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Forscher entwickeln künstliches Blut

Britische Wissenschaftler der Universität Sheffield arbeiten seit fünf Jahren an der Entwicklung von künstlichem Blut. Jetzt haben sie das Prinzip des Blutersatzes aus Kunststoffmolekülen vorgestellt, der sich für medizinische Notfälle eignen soll.

Vor allem im militärischen Bereich könnte das lange haltbare Kunstblut genützt werden, da es in einer dicken Paste vorliegt, die bei Bedarf dann gebrauchsfertig verdünnt wird und deswegen wenig Platz bei der Lagerung und dem Transport benötigt.

Das Blut selber besteht aus Kunststoffmolekülen, die die molekulare Struktur eines Hämoglobinmoleküls nachahmen. Dadurch kann ein darin integriertes Eisenatom den Sauerstoff binden und transportieren. Biologische Tests des Blutes sollen bald folgen.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Blut
Quelle: www.sciencedaily.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2007 14:10 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Wenn das wirklich irgendwann mal einsetzbar ist, hat es sicher unbestreitbare Vorteile. Keine Blutgruppenunverträglichkeiten, kein Mangel und ein günstiger Preis, da es ja aus Plastik besteht. Aber ich zweifel noch daran, dass der Körper sowas wirklich ohne Komplikationen annehmen kann.
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14.05.2007 14:45 Uhr von MeisterH
 
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Hammer! Super Sache, interessante News, 1a geschrieben! Wären doch alle News bei SN so...
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14.05.2007 14:45 Uhr von DontPanic
 
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Faszinierend: Es ist doch immer wieder erstaunlich was so alles möglich ist. Ich hoffe das die Test erfolgreich ausgehen und somit bald wieder eine oft einsetzbare Möglichkeit besteht Menschenleben zu retten.

Ob Vampire sich damit auch zufrieden geben?
:-)
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14.05.2007 16:19 Uhr von clausemann69
 
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künstlich: ist ja echt scharf....künstliches blut....kunstherzen...titangelenke....ist der terminator schon fertig?
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14.05.2007 16:57 Uhr von rlGoma
 
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haltbarkeit: Also ohne mich da besonders auszukennen sehe ich spontan ein Problem: wie lange sind die Dinger haltbar und wenn sie zerfallen, was passiert mit dem "Dreck".
Stell dir vor du verlierst während einer schweren Operation und einem Unfall viel Blut und alles wird durch Kunstblut ersetzt.
Der Körper aber produziert laufend weiter selbst Blut. Zersetzt sich das Kunstblut also nicht ebenso schnell wie richtiges Blut, steigt der Blutdruck. Wie stark der Blutdruck steigen kann bevor es gesundheitsschädlich wird weiß ich nicht.
Das Zeug komplett wieder aus dem Körper zu bekommen wird natürlich wieder nen Anschluss an ne Maschine benötigen.
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14.05.2007 17:49 Uhr von borgir
 
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super: dann wird die spendenfaulheit überall endlcih nicht mehr so ins gewicht fallen....gute sache, jetzt müssen sie nur noch organe züchten
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14.05.2007 19:20 Uhr von Timmer
 
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@rlGoma: nun stell dir vor, einer deiner Angehörigen oder du selbst hat nen Unfall mit viel Blutverlust und hast eine seltene Blutgruppe...

Mir wäre es scheißegal, wenn dieser "Dreck" in mein Körper gelangen würde, solange ich dadurch überlebe, auch wenn ich später wieder an eine Maschine angeschlossen werden muss, die das Blut filtert.
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14.05.2007 19:27 Uhr von Dessi_Dess
 
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wow: nicht schlecht ^^
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14.05.2007 20:22 Uhr von arclite01
 
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nichts für ungut: aber ich sehe das etwas skeptisch. schließlich wird daran schon seit jahrzehnten geforscht.
ich sehe nicht das problem das zeug aus der blutbahn wieder los zu werden, kann man z.b. mit ner dialyse. problematischer sehe ich das immunsystem. denn bekanntlicher weise werden gegen alle fremdstoffe im blut antikörper gebildet. ok man kann immunsuprimieren, aber das würde eine fatale immunreaktion nicht verhindern, nur hinauszögern.(also statt 72h evtl 100h) ich denke eher das die sogenannten plasmaexpander weiter verbessert werden, wobei hier das problem der sauerstoffunterversorgung bleibt.
@ rlGoma : ab 180/90 wirds bedrohlich; ab 200/100 lebensgefährlich - wobei ich schon mal 260/120 gemessen habe, und der patient noch am leben war; allerdings war er ein chroniker.da gelten bekanntlich andere regeln.
@clausemann69 : kunstherzen im eigentlichen sinne gibt es nicht mehr und titangelenke werden nur im äußersten notfall transplantiert, weil die eben auch nur 10 bis 15 jahre halten.
@borgir
ich hoffe mal das du blutspender bist, wobei ich genau weis das gerade mal 10% der deutschen bevölkerung - tendenz sinkend, wegen alterspyramide- als blutspender in frage kommen. also nicht jeder nichtspender ist gleich faul. ich z.b. bin noch ein paar jährchen gesperrt, weil ich dummerweise 3 monate in england gewesen bin...

aber noch was versöhnliches:
analog wird derzeit daran gearbeitet alle blutgruppen für alle empfänger verwerdbar zu machen. also hoffen wir mal, dass eine blutgruppenunversträglichkeit in 10 jahren passé sein wird. wäre doch super, wenn jeder jede blutgruppe bekommen könnte, ohne daran zu versterben.
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14.05.2007 22:42 Uhr von The_Nothing
 
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"Das Blut selber besteht aus Kunststoffmolekülen, die die molekulare Struktur eines Hämoglobinmoleküls nachahmen."

Krass, was alles so möglich ist. Allerdings bleibt wohl abzuwarten, wie das Immunsystem auf das Kunstblut reagiert...
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15.05.2007 19:56 Uhr von TheJack86
 
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@hier_kommt_m also plaste ... ist abhängig vom erdöl und da wirds bald nicht mehr so gt aussehen... und das rest plaste naja da werden sich viele drum streiten und die preise gehen hoch ... aber solange nur geringe mengen von nöten sind geht das noch so

@topic
mit wasser naja jedes waser kann man da bestimmt nicht nehemen xD

bin mal gespannt wann mal viele andere organe aus plaste herstellen kann ... das würde für viele leute einen schnelle lösng bedeuten und viele leben retten
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15.05.2007 23:37 Uhr von Hier kommt die M...
 
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The Jack: Kunststoff muss aber nicht unbedingt auf Erdölbasis sein. Es gibt ja auch halbsynthetische Kunststoffe auf natürlicher Basis, wie z.B. Zelluloid, das aus der Zellulose gewonnen wird.
Und leider steht in der Quelle nichts über die Art des Kunststoffes:)
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16.05.2007 16:26 Uhr von ich1990
 
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doping: damit wird das blut doping gleich um einiges erleichtert...

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