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Microsoft plant Software, die aus einem Computer gleich zwei macht

Mit einer neuen Software plant Microsoft, aus einem einzelnen Computer zwei funktionsfähige PCs zu machen, an denen zwei Benutzer parallel arbeiten können. So will man vor allem in Entwicklungsländern die anfallenden Kosten für Computer minimieren.

Dafür will ein indisches Microsoft-Entwicklerteam neben dem Monitor, der gleichzeitig zwei Betriebssysteme via "Split-Screen" anzeigt, auch den computerinternen Prozessor so aufteilen, dass zeitgleich zwei Windows-Sessions ausgeführt werden können.

Bisher kann der Prototyp leichte Anwendungen wie beispielsweise Microsoft Office parallel ausführen. Für Programme, die eine höhere Systemleistung erfordern, ist er noch untauglich. Ausgereift soll das Produkt in einigen Jahren auf den Markt kommen.


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WebReporter: szenechecker
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Microsoft, Computer, Software
Quelle: futurezone.orf.at

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2007 18:35 Uhr von szenechecker
 
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Eine revolutionäre Idee die im Hause Microsft da gerade entwickelt wird. Vor allen die angesprochenen ärmeren Länder dürften ihren Vorteil in der Entwicklung des System sehen.
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07.05.2007 20:08 Uhr von radiojohn
 
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@Autor: Frag doch bitte mal einen Admin oder Checker, ob er ein "n" in ein "m" umtauschen könnte.
*So will man, vor alle( ) in Entwicklungsländern, die anfallenden Kosten für Computer minimieren.*
(Wenn auch noch die 2 eingesetzten Kommata mit rein könnten, würde der Satz sogar einen Sinn haben.)
Nein, dies ist keine Klugscheisserei.

r.j.
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07.05.2007 20:17 Uhr von ksros
 
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MS soll bitte MEINE EULA beachten denn darin steht, es darf nur max ein Windows auf meinen Rechner installiert werden. ;)
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07.05.2007 20:42 Uhr von Ribl
 
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Gibts doch unter linux schon lange oO: Unter Linux (UNIX?) gibts das System schon immer. So ist es üblich dass in Betrieben die Linux als Hauptsys einsetzen, ein sehr guter Server steht der als Betriebssystem fungiert und die Arbeiter mit sog. ThinClients darauf zugreifen - die Thin Clients sind Rechner ohne Festplatte welche direkt mit dem Server verbunden sind. Der Arbeiter hat somit das Betriebssystem des Servers vor sich.
http://de.wikipedia.org/...

Alle Angaben ohne Gewähr ;) Berichtigt mich falls ich etwas falsches geschrieben hab - bin definitiv kein Experte in dem Gebiet
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07.05.2007 20:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Ribl - das ginge dann auch unter Windows man nennt das Windows-Terminalserver.
Der Server stellt auf jedem Clientrechner ein vollwertiges skalierbares Windowssystem zur Verfügung - das heisst es werden bei 20 Usern auch 20 Windows-Sessions auf einem Zentral-Rechner gestartet. Das funktioniert sogar verdammt gut. Anwendungen nur einmal auf dem Server installieren - und 50 können sie starten.

Der Knackpunkt ist aber folgender:
Vereinfach gesagt will Microsoft an "einen PC" 2 Mäuse und 2 Tastaturen anschliessen.
Das geht bsher nicht, weil das System die Hardware nicht unterscheidt.
Bei der Clientlösung läuft ja jedes virtuele OS auf einem eigenen kleinen Rechner.
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07.05.2007 21:56 Uhr von Beta-Tester
 
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Richtig so! Lieber den PC entzwei hacken als MicroSuck-Produkte drauf installieren!

Windows-Programme laufen auch auf Xandros, das ist ne Ecke billiger, nur 70 statt 500 Mäuse. Aktuell kostet es sogar nur 4,99 €, weil es auf der Heft-DVD vom PC-Magazin ist. Bei jedem gut sortierten Zeitschriftenverhöker!

P.S.: Splitscreen ist schrott!
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07.05.2007 21:59 Uhr von JaPPe
 
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gibts schon lange: In der c´t war vor einiger Zeit, ich weiss nich mehr, wann, ein recht interessanter Artikel zu dem Thema.

Grob gesagt 1 Arbeitsplatz (Monitor, Tastatur und Maus) je Benutzer und davon dann mehrere an einem PC, ohne ThinClients oder ähnliches.

