17.05.07 16:19 Uhr
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"Die Wirklichkeit im Irak annehmen" - Steht der Irak vor dem Zusammenbruch?

Einer Studie von britischen Experten zufolge wird das nächste Jahr für den Irak von entscheidender Bedeutung sein. Sie sehen in den ständigen Macht- und Vernichtungskämpfen eine ernste Bedrohung für das Fortbestehen des Landes.

Um den Bürgerkrieg und die Aufstände von religiösen, politischen und ethnischen Gruppierungen in den Griff zu bekommen, raten die Experten des Forschungsinstitutes Chatham House dazu, die Sunniten an der Regierung zu beteiligen.

Bei einem Treffen am 28. Mai wollen Vertreter der USA und des Irans über die Situation im Irak sprechen. "Nichts außer dem Irak steht auf dem Programm", meint der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki auf der Islamischen Konferenz.


WebReporter: Nessy
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Zusammenbruch, Wirklichkeit
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2007 16:12 Uhr von Nessy
 
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Tja, da wird sich Onkele Bush sicher noch Nachträglich in den Hintern beißen. Zu beginn des Krieges hatte er sicher nicht mit so vielen Problemen gerechnet. Jetzt ist es vielleicht schon zu spät, um darauf zu reagieren.
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17.05.2007 16:58 Uhr von Nobunaga
 
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tja: Was lernen wir daraus?
Erst denken, dann angreifen (frei nach Sun Tzu).
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17.05.2007 17:38 Uhr von Nessy
 
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@Nobunaga: Was Bush daraus lernt: Erst habe ich das Öl und dann...egal"
Aber er ist ja bald weg :-)
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17.05.2007 19:05 Uhr von Bleifuss88
 
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@Nessy: Bush hat nichts von dem Öl. Und selbst wenn es so wäre, würden die erlöse aus dem Öl die ausgaben für den Militäeinsatz nicht annähernd decken. Irak war ein totales Verlustgeschäft.

Das Land hätte binnen eines Jahres komplett wiederaufgebaut und zentral regiert werden müssen. So triumphal auch der Krieg verlaufen ist, danach haben die USA auf ganzer Linie versagt. Und zwar nicht nur Bush, sondern der komplette Apparat.
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17.05.2007 19:49 Uhr von nasa01
 
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@Milano: Du hast bei deiner Aufzählung was vergessen:
Wer hat denn Saddam Hussein zu dem gemacht was er wirklich war? Doch wohl die USA.
Wer war denn im Ausbildungslager der CIA?
Usama bin Laden!
USA ist der denkbar schlechteste Verhandlungspartner. Setzen sich mit Iran zusammen, und verhandeln über den Irak.
Nach Sitzungsende setzen sich USA mit Irak zusammen und verhandeln über das Atomwaffenprogramm des Iran.
Totale Lachnummer. USA sind überhaupt kein Verhandlungspartner. Zumindest kein ernstzunehmender.
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17.05.2007 21:53 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Bleifuss - Sechs setzen. ;-): Falsch, der "Liebe" Onkel Bush hat schon "etwas" davon. Er ist - seine Familie - seine "Sponsoren" sind Ölmagnate, Rüstungsmagnate oder vom Dollar bzw. vom "Expandieren" - Aufschwung abhängig und der "Preis" was es kostet spielt keine Rolle, denn dieser zahlt der gemeine amerikanische Pöbel bzw. er hat ja Arbeit dadurch - irgendwer muss ja alles herstellen, was in den Irak gebracht, gebraucht bzw. verbraucht wird.

Fazit; Krieg gut für die Wirtschaft, dann auch gut für den gemeinen Pöbel, aber noch besser für die "Sponsoren - Anzetteler".
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17.05.2007 22:14 Uhr von SchlachtVati
 
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baaaah , die news ist schon: 8 tage alt ::D:D:D:D:D:D:D:D:D:D


gugst du --->


http://www.shortnews.de/...
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17.05.2007 22:17 Uhr von SchlachtVati
 
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looooooooooooooooool: "Einer Studie von britischen Experten zufolge wird das nächste Jahr für den Irak von entscheidender Bedeutung sein"


EXPERTEN :

"eier werden knapp ,......experten meinen ,.... eier sind ungesund !"
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18.05.2007 01:22 Uhr von Bleifuss88
 
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@Allsehendes Auge: http://www.zeit.de/...

Soll so etwas den Ölmagnaten in die Hände spielen?
Seit dem Beginn des Krieges haben die USA ca. 420 Milliarden Dollar in den Irak investiert. Das lässt sich nicht ansatzweise durch das Öl dort decken. Die ganze Irakgeschichte ist ein gigantisches Verlustgeschäft.
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18.05.2007 01:49 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Bleifuss88: Aber doch nur für den gemeinen Pöbel !!! oder meinst Du das der Bush und seine "Kriegssponsoren" dies aus ihre Tasche bezahlen müssen - im Gegenteil, ihre Taschen werden voller !!!

