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Immer weniger USA-Touristen: Unhöfliche Grenzbeamte schrecken ab

Immer weniger Touristen reisen in die USA. Dabei ist nicht unbedingt die Angst, Opfer eines Terroranschlages zu werden, Schuld; vielmehr nerven viele Touristen die aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen und Befragungen an der Grenze.

Eine weitere Untersuchung brachte ans Tageslicht, dass rund zwei Drittel der Reisenden Angst hätten, dass sie wegen eines falsch ausgefüllten Formulares oder einer saloppen Bemerkung gegenüber dem Grenzbeamten gleich in den Knast wandern.

Im Jahre 2001 sind noch mehr als 26 Millionen Reisende in die USA eingereist, im Jahre 2006 waren es nur noch 21,7 Millionen Personen.


WebReporter: pirata
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Tourist
Quelle: www.bild.t-online.de

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54 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2007 04:39 Uhr von pirata
 
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Nun flieg auch ich hin und wieder über den großen Teich und kann bestätigen: Die Grenzer sind unhöflich, auch ich habe Angst, an der Grenze grundlos verhaftet zu werden. Fazit: Ich zahle lieber 100 oder 200 Euro mehr für ein Ticket und flieg über Mexiko oder Kuba. 2005 flog ich letztmals, aber nur um Freimeilen zu verbraten. Es war ein schreckliches Gefühl. Und wer nicht wirklich direkt in die USA muss, macht das auch nicht. Schade, denn die USA sind sonst ein nettes Reiseland.
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20.05.2007 11:37 Uhr von usambara
 
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GPS-Geräte für alle Moslems ist im Gespräch.
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20.05.2007 11:42 Uhr von Dennis70
 
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USA: Die USA ist eigentlich ein schönes Land blos einige Teile der USA sind einfach Schrecklich. Viel Kriminalität.
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20.05.2007 11:46 Uhr von guaranajones
 
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yep: das war aber schon 1999 so. da war ich das letzte mal in den staaten. selbst damals am JFK waren die grenzbeamten sowas von unfreundlich und arrogant.
nicht mal eine begrüßung sondern einfach nur "passport!"

meinen kollegen der 3 tage zuvor aus moskau zurückkam haben sie zusätzlich noch mißtrauisch kontrolliert.
scheisspack.
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20.05.2007 12:18 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Tja, Amis, die Nazis der Gegenwart! Mehr dazu hab ich nicht zu sagen.
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20.05.2007 12:24 Uhr von No46
 
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naja: Die am JFK sind schon hart drauf,
aber die im Westen sind eigentlich recht normal.
Schon mal die deutschen gesehen ;)
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20.05.2007 12:28 Uhr von teevo
 
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@ vorGebrauchschütteln: was redest du für einen schwachsinn ? und zum thema begrüßung am zoll. klar ich kanns auch verstehen dass sich leute mehr freundlichkeit wünschen, aber stellt euch mal vor ihr müsst 1000ten leuten am tag mit "hallo willkommen in den usa blablablalb" gegenübertreten, i irgendwann würde euch das aufregen und ihr würdet nur noch "passport" sagen....
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20.05.2007 12:29 Uhr von Johnny Cash
 
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Kann ich bestätigen: Man wird wie ein Verbrecher behandelt. Mein Feuerzeug haben sie mir auch aus der Tasche gerissen weil ich damit irgendwas anzünden kann.
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20.05.2007 12:34 Uhr von Sir Piter
 
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Mal die Kirche im Dorf lassen: Ist ja wieder typisch. Die deutschen Touristen sind sauer, weil ihnen kein Honig um den Mund geschmiert wird. Ich habe auch schon Erfahrungen mit diesen Beamten gemacht. Gute und schlechte. Aber wer in einer Schicht Tausende von Menschen abfertigen muß, kann nicht immer für jeden freundlich sein. Vorallem wenn diese kein Englisch sprechen können oder wollen. Das sind auch alles nur Menschen. Und überhaupt, unsere deutschen Beamten sind da kein Deut besser!
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20.05.2007 12:42 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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@teevo: Schwachsinn? Die unhöflichen Kontrolleure sind doch nur die Spitze des Eisberges. Als eindeutiger Araber, d.h. dunkle Haut, schwarze Haare, wird man behandelt, als hätte man das WTC nocheinmal gesprengt. Ich weiss das, weil ich viele arabischen Bekannte habe.
Das mit den GPS-Geräten habe ich auch schon gehört... wo nochmal ist der Unterschied zu den Davidsternen, die jeder tragen musste?

Klar, die USA sind ein großes Land und nicht überall geht es so fremdenfeindlich ab. Aber die Minderheit, die das Sagen hat, ist nunmal in meinen Augen ein Pack von Nazis.
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20.05.2007 12:46 Uhr von Curse
 
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Weil es in irgendeinem größeren Land anders ist...

