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Spanien: Fast 2.000 Jahre Gefängnisstrafe für einen spanischen Arzt

Das Gericht in Valencia sah es als erwiesen an, dass ein Spanier, der in den 80er und 90er Jahren als Narkosearzt in verschiedenen Krankenhäusern gearbeitet hat, 275 Patienten mit Hepatitis C infiziert hat. Er wurde zu 1.933 Jahren Haft verurteilt.

Der Mann, der die ihm vorgeworfenen Taten bestreitet, soll drogenabhängig und mit Gelbsucht infiziert gewesen sein. Er soll zum Betäuben der Patienten die gleichen Nadeln verwendet haben, mit denen er sich die Drogen spritzte (SN berichtete).

Trotz der verhängten Haftstrafe von fast 2.000 Jahren muss er nach geltendem spanischen Recht nur 20 Jahre absitzen. Neben der Haftstrafe hat das Gericht ihn zu einer Schadensersatzzahlung an die Geschädigten in Höhe von einer Million Euro verurteilt.


WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Gefängnis, Spanien, Arzt, Spanisch
Quelle: www.krone.at

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2007 15:23 Uhr von SpyBreakOne
 
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ich glaube nicht das er das zahlen kann weder noch wird er die strafe komplett absitzen können also sind die opfer mal wieder lächerlich gemacht worden !


traurig traurig
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15.05.2007 15:50 Uhr von SenkiRenegade
 
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warum 2000 Jahre,: wenn er sowieso nur 20 Absitzen muss?

Da find ich unsere Sicherheitsverwahrung besser.

Wegen des Geldes, kann schon sein, das ein selbstständiger Arzt gut was angehäuft hat. Aber drogen sind ja auch teuer (hab ich gehört).
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15.05.2007 16:00 Uhr von Würfelhusten
 
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also: ich glaube das urteil ist eher symbolisch gemeint. in den usa gab es ja auch schon mehrfache todesstrafen.
ich glaube, dass niemand jemanden einstellt der zu 2000 jahren gefängnis verurteilt wurde.
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15.05.2007 16:08 Uhr von typhoon04
 
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wech mit dem: ich sach nur nie wieder rauslassen.
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15.05.2007 16:23 Uhr von Alagos
 
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@SenkiRenegade: Ja, aber die Sicherungsverwahrung gibt es nur, wenn davon ausgegangen werden muss, dass der Täter weiterhin gefährlich ist(dafür gibt es psychologische Gutachten usw.).

In Deutschland hätte der wegen versuchtem Totschlags(wenn es das war) mindestens 5(aber sicher keine 20) Jahre gekriegt (§212 StGB iVm §23 I StGB, §12 I StGB) gekriegt. In Deutschland werden Strafen nicht zusammengerechnet sondern zusammen bestraft, also im Endeffekt wird immer das stärkste Verbrechen bestraft, der Rest kann sich maximal ein wenig auf die Gesamtstrafe auswirken.
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15.05.2007 16:42 Uhr von Kässrin
 
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Ich versteh nicht so ganz warum er dann zu 2000 Jahren verurteilt wird. Selbst ohne das Gesetz, dass er nur 20 Jahre sitzt, das ist doch unlogisch oder??
Wäre es nicht einfacher jemandem am Ende ein Zeugnis auszustellen das auch demensprechend schlecht sein kann so dass der Kerl wahrscheinlich nie wieder eine Arbeit findet?

Wenn man doch sowieso nie 2.000 Jahre wird absitzen können.... Warum jemanden dann dazu verurteilen?
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15.05.2007 16:48 Uhr von enryu
 
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ich glaube,dass: ich glaube,dass das damit zusammenhängt,dass eine haftstrafe immer verkürzt werden kann bei guter führung usw. allerdings ist es eine sache der unmöglichkeit irgendwie von 2000 auf 10 oder 20 zu kommen
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15.05.2007 18:16 Uhr von EddyBlitz
 
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Da muß: er aber lange leben um die Strafe absitzen zu können.
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15.05.2007 18:18 Uhr von SeeYa1987
 
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Naja: es gibt auch einfach dumme Menschen.. und selbst wenn man denkt ´´So dumm kann doch keiner sein´´ ist es doch möglich. Genauso glaube ich kaum das er mit Absicht und bei vollem Bewusstsein gehandelt hat. Ich würde ihn ehr in eine Psychatrie/Entzugsklinik stecken .. Für die Opfer ists eh zu spät und da helfen auch keine 1933 Jahre Haft. Auch interessant wie er im Knast an das Geld kommen soll. Lieber weiterarbeiten/leben lassen, dann haben die geschädigten auch was davon ..

Also wusste er alles / Kann mich da jmd aufklären?
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15.05.2007 19:12 Uhr von Der dritte Versuch
 
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Also Leude: 1. ist das Urteil sicher noch nichts rechtskräftig. Daher bitte keine Vorverurteilungen und bekloppte Richter (und vor allem R-Innen) gibt es auch in D in unteren Instanzen zur Genüge. Überhaupt von tuten und blasen keine Ahnung aber Urteile fällen. Bin selbst nächte woche am OLG wegen soner doofen Tusse. Im Studentenklub barmen die drum, mal nen richtigen Stecher abzubekommen und vor Gericht markieren die ne große Lippe.
2. Ist es durchaus möglich, dass der Kerl recht hat.
3. Quelle ist Krone
4. Und sowas will in die EU
5. Naja Ihr wisst schon, der S................... Wers errät bekommt eine offizielle gratis Belobigung.
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15.05.2007 19:50 Uhr von madhatter
 
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gelbsucht: nur zur info gelbsucht ist keine krankheit. sie ist nur ein symptom. man kann auch gelbsucht (ikterus) haben, ohne an hepatitis erkrankt zu sein.
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15.05.2007 21:33 Uhr von Robrai19
 
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Sollte man denn: Arzt nicht die gleiche Spritze verabreichen und leben lassen. 1 Opfer mehr, naja. gerechte Strafe
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15.05.2007 21:36 Uhr von hydraulik
 
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jawoll 275 Patienten wurden mit Hepatitis C infiziert und der schuldige Arzt, der unter Drogeneinfluss stand, muss dafür nur 20 Jahre absitzen... SUPER!

Was bringt die verurteilung von 1933 Jahren, wenn er eh nur 20 absitzen muss? Da kann man doch direkt lebenslänglich machen. So einer gehört nie wieder frei. Die Arztlizenz (oder wie man das nennt) gehört dem direkt entzogen.

und noch was: krone.at ... das ist manchmal genauso glaubwürdig wie die Bild ... Für mich klingt das sehr inplausibel, dass jemanden 1913 Jahre Haft erlassen werden.
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15.05.2007 21:57 Uhr von fullblownchaos91
 
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ich glaub: ich hätte mich im Gerichtsaal weggeschmissen... das is sowas von lächerlich... knapp 2´000 jahre... *grins*
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16.05.2007 09:04 Uhr von vendori
 
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gehts noch ? "Trotz der verhängten Haftstrafe von fast 2.000 Jahren muss er nach geltendem spanischen Recht nur 20 Jahre absitzen"

Was is der Sinn von solch bescheuerten Urteilen ?? *kopfschüttel* schlimm genug für die Opfer, aber das Urteil ..... *lol* nee echt
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16.05.2007 23:57 Uhr von jsbach
 
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Das ist ja schlimmer: wie Aids. Gep a+B Impfen möglich aber die Stufe drei....
Lebenslang hätte auch gereicht. Andere Länder...

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