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Krebstherapie: Gezielte Chemotherapie mit Nanozellen

Australische Wissenschaftler der Biotechnikfirma EnGeneIC haben eine neue Methode vorgestellt, mit der Krebs in einer neuartigen Chemotherapie bekämpft werden soll, die keine Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Haarausfall verursachen soll.

Dabei werden veränderte Bakterienzellen eingesetzt, die nur ein Fünftel der normalen Zellgröße besitzen, die so genannten Nanozellen. Diese können mit jedem üblichen Wirkstoff gefüllt werden, der für die jeweilige Chemotherapie notwendig ist.

Auf der Oberfläche der Nanozellen sitzen spezielle Antikörper, die direkt an den Tumorzellen andocken und dort gezielt das Medikament freisetzen. Tierversuche mit dieser Methode waren erfolgreich und Versuche an Menschen sollen dieses Jahr beginnen.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Chemotherapie
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2007 19:01 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Wenn diese Technik wirklich funktioniert, wäre das eine große Erleichterung für viele Patienten, denn die Nebenwirkungen der Chemotherapie würden verschwinden und gleichzeitig wird der Wirkstoff ganz gezielt lokal eingesetzt in wesentlich höherer Konzentration als bisher.
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12.05.2007 19:11 Uhr von The_Nothing
 
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lol: "Diese können mit jedem üblichen Wirkstoff gefüllt werden, der für die jeweilige Chemotherapie notwendig ist."

Dazu sag ich nur: blubb blubb :-)

Aber ernsthaft, hört sich vielversprechend an!

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