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Telekom geht leer aus - Bundestag schließt Vertrag mit Versatel ab

Die Dortmunder "Ruhr Nachrichten" berichten, dass der Telekommunikationsanbieter Versatel nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag vom Parlament erhalten hat.

Betroffen sind die 5.000 Telefonanschlüsse in der Parlamentsverwaltung sowie den Büros der Abgeordneten, die nun über Versatel abgerechnet werden.

T-Systems, die Telekom-Tochter, ist dagegen Vertragspartner für die Regierungskommunikation zwischen Bonn und Berlin: Hierfür sind Internet- und Telefonkosten dieses Jahr mit einem Haushaltsposten von mehr als 23 Mio. Euro kalkuliert.


WebReporter: chachapoya
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Vertrag, Bundestag
Quelle: www.tagesschau.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2007 10:43 Uhr von Schramml
 
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Absolut edel !: Ich brech ab. Der Staat hat schön seine Telekom Anteile als Volksaktie an den dummen Deutschen "verkauft". Weiterhin hält der Bund 15% der Aktien und die KfW 17%, schliesst aber Verträge mit anderen Telekommunikationsanbietern, während die Telekom Mitarbeiter fröhlich streiken. Wahnsinn. Das ist Deutschland !!
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11.05.2007 10:52 Uhr von C^Chris
 
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Na ob das so klug war: Ich bin auch Kunde bei der Versatel und kann euch eins sagen... es klappt vorne und hinten nicht! Ständig geht das telefon nicht, ab und an auch das internet nicht!
Wenn ich jetzt der einzige wäre ok aber ich kenne mehrere die das gleiche Problem haben und bei der Verbraucherzentrale sind die auch bekannt.
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11.05.2007 11:29 Uhr von Grevioux
 
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Au ha: ich bin zwar auch nicht bei Versatel aber kenne auch genügend Leute die da sind und nichts als Ärger haben. Und auch im Internet gibt es genug zu finden was deren zuverlässigkeit angeht.
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11.05.2007 11:33 Uhr von swald
 
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Schramml: Der Auftrag musste ausgeschrieben werden und der Günstigste erhielt den Zuschlag.
Wäre ein teureres Angebot zum Zug gekommen hätte der Bund evtl. vom Günstigsten auf Schadenersatz verklagt werden können.
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11.05.2007 11:44 Uhr von bane7
 
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swald: der niedrigste Betrag ganz unten auf einem Angebot heißt nicht, dass es kein besseres Angebot beim Preis-Leistungsverhältnis gibt!
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11.05.2007 12:26 Uhr von 2Skywise
 
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@bane7: Das steht ja bei einer Vergabe nicht unbedingt zur Debatte.
Das so oft beschworene Preis-Leistungs-Verhältnis ist leider eine Größe, die Du nicht genauer definieren kannst; vor allem nicht bei einer Ausschreibung, bei der Du den Leuten ja vorgeben mußt, was sie anzubieten haben.
Eventuell (!) kann man bei der Bewertung der Angebote noch etwas steuern, indem man verschiedene Kriterien des Angebots bewertet, allerdings müssen diese Kriterien bereits vor der Ausschreibung feststehen, so daß man im Nachhinein nichts mehr "mauscheln" kann.
Das Ergebnis einer Ausschreibung muß den Ausschreibern nicht immer gefallen, von daher sollte man nicht unbedingt davon ausgehen, daß der Bundestag mit ganzem Herzen hinter dieser Entscheidung steht ;-)
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11.05.2007 14:16 Uhr von ThomasHambrecht
 
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... man hätte ja bei der Ausschreibung reinschreiben können, dass man eine ganz bestimmte Technik wünscht, vor der man weiss, dass sie eigentlich nur die T-Com anbieten kann. Wenn man als Ausschreiber einen bestimmten Anbieter wünscht, dreht man die Ausschreibung eben so hin.

