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Streik bei der Telekom geht weiter - Streikbrechern wurden Prämien versprochen

Der Arbeitskampf bei der Deutschen Telekom geht weiter. Laut Angaben der Gewerkschaft ver.di wurden die Streiks am heutigen Montag weiter ausgeweitet. Insgesamt sollen rund 14.000 Beschäftigte die Arbeit niederlegen.

Betroffen sind am heutigen Montag die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern, Berlin und Brandenburg. Für Kunden bedeutet das längere Wartezeiten bei Montagedienstleistungen und Einschränkungen beim Kundenservice.

Weiterhin berichtet ver.di, dass Streikenden seitens der Telekom Geld angeboten wurde, wenn diese den Streik beenden. Streikenden sollen dafür 300 Euro angeboten worden sein.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Streik, Prämie
Quelle: www.focus.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2007 09:29 Uhr von Phoenix83
 
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Die Arbeiter schaden sich selbst: Mein Vater hatte vorgestern ein Problem und hat versucht den Support zu erreichen. Da wurde ihm am Telefon gesagt, das man ihm nicht helfen kann da die techniker überlastet sind, da die hälftes streikt.

Mein Vater war daraufhin so sauer das er den Snschluss gekündigt und einen Vertrag bei Alice abgeschlossen hat. :)

Ich denke wenn mehrere Kunden so reagieren, dann schaden sich die Mitarbeiter die streiken nur selbst, denn wenn die Kunden weg gehen ist die Telekom gezwungen noch mehr Stellen abzubauen.

Naja, nicht mein Bier :)
Da ich selbst Selbstständig bin freue ich mich immer wenn in großen Unternehmen die Mitarbeiter streiken. Gerade im IT-Bereich bekomme ich dann oft frustrierte Telekom-Kunden ans Telefon die nun meine Kunden sind :)

Also macht weiter so, streikt noch ein paar Wochen und weitet die Streiks bitte aus! :)
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14.05.2007 09:46 Uhr von hawk74
 
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@ Phoenix83: Klar schaden Sie sich selber (bzw. schaden der Telekom).

Aber was willst du (der Mitarbeiter) sonst machen ?
Wenn du normal weiter machst, wird sich nichst ändern.

Wobei ich sagen muß ... in Obermanns Haut will ich nicht stecken. Kunden laufen weg, Mitarbeiter streiken (stehe nicht hinter ihm) und der Preisdruck wird immer größer.

Ich denke mal... das sich das Thema-Telekom in (spätestens) 10 Jahren erledigt hat.

Bis dann...
HAWK
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14.05.2007 09:56 Uhr von jfranklin
 
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Wechsel zu anderen Firmen: Der Wechsel zu anderen Firmen ist oft keine so große Gefahr, da auch diese Firmen auf die Infrastruktur der Telekom angewiesen sind und daher momentan wohl auch Probleme haben.
=> wenn man momentan einen Anschluss benötigt wird man wohl warten müssen, egal bei wem man ihn beauftragt.
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14.05.2007 09:59 Uhr von usambara
 
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die Bosse outsourcen als Zeitarbeiter
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14.05.2007 10:46 Uhr von _BigFun_
 
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@ phoenochsowas: Es wird immer so sein, das kleine Aasgeier das fressen, was die großen abwerfen :)
Sicherlich gibt es viele Leute deren Entscheidung zum Wechseln durch diesen Streik beflügelt wird - nur - die Mitarbeiter der anderen Firmen sind ja nicht nur Nutznieser der Telekomtarife - sondern fallen auch damit.
Glaubt denn wirklich jemand, dass ein Mitarbeiter von zB. Acor in Zukunft nicht auch länger arbeiten muss, wenn die Verhandlungen mit der Telekom auf eine dortige Arbeitszeitverlängerung hinauslaufen - oder das der Alice-Mitarbeiter nicht auch irgendwann weniger bekommt, wenns bei der Telekom so kommen sollte.

Vor einigen Jahren machte die IG Metall mal solch einen Patzer - Ergebnis war, dass Unmengen an Stellen den Bach runtergingen, und es sich auch für die Mitarbeiter anderer Firmen negativ auswirkte.

