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15 Jahre Haft für Motassadeq bestätigt

Der als Helfer bei den Anschlägen vom 11. September angeklagte Marrokaner Mounir El Motassadeq (33) hatte gegen sein Urteil von 15 Jahren Revision eingelegt (SN berichtete). Diese wurde nun heute vom Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe abgelehnt.

Obwohl das Urteil damit rechtskräftig ist, möchte Motassadeqs Anwalt Udo Jacob jetzt vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen und dort das Urteil anfechten, denn das letzte Wort sei noch nicht gesprochen.

So sei eine Aussage zu Gunsten von Motassadeq nicht in das Verfahren eingeflossen, da der Zeuge erst jetzt aussagen will. Dieser befindet sich nach seinem Freispruch allerdings in Marokko.


WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Haft
Quelle: www.bild.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2007 17:56 Uhr von JustMe27
 
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Naja, ich weiss es ja nicht, aber so wie der auf den Bildern immer grinst... Manche sagen ja, Motassadeq diene nur dazu, den USA zu zeigen, das Deutschland die Jagd auf die Terroristen ernst nehmen würde, andere halten ihn für schuldig, aber da mir die Unterlagen nicht zur Verfügung stehen, enthalte ich mich hier mal.
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11.05.2007 19:29 Uhr von terrordave
 
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ich weiß ja, dass der Anwalt verpflichtet ist das beste für motassadeq herauszuholen, aber es beim gerichtshof für menschenrechte zu versuchen, finde ich irgendwie zynisch...
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12.05.2007 09:10 Uhr von The_Nothing
 
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@terrordave: Für den Fall, dass er unschuldig oder zumindest weniger schuldig ist als angenommen (z.B. falls er nicht über konkrete Pläne Bescheid wusste), ist das keineswegs zynisch.

Unsere Demokratie fußt auf Menschenrechten (sollte sie zumindest...), und die gelten auch für Terrorhelfer. D.h. Verurteilung nur, wenn die Schuld zweifelsohne bewiesen ist. Dann allerdings muss eine harte Strafe her. Sollte sie aber nicht zweifellos beweisen sein, müssen Zweifel in jedem Falle ausgeräumt werden.
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12.05.2007 12:36 Uhr von carry-
 
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terrorhelfer??? der typ ist ein terrorist und sollte den rest seines lebens in einer einzelzelle verbringen.
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12.05.2007 18:42 Uhr von Bleifuss88
 
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Richtig so: Obwohl...15 Jahre sind doch eigentlich ein bisschen wenig. Na gut, es ist schon richtig, dass der erstmal im Knast schmoren muss. Dennoch sollte man sich Gedanken darüber machen, was man mit ihm danach anstellt. Denn sein Hass auf den Westen wird im Gefängnis bestimmt nicht kleiner.
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12.05.2007 21:17 Uhr von shadow#
 
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@terrordave: der ganzen geschichte hängt nunmal der der üble beigeschmack einer politischen entscheidung an.
besonders der bgh hat sich in den dauernden neuverhandlungen nicht wirklich mit ruhm bekleckert.
erst sollten die paar traurigen indizien auf die der ganze prozess basierte nicht für die verurteilung reichen, nach der übernächsten revision wurde die beihilfe zum mord dann bei gleicher beweislage wieder aus dem hut gezaubert...
hätte jemand anständige beweise zusammengetragen, hätten wir den ganzen zirkus nicht.
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12.05.2007 22:20 Uhr von maki
 
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*grübel*: Wie hiess nochmal der niederländische Kommunist, dem der Reichstagsbrand in die Schuhe geschoben wurde, woraufhin er die damalige Höchststrafe erhielt?
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13.05.2007 16:27 Uhr von *Flip*
 
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@maki - Erstens war er ein Ex-Kommunist und: zweitens ist seine Unschuld + Mittäter bis heute nicht geklärt, obwohl er von den Gerichten im Nachhinein in allen Punkten freigesprochen wurde.

Adios

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