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Bayern: Toter Jäger wurde vom Vater auf einem Hochsitz gefunden

Im Landkreis Ansbach hat ein besorgter Vater seinen 18-jährigen Sohn mit einer Schusswunde im Kopf tot auf einem Jäger-Hochsitz vorgefunden.

Der junge Mann war mit seiner Jagdausrüstung und im Beisein seines Jagdhundes unterwegs.

Die Polizei konnte zu diesem Fall noch keine näheren Einzelheiten mitteilen. Zur genauen Klärung wird die Leiche noch in der Gerichtsmedizin obduziert.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Bayern, Bayer, Vater, Jäger, Hochsitz
Quelle: www.oberpfalznetz.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2007 09:41 Uhr von jsbach
 
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Vermutlich wird es Selbstmord gewesen sein. Aus der Quelle kann man nicht mehr entnehmen. Auch ein versehentlich ausgelöster Schuss
könnte die Todesursache sein.
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15.05.2007 11:58 Uhr von DontPanic
 
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@Author: Also aus versehen kann man sich eigentlich kaum mit nem Jagdgewehr erschiessen. Und es klingt auch irgendwie komisch, dass der seinen Hund mit zum Selbstmord genommen haben soll...
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15.05.2007 12:53 Uhr von MiA.MaX
 
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@Ogino: Ein Jäger knallt nicht grundlos Tiere ab !

Du nimmst hier etwas an, das absolut nicht bewiesen ist.

Jäger sind unbedingt von nöten um den Wildbestand zu regulieren, falls dir das noch nie zu Ohren gekommen ist.
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15.05.2007 12:54 Uhr von satko
 
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@ogino: Was war denn dass für ein blöder Kommentar?

Um es gleich mal fest zu halten, ich bin kein Jäger und stehe der Sache auch kritisch gegenüber.

Fakt ist aber, das z.B. bei uns im Kreis die Wildschweinpopulation überhand nimmt. Da die Tiere keine natürlichen Feide haben, kann dies nur durch Abschießen geschehen. Deswegen unterstelle ich aber nicht gleich allen Jägern eine Lust am töten.

Solche Kommentare sind unnötig und unproduktiv!
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15.05.2007 13:01 Uhr von denksport
 
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Man sollte den Quatsch verbieten: Jeder Tote ist ein Toter zuviel. Dieser Selbstmord war deshalb möglich, weil der Sohn das Hobby von seinem Vater hatte: Tiere umbringen mit einem Gewehr.
Herzliches Beileid!
Ja klar, Population oder so, irgendein Grund findet sich schon Tiere abzuknallen.
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15.05.2007 13:13 Uhr von Zisch
 
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@denksport: Ja irgendeinen Grund finden die Leute immer um sich über alles zu beschweren.

Fakt ist das manche Tiere in Wäldern geschossen werden müssen damit dieser nicht kaputt geht. Da manchen Tieren einfach der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch diesen nunmal ersetzen. ich würd deine Einstellung ja verstehen wenn in Afrika mal eben legal just4fun Tiere abgeknallt werden, denn dort gibt es noch den natürlichen Kreislauf der Dinge. Hier aber oftmals nicht mehr.
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15.05.2007 13:24 Uhr von klomann
 
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@denksport: Gut, dann setzen wir wieder Bären und Wölfe in unseren Wäldern aus und wenn dann jede Woche 100 Menschen von denen "aus Versehen" mit gefressen werden, setzen wir das auf Deine Rechnung...
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15.05.2007 14:25 Uhr von bigbosswolf
 
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@jagdgegner: ich hab gestern meine jägerprüfung abgelegt (und bestanden) und möchte deswegen mal ein bisschen aufklärarbeit leisten

jagd ist angewandter naturschutz

jagd ist für die in deutschland bestehende landschaftskultur unverzichtbar weil der wildbestand sich nicht alleine regulieren kann da großes raubwild fehlt, kleineres raubwild(fuchs,marder,rabenkrähe) ist hingegen ausreichend vorhanden und gefährdet (ZUSAMMEN mit landwirtschaftlich eingesetzten herbiziden etc.) den besatz an hasen und hühnervögeln (rebhuhn, fasan)

der jägere greift nach dem prinzip der nachhaltigkeit in die bestände ein das heisst es wird nur soviel geschossen wie inetwa nachwächst
und ein gleichgewicht hergestellt/bewahrt wird dass flora und fauna vertragen

es werden abschusspläne erstellt an die sich zu halten ist und das wild ist in setz- und aufzuchtzeiten geschont außerdem ist es die gesetzliche pflicht des jägers wild zu hegen (§1BjG...mit dem jagdrecht ist die pflicht zur hege verbunden) das heisst wildäcker anzulegen deckung zu schaffen in notzeiten zu füttern oder sogar (heimisches)wild aufzuziehen und auszusetzen sofern es nichtmehr in der gegend vorhanden ist usw. - und NEIN es wird nicht zum erschießen ausgesetzt nach dem aussetzen ist es egal ob schonzeit oder nicht 4 wochen lang verboten es zu bejagen

die von satko beschriebene wildschweinpopulation ist ein problem mit dem es viele kreise zu tun haben da selbige die äcker der bauern verwüsten und somit logischerweise nicht in dieser größenordnung von der flora tragbar sind...

