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Afghanischer Kommandeur der Taliban forderte zum Kampf auf

Nachdem der afghanischen Regierung unter der Führung internationaler Truppen ein großer Schlag gegen die Taliban gelungen war, traf sich ein Reporter Al-Jazeeras mit Mullah Siddique, einem Mitglied der Taliban, in Kandahar.

Der im Kampf gegen die "Ungläubigen" achtfach verwundete Siddique forderte seine Landsleute dazu auf, auch nach dem Verlust des großen Strategen der Taliban, weiter daran zu glauben, die "Eindringlinge" aus dem Land zu treiben.

"Ich kämpfe nicht für Dadullah. Ich kämpfe für meinen Gott und meine Überzeugungen", so Siddique in dem Interview. Weiter führte er aus: "Die Ungläubigen haben mein Land erobert und töten unsere Kinder, Frauen und wir müssen unseren Islam [...] beschützen."


WebReporter: banani
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kampf, Taliban, Kommandeur
Quelle: english.aljazeera.net

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2007 23:10 Uhr von jsbach
 
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Was soll man zu solchen: Aussprüchen noch weiter sagen? Nichts gegen die verschiedenen Religionen auf dieser Welt, aber mit soviel Haß und Intoleranz wie die Taliban schon diese Land "regiert" haben, hart durchgreifen wird wohl das einzige machbare sein.
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17.05.2007 23:21 Uhr von usambara
 
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@jsbach: das einzig machbare ist ABZUG aus Afghanistan.
Und hart durchgreifen heißt, wie der schon Taliban sagt,
Frauen und Kinder mit(zu töten).
Die Taliban oder Mujahedins sind eine Volksmiliz und
rekrutieren sich aus dem Volk.
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17.05.2007 23:42 Uhr von celaus
 
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aber: was ist dann mit dem ganzen guten öl? sollte man das den terroristen überlassen?
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18.05.2007 00:49 Uhr von MorsMorsen
 
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@celaus: Weils in Afghanistan ja auch sowviel Erdöl gibt, gell.
Vielleicht solltest du mal deine Birne einschalten bevor du blind irgendwelche Phrasen nachbabbelst.
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18.05.2007 00:59 Uhr von Bleifuss88
 
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Das Blatt wendet sich: in letzter Zeit wieder zu Gunsten der westlichen Truppen, und das ist auch gut so. Die Taliban hätten eigentlich schon 2002 zerschlagen werden müssen, aber sie konnten sich reorganisieren. Die Frage ist, wie hart sie der Doppelverlust der Führungspersonen getroffen hat.

Für welchen Gott will der Typ denn kämpfen? Das ist doch derselbe wie der der "Eindringlinge"!

@usambara:
Wieso Abzug? Damit die wieder Terrorakte gegen uns planen können? Die Taliban waren Volksunterdrücker.

@celaus:
Wie schon gesagt wurde: Vorher informieren. In Afghanistan wirst du keinen Tropfen Erdöl finden. Genauso haben die Amerikaner vom irakischen Öl absolut nichts.
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18.05.2007 08:37 Uhr von sant_gero
 
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@usambara: Du bist ein Idiot.
Die Taliban sind eine Volksmiliz? Durch das Volk, für das Volk? Weist aber schon, dass es z.B. einen weiblichen Teil der Bevölkerung gibt. Es gibt auch Afghanen (wenn auch sehr wenige), die sich anderen Religionen zugewendet haben. Menschen, die auf Bildung und Selbstbestimmung wertlegen.
Alles keine Freunde deiner noblen Talibanmilizen...oder eher umgekehrt. Die Taliban sind Fanatiker, die keinen Abfall von ihrer Ideologie, ihrem Glauben und Wrtesystem dulden und diesen blutigst niederschlagen, wo sie nur können.
Ich verstehe nicht, wie einige hier aufgrund ihres vielleicht berechtigten aber masslos übersteigerten Zorns auf die USA und Co.mit solchen geisteskranken Schlächtern den Schulterschluss suchen.
Da ist jeder Spinner, der sich in einer Gruppe Zivilisten in die Luft sprengt, oder einem Gefangenen en Kopf abschneidet glatt ein Ritter in strahlender Rüstung.
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18.05.2007 09:22 Uhr von usambara
 
