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Polen/PiS: Alkoholsündern soll das Auto entzogen und versteigert werden

Die polnische Regierungspartei PiS hat einen Gesetzesentwurf ausgearbeitet,der härtere Strafen für alkoholisierte Autofahrer vorsieht und den man in der nächsten Woche dem Parlament vortragen möchte.

Laut PiS soll einem Alkoholsünder das Auto abgenommen und versteigert werden. Der erzielte Erlös soll in einen Fond zur Unterstützung von Gewaltopfern fließen. Sollte man mit einem fremden Auto erwischt werden, muss man den Wert des Autos zahlen.

Die Bestimmung des Wagenwertes soll durch einen Sachverständigen erfolgen. Außerdem wird der Verkehrssünder im Internet für sechs Monate angeprangert. Ein 24-Stunden-Gericht soll über eine Beschlagnahmung des Kraftfahrzeugs zeitnah entscheiden.


WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Auto, Alkohol, Polen, Versteigerung
Quelle: www.krone.at

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2007 20:59 Uhr von Ingo_S
 
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Bevor ich zur Meinung komme, ja wieder einmal krone.at als Quelle - zur Beruhigung, auch andere Portale haben die Meldung gebracht, nur leider etwas kompakter.

Ich meine, dass dieses Vorgehen vom Ansatz her und mit der sicher bezweckten Wirkung der Abschreckung ok ist. Jedoch sollte man hier unterscheiden obe es sich um eine Wiederholungstäter handelt oder nicht. Eine kleine Fehleinschätzung kann jedem unterlaufen. Ich bin aber strickt genen Alkohol am Steuer also Pro 0,0 Promille...
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18.05.2007 21:59 Uhr von kleiner erdbär
 
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gute sache - wer besoffen fährt, soll da gepackt werden, wo´s richtig wehtut!!!

da überlegen sichs sicherlich einige, ob sie nich lieber doch´n taxi rufen - und es gibt einige verkehrstote / verletzte weniger (wobei ich hier vor allem die unbeteiligt in solche unfälle verwickelten meine!!!)
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18.05.2007 21:59 Uhr von crazywolf1981
 
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Ich denke es kommt drauf an wie sich das ausgewirkt hat. Hat man einen Unfall gebaut, war auffällig, und natürlich wieviel Alkohol.
Wegen einem Bierchen wärs ja übertrieben. Aber wenns so arg is, das man wirklich voll Fahruntauglich ist und andere gefährdet, dann ja.
Bin ebenfalls strikt gegen Alkohol am Steuer, naja auch generell, trink selbst kein Alk. ( Hab ich auch noch nie, bis auf ein gläschen Sekt mal zum Anlass )
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18.05.2007 22:41 Uhr von Ziegenpeter667
 
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Viel zu überzogen: Die Strafen für diese Art von Vergehen finde ich viel zu hoch. Es kann doch nicht sein, dass man den Wert des Autos zahlen muss als Strafe.
Gut hingegen finde ich den Einsatz des Geldes für einen Fond für Gewaltopfer.
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18.05.2007 23:28 Uhr von Kwest
 
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Etwas rabiat: ist das vorgehen der Polizei wie ich finde schon. Allerdings ist die Strafe bei Wiederholungstätern angemessen. Bin gespannt ob die Zahl der Promillefahrten wirklich abnimmt!!
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19.05.2007 00:08 Uhr von SandraM
 
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Weg mit dem Lappen: Als Radfahrerin möchte ich des öfteren gern die Macht haben, einigen Autofahrern gleich das ganze Auto wegzunehmen. Manche fahren auch ohne Alkohol so verkehrsgefährdend, dass sie eine Gefahr darstellen und charakterlich nicht geeignet sind, ein Fahrzeug zu führen.

Und wie schön leer wären unsere Straßen bei einem solchen Vorgehen!
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19.05.2007 00:57 Uhr von Mr.Gato
 
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@Sandra: Mal abgesehen vom Alk.

Dieses ganze System, daß Autofahrer automatich die gearschten sind, wenn es mit nem Radfahrer/Fussgänger kracht ist sowieso schrott!

Wenn es so gehandhabt wird, wie in südlicheren Ländern, gäbe es da weniger Probs. Autos sind Boss, alle anderen müssen besser aufpassen (-und tun es dann auch).

@News: Kommt eh net durch und ich finds gut so. Wegen nem Bierchen gleich das Auto verlieren is doch krank.
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19.05.2007 08:57 Uhr von Ederkiller
 
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@SandraM: komisch, mir als Autofahrer fallen die Fahrradfahrer negativ auf.
Fängt schon an der Ampel an, wieso überholt mich ein Fahrradfahrer rechts, wenn die Ampel rot ist und blockiert dann die komplette Straße, wenn die Ampel grün ist?
So und so meinen die fahren zu können wie sie wollen.
Von der Straße auf den Bürgersteig und andersrum, ohne das es einem ersichtlich wird.
Bin nur froh, dass es hier genug Radwege gibt.

