bedienung fragw?rdig wurde, h?tte Anfang der 90er Jahre die Realwirtschaft Japans ins Mark getroffen. Dem Staat blieb nichts anderes ?brig, als Steuer- und vom Bond-Markt geborgte Gelder nachzuschie?en. Die Krise Japans wurde so gemildert, aber auch verl?ngert.

Rentier-?konomie
Zudem blieb Japan dank hoher Leistungsbilanz?bersch?sse gr??ter Kapitalexporteur der Welt. Der Kapitalexport droht Japan in den Dauerzustand einer Rentier-?konomie zu versetzen. Was im Inland an Geld entsteht, wird dank der dauerhaft hohen Sparquote der Privathaushalte und der Unlust der Unternehmen, im Inland zu investieren, in ausl?ndische Wertpapierm?rkte geschaufelt. Die noch erfolgreichen Industrieunternehmen wie Toyota, Canon oder Sony errichten ihre Werkb?nke im Ausland und h?ufen zudem, ebenso wie die unwilligen Konsumenten, liquide Mittel an. Das Land entindustrialisiert sich.

Diese Entindustrialisierung ist die reale Seite dessen, was ansonsten die Deflation genannt wird. Umgekehrt kann man die Deflation nicht nur mit den Mitteln der Geldpolitik bek?mpfen. Die Aufforderung an die Notenbank, ein - positives - Inflationsziel bekannt zu geben und es auch durchzusetzen, ist leicht erhoben. Dennoch gilt auch in Japan, dass eine Zentralbank Inflation und Wachstum zwar bremsen, aber genauso wenig anschieben kann, wie man mit einem Strick einen Wagen anzuschieben vermag.

Auch das zu Nullzinsen angebotene Zentralbankgeld wird verschm?ht. Und wer es haben will, legt es im Ausland an, wo es wenigstens Zinsen bringt - und das bei einem als geringer erachteten Risiko.

Unter diesen Umst?nden ist es keine gute Idee, den Yen abzuwerten. Damit soll - so die modische Theorie - wenigstens die Exportwirtschaft Japans zu alter Gr??e getrimmt werden. Nur macht diese Kur auch die chronische Krankheit schlimmer, denn ein schw?cher werdender Yen regt den Kapitalexport weiter an. Das lohnende Spiel, sich in Yen zu niedrigen Zinsen zu verschulden, um h?her verzinsliche Dollar- oder Euro-Werte zu kaufen, w?rde noch beliebter. Zum Gewinn aus der Zinsdifferenz k?me der W?hrungsgewinn.

Steigender Goldpreis
Der steigende Goldpreis zeigt, dass die Bankenkrise im Volk wahrgenommen wird. Die Regierung Koizumi wird zum 1. April die Einlagensicherung der Banken auf 10 Mio. Yen begrenzen. Offensichtlich glauben nicht alle Japaner, dass es bei diesem Angriff auf ihr Erspartes bleibt. Die Skeptiker warten den Zusammenbruch ihrer Bank gar nicht erst ab und tauschen Guthaben in physisches Gold.
Die Begrenzung der Einlagensicherung ergibt dann Sinn, wenn die Regierung gleichzeitig plant, tats?chlich einige Banken ?ber die Klinge springen zu lassen. Am Ende dieses Fiskaljahres, am 31. M?rz, m?ssen die Banken ihre Forderungen nach Marktwerten bilanzieren. Da der Tokioter Aktienindex Nikkei inzwischen auf unter 10.000 Yen gefallen ist, werden vermutlich erhebliche Abschreibungen f?llig. Das Ende nicht weniger Finanzinstitute w?re damit vorgezeichnet. (...)?
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24.05.2007 20:58 Uhr von jsbach
 
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Einigkeit in Europa stammt wohl als Relaunch aus Grimms oder Anderen Märchen. Da sollen jetzt schon 27 Staaten
gemeinsam über XY abstimmen und wenn nur einer dagegen ist......
Meine Generation wird es wohl nicht mehr erleben.. Euro überall... über alles auf der Welt...
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24.05.2007 23:02 Uhr von Ziegenpeter667
 
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@jsbach: Die nächste Weltwirtschaftskrise ist meiner Meinung nach nicht mehr fern. Wenn die Anleger das Vertrauen in den Dollar verlieren, der jetzt schon nur noch lebt, weil man sich daran festklammert und immer noch investiert, kann der Euro durchaus als stärkste Währung aufkommen. Was in der Zwischenzeit in der Weltwirtschaft geschieht ist allerdings nicht wünschenswert und dürfte in vielen Ländern eine Finanzkrise auslösen.
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25.05.2007 00:24 Uhr von Spaßbürger
 
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@page: "Financial Times Deutschland, 14.2.2002."