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@sant_gero: habe ich gesagt das ich faschistoide Ideologien gut
finde?
Trotzdem sind die Taliban mitten aus dem Volk, und
ein großer Teil des Volkes denkt wie sie, für sie sind
sie keine Terroristen.
Aber wenn wir ihnen unsere Lebensweise aufzwingen, sind wir nicht besser in den Methoden.
Und ein Land zu besetzen ist immer der falsche Weg.
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18.05.2007 09:31 Uhr von sant_gero
 
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Kam aber so rüber. Und eingrosser Teil des Volkes denkt wie sie? Mag sein, kann ich nicht wirklich beurteilen. Trotz allem handelt es sich bei den Taliban um eine Terrorclique. Das hat auch nichts mit westlich orientierter Betrachtung zu tun. Diese Leute lassen ja ohne Weiteres ihre Taten für sich sprechen.
Und sie haben dort auch keine reguläre Whl oder ähnliches gewonnen, sondern sich ihrerzeits das Land mit Gewalt genommen und ihrer Ideologie entsprechend *kultiviert*.
Und klar, viele Querdenker und Oppositionelle haben ihre Herrschaftszeit ja auch nicht überstanden. Befürworter haben sie nach wie vor in den Kreisen, die die selbe Verblendung teilen oder sich durch sie Vorteile versprechen. Gewiss nicht die Mehrheit der Bevölkerung.
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18.05.2007 09:37 Uhr von sant_gero
 
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Und ein Land zu besetzen kann durchaus: der richtige Weg sein. Als Deutscher kann man diese Meinung erfahrungsgemäss durchaus vertreten. Solch krankhaften Gewaltherrschern muss man Einhalt gebieten. Und geht dies nicht aus dem eigenen Bestreben der Bevölkerung (meist, weil sie es nicht können) oder mit diplomatischen Mitteln, so eben auf letztem Wege mit Gewalt.
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18.05.2007 09:54 Uhr von usambara
 
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@sant_gero: Der Vergleich Hitler und Taliban ist falsch.
Hiltler hat andere Länder angegriffen und mit Krieg überzogen.
Der Westen besetzt ebenso fremde Länder gewaltsam.
Und ich behaupte, ohne diese Interventionspolitik und
parteiname (Palästina, Irak-Iran Krieg...) hätten wir heute kein AlQuiada-Terror.
Das selbe stellt sich doch in Südamerika. Alle verachten
doch die Gringos, weil sie die faschistischen Diktatoren
unterstützt haben (Kuba, Nicaragua, Chile....)
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18.05.2007 09:54 Uhr von Zisch
 
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jaja celaus du bist das beste Beispiel für viele der USA Gegner dies heut zu Tage gibt. Keine Ahnung haben aber einfach mal auf den fahrenden Zug aufspringen und solche Kommentare ablassen.

P.S. Ich bin weder für noch richtig gegen das Vorgehen der Amis. Gibt gutes und schlechtes dran (sonst bekomm ich nur Ärger :P )
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18.05.2007 10:08 Uhr von sant_gero
 
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Usambara, siehst du, da missverstehst du mich. Ich verurteile ähnlich wie ihr auch die Verbrechen des Westens, die aus imperialistischen, wirtschaftlichen Bestrebungen resultieren und das Wohl der jeweiligen Bevölkerung ausser acht lassen bzw. dem entgegen arbeiten. Aber sei dir daoch mal bewusst, dass nicht alles was USA und Co. aussenpolitisch anstreben den Mief eines rücksichtslosen Masterplans hat. Vergesst über euren Zorn doch nicht die Weitsicht.
Und ich vergleiche die Taliban nicht mit A.H. Ich sage nur,
das eine Bekämpfung dieser ebenso gerechtfertigt ist. UNd die Besatzung hat eventuell auch entwas mit Verantwortung zu tun. Das Gewaltmonopol liegt zur Zeit nuneinmal im Westen und man hätte Afghanistan auch richtug zubomben können und dann im Bezug auf die Zevilbevölkerung sagen können, so wir sind dann mal wieder raus.

