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Streit in der SPD: Wie mit der Linkspartei umgehen?

Nach dem Wahlerfolg der Linkspartei in Bremen wird innerhalb der SPD Kritik an der Parteiführung laut: Vor allem geht es um das kategorische Nein zu jeder Art von Zusammenarbeit von Seiten Kurt Becks. Dies werde sich nicht lohnen, so ein Mitglied.

Die Parteiführung hatte nach der Wahl in Bremen jegliche Zusammenarbeit mit der aus WASG und PDS gebildeten Linkspartei ausgeschlossen. Laut der SPD-Führung seien deren Chefs "Schönwetterpropheten" und würden sich im Ernstfall "vom Acker machen".

Der sozialpolitische Sprecher der SPD, Klaus Brandner, will zwar derzeit kein Bündnis eingehen, schließt jedoch auf lange Sicht Gespräche über eine zukünftige Zusammenarbeit nicht aus.


WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Streit, Linkspartei
Quelle: www.tagesschau.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2007 21:30 Uhr von JustMe27
 
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Naja, auf lange Sicht, wie gesagt werden sich 2 Dinge zeigen müssen: Erstens, ob die Linkspartei keine Eintagsfliege ist wie seinerzeit die Schill-Partei, und zweitens, ob und was Gysi und Lafontaine ein Parteiprogramm auf die Beine stellen können, das die Leute überzeugt und wie sie zusammenarbeiten werden.
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15.05.2007 22:03 Uhr von Troll-Collect
 
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nicht aktut: So lange die SPD auf Umverteilungskurs ist, wird seitens der Linken gar kein Bedarf an "Umgang" bestehen - und derzeit ist bei der SPD kein Umdenken zu erkennen.

Die wenigen Sozialdemokraten die in der SPD verblieben sind, sind entweder durch Angst vor Opposition sediert oder erwägen selber Konsequenzen:

>>
Bittere Abrechnung mit der SPD

Berlin - Der SPD-Sozialexperte Rudolf Dreßler erwägt einen Übertritt zur Linkspartei. "Man soll niemals nie sagen", sagte Dreßler dem "Neuen Deutschland" (Freitagausgabe). Entscheidend seien für ihn die kommenden Monate: "Programmdebatte, weitere Arbeitsergebnisse als Koalitionspartner, Wahlprogramm." Die Übertritte von Oskar Lafontaine und Ulrich Maurer von der SPD zur Linkspartei bezeichnete Dreßler als "logisch und konsequent".

Lafontaine, zu dem er guten Kontakt habe, habe damals für sich Grundbedingungen formuliert und Konsequenzen angekündigt, wenn diese nicht erfüllt würden. Auch er habe Grundbedingungen, sagte Dreßler weiter, allerdings sei für ihn "der Zeitpunkt noch nicht erreicht, wo ich die Fahne raushänge". Die Linkspartei vertrete aber "programmatische Inhalte der SPD, die diese verlassen hat".

Scharf kritisierte Dreßler den sozialpolitischen Kurs seiner Partei. Es sei "verheerend", dass die Unternehmerverbände sich bei ihren Forderungen nach weiterer Absenkung der Arbeitgeberanteile bei Rente, Gesundheit, Pflege und Arbeitslosenversicherung "auf die SPD berufen können", sagte er dem "Neuen Deutschland". Die Stimmung in der SPD wertete der langjährige Bundestagsabgeordnete als "katastrophal".

Wenn die Funktionäre dies nicht mehr zur Kenntnis nähmen, dann sei ihnen "objektiv nicht mehr zu helfen". Der heute 66-jährige Dreßler war ab 1987 lange als stellvertretender SPD-Fraktionschef im Bundestag für Sozialpolitik zuständig. Von 2000 bis 2005 war er deutscher Botschafter in Israel. (afp)
<<
http://www.ksta.de/...
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15.05.2007 22:07 Uhr von Troll-Collect
 
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SPD-Führung von Basis abgehoben: Wie weit die SPD-Führung den Bodenkontakt selbst zur eigenen Basis (geschweige denn Bevölkerung) verloren hat, zeigt diese Umfrage:

>>
SPD-Basis sehnt sich nach Opposition
Die Stimmung der SPD-Mitglieder könnte kaum schlechter sein. Befragt nach den Leistungen der Regierung und des Parteichefs senkte jeder Zweite den Daumen. Fast zwei Drittel wollen ihre Partei in der Opposition sehen.

Bei den SPD-Mitgliedern wächst der Unmut über die Große Koaltion. Eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1003 Sozialdemokraten ergab nach einem Bericht des Hamburger Magazins Stern eine dramatisch schlechte Stimmung an der Basis. So urteilten 58 Prozent der befragten Genossen, dass die SPD in der Zusammenarbeit mit der Union sozialdemokratische Prinzipien verraten habe. 52 Prozent sagten, die Arbeit in der Großen Koalition schade der Partei.

