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USA: Spermaspende könnte zukünftig teuer werden - Spender muss Unterhalt zahlen

Von einem Gericht in Pennsylvania (USA) wurde ein Mann (C. F. Jr.) zur Unterhaltszahlung für zwei Kinder verurteilt, die durch seine Samenspende an ein lesbisches Paar, welches sich zwischenzeitlich getrennt hat, entstanden sind.

Nach der Trennung der beiden lesbischen Frauen hätte eine der beiden Unterhaltsverpflichtungen der anderen oder genauer den Kindern gegenüber gehabt, sie reichte aber Unterhaltsklage gegen den Samenspender ein und bekam Recht.

Der Spender hatte nach Überzeugung des Gerichtes aktiv am Familienleben teilgenommen, also regelmäßigen Kontakt zu den beiden Kindern und deshalb fiel das Urteil gegen den Spender aus, was für ihn ohne Bedeutung ist, da er im April verstarb.


WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Spende, Sperma, Unterhalt
Quelle: www.blick.ch

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2007 13:33 Uhr von Ingo_S
 
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Keine Buchung ohne Beleg heißt es in der Buchhaltung - keine Spende ohne Vertrag (Verzicht) sollte wohl hier gelten. Wie dreist muss man eigentlich sein, da "opfert" der Mann sich auf und wird im Nachhinein in den A.... getreten nee ne...
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10.05.2007 13:44 Uhr von Jimyp
 
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Nunja normalerweise hat der Spender doch dann keinen Kontakt zu seinen Kindern und bleibt völlig anonym, was in diesem Fall nicht geschehen ist!
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10.05.2007 14:00 Uhr von enryu
 
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@jimyp: es gibt mehrere seiten wo man das rausfinden kann wer zu wem gehört indem das spenderkind/adoptiv(?)eltern nach dem spender suchen,und der spender nach dem kind sucht

btw. wer sich ein wenig mit dem us gerichtssystem auskennt heißt das,dass dies in zukunft für alle gilt die samenspender waren und aktiv am familienleben beteiligt waren.
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10.05.2007 14:04 Uhr von myfurde2
 
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Ist in Deutschland doch auch so ich meine mich zu erinnern, dass ich vor ca. einem halben Jahr über einen Fall in Deutschland gelesen habe.

Dabei hat die Mutter per Gerichtsbeschluss den Namen des Samenspenders herausgefunden und der musste dann Unterhalt zahlen.

ABER: Wer so blöd ist und seinen Samen "spendet" der soll auch zahlen ... wird immerhin keiner gezwungen.
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10.05.2007 14:05 Uhr von HEINZMEMBER
 
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handelt es sich hier wirklich um eine offizielle Samenspende oder hat den beiden Hühnern nen Bekannter seinen Samen gespendet? So kommt das für mich nämlich rüber und dann wäre es auch nachvollziehbar.

Sollte es so sein - ziemlich irreführende News.
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10.05.2007 14:10 Uhr von Ingo_S
 
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@HEINZMEMBER: Lese mal die Quelle, dann wirst du feststellen, dass diese (deine) Frage durch die News in der Quelle NICHT beantwortet wird - ob die das offizielle oder privat "gemacht" haben - keine Ahnung ... oder kannst du das aus der News rauslesen? ich nicht... nix irreführend nur news wiedergegeben...
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10.05.2007 14:19 Uhr von HEINZMEMBER
 
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@Ingo: Ich wollte damit nicht kritisieren wie du die News wiedergegeben hast sondern allgemein dass das mal wieder sone Geschichte ist

"Hä, wie geht das?"

Und wahrscheinlich ist die Erklärung, dass alles ein biiisschen anders war.

