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ZDF-Politbarometer: Bundesbürger sehen Wirtschaftsaufschwung

Nach einer Umfrage des ZDF-Politbarometers sehen über 60 % der Bundesbürger einen Wirtschaftsaufschwung. Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte 1.260 Bundesbürger.

61 % der Befragten gaben an, dass es ihrer Meinung nach mit der Wirtschaft aufwärts gehe. Nur jeder Zehnte hingegen sieht einen Abwärtstrend, während 28 % eine gleichbleibende Konjunktur sehen.

Seit die Frage 1996 das erste Mal gestellt wurde, ist noch nie ein so gutes Ergebnis erreicht worden.


WebReporter: urxl
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, ZDF, Politbarometer
Quelle: de.biz.yahoo.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2007 12:42 Uhr von urxl
 
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Tatsächlich scheint ja die Arbeitslosenzahl zu sinken und die Steuereinnahmen zu steigen. Hoffentlich mündet das dann auch mal in einem ausgeglichenen Haushalt.
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18.05.2007 13:30 Uhr von SpyBreakOne
 
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hoffentlich geht es berg-auf kann es mir ja langsam nicht mehr anhören das wir in einen der reichsten länder der welt leben und die meisten immer noch jammern und sagen "mir geht es so schlecht" dann sollen die mal in einen pappkarton hausen und von müll ernähren dann wissen sie was das wort schlecht überhaupt bedeutet.
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18.05.2007 13:39 Uhr von Mazzi
 
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SpyBreakOne: komisch. mir gehtr s immer noch net besser.
und in meiner umgebung hat auch keiner mehr geld.

dein kommentar zeigt wieviel ahnung du hast.
die selbe wie politiker nämlich.

fern jeglicher realität. nur weil die firmen mehr verdienen heisst das net es geht den menschen besser. die haben immer noch den gleichen kargen lohn und die selben hohen bzw seit 1.1 höhere abgaben.

die gewinne resultiern aus export und entlassungen. die binnenkonjunktur bleibt schwach.
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18.05.2007 13:43 Uhr von urxl
 
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@Mazzi: Ich bekomme dieses Jahr auch 5% weniger als 2006, trotzdem scheint es doch Branchen zu geben, wo plötzlich 3-5% Lohnzuwachs denkbar ist und wo dies auch schon ausgehandelt wurde. Und ausgeglichene öffentliche Haushalte sind unumgänglich.
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18.05.2007 13:52 Uhr von Mond-13
 
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Na klar und ich glaube an den Weihnachtsmann. Ich lass mich doch nicht veräppeln von den Medien. Endweder wurden die Berichte bewusst manipuliert, um Bürger irreführen zu wollen, oder viele Bürger sind tatsächlich noch so naiv, das sie im Dornröschenschlaf liegen...
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18.05.2007 14:00 Uhr von DobbyDumm
 
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Schwarzseher: Das ist ja schon fast ein Fall für die GEZ, so viele sind so pessimistisch und voller Verschwörungstheorien.
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18.05.2007 15:21 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Nich schlecht: Jetzt kann man schon was sehen was garnich da ist - muss direkt ein neues Wort für erfunden werden - für das umgekehrte gibt es ja eins.

Ja, da hat die Macht der Medien gute Arbeit geleistet, denn es gibt garkeinen "Aufschwung" auch keine sinkende Arbeitslosenquote und billiger ist auch nix geworden - außer die Produkte die im Überschuss produziert werden - aber nich in unserem Land.

Deutschland-Wette, da findet man alles
http://deutschland-wette.ch.vu
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18.05.2007 15:27 Uhr von Das allsehende Auge
 
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SpyBreakOne: Keine Angst, kommt noch. Noch vier Jahre solche Marionetten tanzen lassen und wir können uns noch nicht mal mehr den Pappkarton leisten.
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18.05.2007 15:41 Uhr von KillA SharK
 
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Und wo?: im Fernsehen?
in ihren Träumen?
in den Sternen?
im Kaffeesatz?

