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Cerberus kauft Chrysler zum Schnäppchenpreis

Für 5,5 Milliarden Euro kauft die US-Investmentfirma Ceberus 80,1 Prozent der Anteile an Chrysler. Die Kosten für die Gesundheitsfürsorge und Pensionen der Mitarbeiter liegen weiterhin bei Chrysler und werden ebenfalls von Cerberus übernommen.

Sofern es als sinnvoll erscheint, soll die technische Zusammenarbeit zwischen Daimler und Chrysler jedoch beibehalten werden. Bereits im dritten Quartal soll die Transaktion abgeschlossen sein.

Weiterhin soll der Autokonzern im Rahmen des Verkaufs zukünftig Daimler AG heißen. Die heute angeschlagene US-Sparte wurde 1998 unter Daimler-Benz-Chef Jürgen Schrempp für 36 Milliarden Dollar gekauft.


WebReporter: madasa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chrysler, Schnäppchen
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2007 13:03 Uhr von florian.turm
 
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20 Mrd. € in 10 Jahren verzockt wow, welch´ ein visonäres meisterwerk.
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14.05.2007 13:03 Uhr von Bill Morisson
 
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Ich gratuliere Mercedes, endlich ein Sorgenkind weniger, jetzt muss nur noch Smart schwarze Zahlen schreiben und Alonso (oder Hamilton) F1 Champion werden und alle sind glücklich ;)
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14.05.2007 13:07 Uhr von Scorpio1284
 
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grad auf: t-online gelesen, dass nur effektiv 1 Milliarde an Daimler geht....
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14.05.2007 13:12 Uhr von Syro028
 
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Cerberus ist ja Cerberus ist ja bekannt dafür, dass sie marode Firmen wieder auf kurs bringen. Auch für ihre strikten restrukturierungsmasnahmen...

Mich nimmt wunder für wieviel sie chrysler in einigen jahren wieder verkaufen werden...
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14.05.2007 14:30 Uhr von summersunset
 
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@müntesfeind: Sie lassen die Firmen aber nicht ausbluten. ;-) Eine Firma aufzukaufen um sie dann ausbluten zu lassen, verringert nur ihren Wert.

Sie reorganisieren knallhart, spalten auf und verschlanken alles (neue Produkte, Mitarbeiter entlassen, unrentable Teile abspalten und billig verscherbeln).

Das Ergebnis ist ein sehr renditeorientierter Betrieb, der seinen Wert erheblich gesteigert hat.

Ausbluten würde bedeuten Leute entlassen, nicht modernisieren und keine neuen Produkte entwerfen. Dann ist die Firma in 3 Jahren insolvent nur bringt das dem Investor sowas von gar nichts.
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14.05.2007 15:27 Uhr von MitHanDir
 
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@summersunset: Und was ist mit Cewe Color? Kann man da das Verhalten nicht als ausbluten bezeichnen?
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14.05.2007 15:43 Uhr von KillA SharK
 
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stupid german money: nennt sich das in Broker-kreisen.

Warum muss man jeden Management-Käse nachmachen,
der von Engländern und Amis vorgemacht wird?

Trotz der Verluste ist es besser, den Chrysler Schrott
losgeworden zu sein:

http://www.swr.de/...
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14.05.2007 16:19 Uhr von Katatonia
 
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@summersunset: Wow... hättest du gewusst, dass die Unternehmen einen riesigen Schuldenberg hinterlassen müssen, würdest du über solche Heuschrecken anders reden. Denn nur so finanzieren Cerburus&Co. ihre Käufe. Eigenkapital wird hierbei herzlich selten eingebracht.

Diese Unternehmen denken nicht langfristig, sonder sind darauf aus, in möglichst kurzer Zeit das gekaufte Unternehmen aufzublähen, um es lukrativ wieder zu verkaufen. Hierbei ist das gekaufte Unternehmen aber keineswegs langfristig lukrativ. Das interessiert Firmen wie Cerburus aber nicht.

http://www.manager-magazin.de/...
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14.05.2007 17:06 Uhr von clausemann69
 
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die moral von der geschicht? daimler-aktien kaufen.....;-)
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14.05.2007 18:52 Uhr von ChristianWagner
 
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Jürgen Schrempp = Inkompetent + Unfähig: Schon beachtlich was der alles nichts erreicht hat.
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14.05.2007 21:50 Uhr von summersunset
 
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@katatonia: Und wusstest du, dass Chrysler den größten Teil des Kaufpreises schon wieder zurückbekommen hat?!

"Von den 5,5 Milliarden Euro, die Cerberus für Chrysler bezahlt, fließen 3,7 Milliarden Euro in das Industriegeschäft und 800 Millionen Euro in das Finanzdienstleistungsgeschäft von Chrysler; 1 Milliarde Euro erhalte Daimler-Chrysler, hieß es. Die finanziellen Verpflichtungen für die Pensionen und die Gesundheitsvorsorge trage weiterhin Chrysler." (faz.net)

Zum letzten Satz folgendes; Ich habe in anderen Quellen noch gelesen, dass Daimler darüber hinaus Chrysler ein Darlehen über 300 Millionen gewährt UND die Altlasten wi e Pensionen übernimmt, sowie ich dazu verpflichtet hat, Chrysler schuldenfrei zu übergeben! Das wiederspricht dem letzten Satz der faz.net Quelle von mir. Laut der anderen Quelle, muss Daimler so eigentlich noch oben drauf zahlen um Chrysler loszuwerden. Bisschen wie bei Benq und Siemens. Hauptsache die schlechte PR fällt nicht auf einen selbst zurück ;-)

Was ich gegen den Begriff ausbluten hatte, war nur, dass ich ihn unternehmerisch nicht gerechtfertigt fand.

PS: Ich finde den Verkauf sehr gut. So kann DaimlerBenz wenigstens wieder gewinnbringender Arbeiten, was den Standort Deutschland letztendlich auch stärkt, anstatt amerikanische Unternehmen zu subventionieren.
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14.05.2007 22:08 Uhr von Hartz IV
 
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das geld, das daimler damals bezahlt hat ist nicht ganz weg.
interessanter weise wird in letzter zeit nicht darüber berichtet, aber in den usa gab es in den letzten jahre einen zetsche-effekt. die daimler car group konnte ihre umsätze deutlich steigern, nicht zuletzt deshalb, weil die chrysler car group der marke daimler einen imagewachstum bescherte.

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