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Baden-Württemberg: Frau will Selbstmord auf Bahngleis begehen - Jogger warnt Zug

Auf der Bahnstrecke Karlsruhe-Forchheim wollte eine 66-Jährige am vergangenen Montag Selbstmord mithilfe eines Zuges begehen. Die Frau hatte sich dafür auf die Bahngleise gelegt.

Ein Jogger, der die Lebensmüde auf den Gleisen entdeckte, warnte einen herannahenden Zug, indem er auf ihn zulief und durch Schwenken der Arme den Zugführer auf die Frau hinwies. Dieser schaffte es etwa einen Meter vor der Frau, den Zug zu stoppen.

Obwohl ein Abschiedsbrief der 66-Jährigen gefunden wurde, ist bis jetzt nichts über die Hintergründe des Selbstmordversuches bekannt geworden.


WebReporter: sir.locke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Selbstmord, Zug, Baden-Württemberg, Baden, Jogger, Bahngleis
Quelle: www.n24.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2007 16:23 Uhr von kingmax
 
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unfair: der lokführer kann doch nichts dafür und leidet dann an den ursachen solcher personen. aber die frau bestrafen wird wohl auch nichts bringen, denn vor dem selbermord ist einem sicher alles egal. naja vielleicht wird sie dann einsehen was sie damit angerichtet hätte und gebinnt wieder den sinn des lebens neu zu entdecken. ich wünsche ihr nur das beste
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16.05.2007 16:34 Uhr von Aeskulap
 
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@kingmax

Wobei aber die Regel nach PsychKG ist, dass man nach einem misslungenen Suizidversuch erstmal eingewiesen wird.
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16.05.2007 17:09 Uhr von Mi-Ka
 
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Schon ein merkwürdiges Gefühl.: wenn man daran denkt, wie man handeln würde, wenn man selber in der Situation wäre.
Das ist ja auch meine Strecke.
Oder dass man einen Augenblick zu spät kommt und nichts mehr machen kann.
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16.05.2007 18:57 Uhr von cruzcampo
 
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Krass: "Dieser schaffte es etwa einen Meter vor der Frau, den Zug zu stoppen."

Ich denke mal, der Zugfuehrer war danach ein nervliches Wrack. Aber ist ja noch mal glimpflich abgelaufen.
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16.05.2007 19:08 Uhr von meebo
 
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@ aeskulap: Stimmt .. aber die Unterbringung wird sich auf wenige Tage beschraenken, Psychotherapie findet in BKHs/LKHs so gut wie keine statt (sie kann froh sein, wenn sie in 3 Tagen mal einem Arzt bei einer Visite begegnet) und nachdem sie raus ist, gehts auf die naechsten Schienen. =)

Die Zwangseinweisungen sind aus psychotherapeutischer Sicht meist keinen Cent wert, es geht ja auch i.d.R. den akuten Konflikt zu entschaerfen.
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16.05.2007 21:20 Uhr von Kei82
 
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Entschädigung? Darf die Frau sich jetzt beim Jogger beschweren?

Und warum ist er auf den Zug zugelaufen, und hat nicht die Frau runter geholt? gut, die Wahrscheinlichkeit das zu schaffen, ist wohl geringer, als einen zug anzuhalten.

Aber ich denke, der Zugfahrer wird nur ein erleichtertes Gefühl haben, immerhin hat er das Leben der Frau gerettet. (zusammen mit dem Jogger)
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16.05.2007 21:20 Uhr von JustMe27
 
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@meebo: Unter vier bis sechs Wochen kommt die nicht raus, im Regelfall... Ich war bei meinem SV 4 Wochen drin, und habe es nur geschafft rauszukommen, weil ich ihre eigenen Methoden gegen sie anwandte. (Hab ihnen erzählt, ich will nicht raus, da haben sie mir bei einer Therapieverweigerung mit Rauswurf gedroht, und da sie den Kopf nicht verlieren konnten mussten sie es durchziehen!)
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16.05.2007 22:20 Uhr von Splatty
 
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finde die tante sollte sich alleine umbringen ohne da noch leute direkt zu schädigen. soll sie sich in eine garage setzen und den motor laufen lassen und sie träumt schnell weg und tschüss....
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16.05.2007 23:22 Uhr von Coolgerman
 
