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Streik bei der Telekom - 96,5 % der Beschäftigten sind für Streik

Wie Ver.di bekannt gab, haben sich 96,5 % der Stimmberechtigten für einen Streik ausgesprochen. Ver.di spricht von einem "sehr eindeutigen Auftrag".

Geplant seien Streikaktionen vor allem dort, wo sie von der Öffentlichkeit deutlich wahrgenommen werden. Auch ein "Bestreiken" des G8-Gipfels sei möglich.

Bei einer weiteren Eskalation droht Telekom-Chef Obermann erneut mit dem Verkauf der Serviceabteilungen.


WebReporter: drcliff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Streik, Beschäftigte
Quelle: www.tagesschau.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2007 14:45 Uhr von Formeleins
 
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Ich: find das richtig. Bin zwar auch bei der Telekom und mit der Leistung zufrieden, wobei ich keinen Service benötige, aber die da oben (Manager) sollten mal nur nicht an sich oder die Aktionäre denken und Fehler eher bei sich suchen. Warum werden denn keine vernünftige Preise gemacht, dann würden die Leute auch bleiben und mehr Neukunden hinzukommen. Aber stattdessen werden Supersonderangebote ausgerufen, die ohne Worte (überteuert) sind. Warum spart Herr Obermann nicht dauerhaft bei seinem Einkommen? Weil ihm das sonst wehtut. Auf 2 Monatsgehälter kann der locker verzichten ohen am Hungertuch zu knappern. Ich denke die haben da oben immer noch nicht verstanden, dass die T-Com kein Monopolist mehr ist und sich den Wettbewerb stellen muss und das erreicht man nicht durch mehr Service sondern durch den Preis. Außerdem sterben die Alten Leute aus, die immer bei der Telekom auf Teufel komm raus waren. Die neue Generation denkt preisbewußter.
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10.05.2007 15:09 Uhr von drcliff
 
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Ich bin gespannt: was da jetzt noch so alles passiert und in welche Richtung es gehen wird.
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10.05.2007 15:18 Uhr von Netchilla
 
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Naja, als Betroffener (bekomme mein Telefon nicht freigeschaltet :( ) finde ich dieses Gestreike nervig. Andererseits läuft bei der Telekom nicht alles glatt und es wird Zeit, dass sich etwas ändert! Der Service ist grottenschlecht und das ist genauso die Schuld der Beschäftigten. Immer nur gegen die Konzernführung zu wettern macht es doch auch nicht besser, in der Telekom muss sich grundlegend die Einstellung ändern und das fängt bei den Angestellten an.

ps: Obermann verdient vielleicht viel, aber trägt ja auch die größte Verantwortung. Ich finde bei ihm stimmt Preis/Leistung eher als bei manchem Angestellten...
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10.05.2007 15:22 Uhr von lucky strike
 
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Manager: das einzige was den ganzen tag tun, ist händeschütteln im sessel hocken und ab und zu mal ein paar fast unmöglich zuerreichende ziele festlegen. entlässt ein paar leute, zahlt schmiergelder und streicht dick fett kohle ein ohne jegliches risiko.
aber wer will bitte ein unternehmensteil kaufen, der nicht arbeitet ???
man sollte an manager und politikern sparen, die kosten nämlich das meiste geld.
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10.05.2007 15:58 Uhr von bodensee1
 
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@netchilla: "Der Service ist grottenschlecht und das ist genauso die Schuld der Beschäftigten. Immer nur gegen die Konzernführung zu wettern macht es doch auch nicht besser, in der Telekom muss sich grundlegend die Einstellung ändern und das fängt bei den Angestellten an.

ps: Obermann verdient vielleicht viel, aber trägt ja auch die größte Verantwortung. Ich finde bei ihm stimmt Preis/Leistung eher als bei manchem Angestellten"

Was redest Du eingentlich für einen Schmarren, heute muss ein Servicearbeiter die Arbeitsmenge bewältigen die früher 3 Servicearbeiter bewältigt haben.
Un ddas ist schlichtweg einfach nicht machbar...

Andere Gründe die man noch so sieht werde ich hier nicht offenlegen..
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10.05.2007 16:21 Uhr von zottelhaar
 
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Leistung bezahlen ! Man sollte vielleicht ein neues Entlohnungskonzept für Telekomiker einführen : Leistungs- und Erfolgsbezogene Einkommen.

d.h. Wenn der Techniker über den Verlauf von 2 Wochen einen Anschluß nicht korrekt ans laufen bekommt, gibt es 0 Prämie.
Wenn der Techniker dem Kunden erzählt, dass es jetzt Freitag 16.00 Uhr und somit Feierabend ist, dann wird ihm der gesamte Monatslohn gestrichen.
Wenn der Techniker sich über die Arbeitsbelastung aufregt, wenn er pro Tag 3 TAE Dosen setzen soll,
dann wird er direkt nach Arcor abgeschoben.

