Peking: Arbeitsloser warf Brandsatz auf Porträt von Mao Tsetung
Das Porträt am Kaiserpalast brannte Augenzeugenberichten zufolge kurzzeitig und wurde dann von Arbeitern gelöscht. Es wurde inzwischen durch ein neues ersetzt, der arbeitslose Täter, Gu Haiou (35), dessen Motiv unklar blieb, wurde festgenommen.
Bereits kurz nach der Tat am Samstagnachmittag wurde der Zugang zur verbotenen Stadt von der Polizei abgesperrt, Kameras seien beschlagnahmt worden, erzählen Touristen. Auch war der Zutritt zum Platz des Himmlischen Friedens kurzfristig verwehrt.
Der Täter stammt Berichten der staatlichen Agentur Xinhua zufolge aus der Region Xinjiang, die von China im Jahre 1949 annektiert wurde. Die muslimischen Bewohner der Region, die Uiguren, leisten bis heute Widerstand gegen die chinesische Herrschaft.