In Deutschland und GB wird man auch nur nach dem Pass gefragt, finde ich auch ok, warum sollten die Angestellten tausende Male am Tag eine lächerliche Begrüßungsformel runterleiern? Die von 70% dann noch nicht mal verstanden wird... kostet nur Zeit und nerven.
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20.05.2007 12:46 Uhr von johannim
 
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@Sir Piter: Darum gehts glaub ich garnicht. Ich hab da mal nen ausführlichen Bericht gelesen oder gesehen.

Hier nur mal ein Zitat aus der Quelle :

"Vielmehr fühlen Besucher sich durch die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen beeinträchtigt und fürchten den bürokratischen Aufwand bei der Einreise"

Und das ist noch schön ausgedrückt. Im genannten Bericht wurden Leute interviewt, die bis zu 10stündige Verhöre über sich ergehen lassen mussten, weil ihre Eltern muslimisch sind.

Ich weiß nich mehr ganau...das wurden eigentlich viele Beispiele genannt...kann mich mal bitte jemand ergänzen ? ^^
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20.05.2007 12:58 Uhr von Malik2000
 
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Verständlich: Ich war 1998 da, als ein Tourist noch kein potentieller terrorist war. Würde heute nicht mehr dorthin reisen.
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20.05.2007 13:04 Uhr von Philipp-K
 
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@autor: ich war letztes jahr in den herbstferien (bayerische ferien) auch in den usa. bin von düsseldorf nach fort myers (Florida) mit LTU geflogen .. bei uns war der Beamte voll höflich .. hat ewig mit uns rumgescherzt. also kann ich das nicht bestätigen. aber ein grund der warscheinlich mit dazukommt ist, dass viele leute nicht wirklich richtig gut englisch sprechen und in den usa kommst du mit anderen sprachen nicht klar. aber naja .. die USA sind schon ein geiles urlaubsland.
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20.05.2007 13:11 Uhr von Mi-Ka
 
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Hier geht es doch nicht um: ein freundliches "Hello" oder ein fehlendes Lächeln, sondern um die Schwierigkeiten überhaupt ins Land zu kommen.

Und man darf nicht ausser acht lassen, wo dieser Bericht veröffentlicht wurde, da kann man schon davon ausgehen, dass er verstümmelt wurde.
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20.05.2007 13:26 Uhr von torix
 
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@teevo: Also die Kassierer bei mir im Plus schaffen es jeden Tag freundlich zu sein.
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20.05.2007 13:34 Uhr von Cyndia
 
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genau so ist es: Ich war noch vor den Bombenanschlägen in den USA und auch da waren die Grenzbeamten schon ausgesprochen unhöflich. (Flughafen New York und div. Flughäfen im Land)

Man hatte damals schon Angst, bei einem falschen Wort gleich abgeführt zu werden. Und wehe in dem Einreiseformular fehlte auch nur ein Wort, dann haben sie einen gleich aus der Schlange, in der man mind. 1/2 Stunde stand wieder zurückgeschickt und man durfte erst wieder zurück, wenn man den Eintrag korrigiert hat. Wobei man die kleine Änderung mit Sicherheit in nicht mal 1 Min. direkt am Schalter machen hätte können.

Das letzte Mal durfte ich es Nov/Dez 2001 erleben. (Los Angeles) Gut, kurz vorher waren die Bomenanschläge, die vermehrten Sicherheitsbestimmungen waren gar nicht so tragisch, aber auch da ist mir die extreme Unhöflichkeit aufgefallen. Die behandeln jeden Einreisenden wie den letzten Dreck. Obwohl ich in 2001 nur auf Durchreise war und ihr gelobtes Land gar nicht betreten wollte, haben die einen Terz gemacht. Man traut sich in deren Anwesenheit nicht mal falsch zu atmen, so streng behandeln die einen.

Damals habe ich mir geschworen, nie mehr wieder in die USA zu fliegen oder dieses Land als Durchreiseland zu benutzen.

Hatte mich am Flughafen auch mit einer deutschen Studentin unterhalten, die für ein paar Jahre in USA lebte und sie erzählte mir auch, daß sie ständig Probleme hätte, wenn sie ein- und ausreist. Ihr hätten die Grenzbeamten nach einer Beschwerde sogar gesagt, wenn ihr was nicht passt, dann soll sie doch in ein anderes Land gehen!

Es geht bei diesem Thema weder um fehlende Begrüßung noch mangelnder engl. Sprache. Meiner Meinung nach haben die für diese Jobs viele Leute, die hier ihre Minderwertigkeitsgefühle austoben. Sonst kleine Lichter können sie nichts anderes als die Touristen schickanieren und dann fühlen sie sich stark.