Noch ne Idee

Jeder Störung wird ein Techniker zugeordnet; wird diese Störung nicht vollständig beseitigt, wird der Techniker beseitigt !
Wir brauchen Zustände wie in den USA, wo der Kunde König ist !
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10.05.2007 16:32 Uhr von drcliff
 
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@zottelhaar: Das ist der größte Schmarrn den ich jemals gelesen habe.
Du hast wirklich keine Ahnung was abgeht.

Achja, und was sollen die Telekom-Mitarbeiter eigentlich bei Arcor? Telekom mocht doch eh die Arbeit für die. Die müssen doch nur Rechnungen schreiben.
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10.05.2007 16:35 Uhr von artefaktum
 
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@zottelhaar: "(...) wird diese Störung nicht vollständig beseitigt, wird der Techniker beseitigt !"

Interessante Sprache: "beseitigt". So mafiamäßig oder wie?
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10.05.2007 16:38 Uhr von LinksGleichRechts
 
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Schön: mal einen Teil der Deutschen so konsequent und aktiv zu sehen. Das lässt mich dann noch hoffen.
Naja, noch wurde ja nichts gemacht, also mal abwarten.
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10.05.2007 16:58 Uhr von Ludwig-Wiliams
 
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Meine Meinung: 1. Wie lange Arbeiten die eigentlich pro Woche also ich bin der Meinung 8 1/2 h pro Tag sind für jeden drin der Arbeiten sill.
2. Wär ich der AG würde ich sagen OK Ihr wollt nicht arbeiten dann geht halt es gibt genug andere Leute die Arbeiten wollen.
3. Wär ich der AN dann würde ich mir hinterücks eine andere Arbeit suchen und denn anderen nichts sagen.
4. Was für Problemem beim Service, Ihr meckert alle rum das Telekom so ein miesen Servise hat. Dann erklärt mal eure Probleme die Ihr hattet. Und wenn Ihr jetzt ankommt mit der Mitarbeiter hatte keine Lust arbeiten dann wird man Halt ein wenig Laut.
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10.05.2007 17:02 Uhr von madasa
 
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ver.di ist so beschränkt: Jetzt mal ernsthaft, diese Leute haben doch eine Klatsche. Wer wollte denn unbedingt eine 34 Stundenwoche? Wer wollte so eine hohe Bezahlung? Und jetzt soll der Arbeitgeber für die bescheuerte Strategie der Gewerkschaft verantwortlich gemacht werden? Super ... und wer muss es letztendlich ausbaden? Die Bevölkerung, genau.

Ich wünsche diesem Verein so sehr, dass deren Anschlüsse in die Knie gehen und sie dann selbst kein Telefon mehr haben.
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10.05.2007 17:07 Uhr von drcliff
 
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@madasa: Die 34h Woche wollte nicht ver.di!

Die AN haben das aus Solidarität gemacht weil sonst 10000 Stellen abgebaut werden sollten. Gearbeitet wurden vorher 38h. Als Ausgleich haben die Beschäftigten dann für 34h 35,5h bezahlt bekommen.
Das waren somit auch schon fast 7% Gehaltseinbußen.
Und wie gesagt auf Wunsch des AG.
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10.05.2007 17:17 Uhr von napfo
 
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@madasa: nicht verdi ist beschränkt sondern.......!
Ich zitiere in solchen Fällen immer gerne Dieter Nuhr:
" Wer keine Ahnung hat soll einafch mal die Klappe halten!"
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10.05.2007 17:46 Uhr von Gregsen
 
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@lucky: so ein kommentar kann nur von jemanden kommen der noch nie verantwortung übernehmen bzw etwas selbstständig leiten musste.

Ob managergehälter ausser verhältnis zu den arbeitergehältern stehen ist ne andere diskussion, aber den job eines leitenden angestellten als reines nichtstun zu beschreiben zeugt nur von billigster propaganda und wenig ahnung.
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10.05.2007 19:31 Uhr von myfurde2
 
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Zottelhaar hat doch recht auch wenn es ein bisschen übertrieben ist.

Aber Prinzipiell wäre so ein Leistungsbezogenes System super. Dann würden sich vielleicht viele mal wieder etwas mehr anstrengen und so manche Unverschämtheit bleiben lassen wie:

"Wenn der Techniker dem Kunden erzählt, dass es jetzt Freitag 16.00 Uhr und somit Feierabend ist"

Also man sollte die Leute nicht gleich liquidieren ... *lol* aber Abzüge beim Gehalt find ich gut.

Jeder Mitarbeiter bekommt bsp. Aufträge zugewiesen und hat einen gewissen Zeitraum um diese zu erledigen. Für jeden Tag wo er länger braucht den Auftrag fertigzustellen bekommt er Abzüge.
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10.05.2007 20:11 Uhr von Slippy01
 
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@lucky: >>"aber wer will bitte ein unternehmensteil kaufen, der nicht arbeitet ???
man sollte an manager und politikern sparen, die kosten nämlich das meiste geld."

