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Klimaschutz: ADAC plädiert für höhere Kfz-Steuer

Um Maßnahmen für den Klimaschutz voranzutreiben, verlangt der ADAC die Kfz-Steuer an den CO2-Ausstoß zu koppeln.

So fordert der ADAC für die Fahrzeuge, die einen hohen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß verursachen, wie zum Beispiel für Geländewagen und Autos der Oberklasse, die Kfz-Steuer zu erhöhen.

Andererseits sollen Fahrzeuge steuerliche Vergünstigungen erhalten, die einen relativ niedrigen CO2-Ausstoß haben. Eine mögliche diesbezügliche Kfz-Steuer-Änderung könnte bis Ende 2009 umgesetzt werden.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Steuer, ADAC, Klima, Klimaschutz, Kfz-Steuer
Quelle: www.n-tv.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2007 20:39 Uhr von Streetlegend
 
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Klimaschutz ist gut und wichtig. Aber ich denke, hier ist vor allem zunächst die Wirtschaft gefragt. Die Autohersteller müssen dringend umdenken.
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11.05.2007 22:47 Uhr von venomous writer
 
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Umlegung auf Mineralölsteuer: Die Umlegung der Kfz-Steuer auf die Mineralölsteuer halte ich für Sinnvoller. Eine Umlegung der KFZ bzw. Co2 Steuer auf den Dieselpreis / Benzinpreis / Autogaspreis wäre eine gerechte Lösung rein nach dem Verursacherprinzip – wer viel fährt produziert viel Co2 und zahlt dafür an der Tankstelle.
Bis zum 30 April konnte man auch eine entsprechende Petition über das Internet unterzeichnen. Beteiligt hatten sich 4822 Unterzeichner, was ich persönlich für Recht wenig halte in anbetracht der zahlreichen Autofahrer in unserem Land :-(
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12.05.2007 00:16 Uhr von dragon08
 
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wie wäre es: die KFZ-Steuern ab 2 Liter Hubraum kräftig zu erhöhen ?
Das umlegen der KfZ-Steuer würde den Spritt so Teuer machen , das viele sich es gnicht mehr leisten könnten zur Arbeit zu fahren , denn überall kommst Du mit ÖVM nicht auf Arbeit.
Der Staat würde dabei kräftig verdienen , denn zum Schluß kommt die Märchensteuer.


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12.05.2007 00:21 Uhr von Bill Morisson
 
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@venomous writer: Da kann ich dir nur zustimmen, das wäre wirklich eine sinnvolle Regelung. Ausserdem würden dann auch die ganzen ausländischen Fahrer bezahlen müssen, wenn sie auf ihrem Weg innerhalb Deutschlands tanken.
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12.05.2007 02:39 Uhr von uss_constellation
 
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@dragon88: Deine Theorie ist falsch. Leute, die auf dem Land leben wie ich und sich kein neues supertolles Auto leisten können, zahlen im Moment sowieso die Zeche per unverschämt hoher KFZ-Steuer. Eine Umlegung auf die Mineralölsteuer würde ich sehr begrüßen. Fixkosten müssen runter und Betriebskosten müssen hoch. Nur so macht man sinnvolle Klimapolitik. Altautos existieren bereits und müssen nicht extra produziert werden mit viel CO2-Erzeugung. Diese als Stinker und Klimakiller zu bezeichnen ist daher fachlich falsch und unterm Strich aogar klimaschädlich. Der Betrieb eines PKW, auch bei einem sehr langen Autoleben, erzeugt deutlich weniger CO2 als seine Produktion! Das realisiert hierzulande nur keiner, weil viele von den plakativen Phrasen der Automobilindustrie und der konjunktursüchtigen Politiker geblendet werden.

