19.05.07 14:23 Uhr
 2.707
 

Kurze Röcke sollen Symbol für wirtschaftlichen Aufschwung sein

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung werden die Röcke kürzer und die Krawatten schmaler. Das will das Deutsche Modeinstitut beobachtet haben.

Diese Trends sollen nämlich die anziehende Konjunktur deutlich machen, erklärte Geschäftsführer Gerd Müller-Thomkins gegenüber der dpa.

Mode-Experten bezeichnen einen solchen Wandel als Silhouetten-Wechsel.


WebReporter: Kashyyk online
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Rock, Aufschwung, Symbol
Quelle: www.freenet.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Walsrode: Wolf läuft durch die Stadt
Restaurant aus "Breaking Bad" wird in Albuquerque eröffnet
Nach Trump-Aussage: Namibia lädt mit sarkastischem Video in sein "Shithole" ein

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.05.2007 10:58 Uhr von Kashyyk online
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Für mich sind kurze Röcke vielleicht ein Zeichen für gutes Wetter. Aber ich hab halt auch keine Ahnung von Mode...
Kommentar ansehen
19.05.2007 14:32 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
*prust*: Die Jubel-Propaganda wird immer dämlicher. Als nächstes: Sommertemperaturen beweisen überhitzte Konjunktur!
Kommentar ansehen
19.05.2007 14:33 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das ganze ist höchstinteressant aber leider auch uralt. Entweder das Deutsche Modeinstitut hat da gepennt oder verkauft alte Sachen als Neu. Trotzdem, nichts für Ungut, gute News. (viele kannten das ja anscheinend noch nicht)
Kommentar ansehen
19.05.2007 16:17 Uhr von webfliege
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Aufschwung wo ich spüre nichts davon.
Das ist doch auch bloß wieder Meinungsmache der Politiker.
Genauer gesagt, die Politiker probieren es wieder die Bevölkerung für blöd zu verkaufen und die Zeitungen machen mit.
Kommentar ansehen
19.05.2007 16:24 Uhr von Enny
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das eine und das andere: "die anziehende Konjunktur"

Wer hat bloß angefangen von einer Konjunktur zu reden.
Ständig behauptet irgendeiner in den Medien das es in Deutschland Bergauf geht.
Und jetzt verbindet man das auch noch mit kurzen Miniröcken. Ist ja schön wenn ne junge Frau einen Mini trägt.
Aber das eine hat mit dem anderen nun rein gar nix zu tun.
Kommentar ansehen
19.05.2007 16:27 Uhr von vokar
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
dann müsste ja die mode national sein.. aber heutzutage gibt doch nur quasi eine westl. Weltmode und kommt mit sicherheit nicht aus deutschland sondern eher auch italien und co.
Kommentar ansehen
19.05.2007 16:51 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@HDG: "muß man den Leuten sagen, daß es uns wieder besser geht und man wieder Geld ausgeben kann."

Die die es haben, werden es auch ohne Aufforderung machen. Die große Mehrheit aber kann es nicht, auch wenn sie will. Der Binnenmarkt darbt noch immer derweil die Massenkaufkraft nicht steigt - der "Aufschwung" ist extrem exportlastig, die Einkommensverteilung wird immer ungleicher.
Kommentar ansehen
19.05.2007 20:06 Uhr von schattenlos
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wie alt ist diese Nachricht denn? Das habe ich vor Jahren schon in einer Wirtschaftszeitung gelesen und musste schon damals darüber schmunzeln :-)
Kommentar ansehen
19.05.2007 20:09 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@HDG: Ich bin zwar nicht Troll-Collect, aber ich antworte trotzdem mal:

"Aber rede mit anderen aus anderen Ländern und die werden dir sagen wie gut es die Ärmsten hier haben und das es geradezu unverschämt ist wie einige hier jammern."

Sorry, das ist ein klassisches Todschlagargument. Armut und gesellschaftliche Verhältnisse sind IMMER relativ. Denke dieses Argument mal konsequent zu Ende: Ich müsste immer alles hinnehmen, wenn es auch nur irgendwie auf der einen Menschen gibt, dem es schlechter geht als mir. Armut steht außerdem immer in direktem Kontext zu der umgebenden Gesellschaft. Armut in Deutschland ist nun einmal etwas anderes als Armut in Bangladesh oder sonstwo.

"Aber ich glaube nicht, dass du es verstehen würdest, sonst würde ich dir eine etwas längere Ausarbeitung schreiben."

Dem anderen eine fehlende Intelligenz zu unterstellen zeugt nicht gerade von gutem Diskussionsstil.

"Nur kannst du mir durchaus glauben, wenn ich dir sage, dass man eine Wirtschaft auch schlecht reden kann. Kein Unternehmer investiert und schafft neue Arbeitsplätze wenn er der Meinung ist, dass es der Wirtschaft schlecht geht."