Abgesehen davon hätte die T-Com unserer Regierung ja auch einen Schnäppchen-Preis anbieten können - aus Gründen der Imagepflege.
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11.05.2007 14:39 Uhr von borgloh
 
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@all: Also schlechter als die Telekom kann man nicht sein. Wir haben zum Kündigen 15 Telefonanrufe und 3 Kündigungen per Einschreiben gebraucht, nachdem die am Telefon später einfach aufgelegt haben und man die gleiche Person nie an die Leitung bekam.
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11.05.2007 14:49 Uhr von rainerZ
 
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Bundestag hat oberste Priorität! Bei Bürgern nie! Den Bundestag mit uns einfache Bürger zu vergleichen ist schlicht abwegig. Die werden den besten Service erhalten, sicher extra Mitarbeiter, die ständig im Hause sind und alle Probleme schnell lösen. Diese Volksvertreter mit ihren unzähligen Rechtsanwälten in ihren Reihen würden die Versatel schnell klein kriegen, wenn die nicht spuren. Die bekommen ohnehin immer das Beste. Siehe den Lehrter Bahnhof. Sie selbst brauchen ja auch nie für ihre Fehler geradestehen!
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11.05.2007 15:12 Uhr von 2Skywise
 
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@ThomasHambrecht: Ui. Tolle Idee.
Schade nur, daß der Gesetzgeber (in diesem Fall die EU) in ihren Regelungen ziemlich früh an eine entsprechende Klausel gedacht hat.
Wenn eine Leistung dem Wettbewerb unterstellt wird, muß die Leistung so beschrieben werden, daß der Wettbewerb auch eine Chance hat, sich daran zu beteiligen. Sobald auch nur ein einziger Punkt in den jeweiligen Leistungsbeschreibungen enthalten ist, der nicht von mindestens zwei Marktteilnehmern angeboten werden kann, findet kein fairer Wettbewerb statt, d. h. die Ausschreibung kann von einem Mitbewerber angefochten werden, was im Extremfall dazu führen kann, daß er mindestens seinen entgangenen Gewinn gezahlt bekommt, was bei einem Vertrag von mehreren Monaten bei einer so großen Behörde schon mal ein paar Cent sein werden.

Übrigens - damit es jetzt nicht wieder heißt, daß diese Regelung scheiße ist und der Gesetzgeber blöd oder so - ist dies die Schattenseite dieser Regelung. Die Sonnenseite sieht so aus, daß auf diese Weise der möglichen Korruption innerhalb einer Behörde begegnet werden soll. Die Verdingungsstelle (das sind die Leuts, die die Ausschreibung durchführen) könnte ja sonst auf die Idee kommen, ständig Ausschreibungen vorzunehmen, bei denen der Gewinner im Vorfeld bereits feststeht, wofür jedes Jahr bei jedem einzelnen Mitarbeiter der Verdingungsstelle ein neuer Luxuswagen aus unbekannter Quelle abfällt ... man glaubt ja gar nicht, wie viele sehr interessante Angebote man so im Laufe der Zeit bekommt, wenn man in diesem Bereich tätig ist ... *augenroll*
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11.05.2007 15:32 Uhr von Steffes
 
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Versatel: Ich bin bei Versatel und bei mir läuft alles glatt. Wohne im Dortmunder Umkreis und da haben wir mehr Leute die über die Telekom meckern oder Alice als über Versatel. Kommt denke ich mal immer drauf an, wo man wohnt.
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11.05.2007 16:17 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@2Skywise Du hast natürlich recht.
In der Praxis wird das aber oft so gehandhabt, dass der Ausschreiber bestimmte Leistungen in der Ausschreibung verlangt die natürlich auch jeder leisten kann.
Nur der gewollte Anbieter weiss als einziger, dass einige dieser ausgeschreibenen Leistungen später nicht ausgeführt werden müssen - dadurch kann er sehr günstig anbieten.

