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Nürnberg: Ehefrau soll nach Demütigungen durch ihren Mann abgeschoben werden

Einige Tage mehr hätte die 29-jährige Iranerin das Martyrium bei ihrem deutsch-iranischen Ehemann aushalten müssen; danach hätte sie in Deutschland bleiben können, da sie dann die vorgeschriebenen zwei Jahre mit ihrem Ehemann zusammengelebt hätte.

Erzwungene Sexualität, körperliche Misshandlungen und das Eingesperrtsein setzten der Frau so zu, dass sie zweimal in ein Frauenhaus flüchtete. Ihr Ehemann habe ihr noch untersagt, die deutsche Sprache zu erlernen.

Somit konnte ihre Anwältin erst durch Hinzuziehen eines Dolmetschers von den Leiden der bildhübschen Frau in Kenntnis gesetzt werden. Klage gegen die drohende Abschiebung ist im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht in Ansbach eingereicht worden.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Nürnberg, Ehefrau, Demütigung
Quelle: www.nn-online.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2007 21:20 Uhr von jsbach
 
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Sollte sie abgeschoben werden, würde sie im Iran wie eine
Aussätzige oder Hure behandelt. Interessante News. Quelle lohnt zum Nachlesen.
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09.05.2007 21:38 Uhr von kleiner erdbär
 
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arme frau erst von so nem ar*** als haussklavin gehalten und dann in den iran abgeschoben - das is echt vom regen in die traufe... :o(

...und auch wenn jetzt sicher wieder einige mit "soll zurückgehen wo sie herkommt" kommen - wer sowas in so einer situation sagt hat kein herz im leib!!!

ich hoffe für sie, dass sie dableiben kann - ein leben im iran gönn ich KEINER frau!!!!!!
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10.05.2007 00:27 Uhr von Extr3m3r
 
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Ich bin kein Nazi und schlage keine Frauen aber Maryam Eschragi kann die vom Ausländeramt geforderten ärztlichen Bescheinigungen nicht vorlegen, die bestätigen könnten, dass sie in der Ehe tatsächlich misshandelt und missbraucht wurde.
Hmm..ich könnte nun was tippen..aber dann heist es "Frauenhasser", "Rechtsextrem(er)" usw...
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10.05.2007 00:37 Uhr von ChaoticVorteX
 
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Genau erdbär: Im Iran laufen die Frauen ja auch alle in Jutesäcken rum ;)

Warst du schon mal da oder woher hast du deine Informationen wie frauenfeindlich der Iran ist?
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10.05.2007 03:13 Uhr von Köpy
 
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krank: Ich hab erst Kürzlich gelesen, dass im Iran bis zu 170 Menschen am Tag, egal ob Männlich oder weiblich, verhaftet werden. Nur weil sie zu enge T-Shirts anhaben. Die Menschen da tun einem echt leid. Bin gespannt, ob die Opposition diese sogenannte 2. Revolution zu Tage bringen. Denn was da im Iran abgeht, ist sogar den Menschen dort zuviel. Und wir regen uns hier über Onlinedurchsuchungen auf. Das ist noch Harmlos im Gegensatz zudem was der 1984 Staat da durchzieht.

Die Frau kann einem echt nur leid tun. Wahrscheinlich wird sie im Iran noch gesteinigt, wenn sie abgeschoben wird. Aber was solls...is ja nicht schlimm... *kotz*
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10.05.2007 07:45 Uhr von Pattern
 
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@Extr3m3r: "Maryam Eschragi kann die vom Ausländeramt geforderten ärztlichen Bescheinigungen nicht vorlegen, die bestätigen könnten, dass sie in der Ehe tatsächlich misshandelt und missbraucht wurde."