Gibt aber auch genug gute Fahrradfahrer, beobachte ich auch, aber das bringt leider nix, wenns immernoch so schwarze Schafe gibt.
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19.05.2007 09:44 Uhr von fanatiker
 
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@Mr.Gato: >>>Wenn es so gehandhabt wird, wie in südlicheren Ländern, gäbe es da weniger Probs. Autos sind Boss, alle anderen müssen besser aufpassen (-und tun es dann auch).<<<

*lol*
Ne. Is schon klar.
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19.05.2007 10:16 Uhr von cyrus2k1
 
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Kein Problem: Klauen sie sich halt ein neues in Deutschland...
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19.05.2007 11:05 Uhr von F. I. Mad Axle
 
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@Gato: Bin selbst Auto- und Radfahrer und sehe tagtäglich, wie verantwortungslos manche im Verkehr unterwegs sind, und ich meine sowohl Auto- als auch Radfahrer.

Und was für eine unsoziale Ansicht ist denn bitte "Autos sind Boss"? Hast du (Gato) denn gar keine Ahnung, dass Radfahrer und Fußgänger gegen einen PKW/LKW keine Chance haben? Es kommt ebenfalls sehr häufig vor, dass Radler und Fußgänger keinen Führerschein gemacht haben, weil sie nichts Führerscheinpflichtiges fahren müssen/wollen.
Da ist es nur richtig, dass die, die diesen besitzen (egal ob knappst geschafft oder perfekt bestanden) auf alle anderen achten. Daher finde ich es gut, "dass Autofahrer automatisch die gearschten sind". Ich persönlich bin definitiv FÜR gegenseitige Rücksichtnahme. Auch wenn man als Autofahrer dieses oft nicht von Radfahrern und Fußgängern erlebt. Man sollte einfach darüber stehen.

Wenn doch zumindest immer geblinkt und der Richtungswechsel angezeigt würde und die Beleuchtung an den Rädern und KFZ in Ordnung wären, wäre der Straßenverkehr für alle etwas entspannter und sicherer.

F. I.
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19.05.2007 11:13 Uhr von SieistgutesMädchen
 
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Polska selbst wenn es durchkommt, sind die Bullen dort so korrupt, da müsste sich die Bevölkerung ab Mittelschicht aufwärts mal gar keine Gedanken machen. Wie oft wir dort schon die Polizei geschmiert haben....
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19.05.2007 11:42 Uhr von thomas.g
 
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Inakzeptable: Zunächst hätte man in der News noch den Grenzwert von 0,5 Promille erwähnen sollen.

Das mit der Beschlagnahme der Autos, nach Gerichtsentscheid, finde ich ja nicht schlecht. Zumindest wenn es um Wiederholungstäter oder schwere Verstöße geht.
Die Veröffentlichung der Sünder im Internet ist aber eine schwerwiegende Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Das ist für mich absolut indiskutable. Stehen da auch gleich die Blutalkoholwerte und am besten noch die Anschrift im Internet? Das wäre ja einfacher für die Angehörigen von Opfern, die so einen Verkehrssünder mall "besuchen" wollen. Diese Daten werden dann mit Sicherheit auch nicht nur 6 Monate gespeichert. Irgend jemand wird die Daten schon archivieren und verwerten. Bei der nächsten Bewerbung heißt es dann, tut uns leid aber der Vorfall vor 5 Jahren disqualifiziert sie für den Job (die Gründe wird eine Firma dem Bewerber natürlich nicht auf die Nase binden).
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19.05.2007 12:36 Uhr von Nobunaga
 
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@Ederkiller: Mir als Auto- UND Fahrradfahrer fallen immer die jeweils anderen negativ auf. ^^
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19.05.2007 13:53 Uhr von borgir
 
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was soll das denn?? lappen weg und ende, warum sollte man das auto zwangsversteigern....die können einem bürger doch nicht sein eigentum wegnehmen.
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19.05.2007 16:38 Uhr von mephisto92
 
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@ederkiller: weil es dem radfahrer ausdrücklich erlubt ist an einer roten ampel rechts bis ganz nach vorne zu fahren
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19.05.2007 18:58 Uhr von MMafio
 
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@ borgir: ich freue mich, dass wenigstens einer den richtigen kommentar abgegeben hat. genau das ist das problem, man kann doch nich einfach das eigentum wegnehmen. so aber ich kann dir auch das argument der polnischen regierung sagen "die leute interessieren sich nich für nen schein, die fahren auch ohne". Was ich aber versprechen kann, das geld fliesst in einen fond, aber dieser fond wird nicht zum polnischen volk zurück fliessen.