Fragen über Fragen
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18.05.2007 18:12 Uhr von realnircser
 
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Jubeln über Aufschwung ist natürlich noch zu früh: Jeder sollte bedenken, dass es natürlich eine sehr langfristiges Problemaufgabe ist, nach dem langem Stillstand wieder wirtschaftlich gut dazustehen.

@SpyBreakOne: Das musst du dir noch sehr oft anhören müssen. Menschen haben Vorurteile, was vollkommen normal ist. Außerdem dauert es für einzelne Bürger bis ein Gewöhnungseffekt entstanden ist, deren Verhältnisse sich ändern oder geändert haben.
@Mazzi: SpyBreakOne appelliert an andere, dass wir im Gegensatz zu vielen armen Ländern immernoch sehr gut haben und du sagst zu ihm, dass er keine Ahnung hat? wovon?

Du hast Recht, etwa seit 2 Jahren stagnieren die Löhne und die Unternehmen verdienen mehr. Aber, dass hat auch Gründe, gegen die die Politik zum größten Teil nichts machen kann.
siehe z. B. (Erklärungsansätze)
http://de.wikipedia.org/...
http://www.mein-parteibuch.de/...

Darin siehst du, dass es auch individuelle Probleme sind. Somit schaffst du es, dieses auch in ein Gesamtbild zu verstehen. siehe auch unbedingt unter "Weitere Ansätze" in dem Link von wikipedia. Da steht so einiges über Globalisierung.

Außerdem hat der Niedriglohnsektor auch Vorteile für die Wirtschaft:
http://de.wikipedia.org/...

Fazit:
Konflikte in der Wirtschaft, Politik etc. kann man nicht ganz einfach eben mit den Medien:
ganzheitliche und systematisch untersuchen, in seine Bestandteile zerlegen und es dann als "Ausgewertet" betrachten, nur weil ihr in einer schlechten Position steht. Wie schon erwähnt: Soziale, emotionale oder kognitive Ursachen für die Vorurteile.

Sich mit den Problemen auseinandersetzen bedeutet , darüber nachzudenken was man da eigentlich sagt, so das man begreift das ein Problem mit variablen Einfluss-Faktoren nicht einfach so überbewertet werden darf.
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18.05.2007 19:48 Uhr von Malik2000
 
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Der aber an den Lohnempfängern vorbei geht: Ich bin noch nicht so lange bei meiner Fiorma, aber arbeite seit 2 Jahren für´s gleiche Geld. In der Firma wurden die Löhne seit 10 Jahren nicht angehoben. Und das obwohl die Chefs bei ziemlich jedem Jahresende erzählen, was das doch für ein tolles Geschäftsjahr war.
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18.05.2007 20:28 Uhr von matze319
 
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wenn alles besser wird warum bin ich dann trotz wirtschaftsaufschwung wegen auftrags mangel entlassen worden? oder hat mein chef mich bei der kündigung angelogen?!?
ok wenn mich, warum dann aber meine bekanntschafft? und selbst deren bekanntschafft?!? man könnte ja fast denken wir leben schon im überwachungs staat wo jeder weiß wer mit wem verkehrt.

sorry aber das sind einfach nur schön gerechenete zahlen. anscheinend kann das die frau merkel besser als herr schröder...

aber das wird auch noch der optimistischste optimist irgendwann erkennen ;-)
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18.05.2007 20:30 Uhr von matze319
 
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achja zack zack an die arbeit...schließlich müßt ihr ja genug zu tun haben *wegschmeißvorlachen*
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19.05.2007 09:22 Uhr von urxl
 
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Frage der Bildung: Wer gut ausgebildet ist mit einem Studium als Ing. oder Physik oder so, der dürfte momentan richtig gefragt sein.
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19.05.2007 10:30 Uhr von Malik2000
 
