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Sachsen-Anhalt/Kommunalwahl: Wahlbeteiligung bei Stichwahl nur bei 20,1 Prozent

In Sachsen-Anhalt fanden am gestrigen Sonntag in einigen Landkreisen die Stichwahlen zur Kommunalwahl statt. Insgesamt waren rund 800.000 Bürger aufgerufen, ihren Stimmzettel abzugeben. Allerdings folgten dieser Bitte nur 20,1 Prozent.

Damit war die Wahlbeteiligung noch geringer als vor vierzehn Tagen. Da gingen noch 36,5 Prozent zur Wahl.

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer (CDU), äußerte ernste Bedenken aufgrund der geringen Beteiligung an der Wahl. Dieses könnte unter anderem zur Schwächung der Demokratie führen.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Stich, Stichwahl, Kommunal
Quelle: www.netzeitung.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2007 10:18 Uhr von freddy111
 
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@writinggale: Da hast du leider recht.
durchs nicht-wählen gehen kann man nichts verändern! viele begreifen das nicht.
Insgeheim freuen sich CDU/SPD über eine niedrige Wahlbeteiligung das garantiert deren Machterhalt
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07.05.2007 10:23 Uhr von nasa01
 
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@writinggale: gehst du noch zur Wahl?
Ich schon lange nicht mehr. Das hat nichts mit Ignoranz zu tun, auch nicht mit Unwissenheit.
Es ist lediglich keine Partei da, die wählbar ist.
Es würde sich vermutlich ändern, wenn sogenannte Wahlversprechen die ja vorher gegeben wurden - falls man gewählt wird - aus Straf- und Zivilrechtlicher Seite abgedeckt würden.
Das soll heißen, dass sowohl Parteien, als auch einzelne Politiker für abgegebene - und nicht eingehaltene - Wahlversprechen zur Rechenschaft gezogen werden können.
Es ist doch immer so: VOR der Wahl versprechen sie dir das blaue vom Himmel. NACH der Wahl machen sie das genaue Gegenteil von dem was sie vorher versprochen haben.
Man wählt eigentlich nur, von wem man angelogen werden will
Und ich persönlich eben von keinem.
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07.05.2007 11:45 Uhr von rh1974
 
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@writinggale: du hast ja gar nicht so unrecht, man sollte waehlen gehen. jedoch auch nasa01 hat recht wenn er sagt es aendert nichts!

solange die jungs und maedels da oben ungestraft jeden scheiss verbocken koennen, wird sich nichts aendern. z.b. ein FREIWILLIG gewaehlter bundestagsabgeordneter hat KEINEN 2. job zu haben, es sei denn der arbeitgeber, WIR, geben unser ok. warum? ist doch klar, es ist ihr job zu jeder bundestagssitzung da zu sein, es sei denn es gibt eine wirklich WAHREN grund es nicht zu sein. dafuer bekommen sie UNSER geld. welcher der gewaehlten politiker welcher partei wuerde dies aber aendern wollen? eine handvoll .... mehr niemals.

mein vertrauen in politiker ist gleich NULL, selbst zu meinen lokalen groessen. solange die strassen nicht brennen, wie in frankreich, sitzen die kerlchen unsere proteste aus.
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07.05.2007 11:56 Uhr von Gurkon
 
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@writing: volle Zustimmung

auch wenn es meistens nicht das Gelbe vom Ei ist...

Trotzdem...lieber wähle ich von 2 oder dreien das kleinere Übel
(bzw die Partei, deren Vorschlägen ich am meisten zustimme) als überhaupt nicht wählen zu gehen..

Denn, alle die denken, dass sie mit Nichtwählen den Herren mal anständig eins auswischen können, IRREN gewaltig..

Wie writinggale schon schrieb, die einzige Chance jemanden oben loszuwerden, ist immernoch ihn abzuwählen... denn Nichtwahl lässt die meisten nur im Amt.. logisch eigentlich, oder? aber vielen scheinbar immernochnicht klar...

Und wohin führt solches Nichtwählen ?
Zur NPD im mecklenburger Landtag...!!!

Eine Schande, dafür kann man sich eigentlich nur schämen..

und das haben wir auch den " Ich geh aus Protest nicht wählen" Leuten zu verdanken, denn viele Stimmen hatten die Rechten nicht, blöderweise die Anderen trotzdem nicht genug und die Hürde war übersprungen..