Wie hätte sie die Beweise denn erbringen sollen? Wenn man sie einsperrt bis die Misshandlungsspuren nicht mehr sichtbar sind? Die gibt es auch in deutschen Familien meist nicht, wenn Gewalt in der Ehe vorliegt.
Ich würde auch nicht unterstellen, dass du ein Frauenhasser bist, wohl aber, dass du nicht differenziert genug denkst in diesem Fall. Eine Deutsche hat bei mangelnder Attestierung von Misshandlung höchstens den Nachteil, dass es keine Härtefallscheidung gibt, aber sie kann sich von Ihrem Mann trennen und ein eigenes Leben beginnen, wann immer sie mag, hat sogar dann noch Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Das alles gilt für die iranische Ehefrau nicht, denn ohne ihren Mann dürfte sie sich in Deutschland ja gar nicht aufhalten, weswegen sie auch bei einer Abschiebung völlig mittellos dastünde und auf ihre Familie angewiesen ist. Und auch wenn ich noch nie im Iran war und das Leben der Frauen dort nicht beurteilen kann, wer schon aus einer so konservativen Familie kommt, dass sie zur Eheschliessung tatsächlich eine Jungfräulichkeitsbescheinigung braucht, dem blüht bestimmt kein Paradies in ebendieser Familie wenn sie gegen deren geltende Traditionen (oder ist es im Iran womöglich "geltendes Recht"? Weiss nicht genau) verstösst und sich nicht nur von Ihrem Mann trennt, sondern ihn auch noch anzeigt.

LG
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10.05.2007 07:59 Uhr von Legionaer
 
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Die Frau gehört natürlich abgeschoben und ihr gewalttätiger Ehemann nach Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft gleich mit.

Gute Heimreise.
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10.05.2007 09:27 Uhr von kleiner erdbär
 
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@ ChaoticVorteX: eine freundin von mir ist iranerin

...und es geht auch nicht um jutesäcke und selbstverwirklichung in modefragen (obwohl ich diese auch anzweifeln würde...) sondern um ganz andere sachen wie menschen- und frauenrechte (und so banale sachen wie informationsfreiheit, selbstbestimmtes leben und so....)
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10.05.2007 09:57 Uhr von ticarcillin
 
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wieso denn die Frau abschieben? der Mann soll verschwinden.
Das Opfer muß selbstverständlich aus humanitären Gründen bleiben können.
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10.05.2007 10:45 Uhr von Legionaer
 
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ticarcillin: "wieso denn die Frau abschieben?"

Weil hier eindeutig eine Scheinehe vorliegt. Die Frau hätte nach den ersten Misshandlungen, einer erzwungenen Sexualität sich trennen und in ihr Heimatland zurückreisen sollen. Dies hat sie nicht gemacht. Statt dessen erduldete sie weiter diese "Ehe" in der Hoffnung zwei Jahre rum zu bekommen, damit dem deutschen Pass bzw. der unbegrenzten Aufenthaltsgenehmigung nichts im Wege steht. Die zwei Jahre hat sie dann doch nicht geschafft.

Folge: raus mit ihr und wie bereits gesagt, am Besten dem Iraner seine deutsche Staatsangehörigkeit entziehen und gleich hinterherschicken. Sollen sich dann die zwei im Iran weiter prügeln.
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10.05.2007 11:07 Uhr von Artemis500
 
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@ Legionaer: Das meinst du ja wohl hoffentlich nicht ernst!
Das war offensichtlich keine Scheinehe. Unter ner Scheinehe verstehe ich was anderes. Das oben beschriebene ist ne Scheißehe, und die Frau sollte bleiben dürfen.
Den Kerl würde ich allerdings gerne abschieben, aber das geht offenbar nicht, da er als Deutscher gilt.
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10.05.2007 11:12 Uhr von steuerzahler
 
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100%ig war das eine Scheinehe: Ich denke auch, das beide abgeschoben werden sollten. Der Mann wegen Mißhandlung und Betrug, die Frau wegen Betrug.
So wie ich das gelesen habe, hat die Frau nicht gearbeitet. Also, warum soll sie bleiben? Kann ja nicht mal ihren eigenen Unterhalt verdienen.
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10.05.2007 11:20 Uhr von Nihilist1982
 
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Sie ist Iranerein. Kein kein deutsch...nichts!

Sie gehört in den Iran. Wie sie da behandelt wird ist nicht unser Problem!
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10.05.2007 11:37 Uhr von TheWidowmaker666
 
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Ich bin eigentlich jemand, der für eine strengere Kontrolle bei Einwanderern ist.

Die Kommentare hier scheinen mir allerdings teilweise besser am Stammtisch aufgehoben zu sein.

Ich denke, dass es möglich ist den Sachverhalt aufzuklären, bis dahin sollte man auch der Frau den Schutz bieten, den sie offenbar nötig hat.
Sollte sich herausstellen, dass sie lügt, müsste man immer noch überdenken was mit ihr in ihrer "Heimat" passiert.

Man sollte nie pauschalisieren. Nicht alle Ausländer sind böse und faul...
Es gibt leider genug Negativbeispiele, bei denen eine Abschiebung gerechtfertigt ist/wäre, mit vorschnellen Kommentaren wie sie hier abgegeben werden sollte man aber sparsam haushalten...