Beispiel war eine Schule, die dann 4 Arbeitsplätze je Rechner hatte. Zum surfen reichts.
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07.05.2007 22:12 Uhr von Acryllic
 
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Zwei PCs und Microsoft überwacht sie beide :D
Tut mir leid, aber ein paar quatsch-posts müssen in jede News *g*
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07.05.2007 22:13 Uhr von su.shi
 
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@beta-tester: hm...xandros ist eine linux-distribution. linux ist eigentlich open-source. wieso soll ich nun für ein open-source-produkt geld ausgeben, wenn ich es auch kostenlos bekomme. wegen den bibliotheken? da kann ich auch zb wine installieren. oder gibt es irgendwelche programme die mit wine nicht laufen? also ich hab bis jetzt nur ventrilo und wow versucht mit wine zum laufen zu kriegen, und das ging auch.
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07.05.2007 22:47 Uhr von Beta-Tester
 
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@su.shi: Ich würde Suse mit Wine gegenüber einem 70 € teuren OS bevorzugen, aber die 4,99 € für PC Magazin sind sicher gut angelegt. Ich kann ja immer noch umsteigen.

Übrigens: Man kann auch mit einer Axt aus einem PC 2 machen, das ist immer noch besser als Microschrott!
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08.05.2007 03:13 Uhr von sptx
 
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na also Ich denke Linux @home ist immernoch ehr für die leute gemacht die spaß an der technik haben. Ich hab lange Linux benutzt meine erste distry war redhat 7 oder so bin dann bei debian geblieben. Aber im moment kann ich nicht auf windows verzichten weil es einfach oft keine guten programme für Linux gibt. Und wine ist da auch keine lösung ich meine so sachen wie recordingsoftware noten programme usw. gibts echt nur sachen die noch in der frühen entwicklungsfase sind.

Naja ich hätt gern nen mac ^^
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08.05.2007 05:50 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
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@ ksros: wer sagte denn was von 2 windows?

wird ein weiteres konto erstellt und windows arbeitet denn im dual channel :P
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08.05.2007 08:52 Uhr von begur
 
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Uralt: Das ist nun wirklich uralt. Bereits in den 60ern gab es das.
Das einzig nue ist wie bereits erwänt der Splitscreen der aber meiner meinung nach für 2 Benutzer ungeeignet ist.
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08.05.2007 09:50 Uhr von El Salvas
 
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@TeKilla1983: "NIE irgendwelche probleme gehabt die softwareseitig von microsoft waren."

Also folgendes Beispiel:
Gestern erst ne neue Webcam gekauft von Microsoft . (VX3000) WHQL Zertifizierten MS Treiber von CD installiert
Folge: BLUESCREEN und das und WinXP.

und wie war das mit dem Herunterfahren unter Win98 ?
Vista ist n Schnellschuss gewesen da fehlt noch n halbes Jährchen Entwicklung. Ich rate jedem davon ab vor SP1 draussen sein wird. Vor der 64Bit Version kann ich nur Warnen da funktioniert die ja nicht mal das UAC (Braucht man für Administration.)

OK ich gebs ja zu das ist das erste mal seit ich mit XP fahre, dass ein Bluescreen kam, also seit 1,5 Jahren.
Mit W2K(pro) muss ich dir recht geben allerdings erst richtig gut ab SP2
BTW hab gerade immer noch ne W2KSP4 Maschine am Start vor der ich gerade sitz und ich finds angenehmer weil kaum KlickiBunti Schrott mit eingebaut ist, und das kann alles was ich brauch.
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08.05.2007 10:42 Uhr von LordVader
 
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Macht doch nicht immer MS fertig sooooo schlecht ist Windows doch nun wirklich nicht.

Ich arbeite zwar mit nem Mac aber hin und wieder starte ich schon mal Windows und kann mich eigentlich nicht beklagen.

Diese Klugscheisserei und Hetzerei is echt nervig, wer mit Windows nicht zufrieden ist soll auf Linux (oder sonstwas) umsteigen oder sich sein eigenes "100%-funktionierendes-vollkompatibles-nieabstürzendes" Betriebssystem programmieren.
Wem das gelingt, der bekommt von mir ne Mille! :-)
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08.05.2007 11:34 Uhr von wossie
 
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Microsoft zwingt doch niemanden, Windows einzusetzen.
Wer Linux einsetzen will, soll es tun... und bei der umfrangreichen Open Source Bewegung düprfte es auch kein Problem sein, für jedes MS-Programm ein Linux-Pendant zu finden.
Und wenn ein Treiber fehlt... nun, der ist schnell geschrieben.
Dass man kein Programm vor den ersten Patches intensiv nutzen sollte, werden auch Linuxnutzer bestätigen - und Windows erst ab SP1/SP2
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08.05.2007 12:48 Uhr von Chatfix
 
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toll... nen TerminalServer tuts auch: Die sollen denen einen TerminalServer schenken und dann brauch man nur noch kleine Clients kaufen.

Ein guter TS kann problemlos mehrere hundert Leute paralel bedienen :)
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08.05.2007 13:05 Uhr von Elementarteilchen
 
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alt gibt es schon, Jetway 915P-TWIN: ich kenne das schon seit 5 Jahren, habe es auch schon getestet.