Volle Zustimmung. Wirtschaft ist ja bekanntlich immer zu 50% Psychologie (wie man jemand sagte). Aber ist dir mal aufgefallen, dass es gerade die Unternehmer und Unternehmerverbände sind, die Deutschland seit Jahren schlecht reden, weil sie geringer Löhne für die Arbeitnehmer und weitere Erleichterungen für ihre Klientel durchbringen wollen?

"Man sieht, dass du eher aus dem Bauch argumentierst und so manches an Wirtschaftswissen wiederholst, was sich die breite Masse gegenseitig so in Foren mitteilt."

Das ist ja kein reines wirtschaftswissenschaftliches Thema. Wenn ich in Foren, der Straße, meinem Bekanntenkreis mitkriege, wie es den Leuten geht, dann fließt das in meine Beobachtung und Beurteilung der Situation mit ein. Und da lasse ich mir auch nicht erzählen, dass ich das falsch sehe. Bei so einer Argumentation gehen bei mir alle Alarmglocken an: "Es ist ja gar nicht schlimm, du siehst das nur falsch". Dieses Urteil sollte man den Menschen schon selbst überlassen. Zudem kann kein Mensch für alle sozialen Schichten sprechen.

"Schlecht ist es uns nie gegangen, wir waren in den letzten Jahren nur nicht ganz oben."

Wer ist wir? Dass die Schere zwischen Armen und Reichen bei uns immer weiter auseinandergeht, ist ja mittlerweile auch bei konservativen Volksparteien (CSU) angekommen. Bei dir anscheinend noch nicht. Gesellschaft sollte man schon differenzierter sehen.

Und noch was zum Thema Wirtschaftswissenschaften: Das ist (habe ich ja schon oft genug wiederholt) eine Gesellschaftswissenschaft. Das heißt sie ist unexakt (also nicht exakt wie die Mathematik oder Physik). Es geht letztlich um Interessen und Wertvorstellungen. Und wenn mir jemand kommt und sagt, ich habe keine Ahnung von Wirtschaft, dann hat er (sorry wenn ich das so direkt sage) keine Ahnung von dem Fach oder will andere bewusst für seine Interessen über den Tisch ziehen.

@Troll-Collect:

Sorry, wenn ich dir da vorgegriffen habe. Aber es juckte mich in den Fingern. An deinen Ergänzungen (oder vielleicht auch anderen Meinungen) wäre ich seh interessiert.
Kommentar ansehen
19.05.2007 21:49 Uhr von SandraM
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zum Thema: Aufschwung hin oder her, Penner in der Fußgängerzone leben im Schlaraffenland, egal ...

Ich frage mich anlässlich der Nachricht nur, was für eine Psychologie das sein soll:

Man trägt kurz, weil es einem besser geht?
Ich bin Materialistin: Ich würde sagen: Wer mehr Geld hat, trägt lang, schließlich kann er mehr Geld für Stoff ausgeben, hehe
Kommentar ansehen
19.05.2007 23:31 Uhr von SandraM
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zum Thema: Aufschwung hin oder her, Penner in der Fußgängerzone leben im Schlaraffenland, egal ...

Ich frage mich anlässlich der Nachricht nur, was für eine Psychologie das sein soll:

Man trägt kurz, weil es einem besser geht?
Ich bin Materialistin: Ich würde sagen: Wer mehr Geld hat, trägt lang, schließlich kann er mehr Geld für Stoff ausgeben, hehe
Kommentar ansehen
20.05.2007 09:38 Uhr von Haberfeldmeister
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Sichtweise: Bis vor Kurzem wurde genau das Gegenteil behauptet.. angeblich würden zu Zeiten des Wohlstands die Röcke wieder länger.. in Zeiten der Depression die Röcke - sozusagen als Ausgleich .-) - kürzer. Aber man geht hier wohl vor wie die katholische Kirche: man biegt sich alles so zurecht wie man es gerade brauchen kann.
Kommentar ansehen
20.05.2007 09:41 Uhr von Haberfeldmeister
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
hdg: "..Also nicht immer auf die böse Jubel-Propaganda schimpfen. Manchmal muß man den Leuten sagen, daß es uns wieder besser geht und man wieder Geld ausgeben kann."

