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Ex-US-Notenbank-Chef Greenspan befürchtet Börsencrash in China

Alan Greenspan, ehemaliger Chef der US-Notenbank, befürchtet einen Crash an der Börse von China. Greenspan begründete am gestrigen Mittwoch seine Ansicht damit, dass die derzeitigen Kurse nicht nachhaltig seien.

Allerdings geht er auch davon aus, dass die weltweite Wirtschaft dank ihres Wachstums diesen Kursverfall verkraften werde. Seit Beginn des Jahres sind die Kurse an der chinesischen Börse um rund 55 Prozent gestiegen.

An der amerikanischen Börse wurden die Äußerungen Greenspans mit Kursverlusten registriert.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, China, Chef, Börse, Note, Notenbank
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2007 11:23 Uhr von Gurkon
 
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dieses: monströse Wirtschaftswachstum kann auch auf Dauer nicht gesund sein... je höher man klettert, desto tiefer fällt man
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24.05.2007 12:00 Uhr von exekutive
 
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loool: es wird nicht nur ein crash in china erwartet, sondern ein weltweiter "horrorcrash".. okay dieser wird schon seit einigen jahren erwartet, doch bisher konnten die "experten" bzw. die finanzlenker diesen noch geschickt rauszögern... aber es ist nunmal unvermeintlich das es irgendwann so weit kommt.. vor allem alleine schon deshalb, weil das geld welches es auf diesen planeten gibt, nur zu einen minimalen %satz mit einem gegenwert bzw realen wert gedeckt ist

tja vielleicht wird ja china nun der der vorreiter sein, der die finanzmärkte zusammkrachen lässt...

natürlich spielen hier noch tausend andere dinge eine wichtige rolle und man kann diese überaus komplexe thema nur sehr schwer verständlich darstellen

lg
exe
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24.05.2007 12:54 Uhr von Curse
 
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@ Terrorstrom: Der Dollar würd alles runterziehen, ebenso die europäischen Länder, da wir auf die USA angewiesen sind (wie sie auch auf uns).

In China wird´s aber btw bald wirklich krachen, absolut überbewertet alles.
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24.05.2007 14:33 Uhr von api
 
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USA am Abgrund: Schon klar, dass USA versucht den Chinesen eins auszuwischen. Und da ist die Börse gerade recht. USA ist seit langem am Rande des Finanzcrashs und hält sich nur durch ihre Weltmachtspielchen noch einigermassen aufrecht. Die ultragigantische Verschuldung der USA ist nicht wegzuleugnen, da denken die sich halt immer was neues aus um den Erfolgreichen zu schaden. Was hat USA denn schon zu bieten ausser einem naturgegebenen schönen Land? Haarsträubende Finanzgebahren, Angriffskriege im Namen des (selbst gemachten) Terrors, Verleumdungen anderer Staaten, ultrarechtskonservatives Gedankengut verbreiten, eine einzige Katastrophe, dass so eine Gesellschaft sich als Weltpolizist und Machtführer aufspielt.
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24.05.2007 14:57 Uhr von GLOTIS2006
 
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die frage ist doch, was damit gemeint ist, wenn gesagt wird, dass ein "börsencrash" befürchtet wird. das ist nämlich kein bestimmter begriff. jeder weiß, dass die börse handelsplatz für allerlei verschiedene dinge ist. ich schätze man wollte mit dieser aussage auf die stark überbewerteten bodenpreise in den sonderverwaltungszonen und sonderwirtschaftszonen hinaus. wer mal dort war, weiß dass dort massiv neubauten forciert wurden, die nun in ganzen blocks leer stehen. diese sind mit absolut unrealistischen werten bei heimischen firmen, sowie bei ausländischen unternehmen bilanziert. nur die frage ist, wer diese gebäude mit grund und boden kaufne würde? nämlich niemand. ein ähnlicher "umstand" hatte damals in thailand die asienkrise ausgelöst, die sich dann von dort aus auf primäre lokale handelpartner in OA verbreiten konnte. die befürtchung um einen "crash" um die überwerteten immobilienpreise in china ist schon lange grundlage von spekulationen. das wirtschaftswachstum chinas kann auch nur fortbestehen, wenn die endlich versucht wird die produktivität zu erhöhen. ohne technologie kein fortschritt. das gilt für die it-bracnhe genauso wie für das wirtschaftswachstum einer nation. china hat viele probleme, ich hoffe es kommt kein weiteres dazu.
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24.05.2007 17:28 Uhr von Curse
 
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@ Glotis: Viele "normale" Chinesen haben ihre ganzen Ersparnisse, Altersvorsorgen etc. in Aktien investiert.

Wenn das zusammenbricht, bricht dort die Wirtschaft ein. Darum geht es.

@ api

Informiere dich doch mal...
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24.05.2007 21:12 Uhr von jsbach
 
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Ich halte von dem Experten: Greenspan sehr viel. Wenn der schon mal Husten hat dann aber kann es eine Lungenentzündung werden.
55 Prozent, das ist ja wie vor Jahren am "Neuen Markt" und wo ist der jetzt.......
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25.05.2007 00:19 Uhr von Ziegenpeter667
 
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@Terrorstorm: So viele Jahre wird die nächste Weltwirtschaftskrise nicht mehr auf sich warten lassen.