Deinen Job haste gut gemacht, da will ich nix gegen sagen. Wollte das halt nur in den Raum werfen auch wegen meinen Vorrednern. Ich denke nicht, dass das ne normale Samenspende war und das würde dann auch alles erklären.
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10.05.2007 14:43 Uhr von Mi-Ka
 
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Es war privat: Es handelte sich um einen alten Bekannten einer der Frauen, der als natürlicher Samenspender fungiert hat.
Er hat auch am Familienleben teilgenommen und auch Geld an das Kind gezahlt.
Es handelt sich also um ein Sonderfall.

Aber moralisch ist es nicht vertretbar und jeder Homosexuelle müsste vor Empörung aufschreien, da es ihren Begehren, als normale Familie akzeptiert zu werden, lächerlich macht, da hier die Mutter auf einmal nichts mehr davon hören will, dass sie mit ihrer Lebensgefährtin eine vollständige Familie war.
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10.05.2007 14:49 Uhr von Whitechariot
 
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Bödsinn Das wird mit Sicherheit bei einer normalen Samenspende nicht vorkommen, dass der Spender dann unter die Unterhaltspflicht fällt. Selbst die Quelle hier (Blick!!!) schreibt, dass es ein ungewöhnliches Urteil ist und die Begründung liegt auch nicht in der Samenspende an sich, sondern dass die Kinder den Mann auch kannten, als Vater ansahen und dieser ein Teil dieser Art von Familie war.
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10.05.2007 14:50 Uhr von Dana85
 
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@quelle: Ich glaub generell nix was im Blick seht, der hat das tiefere Niveau als Bild und Sun zusammen.
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10.05.2007 15:03 Uhr von Ingo_S
 
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@ Whitechariot: Es ist richtig, was du schreibst, dass die Urteilsbegründung aufgrund der Bindung gefällt wurde!

Quelle: Wer auch immer nun schlussendlich für die Kinder zahlt – Spender in der USA werden sich zukünftig überlegen müssen, ob sie zur Samenbank gehen oder nicht: Es könnte teuer werden.

Jedoch und das geht aus dem Absatz (siehe Quelle:...) hervor kann dies bei entsprechendem Verhalten (nahe Bindung) eines Spenders nun immer wieder passieren, dass der Spender im nachhinein Unterhalt zahlen muss und darum gehts auch in meiner news...

KA3 beinhaltet ja auch die Urteilsbegründung ...
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10.05.2007 15:10 Uhr von Beta-Tester
 
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krank: Normal bleiben Samenspender anonym. Es ist schlimm, dass registriert wird, welche Wi*** von wem stammt.
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10.05.2007 15:13 Uhr von datr1xa
 
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Das ist ja wie Lotto spielen, bloss anstatt das man(n) Geld bekommt muss er schön was abdrücken, da sich ja die Familien aussuchen dürfen, welchen Sperma sie nehmen möchten. :D

Anscheind total blöde Leute in der Führung:

PENNSYLVANIA
-In Morrisville braucht eine Frau eine behördliche Genehmigung zum Schminken (eine Genehmigung des Ehemannes reicht nicht !
-Ein spezielles Reinigungsgesetz verbietet es Hausfrauen, Dreck und Staub unter den Teppich zu kehren.

Total hohl!
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10.05.2007 15:13 Uhr von BitteBrigitte
 
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Helft mir mal! 2 Frauen wollen Kinder. Sagt die eine zur anderen "Du ich hab da einen alten Bekannten, der macht das." Der alte Bekannte tut ihnen den Gefallen und kümmert sich auch um den gezeugten Nachwuchs.

Dann trennen sich die beiden Frauen und der Samenspender wird zum Unterhalt für die Kinder herangezogen?

Richtig?

Ich glaub ich wär auch aus Trotz gestorben...

