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Mittweida: Arge sucht Erntehelfer - Stundenlohn 3,27 Euro, Bayern zahlt 5,10 Euro

Die Arge im Landkreis Mittweida sucht derzeit fast 200 Erntehelfer (80 sollen Erdbeeren ernten, 100 Apfel pflücken und 15 sollen bei der Pflaumenernte eingesetzt werden). Saisonarbeiter kommen aber auch in anderen Branchen zum Einsatz.

Im letzten Jahr wurden 180 Saisonarbeiter durch die Arge im Landkreis Mittweida vermittelt. Zehn davon sind zurzeit schon wieder mit der gleichen Tätigkeit in derselben Firma beschäftigt. 105 Personen werden derzeit für einen Saisonjob trainiert.

Zwanzig haben in Bayern einen kurzfristigen Arbeitsplatz gefunden. In Sachsen wird solchen Kräften ein Stundenlohn von 3,27 Euro bezahlt, in Bayern dagegen gibt es 5,10 Euro. Wenn man die Arbeit gut erledigt gibt es von der Arge bis zu zwei €/Std. dazu.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Bayern, Bayer, Stunde, Ernte, Stundenlohn, ARGE
Quelle: www.mittelsachsen-tv.de

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2007 19:50 Uhr von SpyBreakOne
 
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der lohn sagt alles da hab ich ja nen besseres gewissen wenn ich mich prostituiere.

sollen es doch die polen machen die verkaufen sich für jeden preis.
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20.05.2007 19:51 Uhr von artefaktum
 
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Wie bitte darf ich mir das denn vorstellen:

"Wenn man die Arbeit gut erledigt gibt es von der Arge bis zu zwei €/Std. dazu."

Und wer und wie entscheidet das bitte? Ist der Arbeitslose da der Willkür des jeweiligen Bauern ausgeliefert, der ihn je nach Gutsherrenart meldet oder nicht? Sind da Arge-Mitarbeiter ständig vor Ort und kontrollieren das? Was ist das für ein Kindergarten. Das erinnert ja schon fast an die Arbeitslager amerikanischer Gefängnisse. Onkel Toms Hütte läßt grüssen.

Ich bin überrascht, dass nicht mittlerweile ein Politiker auf die Idee gekommen ist Arbeitslose gegen Gebühr an die Industrie auszuleihen. Sozusagen Leiharbeiter, die man nach belieben zurückschicken und austauschen lassen kann.

Mann o Mann, wir haben´s wirklich weit gebracht.
Das Mann Arbeitslose in Bereichen des Gemeinwohls (was natürlich ein sehr dehbarer Begriff ist) arbeiten läßt, ist in meinen Augen ja schon sehr problematisch. Das die Arge aber Leute an Privatunternehmer ausleiht (was Bauern ja sind) geht auf keine Kuhhaut.
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20.05.2007 19:52 Uhr von gringo75
 
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mensch leute..... der aufschwung ist endlich sichtbar.....

*bg*
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20.05.2007 19:53 Uhr von artefaktum
 
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@ SpyBreakOne: "sollen es doch die polen machen die verkaufen sich für jeden preis."

Nein. Das machen die auch nicht mehr, weil ihnen die Löhne in Deutschland zu niedrig sind (!)

http://www.shortnews.de/...
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20.05.2007 20:12 Uhr von artefaktum
 
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@Terrorstorm: "Und irgendwann mähen wir für 2,50 € die Stunde den Rasen bei den Chinesen oder wie."

In zehn Jahren wird den Chinesen bestimmt erzählt, sie müssen geringere Löhne hinnehmen, da deutsche Arbeitnehmer für viel weniger arbeiten ;-)

Aber mal im ernst: Viele Länder in der EU sind heute schon über Deutschland erbost. Weil die in Europa einmalige zurückhaltene Lohnentwicklung der letzten Jahren bei uns den gesamten EU-Markt verzerren und es Unternehmen anderer europäischer Länder schwer macht, zu deutschen Produkten und Dienstleistungen preislich in Konkurrenz zu treten.
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20.05.2007 20:16 Uhr von jsbach
 
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Wer es nicht glaubt: Das ist Knochenarbeit!
Habe während meiner Studentenzeit mal Radieschen "gezupft", damals in München für 4 Mark in der Stunde. Am nächsten Tag habe ich meinen Rücken fast nicht mehr gespürt.
Da sollte man nicht immer auf die östlichen Nachbarn schimpfen, die teils noch für weniger
Äpfel, Gurken, Wein etc.ernten. Jetzt aber auch dort hingehen, wo am meisten bezahlt wird...
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20.05.2007 21:24 Uhr von fpanyre
 
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mittweida liegt vorne: davon traeumt der westdeutsche harzer.
aber andere sind nie zufrieden. was ist denn dabei, 80
erdbeeren, 100 aepfel und 15 pflaumen zu pfluecken?
die leute werden dabei wahrscheinlich gelegentllich selbst die
fruechte naschen und da hat ja auch keiner was dagegen.
koerperliche betaetigung hat jedenfalls noch niemanden
geschadet.
Man sollte die sache sportlich sehen und auf das geld
verzichten.
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20.05.2007 21:32 Uhr von radiojohn
 
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Muss ich mich jetzt dafür entschuldigen, dass: sich mein Wohnsitz, schon seit 1960, ausserhalb der BRD befindet?
Ich weiss nämlich nicht, im Gegensatz zu allen anderen hier, was mit "Arge" gemeint ist.
Es wäre wünschenswert, wenn solche Abkürzungen in Zukunft erklärt werden könnten.

