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Ex-Firmenchef von Heros muss zehn Jahre hinter Gitter

Im Prozess um die Veruntreuung von Kundengeldern beim ehemaligen Geldtransportunternehmen Heros ist Ex-Firmenchef Karl-Heinz Weis zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

Auch die drei weiteren angeklagten ehemaligen Manager wurden von der Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Hildesheim zu Haftstrafen zwischen sechs und acht Jahren verurteilt.

Über Jahre hinweg wurden bei Heros Kundengelder zu spät abgeliefert und in einem Schneeballsystem für die Aufrechterhaltung des eigenen Betriebs veruntreut. Die Schadenssumme belief sich nach den Ermittlungen auf ca. 250 Millionen Euro.


WebReporter: lawrenson
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Firma, Gitter
Quelle: de.biz.yahoo.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2007 16:51 Uhr von myfurde2
 
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Faires Urteil wer soviel Geld so dreisst Unterschlägt der hat es nicht anders verdient.
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23.05.2007 17:33 Uhr von Striker_rebirth
 
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@myfurde: Wer Geld veruntreut geht 10 Jahre in den Knast. Wer CD´s illegal kopiert geht 5 Jahre in den Knast.
Wer Kinder missbraucht bekommt 2 Jahre auf Bewährung oder eben gar nichts, weil er so tut als ob er bekloppt wäre.

Stimmt, unsere Justiz is wirklich ausserordentlich gerecht...
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23.05.2007 17:42 Uhr von Troll-Collect
 
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Mengenrabatt? Generalstaatsanwalt: Justiz unfähig, Gleichheit vor Gesetz durchzusetzen
«Unsere Strafrechtspflege funktioniert nur bis zu einem bestimmten Grad der Kriminalität», so lautet das desillusionierte Resümee von Dieter Neumann nach 33 Berufsjahren in der Justiz, zuletzt als Generalstaatsanwalt in Berlin.
Obwohl laut Verfassung keine Unterschiede gemacht werden dürfen, kämen kriminelle Wirtschaftsmanager eher ungestraft davon als gewöhnliche Ganoven. Bei Ermittlungen gegen Mächtige sei er auf Arroganz und Unverständnis gestoßen.

Artikel:

Kriminelle Manager kommen leichter ungestraft davon Berlins Generalstaatsanwalt Neumann kritisiert das ungerechte Strafrecht und die Arroganz der Macht
http://archiv.tagesspiegel.de/...

Interview:

„Die Reaktion der Mächtigen war oft geradezu erschreckend“
Generalstaatsanwalt Neumann über schwierige Urteile gegen Wirtschaftskriminelle, arrogante Verdächtige, Mitleid und seine vorgezogene Pensionierung
http://www.tagesspiegel.de/...
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23.05.2007 18:56 Uhr von SandraM
 
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Wie hat das funktioniert? Wenn ich mich richtig erinnere, hat Heros große Geldsummen nicht sofort weitergeleitet, sondern ein paar Tage behalten und dafür Zinsen kassiert.

Was machen Banken eigentlich anderes?
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23.05.2007 19:47 Uhr von moppsi
 
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Und absitzen müssen sie dann nur die Hälfte: oder noch weniger wegen guter Führung - und vermutlich auch noch im offenen Vollzug!
Und warum sind die nicht mit den ganzen Millionen frühzeitig abgehauen?
Weil es halt so gut lief, und die nicht dran dachten irgendwann erwischt zu werden!
Aber muss halt wissen wann man aufhören sollte.
Nur schlecht wenn man nicht in die Zukunft sehen kann!
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23.05.2007 21:20 Uhr von rolf.w
 
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@SandraM: "Was machen Banken eigentlich anderes? "

Sie schreiben dem Geldeigentümern die Zinsen gut und erwirtschaften auf anderem Wege noch mehr Zinsen.

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