Also Leute denkt nochmal nach, bevor ihr wieder lethargisch
werdet und geht wählen, bitte, wegen mir auch nur die Grauen Panther, aber lasst nicht zu, das die Falschen oben bleiben bzw die ganz falschen mitregieren dürfen...
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07.05.2007 11:56 Uhr von tino_k
 
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@writingale: da muss ich dir in zumindest einem punkt widersprechen.
ich selbst (sachsen-anhaltiner) war gestern auch nicht wählen - gehe sonst immer zur wahl.
nicht weil ich demokratiemüde bin - sondern einfach weil es eine stichwahl war.
in meinem kreis hatte ich die wahl zwischen einem unions- und linksparteikandidaten.
beide hielt ich nicht für wählbar und ich gehe nicht zur wahl um das kleinere übel zu wählen.
ich glaube es ging vielen so wie mir.
ciao
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07.05.2007 11:57 Uhr von nasa01
 
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@writinggale: netter Versuch. Guter Beitrag und richtige Einstellung. Die hatte ich auch mal.
Ist allerdings wie gesagt aus vorgenannten Gründen mittlerweile nicht so.
Man stelle sich vor, alle die nicht wählen wollen, weil sie nicht wissen wen, wählen dann eben NPD.
Warum? Weil sie vielleicht doch das eine oder andere Argument entdecken mit dem sie sich identifizieren können.
Gehen wir mal davon aus, dass dies zutreffen würde, dann hätten die braunen Socken die absolute Mehrheit. Gott bewahre uns davor.
Und von zwei Übeln lieber das kleinere zu wählen ist für mic nicht überzeugend. Bzw das "vermeintlich" kleinere. Wie schon gesagt: Das "wahre Gesicht" einer Partei sieht man eben immer erst nach der Wahl. Dann ist´s zu spät.
Dann muß man sich auch noch mit der Begründung auseinandersetzen, daß man die "Dumpfbacken" sogar noch selber gewählt hat.
Das deutsche Volk speichert Politikerlebnisse eher im Kurzzeitgedächtnis. Drum war auch die Wiederwahl Schröders damals möglich.
JEDER Politiker oder Partei vermeidet tunlichst dem Wählervolk VOR der Wahl unliebsam aufzufallen. Danach ist dann die Enttäuschung beim Wähler um so größer.
Ich könnte mich durchaus mit einer Partei "anfreunden" da würde ich dann auch wählen gehen. Allerdings müsste es dann möglich sein, die Parteien auf ihren Wahlversprechungen "festzunageln". So lange das nicht der Fall ist, werden wir ungestraft belogen und ausgenutzt.
"Im Namen des Volkes"
Ist bei uns nichts mehr wert. - Schade - aber Tatsache.
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07.05.2007 12:16 Uhr von Gurkon
 
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sollte: ich mal eine Partei gründen..

dann würde bei mir im Programm stehen,
das eine Partei zur Wahl gemachte Versprechungen verbindlich sind und ein Nichtinhalten zu gewissen Beschränkungen führt...

wie das aussehen könnte, wäre vielleicht interessant zu diskutieren... aber dabei realistisch bleiben ^^
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07.05.2007 12:43 Uhr von nasa01
 
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@Gurkon: Wie´s aussehen könnte? Betrug.
Beispielsweise.
Die aus einem Betrug gewonnenen Geldvorteile müssen zurückerstattet werden
Geldvorteile erhält er schon allein deswegen, weil er in den Bundestag gewählt wurde. Hätte er vorher gesagt, dass die Rente kippt, dass die Mehrwertsteuer erhöht wird, dass die Zigaretten und Alkoholsteuer erhöht wird usw hätten ihn die Leute nicht gewählt, folglich hätte er auch kein Bundestagsgehalt bezogen. Also hat er sein Gehalt nur aufgrund des Betruges erhalten und müsste es somit zurückzahlen.
Das ganze zieht noch ne strafrechtliche Sache hinter sich her, und ab einem bestimmten Punkt ist er dann vorbestraft.
OHHHHH es gibt genügend Möglichkeiten, die "da oben" zu bremsen.
Nur sitzen wir leider zu weit vom Bremspedal entfernt.
Die Politiker verlangen vom Volk "Verantwortungsbewusstsein".
Dann sollten sie auch mit gutem Beispiel vorangehen.
Wer Verteidigungsminister ist, und fliegt lieber in den Familienurlaub, als sich mit wichtigen Fragen die in sein Ressort fallen zu beschäftigen, der handelt mit Sicherheit nicht im Sinne der Leute, die ihn dahingewählt haben wo er gerade ist.
Hab heute in der Bild was gelesen vom Ur - Urenkel von Bismarc. Der glänzt vorwiegend durch Abwesenheit - auch bei noch so wichtigen Sachen - Sitzt aber im Bundestag.
Hätte er vorher gesagt:
Leute - ih könnt mich ruhig wählen, aber mich interessiert das alles nicht, ich bin auch nicht vor Ort um irgenwelche Abstimmungen oder Debatten mitzuverfolgen -
Den hätte kein Mensch gewählt.
Aber so? - Hat ja nichts zu befürchten!!
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07.05.2007 15:13 Uhr von ArrowTiger
 