Falls Du es nicht weißt; Die "Fädenzieher" oder "Drahtzieher" gewinnen immer am Krieg, egal wie er ausgeht. ;-(
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18.05.2007 02:19 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Dir mal Recht geben: (bin ja Kompromissbereit)
Aber Recht hast Du trotzdem. Eigentlich sollte der Irak jetzt schon amerikanisiert sein und überall McDonald Filialen stehen, Coca Cola an jeder Ecke geben, UCI Filmpaläste in jeder großen Stadt sein, at&t und MCI die Kommunikation stellen, Marlboro an jedem Kiosk geben und, und, und (Sorry, wenn ich jetzt eine von diesen "Sponsorfirmen" vergessen hab, das mit dem "Marshallplan II" ist ja schon so lange her, da hat man nicht mehr alles im Kop). :-(

Tja, nur sind die eben viel zu Querulantisch, aber irgendwann bricht jeder Krug. Dann werden auch die noch nicht Gewinner, Gewinner werden.
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18.05.2007 03:29 Uhr von cefirus
 
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@Milano: "Friendly Fire, junge US-Soldaten, die Iraker begeistert hinrichten, das berühmt berüchtigte Gefangenlager und so weiter."

Friendly Fire ist normal. Im RL hat man leider nicht die Möglichkeit FF auf OFF zu schalten. ;)

Schuld, dass auf FF im Golfkrieg ein Augenmerk gelegt wird, ist wahrscheinlich der Umstand, das im 2. Golfkrieg angeblich mehr amerikanische Soldaten durch Feuer eigener Truppen umgekommen sind, als durch irakisches.

Was aber kein Beleg für das schlechte Zielwasser amerikanischer Truppen ist, sondern eher für das katastrophale Abschneiden der irakischen Armee, die regelrecht niedergemetzelt wurde.

"Du meinst doch wirklich nicht ernst, daß der Krieg triumphal für die USA verlaufen ist."

Jeder Krieg verläuft so "triumphal".
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18.05.2007 12:55 Uhr von Bleifuss88
 
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@Allsehendes Auge: Das mag zunächst sein, aber ein schlechter Staatshaushalt schlägt sich früher oder später auch immer auf die Industrie nieder. Die werden früher oder später (beim nächsten Präsidenten z.B.) sicher mehr Abgaben leisten müssen, um den Staatshaushalt zu reparieren. Aber es kann durchaus sein, dass die gar nicht so weit gedacht haben.

Na gut, mit dem "Wiederaufbau" bist du jetzt ein bisschen übertrieben zur sache gegangen; das Problem war halt, dass die gar keinen Plan hatten. Und den Preis zahlen sie jetzt dafür.
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18.05.2007 14:27 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Bleifuss - keinen Plan? Doch den Plan hatten die, der war "Expandieren" und natürlich den Dollar wieder in das Land zu bringen. ;-)

Also die genannten Firmen und noch zig andere (waren noch ein paar Contentfirmen, Computerfirmen und Softwarehersteller dabei) die das sozusagen gesponsert haben (das Bush & Co. an die Macht kamen und die "Befreiung" des Landes vorantreiben).

Nur eben das dauert bis jetzt zu lange, das ist das Problem. Die üben ja den "Volksaufstand" da, so dass die genannten Firmen dort nicht richtig "Arbeiten" können und ihre u.a. Überschussproduktion nicht an den Mann bringen können: Tja, das ist das einzige Problem was die haben.

Kurz gesagt, der Krieg dauert einfach schon zu lange.

Und zu dem anderen; Der - die demnächst an die Macht kommen (der nächste Präsident und seine Gefolgsleute). Da werden mit Sicherheit auch die gleichen "Sponsoren" dahinter stecken bzw. dafür sorgen dass ihre Leute an die Macht kommen - dafür werden die und ihre Medien schon für sorgen (die werden bestimmt nicht ihre schon gegebenen Sponsorengelder einfach in den Wind schießen). ;-)

Hab noch eine schönen "Befreiten" Irak (deine Kinder auch)
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19.05.2007 01:11 Uhr von usambara
 
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Bush nicht schuld jedenfalls nicht alleine.
Der Irak wurde doch durch die jahrelangen US-Sanktionen in den Bankrott getrieben.
Die ganze Industrie war dadurch marode. Und nun die ganze Staatswirtschaft zwangsprivatisieren, ohne das (westliche) Investoren bereit stehen (Sicherheitslage) macht den Totalverlust komplett.
Dazu kommt noch die im Orient verbreitete Korruption und die massiven erlaubten Plünderungen nach dem Einmarsch.
Naja und mittlerweile ist auch die restliche "Intelligenz" mit ihrem Geld ins Ausland geflohen.
Also Schlimmer kommts nimmer.

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