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Finanzministerium: Prostituiertensteuer soll eingeführt werden

Finanzminister Steinbrück plant die bundesweite Einführung der Prostituiertensteuer. Wie eine Zeitung berichtet sollen Prostituierte, die in Bordellen arbeiten, eine Tagespauschale von 25 Euro bezahlen.

Mit dem neuen Gesetz müssen nun auch Prostituierte eine Steuererklärung machen. Bis jetzt haben nur einzelne Länder und Kommunen sexuelle Dienste besteuert, was sich jetzt ändern soll.

2002 wurde bereits das Prostitutionsgesetz verabschiedet, das den Prostituierten ermöglichte, in die Kranken- und Rentenversicherung einzutreten.


WebReporter: Ziegenpeter667
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Finanz, Prostituierte, Finanzminister, Finanzministerium
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2007 08:54 Uhr von pottburter
 
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cool: Cool, der Staat steigt ins Zuhältergeschäft ein.
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22.05.2007 08:59 Uhr von Nihilist1982
 
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Find ich richtig.: Wenn man mal von irgendwelchen Zwangsprostituierte aus Dunkelrußland absieht, verdienen die echt gutes Geld.

Wobei mir unerklärlich beibt wie man so verkommen kann, irgend ein fetten Thailand-Kalle Typ für rund 150€ ran zu lassen... *würg*
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22.05.2007 09:04 Uhr von nasa01
 
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@ Nihilist1982: Thailand-Kalle-Typ?
Welche Sorte von Mensch würdest du denn so bezeichnen?
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22.05.2007 10:10 Uhr von hady
 
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Fehler im Titel! Das erste "i" (gleich der zweite Buchstabe) vom Finanzministerium ist IMHO etwas zu groß geraten!

btw: Verprügelt Steinbrück dann auch die Nutten persönlich, die ihn bescheißen wollen?
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22.05.2007 10:18 Uhr von HEINZMEMBER
 
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Na klar ERST DENKEN: Ist es nötig, den Druck auf die Mädels zu erhöhen und sie noch stärker in Zwangsprostitution mit miesen Zuhältern zu treiben?

Die andere RIchtung wäre die richtige! Aber da verdient man ja nicht. Staatliche Zuhälterei ist das hier werden die ausgebeutet die am ärmsten dran sind!
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22.05.2007 14:04 Uhr von gwfan
 
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richtig so: Entweder ganz oder gar nicht.
Legaler Beruf mit Steuern oder komplett illegal.
Aber wer will schon das älteste Gewerbe der Welt verbieten.
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22.05.2007 15:31 Uhr von myfurde2
 
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toll wieviel % des Tagesverdienstes einer Prostituierten werden 25€ wohl sein ...

Und Leute die anständige Jobs haben werden bestraft und müssen mehr Steuern zahlen und bekommen weniger.

Wann wird wohl der Job des Drogendealers legal dann mach ich eine Umschulung.
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22.05.2007 18:09 Uhr von LadyWanda
 
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Muss hier mal mit ein paar Legenden aufräumen 1.. es stimmt absolut nicht, dass die Ladies vom Gewerbe im Geld schwimmen. Denn auf einen Gast der wirklich kommt und seinen Termin einhält, kommen mindestens sieben, die buchen und dann nichts mehr von sich hören lassen. Das heißt dann: du hältst den Termin frei für den Betreffenden - und guckst in die Röhre. Hinzu kommen die überproportional hohen Werbungskosten. Eine Frau die in einem Bordellbetrieb anschaffen geht, muss im Durchschitt täglich 60€ für das Zimmer zahlen - egal ob sie Gäste hat oder nicht. Wer mit einer Dienstleistung Geld verdient, muss Werbung machen. Das geht sogar in der normalen brav-bürgerlichen Tagespresse. Aber zu total überhöhten Preise. Eine sogenannte Kontaktanzeige in der hiesigen Lokalzeitung - das ist ein Einzeiler, in dem lediglich der Name, die Telefonnummer und eventuell noch die Uhrzeit stehen darf - kostet 30€.
Hinzu kommt, dass das Gewerbe keineswegs als gleichberechtigt behandelt wird. Es gibt immer noch offiziell ein Werbeverbot, es gibt die Sperrbezirksverordnung, die die Sexarbeiterinnen in Ghettos mit total überhöhten Zimmerpreisen nötigt (siehe oben...) und es gibt immer noch eine Rechtsprechung, nach der ein Mieter, der feststellt, dass in dem Haus in dem er wohnt, das Gewerbe betrieben wird, seine Miete mindern kann.
Fazit: Die Sexarbeiterin ist beileibe nicht anderen Dienstleistern gleich gestellt. Und die von Herrn Steinbrück geplante Besteuerung ist ein zusätzlicher Affront. Es gibt Frauen die durch Hartz IV in die Prostitution gedrängt wurden. Die gar keine andere Möglichkeit sehen um ÜBERHAUPT über die Runden zu kommen. Erst drängt dieser Staat sie an den Rand der Gesellschaft - und dann kassiert er ab... feinste Zuhältermentalität.
Übrigens: einen Gast haben - das heißt nicht, seinem Mac einen Mercedes 600 zusammenzuvögeln, sondern: endlich die Schuhe vom Schuster holen können, die überfällige Fahrradreparatur durchführen lassen und statt zu Aldi mal wieder auf dem Wochenmarkt einkaufen gehen...

Das zu DEM Thema... noch Fragen Kienzle?
Fazit: informiert euch erstmal bei den Insidern, ehe ihr hier so dumme Klischees verbreitet, wie die, dass eine Sexarbeiterin eine Frau ist, die die Kerle abzockt und im Geld schwimmt.....:-(
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22.05.2007 18:28 Uhr von PSchwienke
 
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na so was! Hab ich mir doch gedacht, daß die sich da oben wieder eine neue Steuer einfallen lassen.
Ich hätte noch einen Vorschlag:
Abgeordnetensteuer- 100,- Euro am Tag und wer im Bundestag schläft noch einmal 50,- Euro drauf.
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22.05.2007 20:13 Uhr von SchlachtVati
 
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strg+c , strg+v: sittenwidrig , ist schon ein lächerlicher begriff

ja ja auch das arbeitsamt bietet ja stellen an,nachdem das nicht mehr sittenwidrig sein soll .


wenns ums abzocken geht , ist nichts mehr sittenwidrig !
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22.05.2007 20:40 Uhr von opppa
 
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Der Steinbrück: würde den Nutten am Liebsten doch noch einen Zähler (abrufbar per Internet) einbauen lassen!

Aber der will doch "nur" unser Geld, um es dann der Wirtschaft in den Rachen werfen zu können! Dann kriegt der bestimmt auch ein Fleißkärtchen!
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22.05.2007 20:57 Uhr von freddy111
 
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@opppa: das Fleißkärtchen hat der Steinbrück bestimmt schon,
Was ihm noch fehlt ist ein Jahresabbo bei diesen "Damen"

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