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Frankreich: Sarkozy gönnt sich Luxusurlaub und erntet Kritik

Nicolas Sarkozy, der frisch gewählte Präsident Frankreichs, hat schon vor seiner Amtseinführung erste Probleme. Er weilt nämlich derzeit auf der 60-Meter-Luxusyacht "Paloma" von Vincent Bolloré, einem Milliardär und Industriellen.

Damit löste der 52-Jährige Empörung bei den Franzosen aus, denn so sieht ein "Präsident des Volkes" nicht aus. Seine politischen Gegner, aber auch Leute aus dem eigenen Lager finden die Wahl des Urlaubs sehr unpassend.

"Er hätte vielleicht besser ein Kloster gewählt", meinte ein Vertrauter Sarkozys. Sarkozy selber findet keinen Grund, sich zu entschuldigen: "Ich hätte theoretisch acht Tage Pause machen können, aber ich mache nur zweieinhalb."


WebReporter: terrordave
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Frankreich, Kritik, Luxus, Nicolas Sarkozy
Quelle: www.20min.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2007 16:24 Uhr von terrordave
 
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Ich finde auch, dass er eine Pause verdient hat, immerhin hat er sich lange und hart ins Zeug gelegt und ich empfinde ihn als Außenstehender durchaus überzeugend. Aber vielleicht ist der Urlaubsort wirklich nicht perfekt gewählt... Macht nichts, er hat jetzt 5 Jahre Zeit, zu zeigen, dass er als Präsident für sein Volk da ist!
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09.05.2007 17:47 Uhr von Mi-Ka
 
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Ich denke mal, dass das Problem wo anders liegt.
Ich weiss zwar nicht, wie es in Frankreich ist, aber ein deutscher Beamter würde sich der Bestechung strafbar machen, wenn er sich sein Urlaub bezahlen lässt.

Es ist aber auch wenig blöd gelaufen, da es bisher hiess, er wäre in einem Kloster und das ist nun mal ein Kontrast du dem hier.

Aber es sollte doch egal sein, wie er die letzen Tage vor Amtsbeginn verbringt.
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09.05.2007 17:56 Uhr von myfurde2
 
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ist doch seine Sache wo er Urlaub macht. Die ganzen Neider haben eben PECH gehabt.

Das wichtigste ist, dass Sarkozy die Wirtschaft und die Sozialsystem in Frankreich reformiert. Man sollte den Mann also an seinen Taten als Präsident messen und nicht an seinen Taten im Privatleben.
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09.05.2007 18:08 Uhr von ArrowTiger
 
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Das hat nichts mit Neid zu tun sondern mit möglicher Bestechlichkeit. Immerhin hat er den Urlaub nicht selbst bezahlt, sondern vom "Freund" bezahlt bekommen. Und zwar angeblich in Höhe von 70.000 Euro - da kann man dann schon mal später kleine Gefälligkeiten verlangen. Ein deutscher Politiker müsste nach so einer Aktion jedenfalls zurücktreten!
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09.05.2007 18:52 Uhr von swald
 
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Der ort ist zweitrangig es geht um das bezahlen oder die dafür erwarteten Gegenleistungen.
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09.05.2007 19:58 Uhr von artefaktum
 
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Ein Mann in Sarkozys Position muss jede eingene Vorteilsnahme, die man mit späteren Gefälligkeiten in Verbindung bringen könnte(!) in großem Bogen vermeiden.

@myfurde2

"Man sollte den Mann also an seinen Taten als Präsident messen und nicht an seinen Taten im Privatleben."

Warum verquickt er dann beides? Das muss man in einer Demokratie ja wohl kritisch hinterfragen dürfen.

"Die ganzen Neider haben eben PECH gehabt."

Dieses Todschlagargument geht mir so was von auf den Sack!
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10.05.2007 08:58 Uhr von torix
 
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@d0m: Du hast den falschen Buchstaben dazu gedichtet! Es sollte sicher die Reichen heißen ;)
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10.05.2007 10:20 Uhr von ArrowTiger
 
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@artefaktum: -- "Die ganzen Neider haben eben PECH gehabt."

Dieses Todschlagargument geht mir so was von auf den Sack!"

Wieso eigentlich? Dieses "Argument" zeigt doch überdeutlich, daß dem Diskussionsgegner die inhaltlichen Argumente ausgegangen sind. Klarer kann man sich doch schon fast nicht mehr diskreditieren. ;-)
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10.05.2007 10:25 Uhr von artefaktum
 
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@ArrowTiger: Der Gedanke kam mir auch schon. Wenn man keine Argumente mehr hat: ZACK, immer drauf mit der Neid-Keule.

Nervt aber trotzdem, weil es jede Diskussion im Keim erstickt (was ja auch der Sinn der Sache ist).
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10.05.2007 10:32 Uhr von artefaktum
 
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@ArrowTiger: Mir ist schon mal der Gedanke gekommen (Satire!) dass man folgende Regelung in politischen, privaten usw. Diskussionen einführt:

Jeder darf grundsätzlich nur Menschen kritisieren und Hinterfragen die weniger oder genausoviel Geld und Einkommen haben wie man selbst!

Beispiel: Wenn ich 2.000 Euro im Monat verdiene darf ich grundsätzlich den kritisieren der 1.000 Euro im Monat verdient aber nicht den, der 3.000 Euro verdient. Dieser wiederum darf uns beide kritisieren. Die Folge wäre ein Diskussionsniveau wo letztlich nur derjenige alles und alle kritisieren darf, der das meiste Geld hat. So eine Art graduelles Recht auf freie Meinungsäußerung in Relation zum Vermögen. Das nennt man dann "Monetäre Demokratie" ;-)
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10.05.2007 11:32 Uhr von ArrowTiger
 
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@artefaktum: Dein geldhierarchisches Modell entspricht doch zumindest auf die Medien bezogen ohnehin schon fast der Realität. Die großen, finanzstarken "Medienmoguln" wie den gleichgeschalteten Unternehmen Bertelsmann, Springer, Burda, bestimmen was geschrieben oder gesendet wird - oft genug auch schon in den Öffentlich-Rechtlichen. Kritik taucht da in der Öffentlichkeit nur am Rande (oder im noch im wesentlichen freien Internet) auf.
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10.05.2007 12:11 Uhr von rickyshand
 
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Tja, das hat das Stimmvieh nun davon Jetzt wo er an der Macht ist, lässt er sofort die Hosen runter. Korrupt lebt es sich halt immer am bequemsten, wenn dreist garnicht erst versucht wird, es zu überspielen.
Wer es vorher nicht glauben wollte, der wird jetzt mit der Nase drauf gestoßen, welche Lobby sich in Zukunft die Hände reiben darf - die der Spitzenverdiener und Superreichen.
Für die breite Masse allerdings gilt mal wieder: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber ...
Den Franzosen hätte ich mehr Intelligenz zugetraut als den Amis mit Bush. Irrtum.

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