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10.05.07 22:01 Uhr
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Globalisierung und Internet als Bedrohung des kulturellen Erbes der Menschheit

Der Institutsleiter der Archäologie an der Uni Frankfurt, Hans-Markus von Kaenel, bringt es auf den Punkt: "Nie zuvor sind archäologische Stätten so systematisch zerstört worden wie in der Gegenwart."

Auftrieb erhielten die Raubgräber, die alles zerstören, was sie nicht mitnehmen, seiner Ansicht nach vor allem in politisch maroden Regionen wie z.B. dem Irak. Ihre Ausrüstung und ihre Informationen würden durch den technischen Fortschritt gefördert.

Einen guten Marktplatz fänden die Plünderer etwa bei eBay, dem von Kaenel ankreidet: "Wir verstehen alle nicht, dass eBay es nicht schafft, den Verkauf von Hehlerware zu unterbinden."


WebReporter: chachapoya
Rubrik:   Wissenschaft / Geist
Schlagworte: Internet, Mensch, Global, Bedrohung, Menschheit
Quelle: derstandard.at
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Ebay   
 
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10.05.2007 22:29 Uhr von e-woman
wird nichts unternehmen. Es geht - wie immer - nur umProfit.
Kommentar ansehen Um Gottes willen   
 
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10.05.2007 22:53 Uhr von Nehalem
wie soll den Ebay sowas denn unterbinden? Okay, archäologische Fundstücke kann man schon erkennen, aber was unterscheidet denn ein geklautes Navi von einem selbst gekauften?; also rein vom visuellen her?
Kommentar ansehen Kriminalität als Preis der Globalisierung   
 
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11.05.2007 02:08 Uhr von meisterthomas
Wer unterscheidet in einer wirtschaftspolitischen Anarchie, noch Recht von Unrecht?
Kommentar ansehen alles halb so wild   
 
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11.05.2007 07:16 Uhr von Tauphi
in 1-2 mrd jahren geht die sonne eh in die luft ... dann ist das "erbe" der menschheit eh fürn popo ...

ob die sachen nun bei hans-markus im wohnzimmerschrank stehen oder bei onkel dieb in der schwarzmarkt-schublade, ist doch pott wie deckel dann :D
Kommentar ansehen Entschuldigt....   
 
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11.05.2007 07:23 Uhr von sorriso
.....aber was sind denn "Raubgräber"?
Kommentar ansehen Raubgräber   
 
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11.05.2007 07:54 Uhr von hostmaster
sind sich als Archäologen betätigende Laien. Ihre Grabungen zerstören wichtige geschichtliche und geomorphologische Zusammenhänge der Fundstätte. Ihre Tätigkeit dient nicht wissenschaftlichen Zwecken, sondern lediglich der Gewinnmaximierung durch Verkauf der unrechtmäßig ergrabenen Artefakte, die in diesem Fall Hehlerware darstellen. Es werden natürlich insbesondere keinerlei Grabungsbefunde und Zeichnungen vom Fundort angefertigt.

Cf. http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen @hostmaster   
 
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11.05.2007 08:18 Uhr von The_Nothing
Und? Wer besagt, dass eine archäologische Fundstätte nicht jedem gehört und nicht nur ein paar vernarrten Wissenschaftlern? Blöß weil da alte Pötte rumlagern (überspitzt formuliert!), gehört es auf einmal der Regierung oder der Wissenschaft und nicht mehr dem Finder oder gar allen? Nein!

Kulturelles Erbe, Herrgott, das ist vergangen, vorbei, das die Menschen immer so an der Vergangenheit hängen müssen, man man man, emotionsgesteuerte Zombies halt! Wenns kaputt ist, ists halt kaputt, stirbt auch niemand von, die Menschheit hat bei weitem wichtigere Probleme.
Kommentar ansehen @Nothing   
 
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11.05.2007 09:00 Uhr von Maverick Zero
Also ich habe schon viele blödsinnige Kommentare hier bei SN gelesen, aber DU schießt echt den Vogel ab. So ein Schmarrn was du hier erzählst...
Kommentar ansehen The_Nothing...   
 
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11.05.2007 09:46 Uhr von Cimarron
hast Du denn noch nie Indiana Jones geguckt....
...sorry...viel mir nur grad so ein.

Aber jetzt ernsthaft : Tauphi, bitte etwas mehr Sentimentalität
Kommentar ansehen @ Cimarron   
 
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11.05.2007 11:46 Uhr von Terrorstorm
"Aber jetzt ernsthaft : Tauphi, bitte etwas mehr Sentimentalität"

Ich übernehm das mal für ihn:
AAAAHHHHHH, wir werden alle sterben !!! *heul* (Sry, der musste sein.)


Zur News: Joa. So total unrecht hat Nothing gar nicht. Er vergisst nur, dass wichtige Fundstücke von Wissenschaftlern untersucht werden sollten, alleine um die Vergangenheit besser zu verstehen.
Im Endeffekt profitiert die Allgemeinheit dann dadurch, dass viele Stücke in Museen ausgestellt werden oder die Erkenntnisse in Geschichtsbüchern in der Schule wieder auftauchen.

Somit muss es endlich mal gestoppt werden, dass private Sammler seltene Fundstücke schwarz besorgen und dann für die Außenwelt verschlossen in Privaträumen horten.
Kommentar ansehen Ja, genau   
 
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11.05.2007 16:30 Uhr von Mi-Ka
und im alten Ägypten haben sie auch schon alles bei e-bay verkauft.
Hauptsache mal jemanden die Schuld gegeben und ein wenig Panik gemacht.
Das gab es auch schon in der Vorinternetzeit und wird es ohne ebay immer geben.
Kommentar ansehen ....   
 
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12.05.2007 19:23 Uhr von Nobunaga
@Mika
damit haste zwar recht, aber das heißt noch lange nicht, dass man nichts gegen solche Zustände unternehmen sollte.

@all
Wenn Stätten, Gegenstände, Dokumente etc. von kultureller/archäologischer Bedeutung verloren gehen oder zerstört werden, ist das sehr wohl schlimm. Ohne Kultur ist der Mensch nur ein nutzloser Parasit.

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