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Viagra muss für Beamte anteilmäßig vom Bund bezahlt werden

Das Oberverwaltungsgericht Karlsruhe entschied, dass der Bund die Kosten für Viagra anteilmäßig übernehmen muss. Damit entschied das Gericht zu Gunsten eines Beamten, der die anteilmäßigen Kosten von der Beihilfe ersetzt haben wollte.

Der Mann benötigte Viagra, da er eine krankheitsbedingte Erektionsstörung hat (Shortnews berichtete). Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Bund für die Kosten von Viagra aufkommen muss, wenn dieses auf eine Krankheit zurückzuführen ist.

Das Gericht in Karlsruhe genehmigte eine mögliche Revision des Falles vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Beamte, Bund, Viagra
Quelle: www.20min.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2007 16:41 Uhr von Magier47058
 
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Ich denke, dass Verfahren wird in die nächste Runde gehen, denn der Bund wird sich sicherlich nicht mit dem Urteil einverstanden erklären. Wie ist das eiegntlich bei gesetzlichen Kassen? Übernehmen die Viagra? Falls nicht, wird man dies wohl auch bald vor Gericht klären.
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09.05.2007 17:08 Uhr von Garviel
 
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@Autor: Die gesetzlichen Kassen übernehmen Viagra, allerdings nur unter sehr strengen Auflagen, die von vielen Betroffenen angeblich als zu streng angesehen werden - so nach dem Motto: Wir übernehmen´s nur, wenn absolut nix mehr geht, wenn er aber für fünf Sekunden zum Stehen kommt, übernehmen wir´s nicht...
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09.05.2007 19:15 Uhr von Schattenlos
 
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Was für ein toller Staat den Arbeitslosen wird das letzte Hemd ausgezogen und der Ständer eines Beamten wird staatlich gefördert!
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09.05.2007 20:07 Uhr von andi7
 
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@Schattenlos: Hast Recht , eine absolute Gemeinheit.
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09.05.2007 20:32 Uhr von bpd_oliver
 
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Beamte: sollen sitzen, nicht stehen ;)
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10.05.2007 00:33 Uhr von Extr3m3r
 
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wenn er aber für fünf Sekunden zum: Stehen kommt, übernehmen wir´s nicht... lol..wer testet denn das? und wie sieht ein solcher test aus? besser wie sieht die schwester,ärztin denn aus?? Ich habe mal zur gaudi den versuch gemacht.ich: doc ich habe da eine rothaarige neue freundin die extremer als ich..
gut gut, hier..schwupp 20 pillen umsonst
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10.05.2007 01:56 Uhr von Mat.H
 
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Eigentlich doch richtig Wenn er auf das Zeug angewiesen ist, weil er Störungen durch eine Krankheit hat ist das doch ganz OK, in dem Fall sollte das sowohl von privater, wie auch von gesetzlicher Versicherung bezahlt werden, geht ja immerhin um einen Erheblichen Teil der Lebensqualität. Die Formulierung ist halt nur etwas unglücklich. Das Problem ist halt die etwas komplizierte Versicherung von Beamten. Der Bund soll zahlen klingt wieder so nach Beamten-Wohlfahrtsstaat, dabei ist die Beihilfe ein Teil der Versicherung bei Beamten und die kürzen schon was sie eben können. Ist natürlich nett, wenn man als Beamter eine Rechnung zum Privat-Tarif bekommt, die Beihilfe aber wieder nur den Kassensatz zahlt... Auf dem papier liest sich das alles viel schöner, als es ist...
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10.05.2007 07:19 Uhr von nw051653
 
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Was regt Ihr Euch auf? Mal ganz im Ernst - das ist doch komplett NORMAL. Auch bei gesetzlich Versicherten zahlt der Arbeitgeber (das ist bei Beamten nun einmal der Bund bzw. das Land) seinen Anteil über die Versicherungsbeiträge. Bei den Beamten sind die Finanzierungen nur komplizierter geregelt, von Beihilfe bis freier Heilfürsorge. Aber auch ich als gesetzlich versicherter Mensch zahle mit meinen Beiträgen das Viagra der Hartz-IV-Empfänger. Und??? Wo ist das Problem?
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10.05.2007 14:10 Uhr von Garviel
 
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@Schattenlos: Wo liegt dein Problem? Wenn Du als Arbeitsloser keinen mehr hochkriegst, zahle ich als Beitragszahler Deine blauen Pillen ja auch mit?!

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