Auch hier wird es irgendwann heisen - Herr Müller - wieso wollen sie nur 40 Stunden arbeiten für 15€ die Stunde? Die Kollegen bei der Ex-Telekom die die selbe Arbeit wie sie machen - schaffen 45 Stunden die Woche und bekommen nur 14€. - Also fressen sie es - oder bleiben sie zu Hause.
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14.05.2007 10:52 Uhr von bigm
 
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na toll lange Wartezeiten, Servicearbeiten werden nicht erledigt und Neukunden müssen warten!

und jetzt Streiken die auch noch :)
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14.05.2007 11:09 Uhr von zottelhaar
 
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Techniker nach Leistung bezahlen ! Man sollte die Techniker einfach nach Leistung bezahlen !
Das würde zwar auch einen enormen Protest erzeugen, da die fleissigen Techniker mehr Geld bekommen würden, und das faule Pack sich halt nur noch vom Streikgeld von Verdi ernähren könnte.
Unterm Strich spart die Telekom dabei sogar Geld !

Wenn René Obermann den Servicebereich verkauft, dann kann er morgen sofort mit T-Service weitermachen und die bei Verdi organisierten Techniker, die dann nicht in die neue Firma übernommen worden sind, streiken weiter und machen halt was sie immer machen : Nichts !

Und allen geht es besser !

Wie sagt doch Nina Ruge immer :

Alles wird gut !
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14.05.2007 11:22 Uhr von projectdeepsleep
 
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@zottelhaar: das wäre eine gute Idee dann würden aber so manche mit einem Monatsgehalt von 3,50 € auskommen müssen. Un das geht doch nicht.
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14.05.2007 11:29 Uhr von tobi_van_hobi
 
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kann die mitarbeiter auch nicht verstehen die tun alle so als würde es ihnen so schlecht gehen-ein passat für alle funktioniert nunmal nicht liebe leutz, wie ich heute schon schön im radio hörte" unsere tochter macht gerade abi, ich weis nicht wie das dann weiter gehen soll" oder "na das mit dem geld funktioniert nicht" man man das ist doch nicht den ihr ernst??... ich wette die hälfte von denen hat nicht mal mehr nen anschluss bei der telekom weils woanders billiger ist, aber der eigene arbeitgeber soll mal schön alles beim alten lassen während andere unternehmen mit kampfpreisen auf dem markt stürmen...es muss woanders angesetzt werden, ein gesetzlicher mindeslohn gekoppelt an eine verteuerungsrate, bzw. inflationsrate muss her dann hat sich das alles gegessen mit der rumnölerei..mich kotzt diese ewige nörgelei an von leuten die gut verdienen und das tun sie... das ist der selbe mist wie das alle über sogennate heuschrecken fonds meckern, aber mit ihrer altersvorsorge und ähnlichen genau solche fonds finanzieren... aber hauptsache ein paar tage bischen vor der firma grillen und protestieren, wobei die genau wissen das es nix bringt... ich finde es auch ne schweinerei das leute für 3-4 € die stunde arbeiten, aber ich kann mir bei weitem nicht vorstellen das es bei der telekom so ist, man kann mich aber gerne vom gegenteil überzeugen! und dann noch die hetzte gegen die leute die sich nicht an diesen irrsinnigen streikblödsinn beteiligen wollen - es gibt halt scheinbar leute die sind zufrieden mit dem was sie haben und legen sich auch dafür ins zeug. aber der selbe größenwahn spielt sich auch in anderen branchen ab - ich sag nur vw mit ner 30 h woche... ich lach mich tot, kein wunder das son golf heutzutage 25000€ kostet - ohh und man will jzt eine stunde mehr arbeit pro woche einführen... da müssen wir gleich mal streiken und protestieren überall der selbe mist... ohh die geschäftsführung verdiet zu viel bla bla und wir kleine arbeiter... man man jedem stand der weg offen dorthin zu kommen und ich will persönlich nicht unbedingt die verantwortung für ein millionen € Unternehmen tragen.. sorry wenn das jzt hier alles ein bischen durcheinander ist aber mir schiessen 1000 gedanken durch den kopf wenn ich dieses ewige rumgemaule höre - ich würde es verstehen wenn es sich um die commerzbank oder ähnliches handeln würde, wo über eine milliarde gewinn nach steuern gemacht wird, aber leute es ist die telekom und wenn ihr nicht aufpasst werdet ihr aufgekauft und dann gehts euch allen an den kragen, also nehmt auch was in kauf wenn ihr euren arbeitsplatz behalten wollt...
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14.05.2007 11:57 Uhr von Gunny007
 