Danke Anke
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10.05.2007 15:16 Uhr von DemonBuster
 
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@Beta-tester: Naja, es gibt ja auch Kataloge in denen sich Eltern oder Einzelpersonen die Spender und deren Lebenslauf angucken koennen, um eben das beste Sperma zu bekommen, gibt natuerlich dann auch Abstufungen im Preis, hehe :)
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10.05.2007 15:33 Uhr von Whitechariot
 
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@ Ingo_S: Das war nicht unbedingt Kritik an Deiner News, sondern halt genau daran, dass die Quelle sowas noch dazudichtet ("könnte teuer werden"). Und auch am dritten Kommentar von oben.
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10.05.2007 15:46 Uhr von LinkeKlebe
 
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Dumm gelaufen: Deshalb macht man sowas ja auch anonym. Wenn er natürlich noch regelmäßig kontakt zu den Leuten hat, is dass wirklich dumm gelaufen.
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10.05.2007 16:04 Uhr von Beta-Tester
 
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@DemonBuster: Achso, wusste ich noch nicht. Aber es ist schlecht, dass er dann blechen muss.
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10.05.2007 16:27 Uhr von frasier2004
 
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@BitteBrigitte: Kann ich Dir nur zustimmen "BitteBrigitte"

Undank ist der Welten Lohn
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10.05.2007 16:52 Uhr von drcliff
 
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Da lieber: die Aktien unter der Hand verschleudert.
Zukünftig muss man aufpassen wenn man Blut spendet. Bekommte der Empfänger nach Jahren evtl. Blutkrebs, ist man wahrscheinlich auch noch Schuld daran.
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10.05.2007 17:06 Uhr von Fabii.
 
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Amis halt: Des is echt unverschämt...aber ja wohl klar das nur bei den Amis so ne Klage durchkommt...
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10.05.2007 17:48 Uhr von myfurde2
 
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AUCH IN DEUTSCHLAND SO !!! Hier der Link mit den Informationen:

http://www.urbs.de/...

Auszug:

"Auch in Deutschland ist die geltende Rechtlage ähnlich wie in England und Schweden. Hier hat das Bundesverfassungsgericht bereits am 31.1.1989 entschieden, dass durch künstliche Befruchtung gezeugte Kinder einen Anspruch darauf haben, die Personalien ihres biologischen Vaters zu erfahren. Mit anderen Worten: Das Recht des Kindes auf Feststellung der gesetzlichen Vaterschaft kann rechtsgeschäftlich nicht abbedungen werden. Folglich sind die üblichen Verträge zwischen den Samenbanken und den Samenspendern, wonach den Spendern Anonymität zugesichert wird, unwirksam. Teilweise unwirksam sind außerdem die Verzichtserklärungen der "Wunscheltern", die den Samenspendern von allen Ansprüchen freistellen. Denn soweit dieser Verzicht die Unterhaltsansprüche des Kindes und dessen Erbrecht gegenüber seinem biologischen Vater betrifft, handelt es sich hierbei um einen unzulässigen Vertrag zu Lasten Dritter."

Wer spendet kann sich finanziell runinieren und mehrfacher Pappa werden ... ;-)
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10.05.2007 18:16 Uhr von BitteBrigitte
 
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@ Beitrag myfurde: Dann würde ich, wenn ich Mann wäre, es aber schleunigst unterlassen. Das Risiko wäre mir zu hoch.
Und warum soll ein Kind später mal wissen, wer sein Spermaspender war. Bei Adoptionen sehe ich das ja ein, dass da Fragen nach den Ursachen und Umständen der Kindsfreigabe auftauchen.
Aber was will das Kind den damals geldbedürftigen Studenten 18 Jahre später fragen? "Wie hast du dich gefühlt, als du in den Becher onaniert hast?"

Was soll das bringen?

Danke Anke
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10.05.2007 18:31 Uhr von The_Nothing
 
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Tja ihr lieben Undankbaren, dann bleibt in Zukunft halt kinderlos. Selbst Schuld; wer ist denn jetzt noch so blöd und spendet Samen?
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10.05.2007 18:59 Uhr von myfurde2
 
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@The_Nothing: "Selbst Schuld; wer ist denn jetzt noch so blöd und spendet Samen?"

Genug, glaub mir genug ^^

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