Ach wirklich? Ich denke die braucht es für effiziente Organisationsstrukturen. Und den Erfolg kann man an Toyota sehen. Nicht umsonst sind die Autos günstiger.
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10.05.2007 22:27 Uhr von napfo
 
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@myfurde: das mit den aufträgen zuweisen für welchen man einen gewissen zeitraum zur verfügung hat ist schon seit jahren so!.
das lass dir von jemandem gesagt sein der es wissen muss.
und du kannst mir glauben das diese zeiträume alles andere als üppig bemessen sind!
nur wenn die mitarbeiter nach vorgegeben prozessen arbeiten müssen die weder ausgereift noch überdacht sind und dazu innerhalb von 12 jahren 14 (!!)grundlegende umstrukturierungen kamen. bonn in seiner ganzen weisheit entschließt technik vom billigsten hersteller einzukaufen. man mit laptops arbeiten muss die nicht mal die systemvorraustzungen für die bediensoftware der instandzuhalten technik erfüllen.

... und wenn ich dann von manchen leuten hier höre bei der telekom arbeiten nur faule beamten usw ..
die disqulifizieren sich durch absolute unwissenheit und haben anscheinend nicht die geringste ahnung wie ein telekommunikationsnetz mit seinem zugangs -und backbone bzw corenetz aufgebaut ist
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10.05.2007 23:38 Uhr von myfurde2
 
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@napfo: Ich kann mir gut vorstellen, dass die Organisation absolut mies ist. Auch glaube ich dir gerne, dass die technische Ausstattung mies ist.

Aber das Problem ist, dass die Mitarbeiter größtenteils inkompetent sind, keinen Zugriff auf notwendige Daten haben und dann auch noch schnell unverschähmt werden.

Die Mitarbeiter lassen ihren Frust leider zu oft an den Kunden aus, ohne dabei zu sehen, dass sie sich damit die Arbeitsgrundlage rauben.
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11.05.2007 00:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@napfo meine Freundin hat beim Empfang der T-Com gearbeitet (über Sicherheitsdienst). Whärend der Aussendienst viel gearbeitet haben - sind viele in der Verwaltung hinter ihrer Zeitung eingeschlafen.
Beispiel: Im November wurde der Ordner mit Kundenbeschwerden vom März bearbeitet (!).
Auch die etwas "verkürzten" Arbeitszeiten - morgens eine Stunde zu spät, zum Ausgleich früher Feierabend - fiel hauptsächlich ihr am Empfang auf. Ebenso ein üppiger und ausgedehnter Kantinenaufenthalt einiger Mitarbeiter.
Gerade das Empfangspersonal merkt eine solche Einstellung.
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11.05.2007 02:11 Uhr von Gunny007
 
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blöd blöd blöd: es ist immer leicht auf die "staatsdiener" zu schimpfen. letztes jahr war es die müllabfuhr, diese jahr ist es die telekom.
der oberdepp, der von telekomunikation null, wirklich null, ahnung hat plant in etwa das was mit siemens-benQ stattfand. datum ist voraussichtlich ende 2011. aber das ist ja nur der scheißlanden - nur ohne den kann keiner telefonieren, nicht über arcor, teledumm oder mit dem handy. als bei mogelkomm 2000 - 3000 arbeitsplätze zu debatte standen, da gaben sich die politiker die klinke in die hand, die 100.000 oder so die bei telekom den bach runtergegangen sind interessieren ja keine sau.
und wenn dann das argument kommt daß die callcentermitarbeiter der telekom in etwa das doppelte verdienen wie die arbeiter in anderen callcentern - ich kann nun mal nicht die bestellannahme von quelle mit dem techniker an der telekomhotline vergleichen, dieser hat eine dreijährige ausbildung genossen.
wenn man das pech hat an einen inkompetenten mitarbeiter zu kommen sollte man sich fragen ob man nicht bei einer angemieteten gruppe von vielleicht d+s oder sonstige callcenterbetreiber gekommen ist.
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11.05.2007 12:36 Uhr von maki
 
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G8-Stillegung wär natürlich geil :-D: Die Telekommunisten als Terroristen. *lach*
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12.05.2007 00:46 Uhr von Gunny007
 
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@bonsaitornado1: da du ja so kompetent bist frage ich dich: wieso hast du den fehler, der, wie es aussieht, bei euch liegt, nicht behoben?
wie kann es sein, daß eine so wichtige firma wie eure, nur eine datenleitung hat. ihr macht doch bestimmt "telefonterror".
selbst ich kleiner hanswurst habe bei mir daheim immer die möglichkeit auf isdn auszuweichen, falls dsl mal ausfällt.

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