Danke r.j.

(Gourmets - JA, Gourmands - NEIN)
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20.05.2007 21:34 Uhr von artefaktum
 
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@ wok! "aber seit ihr nicht die, die im Supermarkt sagen "oh, bei Aldi gibts die Erdbeeren aber für 1,50€ die Schale" und die auch sonst immer nur gucken, wo´s am billigsten ist?"

Da wird dir bei einem Stundenlohn von 3,27 Euro aber auch gar nichts anderes übrigbleiben, dir die billigsten Erdbeeren zu suchen weil du dir nämlich sonst überhaupt keine leisten kannst.
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20.05.2007 21:38 Uhr von artefaktum
 
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20.05.2007 21:40 Uhr von artefaktum
 
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radiojohn: Ach so, schau unter dem Absatz:

Arbeitsgemeinschaft nach SGB II.
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20.05.2007 21:43 Uhr von enyaw
 
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kein wunder, dass alle polen bei dem lohn nach england gehen. falls das mit den 3,27€ in sachen stimmt, ist das mehr als menschenunwürdig! egal wie billig der verbraucher das obst nun haben will...
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20.05.2007 22:00 Uhr von doped04
 
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wirklich schön wie ihr euch hier alle darüber aufregt dass ein Erntehelfer so wenig verdient. Aber würde auch nur einer von euch Spargel kaufen wenn er 15 Euro pro Kilo kosten würde?
Dass die Bauern so wenig bezahlen liegt nicht an der Politik oder daran dass sie asozial sind. Es liegt daran dass sie sonst nicht konkurrenzfähig wären.

Würde ein Mindestlohn von sagen wir mal 8 Euro eingeführt, würden die Umsätze in Zukunft so stark zurückgehen dass die Bauern hier den Spargelanbau stoppen könnten.
Für euch wäre es sicher super, ihr könntet euch dann darüber beschweren dass es in Deutschland zu viele Arbeitslose gibt und wir zu viele Sachen aus anderen Ländern importieren (böse Globalisierung).

Denn was stört euch an dieser Regelung? Es machen doch fast eh nur Osteuropäer. Und denen bieten wir hier einen Lohn womit sie in ihrem Heimatland (Rumänien z.b.) ihre Familie ernähren und konsumieren können. Eine bessere Entwicklungshilfe gibt es nicht.
Das beste Beispiel ist dort doch Polen. Wo früher alles bettelarm war, steigen die Löhne jetzt rasant an (teilweise um 25% im letzten Jahr in einigen Branchen). Der Wohlstand der sich dort langsam entwickelt wäre ohne solche Sachen nicht denkbar gewesen.
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20.05.2007 22:08 Uhr von radiojohn
 
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@artefaktum: Warum soll ich, um eine news zu verstehen, erst bei "Wikipedia" nachforschen?
Ich bitte einfach nur darum, diese Abkürzungen, welche vielfach nur einem kleinen Personenkreis geläufig sind, auszuschreiben oder zu erklären.

Danke - r.j.
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20.05.2007 22:12 Uhr von artefaktum
 
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@radiojohn: "Warum soll ich, um eine news zu verstehen, erst bei ´Wikipedia´ nachforschen?"

Na ja, diesen kleinen Absatz zu lesen würde ich wohl kaum "nachforschen" nennen. Außerdem erklären die das da bestimmt besser als ich.
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20.05.2007 22:19 Uhr von doped04
 
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@schubi14: Schön wie du es kritisierst aber wo liegt deiner Meinung nach die alternative? Höherer Lohn=höherer Verkaufspreis. Und Spargel für 15Eur/KG würde keiner kaufen. Die deutschen wollen aber deutschen Spargel.
Oder soll der Staat die Differenz bezahlen und so noch mehr Schulden machen?
Ich sehe die aktuelle Lösung als beste Lösung. Wenn ihr eine bessere kennt, nennt sie mir.
Doch nur mit Kritik ist es auch nicht getan. Aber das scheint in Deutschland ja in Mode zu sein: Viel meckern aber selbst keine Lösung haben
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20.05.2007 22:33 Uhr von artefaktum
 
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@wok!: Und warum sind die Menschen plötzlich alle so geizig geworden? Warum war das vor 20 Jahren noch nicht so?