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@tobi_van_hobi: ich glaube du weißt wirklich nicht worum es geht. die telekom verdient vor zinsen, steuern und abschreibungen 19,5 milliarden euro, nach jeglichem schlechtrechnen bleiben noch 4,2 milliarden wovon 4,1 milliarden als dividende ausbezahlt werden. abschreibungen sind z.B. 1,5 milliarden us$ die t-mobil usa-kunden als "werbegeschenke" bekamen.

@Phoenix83 wenn dein vater die nächsten wochen, oder monate kein telefon hat soll er sich nicht wundern, die kündigung wird schon irgendwo bearbeitet, und der anschluß wird abgeschaltet, per computer. um den alice anschluß in betrieb zu nehmen muß aber ein telekommitarbeiter schaltungen ausführen, und das macht keiner von hansenet, denn die arbeiten darf immer noch die telekom ausführen.
und wenn für dich jetzt noch einige brocken von dem kuchen abfallen - bezahlt die telekom ihren mitarbeitern 40 % weniger lohn, was soll dann noch für dich abfallen? überlege erst mal bevor du dich selber wegrationalisieren willst.

@zottelhaar techniker nach leistung bezahlen? - der eine bekommt zehn telefonanschlüsse in einer großstadt in einem hochhaus, der andere hat diese 10 anschlüsse auf dem land, wenn möglich noch mit einer oberirdischen linie.
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14.05.2007 11:58 Uhr von Jorka
 
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Löhne unter: 6 € die Stunde müssten eigentlich deutschlandweit verboten werden, und wenn sich ein Unternehmen nicht daran hält, sollte es eine Strafe zahlen.

Ich habe jedenfalls Verständnis für den Streik, soll der Herr Obermann den Leuten halt einen angemessenen Lohn zahlen und bessere Arbeitsbedingungen bieten, dann löst sich das Streikproblem auch wieder von selbst.
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14.05.2007 13:00 Uhr von _BigFun_
 
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@topnewsman: ab zurück auf die Schulbank... ohne Gewerkschaften, würdest du heute noch in einem Dreckigen stinkenden Loch leben - und die Bosse in Prunkbauten - schau dir Länder an in denen es keine Gewerkschaften gibt - oder wo die Gewerkschaften nur wenig Einfluss haben - wie China oder Russland.
Bitte erst mal überlegen was die Gewerkschaften seit ihrem Bestehen erreicht haben - und dann kannste auch mal mitreden - danke :P
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14.05.2007 13:40 Uhr von meyerh
 
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Mal auf der Zunge zergehen lassen: Es geht hier um Mitarbeiter die derzeit 34 Stunden in der Woche arbeiten, bei einem Grundgehalt von ca. 35000 Euro.

Angehoben soll die Arbeitszeit auf 38 Stunden in der Woche werden.

Solche Arbeitszeiten bzw. Gehälter hat man bei keinen der Telekom Konkurenten.

Desweiteren besteht die Belegschaft der Telekom zu 43% aus Beamten.

Das es mit solchen Zahlen schwierig ist dem Preisdruck der Konkurenz etwas entgegen zu setzen, dürfte dem Ein oder Anderen einleuchten.
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14.05.2007 15:31 Uhr von _BigFun_
 
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@ bonsai da stimme ich dir vollkommen zu - die Ziele der Gewerkschaften sind heutzutage ein wenig seltsam anzuschauen - immer nur - mehr Geld und weniger dafür Tun kann nicht das sein was uns weiter voran bringt, allerdings sollte man auch sehen, dass in Industriezweigen mit zweistelligen Zuwachszahlen in Prozenten - es auch für die Arbeiter mehr geben muß. Zumindest die gestiegenen Lebenshaltungskosten sollten in jeder Tarifrunde abgefangen werden.