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@Splatty: Und wer findet sie dort? Bestimmt kein Lokomotivführer, aber ihr Ehemann sollte solch einen Schock auch nicht miterleben, oder?
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16.05.2007 23:35 Uhr von jsbach
 
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Ja da hat die: Frau Gkück oder Pech gehabt. Man kann si oder so kommentieren. Hatte sie keine Lust mehr zu leben?
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17.05.2007 00:50 Uhr von Prinz_taly
 
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filmreif: ein super jogger
eine irre frau und der logführer
lol
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17.05.2007 00:52 Uhr von Ramdonk
 
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unverantwortlich: ich finds ne sauerei ander unbeteiligte menschen in sein eigenes verworrenes leben hinein zu stürtzen. der zug fahrer und alle anderen fahrgäste werden ein leben lang mit der scheiße des selbstmörders zu kämpenhaben
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17.05.2007 01:46 Uhr von Melie
 
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Folgen des Selbstmord-Versuches: Fakt ist: Sobald man einen Selbstmord-Versuch in öffentlichen Bereichen (z.B. auf dem Geländer einer Brücke stehen, vor einen Zug stellen, in öffentlichen Gebäuden oder Plätzen, Straßen etc.) begeht, wird man zwangseingewiesen.

Das gilt soweit ich weiß aber nicht nicht bei Fällen, die zu Hause, im privaten Bereich passieren.
Man kann sich aber freiwillig einweisen lassen.

Hatten das Thema mal im Unterricht abgehandelt.
Viel mehr weiß ich aber auch nicht darüber.

Nur dass Frauen eher dazu tendieren, eine SV-Art zu wählen, die nicht immer gleich automatisch zum Tod führt (z.B. durch Tabletten). Das liegt daran, dass Frauen tief im Inneren noch einmal "nach Hilfe" schreien und das soziale Umfeld brauchen.

In der Regel sind es eher die Männer, die zu Methoden, wie vor einen Zug werfen, greifen.
Hierbei ist der Tod meist unumgänglich - wer kann denn in der Regel schon mal schnell einen Zug ausbremsen?

Die genauen Fachbegriffe habe ich leider vergessen.
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17.05.2007 09:00 Uhr von meebo
 
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@JustMe27: Mhh, das ist dann aber ein sehr ordentliches Krankenhaus gewesen. Ich habe bspw. mal eine junge Frau zwangseingewiesen, die sich zum 8x "umbringen" wollte, und sie kam jedes mal wieder nach ganz kurzer Zeit raus.

Ich denke, dass ist natuerlich auch fallabhaengig, immerhin soll es ja auch Leute geben, die nach ihrer Kurzschlusshandlung die Fatalitaet ihrer Entscheidung erkennen und ueberhaupt nicht mehr suizidal sind ... bleibt ihr einfach nur alles gute zu wuenschen, ob mit oder ohne Kopf ;)
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17.05.2007 14:01 Uhr von Troll-Collect
 
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"Jogger warnt Zug": man gut, dass der Zug ihn verstanden hat. Wer ist für so etwas eigentlich der richtige Ansprechpartner? Die Lok? Was, wenn die Lok hinten ist?
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17.05.2007 19:49 Uhr von JustMe27
 
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@meebo: Das ist aber dann auch eine sogenannte "Drehtürpatientin". Die nimmt man nicht mehr ernst, je öfter sie kommen. Der Schuss kann aber dann, wenn sie doch mal ernst machen, oder (wahrscheinlicher) ein als Hilferuf oder Ruf nach Aufmerksamkeit geminter SV dummerweise doch gelingt, gewaltig nach hinten losgehen...
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17.05.2007 19:51 Uhr von JustMe27
 
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@Troll: Schon mal einen Nahverkehrs-Zug (Die einzigen, wo eine Lok auch mal hinten ist) genau angesehen? Vorne ist ein Führerhaus, und die gesamte Steuerung der Lok wird da rein verlegt...
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17.05.2007 20:36 Uhr von Troll-Collect
 
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@justme: ähm, muß ich für den Kommentar wirklich eine Bedienungsanleitung mitliefern?

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