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Afghanistan: Deutsche Beteiligung am ISAF-Einsatz steht nicht in Frage

CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne im Bundestag sind sich einig: der Einsatz in Afghanistan muss fortgesetzt werden. Der Vize-Fraktionsvorsitzende der SPD, Walter Kolbow, sagte: "Eine Verlängerung des Mandats ist verantwortbar - so schlimm der Vorfall ist."

Die Große Koalition hält also uneingeschränkt an dem Afghanistan-Auftrag fest, auch wenn innerhalb der SPD kontrovers diskutiert wird. Gefordert wird ein Abbau der deutschen Bundeswehrsoldaten allein von der Linkspartei.

Alle Parteien des Bundestages zeigten sich bestürzt über den gestrigen Anschlag. Nach neuesten Meldungen sollen heute nur vier verletzte Soldaten zurück nach Deutschland zum Flughafen Köln-Bonn geflogen werden, nicht fünf wie zunächst gemeldet.


WebReporter: SandraM
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Afghanistan, Einsatz, Frage, Beteiligung, ISAF
Quelle: www.stern.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2007 19:48 Uhr von usambara
 
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Realitätslosigkeit des Westens, denn die Taliban lassen sich nicht von der Macht ausschließen. Die afghanische Regierung hat das
erkannt und arbeitet mit dem politischen Teil der Taliban
wieder zusammen.
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20.05.2007 23:32 Uhr von Nobunaga
 
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@usambara: "Realitätslosigkeit..."

Du meinst wohl "Realitätsverweigerung". "Realitätslosigkeit" ist nämlich ein ziemlich sinnfreies Wort. :P

Würde sich die Bundeswehr jetzt aus Afghanistan zurückziehen, gälte Deutschland als noch erpreßbarer als sowieso schon. Das wäre genau das, was sich die Terroristen von einer von notorischen Feiglingen regierten Großmacht vorstellen. Darauf würden dann mit der Zeit immer unverschämtere Forderungen und Drohungen der Terroristen folgen. Für den Rückzug aus Afghanistan gibt es also wesentlich sinnvollere Zeitpunkte als den jetzigen.
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21.05.2007 01:02 Uhr von Nobunaga
 
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@Autorin: "Gefordert wird ein Abbau der deutschen Bundeswehrsoldaten (...)"

Klingt eher merkwürdig, oder? :)
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21.05.2007 03:46 Uhr von Ziegenpeter667
 
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@Nobunaga: Kann dir nur zustimmen. Wenn wir jetzt die Soldaten abziehen zeigen wir nur, dass man uns sehr leicht einschüchtern kann und genau das würde die Terroristen noch bestärken.
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21.05.2007 04:35 Uhr von Kampfpudel
 
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@Nobunaga: Was hat Deutschland in Afghanistan verloren?
Den Dreck sollen die ausbaden, die ihn produziert haben. Nur weil dort andere Verhältnisse als im Westen herrschten, hatte niemand das Recht, das Land mit Krieg zu übersäen.

Es geht nicht darum, das Gesicht zu wahren und vor den Terroristen den Souverän zu spielen, es geht um Menschenleben, die sinnlos geopfert werden, um eine Pseudodemokratie mit Gewalt am Leben zu halten, die dort weder gewollt noch geduldet wird.
Dort herrscht permanenter Ausnahmzustand, und wir beweihräuchern uns hier mit angeblichen Erfolgen und Fortschritten einer ach so vom Joch erlösten Gesellschaft, vor der die deutschen Söldaten am Ende noch aufpassen müssen, nicht aus dem Land gejagt zu werden. Die Zeichen dafür stehen jedenfalls äußerst günstig...

PS: Wie sieht´s mit den Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien aus? Warum fällt dort niemand ein, die zu ergaunernde Beute wäre unermeßlich!
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21.05.2007 09:46 Uhr von usambara
 
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Deutschland sicherer? haha: genau das Gegenteil ist der Fall.
Der größte Hort der Terroristen ist der Ort
mit den meistens US-Soldaten pro m², nämlich
der Irak und die afghanischen Terroristen sind
in die unabhängigen Stammesgebiete jenseits
der Grenze ausgewichen.
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21.05.2007 15:14 Uhr von Bleifuss88
 
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Neue Strategien müssen her: Wie es auch schon die Soldatengewerkschaft fordert. Ein überstürzter Rückzug würd Deutschland wirklich erpressbar scheinen lassen, da hat Nobunaga schon Recht.

Dennoch muss wirklich mal was getan werden. Die fortschritte, die dort erzielt werden, sind einfach nicht groß genug für die mittlerweile 5 Jahre dauernde Besatzungszeit.

Ich frage mich, ob es sinnvoll wäre, die regulären Truppen schrittweise zu verkleinern und nur noch Spezialeinheiten gezielt gegen terroristische Zellen einzusetzen. Kann man ja mal drüber diskutieren.
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21.05.2007 15:55 Uhr von page
 
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Wie wird die Welt regiert und in den Krieg geführt? Diplomanten belügen Journalisten und glauben es, wenn sie es lesen.
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22.05.2007 15:21 Uhr von opppa
 
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Unser Kriegsminister: wird einen Rückzug aus Afghanistan nicht zulassen.

Und "unsere" (nicht meine) Angiemaus wird sich bei Little George jatzt bald die neuesten Befehle abholen!
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23.05.2007 15:25 Uhr von pam-berry
 
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die müssen es ja wissen "CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne im Bundestag sind sich einig: der Einsatz in Afghanistan muss fortgesetzt werden. "
ja, die klüsten männer der welt sind sich mal wieder einig...wir leben in einer demokratie wieso fragt uns keiner, was wir meinen?
"we´re not dumb and we´re not blind..." oder wie singt pink das so schön?

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