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Österreich: Rechnungen von Sexartikelhersteller werden an Tote versandt

Kriminelle Kreise haben Tote, oder genauer deren Hinterbliebene, als Zielgruppe für ihr betrügerisches Treiben entdeckt. Kurze Zeit nachdem eine Traueranzeige veröffenlicht wurde, flattern "bei dem Verstorbenen" vermeintlich offene Rechnungen ins Haus.

Nach Angaben der Polizei kam es bisher zu Betrügereien, bei denen Rechnungen eines Sexartikelherstellers, eines Versandhauses und eines Arztes versandt wurden, die suggerieren, dass der oder die Verstorbene noch offene Rechnungen hätte.

Die Betrüger setzen darauf, dass die Angehörigen der bzw. des Verstorbenen aus Schamgefühl nicht genau nachforschen und solche Rechnungen schnell begleichen. Wenn man solch eine Rechnung bekommt sollte man dies zur Anzeige bringen, rät die Polizei.


WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Österreich, Rechnung
Quelle: ooe.orf.at

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