@venomous: Volle Zustimmung. Schade, dass ich die Petition nicht mitgekriegt habe.
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12.05.2007 03:23 Uhr von NetCrack
 
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Also entschuldigt mal bitte aber ist der ADAC nicht eigentlich die Institution die derartige Regelungen abwenden sollte? Ich bin ja auch für Klimaschutz und bla aber dafür machen sich schon genügend Verbände stark, da kann doch wenigstens der ADAC ein Veto einlegen, wofür bezahl ich meinen Jahresbeitrag ;).
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12.05.2007 09:17 Uhr von Man1
 
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lächerlich ist es einen schon mal gekommen, dass das nicht mal ein tropfen auf den heißen stein ist und nur wieder der deutsche autofahrer den kopf hinhalten muß?

was nützt es, wenn wir umweltbewusst leben und uns dumm und dämlich zahlen und rings um deutschland alle länder den dreck mit eimern auf die strassen werfen?

firmen verlegen ihre werke ins ausland, weil sie da ihren dreck so in die luft blasen können im gegensatz zu deutschland und nicht mal die hälfte an kosten haben.

überlegt mal, was unser staat täglich an kraftstoffsteuern einnimmt...... und was dann wirklich damit gemacht wird.

über sie usa brauchen wir ja erst gar nicht zu diskutieren, was da an umweltverschmutzung betrieben wird. sollen die erstmal das kyoto-protokoll unterzeichnen und belgien ihre autobahnen nicht mehr beleuchten....
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12.05.2007 09:30 Uhr von Toni40de
 
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Gut so: Richtig so schliesse mich voll der Meinug des Webreporters an.Die Autohersteller wollen doch garnicht sich so richtig hinter das Thema Klimaschutz klemmen nur wenn es ums verkaufen geht darf es mal in der Werbung vorkommen....
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12.05.2007 10:44 Uhr von ottokar vi
 
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@ venomous writer und Bill Morisson: Auf diesen Vorschlag warte ich schon seit Jahren.
KFZ-Steuer ist schon von daher ungerecht, weil der bloße Besitz bestraft wird. Es spielt keine Rolle, ob Opa im Jahr 2000 km fährt oder der Vertreter 40.000 km.

Aber eine Umlage auf den Sprit hat zwei gravierende Nachteile:

1. Es wäre viel zu einfach und unbürokratisch. Am Ende gehen sogar hunderte Stellen für Finanzbeamte flöten.

2. Man kann dann ja nicht mehr alle paar Jahre durch neue Abgasnormen die Leute zu neuen Autos überreden. Und da hat die starke Wirtschaftslobby garantiert was gegen.

Also bleibt alles beim Alten. Oder jemand fährt mit einem großen Bus nach Berlin und holt alle Lobbyisten ab und karrt sie in die Wüste.
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12.05.2007 18:07 Uhr von Pelican
 
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danke für diesen sehr wichtigen beitrag: hab aufgrund dessen meine Kündigung schon an den ADAC gesand.
steuern über sprit seit ihr alle wahnsinnig?
solange ich kann fahre ich aus prinzip meinen Oldtimer mit 3liter hubraum und keinem Kat, da sind nämlich steuern und versicherung sehr sehr billig :) kein scherz.
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12.05.2007 19:10 Uhr von Whitechariot
 
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@ ottokar vi: Aus Reihen der FDP kam der Vorschlag einer Abschaffung der KFZ-Steuern und Umlegung auf die Benzinpreise schon mehrmals - auch vor zig Jahren schon.
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12.05.2007 19:12 Uhr von Whitechariot
 
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Aus ökologischer und ökonomischer Sicht fände ich das auch nur logisch. Wer mehr fährt, zahlt mehr. Und abgesehen von der Versicherung zahlt derjenige, der das Auto auch mal stehenlässt eben nichts in der Zeit.
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13.05.2007 09:26 Uhr von LinksGleichRechts
 
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Ich dachte ältere Euro-Normen werden sowieso immer wieder mal teurer nach ein paar Jahren. Wieso erwähnen sie das jetzt extra und treiben es dadurch sogar voran? Ist der ADAC sonst nicht eher mit intelligenteren Aussagen in verbindung zu bringen? Gut dass ich da nicht mehr Mitglied bin...

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