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Bundesverfassungsgericht stellt uneheliche mit ehelichen Kindern gleich

Wie das Bundesverfassungsgericht entschied, ist es nicht legitim, bei getrennten Paaren einen Unterschied zwischen ehelichen und nichtehelichen Kindern zu machen. Eine Neuregelung soll bis Ende 2008 vorgenommen werden.

Geschiedene Mütter oder Väter hatten bis jetzt acht bis zehn Jahre lang Anspruch auf Unterhaltszahlungen, unverheiratete nur drei Jahre. Bundesjustizministerin Zypries will nun zu ihrem Vorschlag, den Betreuungsunterhalt gleichzustellen, zurückkommen.

Das Gericht argumentierte, dass die Unterhaltszahlungen für das Wohl des Kindes bestimmt sind und es daher egal ist, ob es aus einer Ehe hervorging oder nicht. Außerdem sei auch eine Dreijahresgrenze bei geschiedenen Ehepaaren vertretbar.


WebReporter: Ziegenpeter667
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Bundesverfassungsgericht
Quelle: www.sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2007 20:04 Uhr von Ziegenpeter667
 
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Das es angeglichen werden soll finde ich gut, allerdings wird man sich wahrscheinlich auf die Dreijahresgrenze einigen, wodurch einige Kinder bestimmt schlechter dastehen als es heute der Fall ist.
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23.05.2007 21:25 Uhr von Fritze Bollmann
 
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Welche Gleichstellung? Was hat dies mit Gleichstellung zwischen ehelichen und unehelichen Kindern zu tun, wenn der Erzeuger nur genauso lange dafür blechen darf?!?!

Nichts!

Was ist übrigens eine Dreijahresgrenze? Wenn man so etwas in eine "selbstgefertigte" News packt, dann bitte auch erklären.
Ansonsten einfach nur den Link in die Shoutbox setzen, Quelle kann ich auch allein lesen.
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23.05.2007 21:30 Uhr von Ziegenpeter667
 
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Was bitte @Fritze?? Tut mir Leid, aber du scheinst nicht aufmerksam zu lesen. Der Erzeuger bezahlt im einen Fall 8-10 Jahre für das Kind, im anderen nur 3. Also 8 bis 10 ungleich 3!!!!

Damit erklärt sich auch die Dreijahresgrenze, oder ist es so unverständlich. Die 71 anderen, die sich die News angesehen haben, scheinen es verstanden zu haben.

Deiner Bewertung ist einfach nur eine Frechheit, mehr muss ich dazu wohl nicht sagen!!
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24.05.2007 05:41 Uhr von Demy
 
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@Ziegenpeter667: Ähm, sorry, aber jetzt hast du es falsch verstanden.

Bei der Grenze geht es nicht um den Unterhalt für das KIND, sondern um den Betreuungsunterhalt für die alleinerziehende Mutter.

Jetzt ist es so,
die Mutter kann bei unehelichen Kindern bis zu 3 Jahre zuhause bleiben und Unterhalt für SICH dafür in Anspruch nehmen und geschiedene dürfen 8-10 Jahre zuhause bleiben und Unterhalt für SICH in Anspruch nehmen.
Das hat das Bundesverfassungsgericht kassiert, es muss eine gleiche Regelung her.

Der Kindesunterhalt für das KIND muss unabhängig davon bis vielleicht sogar zum 27. Lebensjahr bezahlt werden. Je nachdem ob das Kind studiert usw.
Oder es kommt ganz dicke (wenn das Kind behindert ist) dann wird Kindesunterhalt bis zum Lebensende bezahlt.
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24.05.2007 08:11 Uhr von patriciaknoche
 
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eheliche/uneheliche kinder: da habe ich schon lange drauf gewartet.mit welchem recht erhalten eheliche mehr geld als unehelich?Ist doch endlich mal eine gute entscheidung!
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24.05.2007 11:46 Uhr von Ziegenpeter667
 
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Stimmt natürlich @Demy: Ich war so in rage, weil ich das überhaupt nicht verstehen konnte, dass ich da was durcheinander geworfen hab. Du hast natürlich vollkommen recht mit dem, was du schreibst. Danke vielmals!
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25.05.2007 07:52 Uhr von Fritze Bollmann
 
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Autor: Ich wiederhole meine Frage. Was hat dies mit einer Gleichstellung zu tun? Das der Erzeuger nunmehr für ein uneheliches Kind genauso viel bezahlen muss wie für ein eheliches Kind ändert nichts an der Tatsache das dies nichts, aber auch überhaupt gar nichts über eine soziale Gleichstellung aussagt.
Lediglich durch eine höhere Subventionierung ändert sich nichts an dem Ansehen eines unehelichen Kindes vor seinen Anverwandten bzw. vor der Familie des Erzeugers.

Eine wirkliche Gleichstellung wäre erreicht wenn ein uneheliches Kind die gleichen gesetzlichen Ansprüche, Rechte aber auch Pflichten gegenüber seinem unehelichen Elternteil besitzen würde. Erst dies würde das uneheliche Kind dem ehelichen Kind gleichstellen.
Aber wenn Darwin recht hat, wirst du dies vielleicht in einigen tausend Jahren auch raffen.

Die Bewertung der News ist weder ein "Racheakt" noch eine "Frechheit". Denn ich verweise wiederholt auf meine Aussage. Wenn du irgendetwas spezifisches in eine News packst, dann sollte die Erklärung auch in deiner News stehen und nicht in der Quelle oder bei wikipedia nachzugoogeln sein. Also nicht auf den Schlipps getreten fühlen, sondern einfach einmal aus Fehlern lernen.
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25.05.2007 15:01 Uhr von Ziegenpeter667
 
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Ich weiß nicht warum du es nicht verstehst. Es einfach eine Gleichstellung in dem Sinn, dass für beide "Arten" von Kindern das gleich gelten muss. Was begreift man denn daran nicht? Auch das Ansehen eines Kindes ist dem Gericht und dem Gesetz vollkommen egal. Es geht lediglich darum, das Kinder, egal ob sie aus einer Ehe oder einer einfachen Partnerschaft hervorgehen als gleich angesehen werden und somit auch die Bezüge der Mutter/des Vaters die gleichen sein müssen. Aus diesem Grund ist das Wort Gleichstellung vollkommen richtig. Und wenn du schon so schlau tun musst und mit Darwin anfängst, kann ich dir auch mal einen Rat geben: Erst lesen, dann über das Gelesene nachdenken und dann kannst du posten, aber nicht voher.

Warum ich deine Bewertung als Frechheit empfinde kann ich dir auch gerne nochmal erläutern.
Ich kann ja wohl ein treffendes Wort aus der Quelle übernehmen. Warum soll ich es mir da schwer machen und alles umschreiben, was in einem Wort ausgedrückt werden kann? Das Wort "erklärt", auch wenn es für mich keiner Erklärung bedarf, sich aus dem zweiten Absatz. Wenn du dir sowas ergoogeln musst, dann tut´s mir Leid und ich kann nur empfehlen genauer zu lesen.

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