07.05.07 09:50 Uhr
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Beginn der Urabstimmung über Streik bei Telekom

Ab dem heutigen Montag sind die Mitarbeiter der Deutschen Telekom aufgefordert, per Urabstimmung über einen Streik zu entscheiden. Diese Urabstimmung wird drei Tage dauern. Am kommenden Donnerstag soll das Abstimmungsergebnis bekannt gegeben werden.

An diesem Tag veröffentlicht die Telekom ihre aktuellen Geschäftszahlen für das erste Quartal 2007. Wie ver.di weiter mitgeteilt hat, soll der mögliche Streik vor allem Großunternehmen treffen. Die Privatkunden sollen verschont bleiben.

Ursache für den Streik ist die seitens der Telekom geplante Auslagerung von 50.000 Arbeitsplätzen.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Streik
Quelle: de.biz.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2007 10:14 Uhr von myfurde2
 
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absoluter Quatsch Die Telekom muss umstrukturiert werden, und das eigentlich noch viel "radikaler" als das jetzt der Fall ist.

Die Verluste an Kunden sind nicht mehr tragbar, genauso wenig wie der misserable Service.

Es ist mir ein Rätsel, dass die Mitarbeiter das nicht selbst einsehen und wohl denken die Telekom ist von der Wirtschaft unabhängig.
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07.05.2007 11:49 Uhr von rh1974
 
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@myfurde2: bist du auch der meinung, das der techniker oder der callagent fuer diesen zustand verantwortlich ist? die grossen lenker da oben bekommen sehr viel moos um genau solche schlechten entwicklungen gegenzusteuern und nicht nach zig monaten zu sagen ´upps gar nicht aufgefallen, schnell unseren kopf retten´
die clowns muss erklaert werden, das nicht die kleinen immer schuld sind, oder hast du schon mal gehoert, das sich der vorstand auslagert?
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07.05.2007 12:03 Uhr von El Salvas
 
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@myfurde2: Bist du n Troll ? Also wenn ich mir deine Meinung zum Gumball anschau. Und hier auch wieder so eine asslige Meinung.

Was sagst du dazu wenn du anstatt 35Std nun 40Std arbeiten sollst und das für 20% weniger Lohn, der eh schon recht mager ist.

Der Streik wird und muss kommen.
Schluss mit diesem wir müssen ja Konkurenzfähig bleiben ausrede und sich gleichzeitig als Manager die Gehälter erhöhen.
Wenn die Herren Manager Sparen wollen wie Wärs mit 30% weniger bei ihrem Gehalt ? Erst den Karren in den Dreck fahren und danach die Mitarbeiter das ausbaden lassen.
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07.05.2007 13:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@myfurde2 hat aber Recht !! die T-Com hat zuviele Mitarbeiter, viele davon leben noch in der Beamten-Mentalität.
Dazu kommt, dass diese viele Mitarbeiter den heutigen Aufgaben nicht gewachsen sind - sie wurden (vorsichtig ausgedrückt) für andere Aufgaben eingestellt.
Der Betrieb muss sich schlanker machen - und braucht Leute vom Fach - nicht einen Haufen Verwaltungsbeamte.

Die Fehler im Management sind ganz klar - viele Lasten wurden auch von der Post geerbt.
Der Konzern muss jetzt die Fehler korrigieren oder er geht unter. Eine Diskussion wer daran schuld ist - ist jetzt zu spät.
Mir tun die Beschäftigten sehr leid, das haben sie nicht verdient.
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07.05.2007 13:35 Uhr von MysteryJack
 
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Umstruckturirung: Es ist einfach gesagt das der Service bei der Telekom schlecht ist, nur kommt das nur Teilweise durch die "Beamten - Mentalität", größten teil ist das auf die Umstrucktirierung zurückzuführen, da selbst die Mitarbeiter nicht mehr wissen wo oben und unten ist. Funktionierende Hotlines wurden abgeschaltet und auf irgendwelchen neuen nummern verlegt und die Bezeichnungen der einzelnen Abteilungen dort wechseln so oft das keiner mehr weiss was welche Abkürzung bedeutet.

Der Streik muss net sein, aber der Vorstand sollte wissen das sich die Mitarbeiter nicht jede "Verbesserung" wie die das oben das nennen, gefallen lassen. Da die Mitarbeiter diejenigen sind die den Ärger vom Kunden abkriegen und net die Vorstandsmitglieder.
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07.05.2007 14:51 Uhr von milchig
 
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@myfurde2: was du da erzählst ist der reinste müll und verachtend. du hast überhaupt keine ahnung!