Junge wir ham jetzt 2007!

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern!

Wer meint mit 5 Jahre altem geschreibsel seine Kompetenz zu zeigen, dem ist nicht mehr zu helfen!
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25.05.2007 00:25 Uhr von madhouse
 
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schade schade schade: schon wieder werden wir Engländer über einen Kamm geschert - egal was die Mehrheit von der Politik hält.
Weil unsere Politker auf einer bestimmten Art und Weise handeln, glaubt ihr wohl, wir wollen Amis werden?
Jo, alles klar Leute.

Und Großbritannien wird es ähm, extrem jucken, was Honda zur Währung sagt - äähm not!

Und wer war das mit Extrawürste? Sorry, nix kapito!
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25.05.2007 01:33 Uhr von Whitechariot
 
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Früher oder später wird der Euro auch in Großbritannien eingeführt werden, da bin ich mir ziemlich sicher, die Währung verbreitet sich ja auch fortschreitend und außer der Schweiz wüßte ich kein Land mit einer "kleinen eigenen" Währung die wirklich eine Rolle spielen würde.
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25.05.2007 07:15 Uhr von artefaktum
 
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@Daemiel: "Die Briten sind viel stärker an die USA gebunden, als man denkt.
New Model Army nannten das Problem doch schn mal beim Namen: New Model Army - 51st State (of America)
Und das schon 1986 ;)"

"We´ve got no reds under the bed, but guns under our pillows"

Ja, geiles Lied (ich dachte jahrelang, das Lied sei von "The Clash".)
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25.05.2007 10:05 Uhr von page
 
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@Spaßbürger: Du lebst wahrscheinlich an der Realität vorbei dies ist noch heute so du mußt schon über den Tellerrand weiter sehen als mit deinen beschränkten Geist den du heute hast.
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25.05.2007 10:40 Uhr von lucky strike
 
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Der Teuro: durch den Euro wurde alles indirekt Teurer. Diese Umstellung haben fast alle ausgenutzt um die Preise willkürlich zu erhöhen. Durch den fehlenden Überblick ist es auch nicht sofort aufgefallen, als wenn DM Preise erhöht worden wären.
Meines Wissens nach haben viele EU-Länder eine gewisse Preiserhöhung erlaubt aber alles was über diesen %-Satz ging war illegal. Sowas hat deutschland verschlafen und somit konnte jeder legal die Preise hochtreiben.
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25.05.2007 17:55 Uhr von aquarius565
 
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Teuro: Dann wird alles 1:5 umgerechnet. also was früher 1 pfund kostete jetzt dann 5 Euro. Bitte sag mir einer warum alles 1:1 umgerechnet wurde. Versteh ich nicht. Ein Brötchen kostete 20 Pfennig heute muss man 40 Cent dafür berappen.
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25.05.2007 18:11 Uhr von Ziegenpeter667
 
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@aquarius: Also da wo ich wohne ist es genau andersrum. früher 40 pfennig und jetzt 25 cent. Is sicherlich teurer geworden, aber der Preis hat sich auf jeden Fall nicht verdoppelt xD
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25.05.2007 19:50 Uhr von DOMM
 
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@aquarius: Brötchen für 40 cent wo kaufst du???
Brötchen sind definitiv nicht teurer geworden , die wurden schon zu Dm Zeiten teurer gemacht worden da kostete es erst 40 Pfennig dann 50.

EURO hat Vorteile und aber auch Nachteile.
Es ist wissentschaftlich bewiesen, dass die Preise nur moderat angesteigen sind im Durchschnitt, ebenso wie es mit der DM geschehen worden wäre
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25.05.2007 20:10 Uhr von Slippy01
 
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@lucky strike: Ich verstehe nicht wie eine Preissteigerung illegal sein kann, solange keine Monopolstellung vorliegt.
Solange die Nachfrage besteht, können die Anbieter solange erhöhen wie sie lustig sind.

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