Vor allem die Rente mit 67 und die geplante Unternehmenssteuerreform werden von einer deutlichen Mehrheit der SPD-Mitglieder - jeweils 62 Prozent - kategorisch abgelehnt; für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan sprachen sich 51 Prozent aus.
...

Fast zwei Drittel - 63 Prozent - der SPD-Basis meinen, dass der SPD eine Zeit in der Opposition guttun würde, um wieder zu sich selbst zu finden.
...
Fast ein Drittel der SPD-Mitglieder - 29 Prozent - haben laut Stern-Umfrage in jüngster Zeit darüber nachgedacht, ihr Parteibuch zurückzugeben. Vier Prozent stehen sogar kurz vor ihrem Austritt aus der SPD. Und fast jeder zehnte Sozialdemokrat - neun Prozent - kann sich vorstellen, zur Linkspartei zu wechseln.
...
<<<
http://www.sueddeutsche.de/...


Kein Wunder, dass den Funktionären der Arsch auf Grundeis geht und sie auf die Linkspartei einprügeln.
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15.05.2007 23:31 Uhr von Kampfpudel
 
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Bin gespannt, wie lange die SPD-Spitze ihr Feindbild vor der Basis noch aufrecht erhalten kann. Das ist pure Ignoranz und und läßt erkennen, daß es der Führung nicht wirklich um sozialdemokratische Regierungsarbeit sondern um persönliche Eitelkeiten und Fehden geht. Wo kämen wir auch hin, wenn ein "übergelaufenes" Ex-Mitglied zum Koalitionspartner werden könnte... ;-)

Wie sagte es ein Kabarettist so treffend, anstatt aufrecht und mit Anstand Niederlagen hinzunehmen, verkauft die Führung der SPD ihre Ideale.
Volle Zustimmung!
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16.05.2007 02:40 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Lösungen: Weiter das Schiff Deutschland im Meeresboden einbuddeln oder eben auf die "Ideologien" von Linken (oder der Mehrzahl der klügsten User der Welt hier) hören.

Weitere auf der einzig wahren Deutschlandwette, die einzigen die wirklich helfen. ;-(

http://www.deutschland-wette.ch.vu/

Und an die anderen (die meinen es wäre gut so); 2009 sind Wahlen und verwählt euch wieder nich. :-(

Habt wieder ein besseres Deutschland (eure Kinder auch)
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16.05.2007 02:49 Uhr von sld08
 
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hmmm: "Wie mit der Linkspartei umgehen?"

Am besten ignorieren,wie alle Menschen die wenigstens noch ein paar Gehirnzellen haben.
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16.05.2007 06:07 Uhr von Panchen
 
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Aufklären: Die sollten anfangen die Wähler der Linken über die gefährlichen Folgen aufzuklären, die deren Parteiprogramm in sich birgt.
Hätten wir jetzt eine Linke Regierung wäre der wirtschaftliche Aufschwung vermutlich schlagartig beendet. Die Mehreinnahmen würden sofort unter das Volk geschmissen und der Schuldenberg würde weiter wachsen. Diese Partei ist nur populistisch, Realpolitik ist mit dieser Partei nicht möglich. Aber was soll man auch von der ehemaligen SED erwarten? Nur mehr Staat, egal was es kostet.
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16.05.2007 08:05 Uhr von christi244
 
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Panchen: >Die Mehreinnahmen würden sofort unter das Volk geschmissen <

Zunächst, ich stimme Dir zu, dass die Linkspartei populistisch ist!

Aber ... Dir ist schon klar, dass Binnenmarkt nur funktionieren kann, wenn genug Geld zum Konsumieren im Volk ist ... oder?
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16.05.2007 11:52 Uhr von Jorka
 
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@Panchen: Von welchen wirtschaftlichen Aufschwung redest du?
Der kleine Mann hat davon noch gar nichts gemerkt.
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16.05.2007 15:40 Uhr von Slippy01
 
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@Jorka: Augen aufmachen.
Der kleine Mann hat nun eventuell arbeit die er vor 2 Jahren oder so noch nicht hatte.
(Und da ist es egal welche Gruppen nicht in die Arbeitslosenzahlen miteingerechnet werden, denn die fehlten damals auch schon)
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16.05.2007 17:03 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Ja hat er: http://www.unitedpage.de/...

Und die restlichen Lügenmärchen der Politik & Medien sind ja auch auf der Seite aufgedeckt.

Und welches Parteiprogramm der Linken, denke die haben ja gar keins? ;-)

Eh wartet bloss wenn die User mit Wissen Euch gleich "zerreissen" werden. ;-(
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16.05.2007 20:01 Uhr von Jorka
 
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@Slippy: Ja klaro auf 3 Monate befristet und 50% schlechter bezahlt als vor 2 Jahren... :P *Ironiemodus off*

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