Leider werden solche Kommentare, ich rede von unüberlegten und/oder sinnfreien Kommentaren, hier immer mehr zur Gewohnheit, weshalb ich hier auch größtenteils keine Lust mehr habe zu schreiben.

Jetzt wollte ich allerdings doch nochmal meinen Senf dazugeben, egal ob es jemanden interessiert oder nicht.

Adios.
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10.05.2007 13:41 Uhr von nettesMädel
 
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gehts noch? Hallo,

lesen tu ich ja schon des längeren hier mit, aber bisher konnte ich mir meine Kommentare verkneifen, aber was ich heute gelesen habe....

Das Argument, die Frau könne kein deutsch und war nie arbeiten, ist ja wohl lächerlich!
Wie hätte sie das denn bitte tun sollen, wenn ihr ach so lieber Ehemann sie eingesperrt hat und ihr einen Deutschkurs verwehrt hat?
Und zu behaupten es sei eine Scheinehe und sie sei mehr oder weniger selber schuld, wenn sie die 2 Jahre nicht erreicht hat, ist ebenso lachhaft!
Ich bezweifle, dass sich die Frau mit dem deutschen Rechtssystem ausgekannt hat und vorallem, dass sie diese Ehe gewollt hat!

Ich weiss jetzt nicht, was der Frau im Iran tatsächlich droht, aber ich hoffe, dass die deutschen Behörden sich das gut überlegen mit der Abschiebung.

Und so manch anderem Schreiber hier wünsche ich mehr differenzielles Denken....bzw. evt. mehr weibliche Schreiberinnen....

Grüßle
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10.05.2007 13:52 Uhr von ChaoticVorteX
 
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@erdbär: Der Iran ist im Moment das frauenfreundlichste islamische Land der Welt. Über die Hälfte der iranischen Studenten sind mittlerweile Frauen und es werden immer mehr.
Und die Iraner sind nicht so konservativ und glaubensstreng wie die Sittenwächter es gerne hätten. Hinter verschlossenen Türen hört man auch im Iran westliche Musik, besäuft sich, guckt westliche/asiatische Kinofilme usw ;)
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10.05.2007 14:24 Uhr von HEINZMEMBER
 
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Die Frau: gehört ordentlich betreut und zwar in Deutschland. Eine Abschiebung geht nach meiner Ansicht gar nicht, da sie im Iran sicher Folter / Steinigung / ähnliches zu erwarten hätte da sie ihrem Mann abgehauen ist. Man kann niemanden irgendwohin abschieben wo ihm Folter oder Tot drohen.

Der Mann gehört abgeschoben.
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10.05.2007 15:43 Uhr von ChaoticVorteX
 
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@Heinz: Da der Mann Deutsch-Iraner ist und hier lebt gehe ich mal davon aus, dass er den deutschen Pass hat. Also nix mit Abschiebung.
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10.05.2007 23:14 Uhr von Legionaer
 
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Artemis500: "Das meinst du ja wohl hoffentlich nicht ernst!"

Natürlich meine ich das ernst.
Diese Ehe diente nicht dem Zweck der Bildung einer ehelichen Lebensgemeinschaft (§ 1353 BGB). Sie wurde anscheinend zuerst ausschließlich geschlossen, damit einer der Partner - hier der Ehemann - davon profitiert. Dieser missbrauchte seine "Ehefrau" als Sandsack und degradierte die Frau zu einem sexuellen Objekt. Es war nie sein Ziel mit der Frau eine eheliche Lebensgemeinschaft - die ein solches Verhalten ausschließt - zu gründen.

Anstatt die Konsequenzen zu ziehen, versuchte die Frau über die zwei Jahre zu kommen um somit eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung zu erlangen. Auch dies ist klar ein Indiz für eine Scheinehe.

Das Argument eine Rückkehr in ihre Heimat sei unzumutbar ist nicht hinnehmbar, im Iran ist der Islam ja Staatsreligion und wie wir ja alle durch unsere Gutmenschen und Moslemfreunde wissen, ist der Isllam die Religion des Friedens. Jeder Iraner muss also die Frau verstehen, wenn sie von einem prügelnden Ehemann - was ja nicht durch den Koran legitimiert wird (alles Verständnis und Übersetzungsfehler) - trennt und den Schutz in der Umma ihrer Heimat sucht.