Die meisten Devisenreserven auf der Welt sind mittlerweile in Dollar gehalten. Der Dollar wäre schon längst tot, wenn nicht die Investoren immer weiter in ihn investieren würden um wieder für seine Stabilität zu sorgen. Greenspan hat da auch einen entscheidenden Teil zu beigetragen, indem er immer fröhlich den Zins erhöht hat, wenn Unsicherheiten aufkamen. Sollte es aber soweit kommen, dass die Investoren dem Dollar ihr Vertrauen entziehen, würden die Kreditzinsen erhöht werden um dem Abwärtstrend entgegenzuwirken. Das würde arme wie reiche zum sparen anleiten, was eine trudelnde Weltwirtschaft nach sich zöge. Die Folgen sind ersichtlich: Massenentlassungen, steigende Preise usw.
Sprich: Wir haben schon längst den Zeitpunkt verpasst nicht mehr in den Dollar zu investieren. Nun müssen wir es um eine drohende Krise hinauszuzögern. Schlimm ist nur, dass viele noch die Augen davor verschließen.
Lustig ist aber, dass sich das Vertrauen in der Wirtschaft der USA niederschlägt, was wiederum das Vertrauen der Investoren erzeugt. Also wird im Prinzip eine Scheinwelt geschaffen, in der es eine florierende US-Amerikanische Wirtschaft gibt, die jedoch auch nur durch Schulden des Staates ihre Erfolge feiern kann und durch die Investoren zu mehr Firmeninvestitionen angeregt wird. Durch die höhreren Firmeninvestitionen wird die Sicherheit für die Währungsinvestoren erzeugt, die dann wieder fleißig in den Dollar investieren.

Toll, oder?? Eine scheinbar gute US-Wirtschaft hält das ganze System am laufen xD
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25.05.2007 13:59 Uhr von ottonilli
 
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manche kapieren es nie spätestens seit dem schwarzen Freitag sollte es doch auch dem letzten klar sein, dass in der Börse angelegtes Geld von einem auf den anderen Tag futsch geht...
Sorry aber ich hab null verständnis für Leute die dabei ihr erspartes killen. Es ist nur schade das unsere Konjunktur auch unter dem crash leiden wird...
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25.05.2007 20:36 Uhr von Slippy01
 
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Ein Börsencrash muss nicht unbedingt zu: einer Weltwirtschaft führen. Stichwort Schwarzer Montag.
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25.05.2007 21:52 Uhr von ottonilli
 
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@slippy: Sinn?

Ausserdem haben Börsencrashs bisher immer zu einem Sturz der Weltwirtschaft geführt. Je nachdem wie groß die Börsenblase halt verschieden tief... und dir dürfte klar sein, dass die Blase in China enorme Ausmaße hat

(Und da die Chinesen viele US-Dollar halten, geht´s bei unseren Käufern direkt bergab)
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25.05.2007 23:18 Uhr von Troll-Collect
 
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Spannend: wo gleichzeitig die Immobilienblase in den USA zu platzen droht und auch andere Spekulationsblasen instabil werden.
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26.05.2007 10:56 Uhr von Slippy01
 
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@ottonilli: Der Sinn?
Einige meinten ja das ein Börsencrash gleich zu einer neuen Weltwirtschaftskrise führen muss, und das ist so falsch. Lies doch nochmal die News durch, selbst da steht drin, dass die Weltwirtschaft es verkraften kann.

Und nochmal als Beispiel, der Schwarze Montag Ende der 80er in den USA. Außerdem gab es in den 90er einen Börsencrash in Japan. Beide Male hat es die Weltwirtschaft gut verkraftet.
Ich bin gespannt auf deine Beispiele.
Außerdem gibt es zumindest in den USA eine Sicherung an der Börse die eine solche Krise wie 1929 verhindern soll.
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26.05.2007 12:59 Uhr von Ziegenpeter667
 
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@slippy: In der News steht, dass die Wirtschaft den Kursverfall, den es gab, verkraften wird und das hat sie auch. Von einer neuen Weltwirtschaftskrise ist da nicht die Rede. Diese wird allerdings entstehen, wenn man das Netz etwas weiter spinnt und soweit geht, dass die Investoren ihr Vertrauen, eben durch so einen kleinen Kursverfall, in den Dollar verlieren. Das hätte so weitreichende Folgen für die gesamte Weltwirtschaft, dass diese bestimmt nicht zu verkraften wären.
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26.05.2007 14:16 Uhr von Slippy01
 
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@Ziegenpeter667: Glaub du verwechselst da was. Der Kursverfall, wovon die Rede ist, ist eben noch nicht eingetreten.
Die kleinen Kursverluste in den USA nach der Warnung von Greenspan sind doch völlig unerheblich. Deshalb verliert keiner das Vertrauen in den Dollar.

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