Schau dir mal die Lohnentwicklung in Deutschland über diesen Zeitraum an, da wirst du eine interessante Parallele antdecken.

Ich gebe dir sogar zum Teil recht: Im Rahmen dieser Entwicklung ist es ja auch zum Teil schick geworden, "Discount" zu kaufen (so mit dem Porsche zu Aldi und so).

Für die meisten ist es aber keine Frage des Wollens sondern des Müssens. Jetzt einseitig den Verbrauchern die Schuld zu geben ist ja wohl arg konstruiert.

Meinst du wirklich, unser enorm lahmender Binnenmarkt (bei Rekordexportbilanz) wäre einzig und allein Folge einer Laune der Menschen? Da muss ich mir aber schon verdammt viel Phantasie aufbringen.
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21.05.2007 00:25 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Kinderarbeit bzw. Jugendarbeit: Also ich verstehe nicht warum nicht unsere Jugendlichen, die wohl eh nicht wissen was sie mit ihrem Leben anfangen sollen, als Erntehelfer eingesetzt werden. So könnten sie lernen, dass das Geld nicht nur von Mama und Papa bzw. Staat einfah so daher kommt, sondern, dass schwer dafür gearbeitet werden muss.

Klar, Erntearbeit ist hart. Aber auch ich habe mir in meiner Jugend dadurch etwas dazu verdient und als Jugendlicher erträgt man so einen Knochenjob viel leichter. Ausserdem ist das nur für paar Wochen im Jahr.
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21.05.2007 04:15 Uhr von Ludwig-Wiliams
 
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@ vorGebrauchschütteln: Na Klar, ich gehe nach der Schule zum Spargel stechen aufs Feld. Hausaufgaben und lernen brauch ich ja nicht wozu gibt es sitzen bleiben.

GEHTS NOCH DU HAST DOCH NICHT MEHR ALLE

1. Du brauchst nicht all "Jugendlichen" über ein Kamm schären.

2.Soll sie doch lieber die Arbeitslosen nehmen die keine Lust auf Arbeit haben.
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21.05.2007 06:15 Uhr von Ozora
 
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nja: ARGE sucht Helfer ... kann man nich so bestätigen , eigentlich läuft des so ab ...
man bekommt einen netten Brief von der Arge als ALG I bzw. ALG II Empfänger , in dem man freundlich aufgefordert wird, sich doch mal da bei Bauernhof "SuperWellnessUndBilligTagelöhner" zu melden. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen wenn man nicht hingeht, kann (vorallem bei den ALG II Empfängern) einem das Geld gekürzt werden. Aber natürlich besteht die Möglichkeit das man in ein "echtes" Arbeitsverhältnis übernommen wird,klar sicher bestimmt logisch wers glaubt kann mit dem Osterhasen Samba tanzen gehn.
Im moment machen solche Arbeiten hauptsächlich Bulgaren und Rumänen - Noch! denn die werden auch bald spitzkriegen das in Dänemark und england man viel mehr verdient als Aushilfe.

und... der Brüller über mir mit Schrei nach Kinderarbeit von Schulpflichtigen , unglaublich.
da fehlen einem die worte über soviel wenig Verstand.

gruss Ozora ^^
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21.05.2007 08:49 Uhr von Ugly Duck
 
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Arbeit, ist Lohn genug sagte mein alter Chef immer.
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21.05.2007 09:06 Uhr von johnny555
 
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@ radiojohn: Das ist nicht irgendeine Abkürzung in der BRD. Dass "Arge" für "Arbeitsgemeinschaft" steht u das frühere "Sozialamt" für ARBEITSFÄHIGE Menschen ersetzt, weiß hier, glaub ich, jeder.
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21.05.2007 10:11 Uhr von d-fiant
 
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Arge-Abkürzung: Abkürzungen in News sollten erklärt werden, das gebührt die Höflichkeit gegenüber dem Leser.

Ich wusste auch nicht auf Anhieb was Arge bedeutet, warum auch? Hatte nie damit zu tun bisher..
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21.05.2007 11:21 Uhr von KillA SharK
 
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einerseits: werden die bauern mit Subventionen gestützt,
andererseits ist die Bezahlung für die Helfer ein Witz.
Dann muss die deutsche Landwirtschaft wohl auf Dauer aussterben.
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21.05.2007 12:05 Uhr von g.ott
 
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@Klaus Ch. Wein: Habe den Artikel gelesen und kann nur eine wirklich sinnvolle Aussage entnehmen: Die Bauern haben aufgrund eines Sonderereignisses Ihre Produktionskapazitäten erhöht und jammern dann über die gesunkenen Preise im nächsten Jahr und fordern vom Staat Zuschüsse. Würde ich das Beispiel auf andere Branchen übertragen hiesse dies: Lieber Staat trage mein unternehmerisches Risiko und die Konsequenzen meiner Fehlentscheidungen!
Da ess ich doch lieber meinen griechischen Spargel!

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