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Wahlverweigerung ist Dummheit: Na ja, zumindest ist es Unwissenheit, denn es bringt rein gar nichts. Wenn man der Meinung ist, keine Partei wäre wählbar, dann lieber den Stimmzettel ungültig machen, denn zumindest dies wird gezählt. Wenn das dann noch genügend Leute machen würden, hätte diese Zahl dann auch durchaus Aussagekraft.
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07.05.2007 16:40 Uhr von TheJack86
 
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was ändere ich nicht wenn ich nicht wähle ??? also das ist ein blödsinn den slbt mtv und bild rausposaunen mussten !

mansollte mal überlegen woran das liegt - das system ist lug un trug ... erst lügen se ein das blaue vom himmen - dann ises auch schon wech ...

Deutschland Erwache - der staat ist verfassungswiedrig !
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07.05.2007 22:20 Uhr von Gurkon
 
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@Jack: und deine Rechtschreibung gewöhnungsbedürftig

@Nasa
bitte keine Zitate aus der Bildzeitung, das geht meistens nach hinten los -.-
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08.05.2007 07:08 Uhr von christi244
 
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Writing/Nasa: Mal abgesehen von dem Spruch dieses Typen, er mache sich ernsthafte Sorgen ... bla bla ... das einzige, worüber der sich Sorgen macht sind in diesen Fällen monetarische Geschichten, denn über jede kassierte Stimme fließen Steuergelder zur Wahlfinanzierung in deren Kassen ... und natürlich die Optik. Es sieht in der Tat optisch nicht so doll aus, wenn lediglich 20% oder 36 % überhaupt zur Wahl gegangen sind.

Zum Anderen ... Angst vor der NPD ... Du lieber Himmel ... solange die CDU gewählt wird, ist doch die NPD ohnedies da. Und bei den Sozis komme ich mittlerweile auch ins Denken. Die mögen nicht NPD-bezogen sein, aber "Volk" interessiert die auch nur ab einem gewinnbringendem Standing.

In jedem Fall aber ist es falsch, nicht zu wählen. Kreuzchen irgendwo, nur nicht bei denen.
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08.05.2007 07:10 Uhr von nasa01
 
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@Gurkon: Zitate aus der Bild Zeitung?
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08.05.2007 10:41 Uhr von Gurkon
 
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@nasa: naja, Zitat nicht aber du schriebst
"Hab heute in der Bild was gelesen vom Ur - Urenkel von Bismarc...."
pardon
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08.05.2007 12:20 Uhr von normalo78
 
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Ihr habt ja alle irgendwie Recht, aber ich könnte mir vorstellen, warum die Sachsen nicht wählen wollen.

1. ...weil sie denken, alle Parteien sind gleich Schei.. und egal wen wir wählen, sie lügen uns vor der Wahl doch alle die Hucke voll und machen hinterher was sie wollen...

2. ...das sind nun mal zum größten Teil Ex-DDR-Bürger. In der DDR war nicht wählen zu gehen sozusagen die einzige Form von Protest, die möglich war. Und das war schon ziemlich heikel, denn dort sind sie mit der Wahlurne sogar zu den alten Leuten ins Haus bzw. ins Krankenhaus etc. gekommen.

Ansonsten, tja wen sollen sie wählen, NPD? unwählbar, PDS? ebenfalls, die Grünen? brrrr, CDU/CSU/SPD? das sind doch die, die gerade an der Macht sind und uns vor der letzten Wahl das Blaue vom Himmel versprochen haben... Wie sagt man so schön? Wer die Wahl hat hat die Qual. Selten hat ein Sprichwort so gut gepaßt.

Gruß
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08.05.2007 19:54 Uhr von nasa01
 
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@Gurkon: Ja, aber das war kein Zitat in dem Sinn.
Da gings um eine Art Arbeitsverweigerung eines Politikers. Jeder normale Arbeiter wäre schon lange entlassen worden. Wenn auch nicht alles stimmt was drin steht, aber ein Körnchen Wahrheit ist meistens schon dabei. Für voll nehmen kann man die Bild nicht.
@normalo78 hats eigentlich recht gut auf den Punkt gebracht. Im Moment ist einfach keine wählbare Partei vorhanden. Und über "Die grauen Panther" hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Kenne die Parteiziele nicht, und hab mich (gestehe ich) auch noch nicht ernsthaft damit beschäftigt.

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