Desweitern möchte ich da anmerken, das eine Wirtschaft durch Absatz lebt, Absatz durch Warenverkäufe, die Waren werden ja in der Regel von Kunden gekauft, diese Kunden müssen sich das Geld für die Waren aber auch verdienen, haben die Kunden weniger Kaufkraft, wird weniger gekauft - wird wenig gekauft - geht es der Wirtschaft schlecht...usw usw - das ist also ne Spirale nach unten - oder nach oben - abhängig ist dies doch von dem Faktor "Kaufkraft" -- also wenn das Volk mehr kaufen kann - geht es auch der Wirtschaft besser - oder seh ich das falsch ? Und genau da ist auch das Problem - die Finazgeber der Wirtschaft - also die Aktionäre - wollen möglichst viel vom Kuchen ab haben - prinzipiell geben sie zwar das Geld damit eine Firma mehr Kapital hat usw --- aber am Ende - wollen sie ohne das sie was dafür getan haben Geld haben - und wenn da die Gewerkschaften nicht etwas den Riegel vorschieben, dann wollen die Aktionäre immer mehr und mehr - nur - die Anzahl der Geldgeber ist recht gering - im Vergleich zu den Arbeitern - und diese mit viel Geld - investieren dies wieder um noch mehr Geld zu bekommen usw usw - nur , dass sie vom "Kleinen Mann" Abhängig sind - scheinen manche hierbei gerne zu übersehen.
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14.05.2007 16:22 Uhr von tobi_van_hobi
 
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@gunny / @ milano: @gunny
ja und was willstu mir damit sagen wenn ich 4,2 millarden nach steuern habe und dann noch 4,1 als dividende auszahle, jzt erkläre mir doch mal genau was da noch übrig bleibt, oder wo werden dividenden zahlungen gebucht?- übrigens sind ifr standards / gaap in den usa viel strenger als hgb, deshalb glaube ich kaum das da schmu gelaufen ist (weg. abschreibungen)... aber wenn du mir das nun besser erklären kannst schick mir ne nachricht, mich interresiert so ein thema wirklich!
@ milano
danke für den hinweis, daran ändern werde ich nichts ;)
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14.05.2007 16:27 Uhr von tobi_van_hobi
 
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@meyerh: wenn das stimmt, dann lach ich die nur noch mehr aus echt das ist genau das was ich meine... nie ist es genung 34h.. das ich nicht lache meine freundin arbeitet 50 h die woche für 1000 netto, und sie hat ein abgeschlossenes wirtschaftsingeneur studium... und warum das , nur weil es hier keine jobs gibt - und die pimfs da regen sich auf weil se mal paar einschnitte machen müssen... man man
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14.05.2007 17:45 Uhr von v0id
 
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Bildung bleibt eben Bildung.

Natürlich soll das Streikrecht bleiben, und natürlich haben die Gewerkschaften zu ihrer Gründungszeit sich entschieden für die Arbeiter eingesetzt, und das zum Guten. Aber das heute ist einfach lächerlich.

Wenn man genau hinschaut, sind die Gewerkschaften heute sogar ein nicht zu vernachlässigender Grund für die hohe Arbeitslosigkeit. Die Arbeit wird einfach überteuert.

Achja, viel zu viel Arbeit bei zu wenig Lohn, damit kann man nicht leben.... Mann, mann, Leute... ich bin Student, meine reine Wochenarbeitszeit beträgt knappe 60h und ich muss dafür noch BEZAHLEN! Und ich komme im Monat auch mit 700€ aus.

Dazu noch: Klar werde ich irgendwann (so hoffe ich) sehr gut verdienen, vermutlich weit mehr als ein Service-Mitarbeiter bei der T-Com. Aber den Job kann auch "jeder" machen. Und der Studienweg steht heute jedem offen, der sich in der Schule mal ins Zeug gelegt hat. Und sogar denen, die das nicht unbedingt getan haben... Mich regt maßlos auf, dass die Leute immer sagen "Ach ja, wenn man mich hätte studieren lassen..." Pah! Glaubt ihr, ein Physikstudium ist EINFACH? Oder allgemein ein Studium?