Ich denke ähnliches passierte auch bei der Vergabe unseres Logistiksystems zur LKW-Maut.
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11.05.2007 16:24 Uhr von Webmamsel
 
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@rainerZ: mich würde es nicht wundern, wenn das genau so abläuft.
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11.05.2007 16:47 Uhr von SieIstGutesMädchen
 
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Versatel: Bin absolut zufriedener Versatel Kunde, nachdem ich mit 1&1 und Alice Probleme hoch 10 hatte!
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11.05.2007 18:42 Uhr von questchen999
 
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lol, das ist ja mal traurig: wenn der staat nicht mehr an seine firmen glaubt. ob das klug ist? ich weiss ja nicht wie es in deutschland ist, aber wenn der bundestag eine fremde firma unterstützt (sie hat ja die wahl) läufts wohl nicht so rund. ich weiss zwar nicht wie die telekom arbeitet, aber so wie ich es lesen kann, nicht so gut.

tja, da bin ich ja froh das bei uns noch die einheimischen firmen schön gefördert werden, so kann man den einheimischen markt am leben erhalten, diese haben wieder bargeld zum entwickeln, haben zufriedene kunden, haben viel gewinn und zahlen hohe steuern. tja, so funktioniert förderung =)
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12.05.2007 02:34 Uhr von bullworth
 
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@ steffes: also... ich komme aus castrop, und bei mir sowie im meinem bekanntenkreis, würde sich keiner mehr bei versatel anmelden.
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12.05.2007 03:10 Uhr von NetCrack
 
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Absolut bezeichnend Wundert mich kein bischen, letztendlich sind staatliche Organe auch wirtschaftliche Betriebe die mit dem Geld haushalten müssen und da is eine Zusammenarbeit mit der Telekom in jeder hinsicht eine Zumutung. Ich kenne keinen der keine Probleme mit der Telekom hat, ich selbst hab die letzten paar Wochen selber viel Stress mit denen gehabt und bei mir ging es nur um einen Anschluss, da will ich nicht wissen wieviele Störungen es bei mehreren Tausend gibt und dass nun selbst der Bund, als T-Com Großaktionär einen konkurenten beauftragt sollte die T-Com vieleicht endlich mal wachrütteln.
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12.05.2007 05:26 Uhr von Hostal
 
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Telekom najo: hatten noch nie probleme mit denen, eigentlich im gegenteil in über 7 jahren kein einziges problem mit i net inzwischenzeit haben wir fürs selbe geld nen besseren tarif und wieder nen kostenloses modem bekommen^^
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12.05.2007 09:23 Uhr von Man1
 
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super: endlich mal ein richtiger dämpfer der weh tut.
der support der telekom ist mehr als miserabel. bei problemen soll man zahlen und geholfen wird nicht wirklich.
nur schade dass man nicht überall von der telekom weg kann.
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12.05.2007 15:38 Uhr von Homechecker
 
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Man1: öhm ich kann dir garnicht zustimmen.
vor 2-3 wochen gabs nen riesen ausfall.
ich hab da angerufen und wollte wissen was los is
die ham mir das problem geschildert.
dann hab mit nem kollegen von mir telefoniert
bei dem gings dann wieder.

ich erneut angerufen
jop alles klar wir checken leitung
muss wohl am router liegen
wir machen in der nacht nochmal nen check wenns nicht klappt bekommen sie nen neuen router

also den support bei denen find ich mittlerweile
sehr sehr gut
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12.05.2007 18:27 Uhr von RigoBaerchen
 
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Schade: Ich kann auch nix schlechtes sagen über die Telekom. Letztens kam sogar einer zu mir nach hause nur um mir zu sagen das mein Modem kaputt war. Hatte dann im nu ein neues bekommen. Daumen hoch.
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13.05.2007 09:21 Uhr von tiezdriwse
 
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ein Wunder: das es überhaupt noch so gut läuft bei der Telekom.

Ein so großer Broken, an den die Neoliberalisierung in diesem Lande anscheinend doch sehr zu knabbern hat.

Habe von Anfangan mit Isdn oder dann DSL noch nie Probleme gehabt, und mit 49 Euronen im Monat und 2x Flat bin ich auch zufrieden.
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13.05.2007 19:09 Uhr von andi7
 
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Schon Schade .Was sollte die den falsch gemacht haben?
Fies.
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14.05.2007 12:15 Uhr von Gunny007
 
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nun ja: der deutsche fährt japanische autos, ißt irische butter und jetzt telefoniert die deutsche regierung halt über holländer. bravo, ihr super volksvertreter.

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