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Bayrisches Sportwettenverbot ist rechtswidrig

Der bayrische Freistaat musste eine Niederlage vor Gericht einstecken. Das Angebot von Sportwetten im Internet durch die Firma bwin darf nicht verboten werden. Das Verbot ist technisch unmöglich und daher nicht mit dem Recht zu vereinbaren.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) wies damit eine Beschwerde der Landesregierung ab. Diese hatte sich über ein Urteil des Verwaltungsgerichts Ansbach beschwert. Auch das Urteil richtete sich gegen das Verbot.

bwin hat seinen Sitz in Sachsen, bietet aber auf dem Weg des Internets seine Wetten auch in Bayern an.


WebReporter: HolyLord99
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sport
Quelle: www.an-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2007 14:33 Uhr von zottelhaar
 
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das wird hoffentlich teuer ! Ich hoffe mal, Bayern muß jetzt finanziell richtig bluten !

Diese heuchlerische Begründung mit Suchtgefahr ist doch hirnrissig.

Die staatlichen Wettbuden sind nicht anders als die Privaten !

Der Staat fürchtet nur um seine Pfründe.
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19.05.2007 20:12 Uhr von Nobunaga
 
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@zottelhaar: Der Staat, mein Lieber, sind wir. Alle. Vom staatlichen Wettmonopol profitiert also die Allgemeinheit, während bei den "Privaten" (lat. privare=rauben) nur einzelne Leute profitieren.
Was ist also bei einer so sinnfreien Angelegenheit wie dem Wetten besser? Dass die Ausgaben derer, die dumm genug sind, sich auf Wetten und Glücksspiel einzulassen, der Allgemeinheit zukommen, oder nur einigen Privatleuten? Interessante Frage, nicht wahr?
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19.05.2007 20:38 Uhr von zottelhaar
 
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@nobunaga: Im Prinzip hast Du recht.
Ich finde aber, dass es unrecht ist, wenn der Staat
private Firmen behindert. Auch wenn wir alle Nutzniesser der Staatseinnahmen sind, darf man andere deshalb nicht unterdrücken.
Ausserdem meine ich gelesen zu haben, dass Firmen wie Oddset immens viel Geld mit Verwaltung und Werbung verpulvern.

Also auch hier freier Wettbewerb !!

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