Klasse Idee! ... und was ist der Effekt, wenn die Leute Geld ausgeben, das sie in Wahrheit gar nicht haben? Noch mehr überschuldete Privathaushalte!
Kommentar ansehen
20.05.2007 12:31 Uhr von Johnny Cash
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Dann: müßten die Röcke der Damen ja auf dem Boden schleifen^^
Kommentar ansehen
20.05.2007 13:19 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@HDG: „Man kann auch mit 5 Euro am Tag glücklich sein, man muss nur wissen wie man sich die einteilt.“

Du verquickst hier vorsätzlich oder nicht zwei Themen, die nichts miteinander zu tun haben. Ich lasse mich ja gerne auf eine Diskussion ein, inwiefern man viel Geld zum Glück braucht (so Diogenes in der Tonne mäßig) aber das ist eine philosophische Diskussion. Wir reden hier aber nicht über Philosophie sondern über ein gesellschaftliches Thema. Und da wird dein „Man kann auch arm glücklich sein“-Argumentation schnell zynisch. Mit dem gleichen Argument könntest du auch Sklaverei rechtfertigen. Und wenn du (ein zugegeben vereinfachtes Beispiel, aber es soll ein Prinzip deutlcih machen) selbst zehn Stunden am Tag arbeiten müsstest, und bekommst dafür nur fünf Euro, würdest du das auch anders sehen (vor allem auch deshalb, weil dein Arbeitgeber sich eben nicht mit fünf Euro am Tag zufrieden gibt, sondern aufgrund deiner Leistung bedeutend mehr hat). Das ist eine Frage des Gerechtigkeitsempfindens, mit rationalen Argumente kommst du da nicht weit. Das Thema ist so alt wie die Menschheit. Da musst du andere Meinungen wohl oder übel zwar nicht richtig finden, wohl aber übel mit ihnen leben (so wie ich ja auch).

„Menschen benutzen bedingt durch ihre Ideologie, wobei ich hier nicht unbedingt nur die starke und starre Ideologie meine, verschiedene Wörter, Sätze, Phrasen. Eignet man sich eine Ideologie an, dann eignet man sich auch die Art zu argumentieren an. Somit kann man von der Art wie argumentiert wird zurück auf die Ideologie zurück schließen. Manchmal hat man Glück und es reicht sogar ein Satz. Und wenn dann dann weiß wie die einen reagiert haben, dann werde auch die anderen so reagieren.“

Gesellschaftsthemen (die Wirtschaftswissenschaften sind ja auch eine Gesellschaftswissenschaft) sind IMMER ideologiebehaftet. Kein Mensch auf der Welt kann sich ideologiefrei über gesellschaftswissenschaftliche Themen äußern. Ich nicht, du nicht, keiner. Das liegt (wie ich bereits ausgeführt habe) am Thema selbst. Letztlich geht es (wie gesagt) um Wertvorstellungen und Interessen. Und sorry, dem politisch Andersdenkenden als ideologisch verhaftet zu beschimpfen während man sich selbst als Hüter und Verbreiter einer „wissenschaftlichen Wahrheit“ hinstellt, zeugt entweder von vorsätzlicher Manipulation anderer oder ganz einfach Naivität.
Kommentar ansehen
20.05.2007 20:30 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@artefaktum: Danke, dass du "übernommen" hast.
Kommentar ansehen
20.05.2007 21:33 Uhr von LadyWanda
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Toll... und demnächst werden wir nackt gehen wenns denn dem Aufschwung dient...*gg* - aber mal im Ernst Leute: die ersten Miniröcke gabs in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts zur Zeit der Weltwirtschaftskrise... was soll der Sch....
Kommentar ansehen
20.05.2007 23:55 Uhr von die_freche
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ooo mann: mann das hatten wir doch schon vor paar jahren alles .... naja wenn die noch kürzer werden sehe ich da nur schwierigkeiten für die frauen ...... mal ganz zusagen mein kind bekommt bestimmt net so ein kurzen rock zum anziehen
Kommentar ansehen
21.05.2007 00:33 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kann schon sein: Immerhin bedeutet Wohlstand auch mehr Unabhängigkeit. Wer unabhängiger ist, kann kürzere Röcke tragen und evtl auf mehrere Vereher zugreifen. Eine feste Partnerschaft ist nicht notwendig.
Ebenso verhält sich das mit der Krawatte, die ein Statussymbol ist. Ist die Gesellschaft wohlhabender, dann zählen andere Eigenschaften als anziehend. Denn breite Krawatten stehen eher für Beständigkeit und Autorität.
Kommentar ansehen
21.05.2007 10:28 Uhr von fpanyre
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
total richtig! der beste Indikator fuer die Wirtschaft sind doch die
Miniroecke.
Das weiss jeder Fachmessebesucher, wenn er abends zum
Damenprogramm hinterm Bahnhof die Spesen verbumst.

Die Wirklichkeit mal beseite, aber wenn das stimmt, koennen
wir viel Geld einsparen bei den Wirtschaftswaisen, den
Expertengruppen und den Analyseinstituten.

Refresh |<-- <-   1-20/20   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Skandal bei Handball-WM: Kroatien-Coach behindert gegnerischen Spieler
Tennis: Angelique Kerber steht im Achtelfinale der Australian Open
Fast jeder sechste Hartz-IV-Empfänger ist ein Flüchtling


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?