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Bamberg: Behindertes 16-jähriges Mädchen soll in seine Heimat abgeschoben werden

Die russische Mutter des Mädchens heiratete im Januar 2004 in Russland ihren deutschen Mann. Der Sohn und dessen Mutter kamen danach legal nach Deutschland und fanden für die Tochter in der Nähe von Bamberg eine behindertengerechte Wohnung.

Die von Geburt an spastisch gelähmte junge Frau wurde dann im Oktober 2004 nach Deutschland geholt. Weil der Familie beim Ausfüllen eines Formulars ein Fehler unterlief, wurde die Aufenthaltsgenehmigung von den Behörden im Juni 2006 widerrufen.

Das 16-jährige Mädchen soll nun ohne ihre Familie nach Russland ausgewiesen werden. Die Familie befindet sie sich jetzt im Rechtsstreit mit der Ausländerbehörde, ob die Ausweisungsverfügung rückgängig gemacht werden kann.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mädchen, Heimat, Behindert, Bamberg
Quelle: www.frankenpost.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2007 20:32 Uhr von jsbach
 
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Ich hoffe, dass dieser Fehler von den Behörden anerkannt wird und das
behinderte Mädchen hier bleiben kann. Da wird an anderer Stelle der
erlaubte Spielraum von Bewerbern um Anerkennung in Deutschland missbräuchlich ausgenutzt.
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15.05.2007 20:48 Uhr von Jorka
 
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Eine Riesen Schweinerei! Leute die unser Ausländerecht ausnutzen dürfen in Deutschland bleiben, und das Mädchen was niemanden etwas getan hat, soll ausgewiesen werden. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?.
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15.05.2007 20:49 Uhr von Panchen
 
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Trauriges Beispiel: Behörden kennen nun mal keine Familienprobleme. Behörden kennen oft nur Verwltungsbestimmungen und Gesetze. Das finde ich im Grundsatz auch nicht schlecht, aber es sollte immer Spielraum für Ausnahmen geben.
In diesem Fall hätten sich die meisten Beamten vermutlich lieber für die Menschlichkeit entschieden.
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15.05.2007 23:32 Uhr von celaus
 
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ein zweischneidiges schwert: einerseits ist es natürlich schlimm, dass solche fälle dann einfach abgeschoben werden. andererseits sollte es auch rechtstaatlich bleiben und nicht willkürlich bestimmt werden wer raus und rein darf.
ein kleiner spielraum (wie schon vom vorposter genannt) für die behörden wäre wahrscheinlich eine gute lösung ...
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16.05.2007 02:11 Uhr von elzem
 
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Die in Bamberg haben sowieso einige Probleme: von denen habe ich auch schon direkt mitbekommen, eine Zeitlang sei in Bayern an sich über Umwege, Asylanten wegen Passpflicht Verletzung, einfach direkt abgeschoben seien. Dann haben die ja eines auf dem Deckel bekommen und das hat aufgehört. Wenn man bedenkt, das im letzten Monat gerade mal ca. 300 Neuanträge dazukamen (Asylanträge), dann kann man jetzt wirklich nicht mehr sagen, wir werden hier überannt. Aber von Bamberg hört man öfter solche Dinge.
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16.05.2007 05:40 Uhr von shadow#
 
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Behinderte müssen draussen bleiben Die grundliegende Frage ist aber interessant - ist eine Behinderung eine Krankheit? ...
Beinahe amüsant, wie Mitarbeiter ihre Unternehmen und Behörden immer wieder in PR-Desaster reissen.
Was denken die sich dabei eigentlich? "Die Medien werden schon Verständnis dafür aufbringen wenn wir etwas tun, was fern von jeglichem gesunden Menschenverstand ist und uns nicht zum Frühstück verspeisen..."?
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16.05.2007 06:30 Uhr von SuperSonicBlue
 
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Das ist so typisch für Deutschland!

Da wird wieder blindlings stur nach irgendwelchen Paragraphen gehandelt. Bloss nicht über die Schreibtischkante hinausblicken! Es könnten sich ja Welten auftun .... pfffft

Ehrlich, manchmal muss man sich wirklich dafür schämen, Deutscher zu sein ....
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16.05.2007 09:32 Uhr von ticarcillin
 
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Das Mädchen kann doch nichts dafür: Es kann sich doch nicht alleine helfen!
Was für ein Unfug.
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16.05.2007 14:05 Uhr von HEINZMEMBER
 
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Irgendwelche Penner: die hier nix anderes tun als mit Frauen und Drogen handeln werden in Frieden gelassen bis sie deutsche sind und sich ihre Bewährungsstrafen häufen. Die haben gute Anwälte und haben NIE falsch ausgefüllte Formulare.

Aber in einer offenbar normalen Familie soll ein BEHINDERTES KIND ALLEINE ABGESCHOBEN WERDEN weil jemand nen Formular nicht kapiert (komisch, dabei sind die doch immer so einfach gehalten oO).

Armes Deutschland.
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16.05.2007 14:59 Uhr von Ramdonk
 
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typisch deutsch: man könnte sich nun maßlos aufregen, was wiederum nichts bringen würde, aber man sieht an solchen geschichten immer wieder, da wo es sinn machen würde über ausweisungen nach zu denken, da regiert das geld und nix passiert, aber auf alte , behinderte und minderbemittelte kann man fein rumtreten. schämen sollten sich die verantwortlichen
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16.05.2007 15:56 Uhr von lucky strike
 
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Schön: und der pöbelnde Murat ohne Ausbildung und sozialer Stütze, sowie der Drogen vertickende Witali mit 500 Vorstrafen dürfen bleiben.

Wieso scheißt Deutschland eigentlich immer die Leute raus, die es am wenigsten verdient haben?
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16.05.2007 16:16 Uhr von delmom
 
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wo issn das problem? selbstverständlich darf die familie mitgehen ... das wäre ja nicht rechtens, wenn die hier bleiben müsste

was regen sich hier denn die leute auf? da ist ein fehler gemacht worden und zwar nicht seitens der ausländerbehörde, sondern der antragssteller. wenn ich einen antrag falsch ausfülle, wird auch nicht gefragt. dann muss ich auch damit klar kommen. das gleiche gilt es jetzt hier zu tun. dassdie situation anders und sicherlich auch schlimm ist, bestreite ich nicht. ABER ... wo will man die grenzen ziehen? es gibt nur eine lösung, genau hier muss die grenze gezogen werden. es würden tausende ausnutzen, wenn hier anders gehandelt würde
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16.05.2007 17:24 Uhr von schattenlos
 
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Genau, wo ist das Problem? Behinderte sollen/wollen gleichberechtigt behandelt werden! Und Gleichberechtigung kann sich durchaus als zweischneidiges Schwert erweisen!
Wo soll das sonst noch enden - jeder sagt einfach "Hilfe ich bin behindert" und darf schon in D bleiben?

PS.: Wer sich drüber aufregt - Lasst es bleiben!
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16.05.2007 18:10 Uhr von dragon08
 
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Aristoteles
"Immer sind es die Schwächeren, die nach Recht und Gleichheit suchen, die Stärkeren aber kümmern sich nicht darum."



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