"Jetway bietet für einige Platinen eine Funktion, die bislang ihresgleichen sucht: Dank MagicTWIN können zwei Anwender an einem Rechner arbeiten - und das gleichzeitig."

mehr dazu http://hardware.thgweb.de/...
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08.05.2007 13:43 Uhr von wezpe
 
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gute Idee: an alle die das mit einem Terminalserver vergleichen kann ich nur sagen "Ihr habt nicht richtig gelesen." Ein Terminal beinhaltet ein minimal computer, hier wird alles von einem PC geregelt. Und für eine Linux Lösung benötigt ihr sogar einen Vollwertigen (CPU, RAM). Man kann es auch nicht mit einem Splitscreen vergleichen wie es z.Z. möglich ist (ja auch unter Linux und Mac). Den hier werden die Input Devices gesplittet. Was mir an der Idee gefällt ist Die Möglichkeit das man Existierende Fenster an den anderen übergeben kann, der sie eigenständig benutzen kann, egal ob es nun Photoshop, Word oder Exel, und diese wieder zurückgeben kann. Sowas war bis jetzt nicht möglich, denn unter X (ist für die GUI unter Linux verantwortlich) sind Fenster an einen Server gebunden und können nicht an einen anderen X Server weiter geleitet werden. Diese Idee ist NEU und klingt für mich sehr interessant.
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08.05.2007 15:32 Uhr von KDP
 
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Dual Core PC´s gibts doch schon oder? Also wenn ich mich nicht irre gibt es doch PC´s mit zwei CPU´s oder nicht? Da sollte es doch möglich sein auch rechnerisch anspruchsvollere Anwendungen wie Spiele ohne größere Probleme zum laufen zu bringen.

Ich habe selbst auf meinem PC AMD Athlon XP 2000 (1,7 Ghz), 512 MB RAM, 64 MB Grafik, San Andreas zocken können.
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08.05.2007 15:37 Uhr von Dakota2001
 
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@All: Tolle neue Idee?: Nein, das gibts grundsätzlich schon etwas länger. Bsp. BeTwin http://www.thinsoftinc.com

Terminalserver & X-Windows vergleiche?: Also das ist wirklich was ganz anderes, es geht um die Nutzung eines PCs (Hardware) gleichzeitig durch mehrere Benutzer.

Kosten: Wenn ich die Vergleiche lese ob es sich lohnt oder nicht, ein PC bekommt man ja schon ab 250 EURO. RICHTIG! Wenn ich ansonsten auf illegale Software oder Open Source setzte stimmt das wohl. Aber rechnet mal 5 PCs zu je 250 EURO zzgl. Windows Pro, Office & noch bissl was. Da kommen locker mal 5000 EURO zusammen. Man nehme einen etwas Leistungsstärkeren PC + 4 GB und paar Grafikkarten: 1000 EURO? Dann kommen EINMAL Lizenzkosten für Office & Co dazu (Es wird ja meist pro Rechner nicht pro Anwender lizensiert). Da haste den PC für unter 2000 EURO zusammen. Und für ganz normale Office Anwendungen ist das sicherlich performant genug. Abgesehen von der Administartive Seite. Nebenbei spart man noch runde 3000 EURO (und sogar ein wenig Strom, gleich was gegen den CO2 Ausstoß getan:-)
Und das ist im Grunde nicht nur für die Dritte-Welt Länder interessant.
Denkt mal drüber nach Ihr Admins der Mittelständler
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08.05.2007 18:22 Uhr von Beta-Tester
 
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@TeKILLA1983: Windows kostet viel. Bill Gates hat zu viel Geld. MicroSuck steckt zwar viel Geld in die Entwicklung, aber ehrenamtliches Engagement wie bei Linux ist besser.
MicroSuck missbraucht seine Monopolstellung.

Für Windows Vista müssen Treiber signiert werden. Da kann MicroSuck genaue Vorgaben machen oder Hardware-Hersteller verhungern lassen.
In DirectX 10 wurde Hardware-Beschleunigung für Sounds entfernt, nur um die User besser mit DRM gängeln zu können. Man braucht ein OpenAL-Programm von Creative.

Ich kann eine ganze Liste machen, warum MicroSuck besser pleite gehen sollte.


Es lebe Linux!
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08.05.2007 23:51 Uhr von wombie
 
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Alter hut, und von wegen "Innovativ" Wie schon mehrere hier geschrieben haben ist das Prinzip ein uralter hut. Split screen ist wohl das einzige was ich bisher nicht von anderen herstellern gesehen habe - und den Sinn in split screen sehe ich nicht. Wenn schon, dann bitte einen computer, aber pro benutzer dann einen monitor, eine tastatur, eine maus.

Funktioniert prima, mit Linux supereinfach, mit Windows etwas schwieriger aber auch machbar. 3-4 User pro system? Kein Problem selbst mit einem handelsueblichen PC (plus Mehrbenutzer-Steckkarte): Und nein, ich red nicht von Terminal Server.

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