ich bin in polen geboren und bin desöfteren da. die menschen in dem land sidn so verdorben, dass is nich normal. polen is einer der korruptesten länder der welt. und präsident sowie kanzler sind zwillingsbrüder, die ihre wahl zum grossteil deswegen gewonnen haben, weil "Radio Maria" dafür gesorgt hat. eine religiöse medieninstitution dessen chef einer wenn nich der reichste mensch polens ist.

wie oft haben mir freunde und verwandte verzählt, dass in kirchen gepredigt wird es soll PiS gewählt werden etc...
das macht mir richtig sorgen, wie sehr da religion und politik in die hände spielen und das volk für dumm verkaufen. Noch ne Story: Polen hat von EU nen ziemlichen Batzen Geld für den Bau von gescheiten Autobahnen bekommen, davon sind max. 20 % durchgekommen und nen päkchen von politikern hat sich eiskalt kurz danach neue wägen und häuser gekauft.

ich liebe einerseits mein geburtsland, wie jeder vernünftige mensch und anstatt das die länder versuchen auf die probleme in anderen ländern zu gucken, solltens sich erstma gescheit ihr eigenes anschauen. polen is durch die kaczynski brüder sozial, demokratisch sowie wirtschaftlich knapp 50 jahre zurück gesprungen, kotzt mich einfach sowas von an und keiner macht was dagegen.
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19.05.2007 19:44 Uhr von schackaa
 
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*Schublade auf:*: Jetzt beklauen sich die Polen schon gegenseitig :-D

*Schublade zu*

Aber mal im Ernst - das ist doch eindeutig Diebstahl, oder?

Gruß schackaa
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20.05.2007 00:13 Uhr von Mr.Gato
 
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@Mad Axle: "Hast du (Gato) denn gar keine Ahnung, dass Radfahrer und Fußgänger gegen einen PKW/LKW keine Chance haben?"

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Eben! Darum müssen die auch besser aufpassen. Durch pure Sturrheit (und evtl. Faulheit, auf den Verkehr zu achten) und eigenes Pochen auf Verkehrsregeln bringen sich die doch selbst in Gefahr. Es kann Autofahrern schnell passieren, daß sie nen Radfahrer übersehen.

Wenn es so wäre, daß das Auto der Chef in den Strassen ist, sind die schwächeren Verkehrsteilnehmer ganz sicher wesentlich umsichtiger.

Ist in der Schiffahrt nicht anders. Der grösste hat Vorrang (ok, das ist natürlich nicht 1:1 auf den Strassenverkehr übertragbar, aber im Bezug auf Radfahrer / Autos, bzw. LKWs schon).

Oder auf dem Flughafen. Wenn ich mit dem Auto aufm Vorfeld nem Flieger "die Vorfahrt nehme" (durch schlechtes Aufpassen; Ausbremsen eines Fliegers kann äusserst teuer werden), bin ich der Schuldige, nicht der Flieger.

...und dieses Prinzip funktioniert. Die kleinen (die sowieso die bessere Übersicht haben passen auf, daß sie net von den grossen überrollt werden.

Im dt. Strassenverkehr ist das genau andersrum. Wenn ich nen Fahrradfahrer umniete, bin ich dann der Schuldige, obwohl ich korrekt gefahren bin (bei bestimmten Situationen zumindest).
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20.05.2007 16:45 Uhr von Beta-Tester
 
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Polnischer Autodiebstahl: Jetzt klauen auch noch die Bul... Polizisten Autos. Man könnte auch den Spieß umdrehen und einen grün weißen Partybus stehlen.
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21.05.2007 16:20 Uhr von Mr.E Nigma
 
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wo ist denn da die Verhältnismäßigkeit ? Der Vorschlag ist doch totaler Dreck und passt überhaupt nicht zu einem Rechtsstaat ... hört sich eher nach nem Gesetz aus "Sozialistischen" Zeiten an!
Da wärs ja egal gewesen, wenn alle Trabi fahren müssen ist auch für jeden die Strafe gleich, aber heute ?

Wiso soll die gleiche Tat unterschiedlich bestraft werden ? Der eine zahlt dann 600€ und der nächste 60 000€ !

Die sollen lieber mal schauen das nicht Säufer aus ganz Europa, billig (ohne MPU) bei denen wieder nen Führerschein bekommen!
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22.05.2007 00:22 Uhr von Mondelfe
 
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Warum Gewaltopfern??? Nicht, dass ich es nicht gut finden würde, dass sie dafür spenden, aber wäre es nicht logischer, wenn sie für Unfallopfer spenden würden?

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