"Den Kerl würde ich allerdings gerne abschieben, aber das geht offenbar nicht, da er als Deutscher gilt."

Da sind wir einer Meinung - deshalb ist es zwingend nötig, endlich klare Gesetze zu erlassen, die in einem solchen Fall zwingend den Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft und die sofortige Abschiebung nach sich ziehen.

@TheWidowmaker666
"Sollte sich herausstellen, dass sie lügt, müsste man immer noch überdenken was mit ihr in ihrer "Heimat" passiert."

Nein, das muss man nicht. Jeder muss die Konsequenzen seines Handelns tragen. Außerdem habe ich ja schon oben ausgeführt, dass der Frau natürlich nichts passieren kann, denn wahre Muslime würden der Frau dies niemals zur Last legen, dass sie sich von einem prügelnden Ehemann trennt.

"Jetzt wollte ich allerdings doch nochmal meinen Senf dazugeben, egal ob es jemanden interessiert oder nicht."

Mich interessiert Deine Meinung - ich finde es gut wenn es eine Meinungsvielfalt gibt und Deine Meinung zählt genauso viel wie jede andere. Diese Plattform ist doch dafür da, Gedanken auszutauschen und keiner hat ein Monopol darauf was richtig oder falsch ist.

@nettesMädel
"Wie hätte sie das denn bitte tun sollen, wenn ihr ach so lieber Ehemann sie eingesperrt hat und ihr einen Deutschkurs verwehrt hat?"

In dem sie früher den Schutz der Behörden gesucht hat - auch dieses Verhalten weist darauf hin, dass dem Mann an einer wirklichen Ehe nichts gelegen war. So behandelt man keinen Ehepartner.

"Ich bezweifle, dass sich die Frau mit dem deutschen Rechtssystem ausgekannt hat...."

Ich bezweifle, dass sich die meisten Deutschen mit dem deutschen Rechtssystem auskennen, aber eins ist im deutschen Rechtssystem klar: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Folglich muss sie die Konsequenzen tragen.

"....und vorallem, dass sie diese Ehe gewollt hat!"

Prima, dann stimmst Du also zu, dass dies eine Scheinehe war. Denn nur wenn beide eine Ehe wollen, wäre dies ja nicht der Fall.

Was wäre die Folge, wenn die Frau bleiben würde? Sie wäre zunächst klar ein Sozialfall. Sie kann kein deutsch - folglich wird sie nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Wem dies in seiner Großmut nichts ausmacht, der sollte aus seinem Privatsäckel auch die zukünftige Alimentierung der Frau übernehmen, aber nicht fordern, dass die Gemeinschaft wieder für die Finanzierung aufkommt.

Deutschland - ja Europa - ist nicht das Sozialamt der Welt.
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10.05.2007 23:47 Uhr von HolyLord99
 
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Legio: "Deutschland - ja Europa - ist nicht das Sozialamt der Welt."

Genau darin liegt unser Vorteil. Überleg mal. ;)
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11.05.2007 01:32 Uhr von Legionaer
 
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holy: ja, aber ich bezweifle das dies unser Vorteil ist.
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11.05.2007 10:19 Uhr von ChaoticVorteX
 
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Legionaer: >>@TheWidowmaker666
"Sollte sich herausstellen, dass sie lügt, müsste man immer noch überdenken was mit ihr in ihrer "Heimat" passiert."

Nein, das muss man nicht. Jeder muss die Konsequenzen seines Handelns tragen.<<

Eben. Wenn wir diese Frau trotz besseren Wissens abschieben machen wir uns auch an ihrer eventuellen Ermordung/Misshandlung mitschuldig. Wahre Gläubige würden sowas wahrscheinlich nicht tun, aber Faschisten wie sie im Iran an der Macht sind schon ;)
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11.05.2007 16:51 Uhr von nettesMädel
 
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@legionär: Hallo,

mag ja sein, dass es tatsächlich rein rechtlich gesehen eine Scheinehe war, aber hier hat sich ein deutscher Staatsbürger schuldig gemacht und die Frau darf es ausbaden, in dem sie abgeschoben wird!

Ich finde das unfair und hoffe deshalb, dass die Behörden da richtig entscheiden und sie nicht abschieben.
Eine geschiedene Frau ist nun mal in islamischen Staaten weniger als Dreck wert!