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@ urxl: Eben nicht. Das war mal so. Deutschland ist komplett verkorkst. Selbst gut ausgebildete Leute stehen auf der Straße oder werden gezwungen zu Zeitarbeitsfirmen zu gehen. In SKandinavien werden viele solcher Leute mit Handkuss empfangen und bekommen ANfangslöhne, die man in Deutschland selbst nach 10 Jahren betriebszugehörigkeit nicht bekommt. Von wegen Löhne zu hoch bei uns .....
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19.05.2007 11:03 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Malik2000 - "Komplett verkorkst": genau das richtig "Wort" dafür. Nicht nur das Land, sondern auch die Leute (wie die Umfrage zeigt) und von den Industriellenvertretern (Politikern) ganz zu schweigen.

Tja unser Bildungssystem bzw. das vorausschauen der Industrie bzw. Industriellenvertreter.

Ingenieurmangel verursacht Kosten in Milliardenhöhe
Ingenieure sind Mangelware, die offenen Stellen sind auf monatlich 23.000 gestiegen, rund 30 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Diese aktuellen Zahlen stellte der VDI-Direktor Willi Fuchs zu Beginn der Hannover Messe 2007 vor. Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) betrifft der Ingenieurmangel besonders den Maschinenbau (35 Prozent), die Elektroindustrie (31 Prozent) sowie den Bereich Forschung & Entwicklung (30 Prozent). Im Rahmen der Studie, die vom VDI in Auftrag gegeben wurde, nahmen mehr als 3.300 Unternehmen teil.

Bundesweit waren im letzten Jahr 48.000 Ingenieurstellen unbesetzt, besonders in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg fehlen die meisten Ingenieure. Insgesamt planen deutsche Unternehmen Neueinstellungen von mehr als acht Prozent für das Jahr 2007.

Doch die Entwicklung der Studierendenzahlen in den Ingenieurswissenschaften gibt wenig Hoffnung, so VDI-Direktor Fuchs. „Wir müssen den Nachwuchs viel stärker für Technik begeistern, wenn wie unseren Technologiestandort nachhaltig stärken wollen.“ Der Ingenieurmangel verursacht zudem enorme Wertschöpfungsverluste. „In Summe entgingen der deutschen Volkswirtschaft im vergangen Jahr rund 3,5 Milliarden Euro an Wertschöpfung einzig auf Grund der nicht-realisierten Produktivität der nicht zu besetzenden Ingenieurstellen“, so Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer des IW Köln. Doch die Unternehmen arbeiten an Auswegen. Laut der IW- Studie investiert die Mehrzahl der befragten Unternehmen (68 Prozent) in Weiterbildungsmaßnahmen, 48 Prozent rekrutieren ältere Ingenieure und nur 15 Prozent der Unternehmen setzen auf Ingenieure mit einem ausländischen Pass. VDI-Direktor Fuchs sieht in den Studienergebnissen den Trend, dass Unternehmen neben der Rekrutierung auch immer stärker in die Personalbindung investieren. „Offenbar sehen Unternehmen Fort- und Weiterbildung nicht länger als ´nice-to-have´, sondern als strategische Investition an“, so Fuchs weiter. Zudem fordert er weitere Verbesserungen in der Bildungspolitik. Die Studierbereitschaft von Ingenieur- und Naturwissenschaften müsse erhöht werden. Junge Menschen müssten schon von klein auf über die Schule bis hin zur Berufswahl technikfreundlich begleitet werden.

http://www.visavis.de/...

Wo ist der "eingeredete" Aufschwung eigentlich - wie kann der eigentlich zustande kommen, wenn überall abgebaut wird? Oder eben das wichtigste vernachlässigt wird?

Das einzige wo Aufschwung ist das ist bei den Arbeitslosenzahlen (die werden aber "Abgeschwungen") oder bei den Ein-Euro-Jobs (der "Aufschwung" wird aber Totgeschwiegen.)

Tja, gute Nacht Deutschland, der letzte macht das Licht aus, wenn er das Rauschippen des Meeresbodensands des Schiffs - namens Deutschland - aufgegeben hat. ;-(

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