Der eigene Stand im Leben ist hauptsächlich das Ergebnis davon, wie sehr man sich geplagt hat. Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Studium bekommen manche bezahlt, manche müssen dafür arbeiten. Aber mit 30 ist man selbst dafür verantwortlich, wo man steht.
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15.05.2007 07:25 Uhr von nw051653
 
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@tobi_van_hobi: Wenn Deine Freundin echt den Wirtschafts-Ing. abgeschlossen hat und für 1000 netto arbeitet, macht sie massiv was falsch. Jeder Headhunter ist grad DRINGEND auf der Suche nach Ings, die werden doch gesucht wie blöde! Der kleine Bruder von ´ner Bekannten von mir hat grad seinen ersten Job nach dem Studium und verdient mit Steuerklasse I 55.000 brutto - dat sind mal 2.500 netto im Monat. Als Berufsanfänger!
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15.05.2007 07:59 Uhr von tobi_van_hobi
 
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nw0516: sie macht nix falsch - es gibt im umkreis von 80 km keine ingenieurstelle wo man als controller arbeiten kann was ihr fachgebiet wäre und da wir durch unseren eigenen wohnsitz und mein geschäft hier ortsgebunden sind geht es leider nicht anders desweiteren glaube ich nicht das ein berufsanfänger frisch aus dem studium 55000 brutto verdient ich kenne welche die haben mit nem 1,2 diplom bei ner wirtschaftsprüfunggesellschaft in berlin angefangen, die verdienen grad mal 1700 netto - ohne 3-4 jahre berufserfahrung bekommst du nicht mehr, ich würd gern mal wissen wo der bruder da arbeitet? ich kenne ingenieure die arbeiten als bandleiter in der fertigung bei zf und die verdienen weniger als einer am band - kann sein das das hier am osten dtschlds. liegt...
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17.05.2007 02:55 Uhr von Gunny007
 
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@tobi_van_hobi: das heißt das die telekom ihren aktionären, sprich blackstone, in den arsch kriecht und ihnen die finanzierung ihrer telekomanteile finanziert.
ein normales unternehmen schüttet ein drittel ihrer gewinne als dividende aus, die telekom fast 100 %.
blackstone ist die gesellschaft die die telekom filetieren will.

@topnewsman wer hat die kunden verloren? das ist die falsche unternehmenspolitik, die vom vorstand verbrochen wird. voip über ein jahr lang ignoriert, keine wettbewerbsfähigen tarife, endgeräte die nicht ausgereift sind (da müßte man avm auf die finger klopfen). das wäre die aufgabe vom oberdepp, nicht von den arbeitern.
ach ja, das lohngefüge der telekommitarbeiter liegt im deutschen durchschnitt, nicht oben, nicht unten sondern in der mitte (stern oder spiegel).

@meyerh die 34 stundenwoche ist gegen den willen der arbeitnehmer vom unternehmen eingefordert worden. ansonsten wären 10.000 arbeitsplätze abgebaut worden. deshalb verzichteten aus solidarität die telekommitarbeiter auf ca. 10 % ihres einkommens, um diese arbeitsplätze zu sichern.


die telekom will die einstiegsgehälter auf 7,05 € drücken, laß euch das auf der zunge zergehen, 7,05 € für einen ausgebildeten techniker. wir führen gerade die diskussion über einen mindestlohn von € 7,50. bedenkt, wenn bei der telekom dies löhne bezahlt werden, was soll dann ein ungelernter hauptschüler noch verdienen? 10, 15 euro am tag?

diesen streik werden alle gewerkschaften der republik unterstützen, dieser streik wird lange dauern. und die telekom wird nachgeben müssen, auch die gewerkschaft wird abstriche machen, aber dieser streik ist richtungsweisend für unser land.

und daß die bundesregierung, als hauptaktionär der deutschen telekom, sich eher um den fettgehalt unserer ernährung kümmert, zeigt was wir von dieser zu halten haben.

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