Und noch was zum Schluss: WIE hätte sie sich an die Behörden wenden sollen, wenn sie tw. eingesperrt war, bzw. nicht mal wissen konnte wo entsprechende Stellen sind?

Grüßle
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11.05.2007 23:28 Uhr von Legionaer
 
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ChaoticVorteX: "Eben. Wenn wir diese Frau trotz besseren Wissens abschieben machen wir uns auch an ihrer eventuellen Ermordung/Misshandlung mitschuldig."

Nein, Deine Einstellung pervertiert den Grundsatz - die Frau hat diese Möglichkeit ja billigend in Kauf genommen, dann muss sie auch das Risiko tragen. Es kann nicht sein, dass für das Verhalten dieses "Paares" der deutsche Steuerzahler die Konsequenz tragen muss.

"Wahre Gläubige würden sowas wahrscheinlich nicht tun, aber Faschisten wie sie im Iran an der Macht sind schon ;)"

Ach was? Dachte da sind die wahren Gläubigen an der Macht.

@nettesMädel
"dass es tatsächlich rein rechtlich gesehen eine Scheinehe war,"

Das müsste geprüft werden, aber der Anscheinsverdacht liegt vor.

"aber hier hat sich ein deutscher Staatsbürger schuldig gemacht und die Frau darf es ausbaden, in dem sie abgeschoben wird!"

Aber nettesMädel, bei einer Scheinehe hat zumeist einer der "Partner" die deutsche Staatsbürgerschaft und macht sich somit schuldig und immer wird bei Feststellung das es sich um eine Scheinehe handelt, der ausländische Konterpart abgeschoben. Warum sollte dies hier anders sein? Damit würde ein Präzedenzfall erschaffen werden, der es jedem anderen zur Abschiebung stehenden Menschen aufgrund einer Scheinehe es möglich machen würde dagegen vorzugehen. Folge wäre, dass die richtige Regelung als solches auf dem Prüfstand stehen würde.

"Ich finde das unfair und hoffe deshalb, dass die Behörden da richtig entscheiden und sie nicht abschieben."

Ich finde es unfair, wenn der deutsche Steuerzahler dies ausbaden muss. Und wenn sich die Behörden Deiner Meinung nach richtig entscheiden müssen, dann ist die Abschiebung zwingend.

Du kannst aber gerne persönlich die Finanzierung der Frau übernehmen - wenn es da diesbezüglich eine "Sponsoren-Stiftung" aller ewig Betroffenen und Gutmenschen gebe, die nur von diesen mit einer "Extra-Anti-Abschiebung-Steuer" getragen wird, so hätte ich gegen den weiteren Verbleib solcher Kandidaten nichts einzuwenden. Das aber immer das ach so große Herz der sich moralisch überlegen Fühlenden Auswirkung auf den Geldbeutel aller hat, ist nicht hinnehmbar.

"Eine geschiedene Frau ist nun mal in islamischen Staaten weniger als Dreck wert!"

Das kann aber nicht das Problem des deutschen Michel sein. Am deutschen Wesen kann doch nicht die Welt genesen. Wir können nicht alle Fehler der Welt hier ausbügeln. Das geht nicht - und ich verstehe nicht, warum dies nicht in die Köpfe vieler Menschen geht. Frag Dich doch mal warum es beim deutschen Bürger immer mehr Einschnitte gibt?

"Und noch was zum Schluss: WIE hätte sie sich an die Behörden wenden sollen, wenn sie tw. eingesperrt war, bzw. nicht mal wissen konnte wo entsprechende Stellen sind?"

Natürlich - die "eheliche" Wohnung war im Hochsicherheitstrakt von Stuttgart-Stammheim, keine Chance da zu entkommen und im Iran gibt es selbstverständlich keine Polizeidienststellen, deshalb hat die Frau auch nicht gewusst, dass wenn man geprügelt und vergewaltigt wird, man zur Polizei gehen kann.

Du machst gerade so, als käme die Frau von einem Amazonas-Indianerstamm, wo sie nie den Hauch einer so genannten Zivilisation erblickte und nicht aus dem Iran.

Aber man kann ja für alles Entschuldigungen finden, man muss nur lange genug danach suchen. ;)
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12.05.2007 03:29 Uhr von DevilsLittleSister
 
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Wie schön das Menschen (?) wie "Legionär" oder "ChaoticVorteX" nicht über diesen Fall zu entscheiden haben.

Die Menschlichkeit gebietet Hilfestellung für die Frau. Punktum.

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