MfG
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18.05.2007 10:23 Uhr von celaus
 
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@Zisch, MorsMorsen, Bleifuss88: tja das war doch glatt eine fehlinformation meinerseits, ... allerdings hätte ich geglaubt, dass die ironie in meinem beitrag besser herauskommt ... naja

ich muss sagen, dass ich nicht grundsätzlich gegen alles bin was die amerikaner machen. insbesondere bei den einmärschen aber kann ich nicht sagen obs den menschen dort vorher oder jetzt besser geht (oder obs denen in 20 jahren annähernd "gut" geht oder dort noch immer bürgerkrieg herrscht). von daher ist der einmarsch in diese politsch labilen länder doch eher kritisch zu sehen.
(und ja es gibt auch gutes an den USA :) )
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18.05.2007 10:29 Uhr von usambara
 
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Gewaltmonopol? genau, nach über 5 Jahren haben der Irak und
Afghanistan immer noch keine Armee und Polizei
die man so nennen kann.
Nemen wir den Irak: da stehen doch bei Polizei,
Armee, Regierungsmilizen rund 1Mio Mann unter Waffen, also jeder 20zigste Iraker.
Und diese Masse braucht noch eine Besatzungsarmee
von 140.000 Mann, um sich gegen ein paar tausend
"feindliche Kämpfer" zu behaupten?
Also ich glaube, die wollen sie gar nicht bekämpfen.
Sie überlassen das der Besatzungsmacht und denken
an die Zeit nach der Besatzung.
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18.05.2007 10:42 Uhr von sant_gero
 
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OK, der Irakkrieg war/ist ein ganz anderer Fall. Ich denke, hier kommen wir überein, dass es sich dabei um ein Verbrechen handelt. Saddam musste samt seinem Apperat weg aber dass hätte man früher und eleganter erledigen können.
Das das Land dort nicht zu Ruhe kommt hat auch den Grund, dass nun ethnische Konflikte aufbrechen die es unter Saddam nicht so gab. Dass dort jeder Clanchef auf seiner eigenen Überzeugung beharrt und diese allen anderen aufzwingen will. Ganz zu schweigen die Fanatiker.
Das ist aber auch ein mentales Problem vieler Leute dort, die nicht selbst denken sondern sich blind vorbeten lassen, wen sie in die Luft jagen müssen um in Paradis einzug zu erhalten.
Ist ähnlich wie bei uns im Mittelalter( ich weiss, der Vergleich nervt). Damals war z.B. das Lesen den Eliten vorbehalten und man konnte das Volk instruieren. Heute ist es in Teilen der islamischen Welt ähnlich . Es wird nicht selbst gedacht, es wird von oben bestimmt. Eine eigene Sicht/ Interpretation ist nicht.
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18.05.2007 10:46 Uhr von sant_gero
 
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Imübrigen gibt es viele Expert, die immer: mehr davon ausgehen, dass der Irak auseinanderbrechen wird. Das Land wurde von den, ich glaube Engländern nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs am Reissbrett erschaffen. Auf Ethnien, religiöse Unterschiede oder wer wen nicht mag wurde keine Rücksicht genommen.
Da ist nix erwachsen. Dort wurde zusammengepackt, was eventuell auf lange Sicht nicht zusammengehört.
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18.05.2007 11:12 Uhr von usambara
 
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Irak Syrien, Libanon...viele Länder haben Ethnien die vom
Westen zwangsvereinigt wurden.
Und die Regionalmächte Iran, Türkei, S.Arabien fürchten
nichts mehr als das Auseinanderbrechen des Iraks wegen
ihrer eigenen Minderheiten.
Syrien-Kurden
Türkei-Kurden
Iran- Araber, Kurden
Afghanistan- Tadschiken, Usbeken, Paschtunen etc
Pakistan-Paschtunen, ?Inder?
Und an vielen dieser Probleme sind die alten Kolonialmächte (GB, FR) schuld.

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