meine mutter, die seit über 20 jahren in diesem verein arbeitet, bewirft sich nun innerhalb von 2 jahren das vierte oder fünfte mal auf ihren eigenen arbeitsplatz. momentan ist sie bei einer neuen stelle gelandet, ihre fertigkeiten die sie in diesen jahren angesammelt hat, kann sie dort nicht anwenden, weil das anforderungsprofil ein komplett neues ist. sie muss erstmal wieder angelernt werden und weiß gott wieviele leutz es dort noch betrifft. die telekomiker setzen die leute einfach dort hin wo es ihnen beliebt, da gibt es ausfälle ohne ende. niemand weiß mehr, wo er morgen hinkommt, ob es eine andere stadt ist oder ein anderer job, den sie ohne schulung nicht ausführen können. man kann gerne sagen, dass der service der telekom schlecht ist, aber das auf die mitarbeiter zu schieben ist einfach panne. die wissen doch selber nicht mehr wo hinten und vorne ist.

auch das mit den 20% ist nicht ganz wahr, es sind über 30%, auch musste sie letztes jahr schon auf 5% verzichten. auch musste sie mit dem neuen job, den sie jetzt aktuell hat, eine niedrigere lohngruppe in kauf nehmen. das sind ziemlich viele euronen, das macht sich sehr bemerksam.

durch diese servicepoints verliert meine mutter auch noch ihren besonderen kündigungsschutz, sie ist so lange dabei und wird so mit füßen getreten.
in der stadt, in der sie arbeitet, wurden über 1.000 kundenanfragen (beschwerden, anfragen etc.) ohne zu lesen vernichtet, anfangs wurde gemunkelt, dass es zuviel war und sie diese nicht mehr bearbeiten konnten. aber nun ist man sich sicher, dass es 100%ig gewollt war. anscheinend wollen sie diese geschäftsstellen nicht mehr aufrecht erhalten. ich habe mal neben an von der telekom gewohnt, die haben sich ein riesen gelände gekauft, neue büros errichtet und alles was da zu gehört. da ist nun gähnende leere, nur berufsschüler trifft man da mal an und "autoleichen" (abgebrannte bmw´s und andere firmenwagen), die dort abgestellt und vergessen werden.

ich seh schwarz und kann solche leute nicht ertragen, die über die mitarbeiter herziehen oder andere, die sich kaputt lachen über ein paar % weniger gehalt oder mehr wochenstunden.
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07.05.2007 16:01 Uhr von steuerzahler
 
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ist schon ok wenn gestreikt wird. Dann fällt in dieser Zeit noch mehr der Service, die Kunden wanderen zum Mitstreiter. Die streikenden Kollegen werden durch kompetente Mitarbeiter aus dem Ausland ersetzt (40 Stunden Arbeit 40% Lohnkosten).
Es erfolgt eine neue Umstrukturierung, da ja die deutsche Gesellschaft des Ausländischen nicht gewachsen ist.

Das Spiel beginnt von vorn...
...bis ishc meinen AP losb in.
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07.05.2007 22:14 Uhr von uzev
 
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traurig aber war: myfurd hat absolut Recht. Leider. Aus ökonomischer Sicht ist die Telekom in einer desaströsen Lage. Knapp 250.000 Mitarbeiter, ein noch aus Beamtentagen aufgeblähter Verwaltungsapparat, allein im ersten Quartal 07 mehr als 700.000 Kunden verloren und ein Gespür dafür wichtige Trends zu verpennen. Dazu kommen noch überdurchschnittliche Pensionskosten die den Laden noch auf ewig lähmen.
Nur mal so zum Vergleich. Bei Arcor, einem der Hauptkonkurrenten der T-Com im privaten Festnetzbereich, arbeiten gerade mal 3.800 Menschen.

Für die Menschen die bei der Telekom arbeiten ist das natürlich eine Katasrophe aber was würdet ihr machen? Entweder jetzt radikalst ausmisten oder in ein paar Jahren den ganzen Laden dichtmachen und alle entlassen? Zur Zeit bieten eigentlich alle Telefon/Internet-Provider einen nicht existenten Kundenservice aber dafür günstige Preise. Die Qualität des Produkts (DSL, Telefon) unterscheidet sich sowieso nur minimal da alle die gleiche Infrastruktur nutzen. Auf lange Sicht gibts daher für die DT in ihrer derzeitigen Form keine Überlebenschance, dafür ist steckt einfach noch zuviel Deutsche Post in ihr.
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08.05.2007 13:12 Uhr von TheJack86
 
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danke staat danke regtp: jetzt weis man was passiert wenn man ein monopol zerstört - grad wenn es soviele arbeitsplätze hat !

sicher lich ist der vorstand - der sich mal vor nem jahr oder so sein gehalt auf faktor 2,3 [aktuelle zahlen sind mir unbekannt, da ich dort nix mehr zu tun hab als exlehrling] erhöt hat - bei 30% weniger wärs ja immer noch das doppelte - also wenn die das nicht verkraften ist es echt lächerlich xD

vom schlechten service kann man nur durch die unqualfizierte arbeit von diversen personalmanagern ... die setzten techniker mal eben schnell an prüf plätz, da wo man 100% nur am PC sitzt - als techniker fährt man drausen rum und zieht neue leitungen etc ... sehr intelligent.

auch das viele mitarbeiter so zw 60 -180 km weit zur arbeitfahren müssen ... untragbar diese PM !

wenn man rausschmeisst dann die leute die diese entscheidungen treffen !

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