Schön, daß sie es langsam merken, dass weniger einreisen. Ob´s was ändert ist die Frage.
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20.05.2007 13:34 Uhr von Haberfeldmeister
 
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Lächerliche Massnahmen: Hätten die überheblichen Ignoranten in den amerikanischen Behörden ihre Hausaufgaben VOR dem 11. September gemacht (konkrete Hinweise auf geplante Anschläge gab es ja offensichtlich genug), müsste man sich jetzt nicht in einem Schwall völlig unzulänglicher Einreiseerschwernissen für Besucher ergehen. Man bekommt tatsächlich den Eindruck, die USA lege keinen Wert auf irgendwelche Reisenden. Die Bin Laden´s dieser Welt werden sicher nicht auf konventionellem Weg einreisen bzw. befinden sich schon lange Zeit im Land. Aber in diese Mickey-Mouse-Hirne ist das wohl nicht hinein zu bekommen...
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20.05.2007 13:39 Uhr von gift.zwerg
 
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Muss man eigentlich als Deutscher bei der Einreise immer noch diesen Fragebogen ausfüllen, auf dem man gefragt wird, ob man beabsichtigt, Drogen in die USA einzuführen und ob man an den Judenverfolgungen im Dritten Reich beteiligt war?
Ende 1997 musste ich das noch und fand es reichlich erniedrigend und dumm.
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20.05.2007 13:48 Uhr von pl4yer
 
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also ich war einmal in den usa: für nen kurz ausflug, dabei sind wir von canada über die grenze gefahren und der grenzbeamte war einfach nur nett.
hatt uns erst mal erzählt dass er auch nen 11 jährigen sohn hat, der fussball spielt und blablabla und formulare mussten wir kein einziges ausfüllen...

zufall ?
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20.05.2007 14:04 Uhr von Enny
 
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selbst Schuld: Auf Grund der aggressiven Aussenpolitik der USA hat sich das ganze bis zum heutigen Zeitpunkt halt so entwickelt.
Da kann man schon sagen die amis hätten das alles so gewollt.
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20.05.2007 14:49 Uhr von Curse
 
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@ cyndia: Dann bring deine Formulare in Ordnung, selbst schuld.
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20.05.2007 15:11 Uhr von alexstoffel
 
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@gift.zwerg: Ja, muß man immer noch beantworten die Frage.
Ich war zwischen Weihnachten und Silvester noch drüben.
Bloß die Frage ist mittlerweile ausgeweitet worden:
"Have you ever been or are you now involved in espionage or sabotage; or in terroist activities; or genocide; or between 1933 and 1945 were you involved; in any way in persecutions associated with Nazi Germany or its allies ?"
Zu deutsch:
"Waren Sie jemans oder sind Sie derzeit an Spionage oder Sabotageakten beteiligt? Oder an Terroristischen Aktivitäten? Oder hatten Sie etwas mit Völkermord zu tun? Oder waren Sie zwischen 1933 und 1945 auf irgendeine Weise mit den durch Nazisdeutschland oder ihren Verbündeten initiierten Verfolgungen beteiligt?"

Immerhin: bei der folgenden Einreise hat der Grenzbeamte sich diese Seite des Einreisebogens NICHT weiter angesehen, sondern mir bloß nen Stempel in meinen Pass gedrückt, mir einen schönen Urlaub gewünscht und fertig...
überhaupt hab ich auf meinen vielen Flügen in der Zeit bloß einen mies gelaunten Sicherheitsbeamten erlebt: nämlich in Boston. Da wurde mir ganz anders. In Fort Lauterdale hat man gescherzt ("Also, wenn Sie wollen, ich geh nen Messbecher holen, dann wringen wir Ihr Badetuch aus um zu sehen, ob da noch mehr als 100ml Wasser drin sind" Mit einem breiten Grinsen und einer Geste zu gehen auf die Frage von mir ob denn ein Nasses Badetuch auch als Flüssigkeitsbehältnis zählen würde), in Newark war man sehr freundlich, in Detroit (Ein- und Ausreise) auch.
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20.05.2007 15:15 Uhr von Schlopp
 
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Stimmt schon Ich flieg jedes Jahr min. ein mal von Düsseldorf nach Fort Myers und kann nur sagen, dass es auch immer auf den Beamten ankommt. Manche sind echt schlimm, andere echt nett...Was sicher auch hilft ist, wenn man schon öfters in die USA gereist ist und entsprechend viele Stempel im Pass hat. Dann geht es wirklich ruckzuck. Die Formulare, die man da ausfüllen muss sind zwar ätzend, aber man bekommt das normalerweise zich mal erklärt, ob nun über nen Film oder per Infoblatt, dass man eigentlich nich so viel falsch machen kann.

Und die Fragen mit den Drogen und ob man als Nazi-spion gearbeitet hat, beantwortet man doch eh mit nein...Meinte jedenfalls mal eine Grenzbeamte zu mir, als ich das vergessen hatte anzukreuzen und sie die selber gemacht hat ;)
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20.05.2007 15:44 Uhr von terrordave
 
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selber schuld: ich mag die usa und bin auch nich so ein antiamerikaner wie die meisten hier, doch ich finde, dass es nicht sein kann dass da immer wieder leute einfach so eine woche im gefängnis verbringen weil sie ein falsches wort gesagt haben. da ist es nur gut, wenn sie weniger touris haben. das problem dabei ist, dass die das nicht interessiert: die werden sich jetzt denken "5 millionen potentielle terroristen abgeschreckt" und vom tourismus leben sie ja wirklich nicht. das ist nur ein netter nebenposten...

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