noch 3 dinge die ich loswerden will:

nein das reh ist nicht die frau vom hirsch (auch nicht wenn walt disney es so darstellt-kühe sind ja auchnicht lila)

@ogino halt dich an deiner tastatur fest jetzt kommt der schock für dich - ich bin 16, ja 16 und hab den jagdschein(für jagen in begleitung und ein paar andere einschränkungen) und das ganze hat nichts mit alter zutun im vorbereitungslehrgang zu meiner prüfung waren leute zwischen 15 und 60 jahren

@Zisch - richtig afrikajagd zur prestige ist überflüssig
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15.05.2007 15:20 Uhr von crazywolf1981
 
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naja also man tötet die Tiere zum Schutz der Natur. Fakt ist für mich persönlich aber, dass der Mensch doch der größte Feind der Natur ist, denn ohne die Menschen wäre es jetzt nicht so. Hier mal ein Wäldchen schützen aber mal schnell paar km² Regenwald planieren ;) Naturschutz pur.
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15.05.2007 16:06 Uhr von Würfelhusten
 
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@dontpanic: es heißt Autor und nicht Author. Wir sind nicht in GB oder USA...
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15.05.2007 16:12 Uhr von Pinok
 
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@bigbosswolf: das ist alles aberglaube, in der heutigen zeit gibt es bessere möglichkeiten das gleichgewicht zu halten ohne tiere zu erschiessen.

aber es ist nunmal kult und es gibt viele leute die gerne tiere abknallen, mit welchen hintergrund auch immer...
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15.05.2007 16:54 Uhr von Tauphi
 
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geschieht dem recht: der 18 jahre alte mensch stellt für seine umgebung eine größere bedrohung dar als die paar tiere, die er einfach so gnadenlos tötet.

der vater sollte stolz sein, dass sein sohn mit dem tod an diesem "gleichgewicht" beigetragen hat und sich selbst auch die kugel geben, immerhin ist er ja ein "jäger" und weiss, was das beste ist
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15.05.2007 16:57 Uhr von StYxXx
 
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Hund? Wo war eigentlich der Hund? Daneben und hat gewartet?
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15.05.2007 17:28 Uhr von bigbosswolf
 
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@pinok: das halte ich für wunschdenken zumindest sind mir keine anderen maßnahmen bekannt - klär mich doch bitte auf wie das ablaufen soll... will man einzeltiere einfangen und kastrieren um einen gleichbleibenden bestand zu halten?(um gleich schon zustimmungen zu bremsen: das geht nicht wirklich weil sobald man -vorrausgesetzt man fängt ihn überhaupt- zB einem rehbock die nüsse abnimmt gibt es abnorme wucherungen an seinem gehörn die ihn letzendlich wegen ihrem gewicht oder weil sie ihm über die augen gehen jämmerlich eingehen lassen - gebt mal perückengehörn bei google ein dann sehtihr was ich meine)
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15.05.2007 21:00 Uhr von Pinok
 
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@Big Boss: Eine Kastration ist bei Bockkitze bis zur 8 Lebenswoche möglich ohne das es zu solcher Gehörnmissbildung kommt.

und man kann die tier population z.B. in gleichgewicht halten, wenn man dort wieder die tiere aussetzt, welche vorher auch dort gelebt haben, bevor die jäger gekommen sind.

(eine möglichkeit von vielen)

aber man muss sich nur mal über jäger informieren, die meisten mach direkt auch hunde und katzen platt, den ist das egal was zwischen die flinte kommt, es geht rein nur ums töten, zumindest bei vielen. oder ist hier jemmand der meinung, dass es normale menschen gibt die tiere freiwillig töten?
normale menschen schreckt sowas ab, nur jäger die damit (positiv) aufgewachsen und erzogen sind oder kranke personen, finden nur daran gefallen.
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15.05.2007 21:01 Uhr von Pinok
 
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@nachtrag: hab grad bei google noch ein interessanten link gefunden, der diese thematik beschäftigt:

http://www.wasjaegerverschweigen.de/

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