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Österreich/Forschung: "Oasis - water is life" - Wasser überall in einer Wüste

An der Technischen Universität Graz (Österreich) haben Studenten im Projekt "Oasis - water is life" den Prototyp eines Gerätes entwickelt, welches in der Lage ist, aus der Wüstenluft die Luftfeuchte (Wasser) zu filtern und Trinkwasser zu gewinnen.

Das Gerät, welches über Solarenergie angetrieben wird, wurde nur durch die Studenten in rund 4.600 Stunden entwickelt und mit einem Budget von nur 7.500 Euro umgesetzt. Das Gerät benötigt nur etwa alle fünf bis sieben Jahre eine technische Wartung.

Pro Stunde kann das Gerät, das nach dem Kondensationsprinzip arbeitet, 0,5 Liter Trinkwasser erzeugen. Ob es bei diesem Prototyp bleibt oder eine Produktion solcher Geräte erfolgt, ist von dem unterstützenden Unternehmen Philips Klagenfurt abhängig.


WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Österreich, Wasser, Forschung, Wüste, Oasis
Quelle: science.orf.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2007 19:40 Uhr von Ingo_S
 
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Na dann bleibt zu hoffen, dass sich die Chefetage bei Philips dazu durchringt und dieses innovative Gerät in Serie produziert...
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05.05.2007 21:17 Uhr von Bibip
 
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wenn das stimmt, was in den Zeitungen über unsere Zukunft geschrieben wird - Anstieg der Temperatur, Wüstenbildung, usw. - dann brauchen wir so ein Ding äußerst dringend. Und zwar sogar im großen Stil.
Übrigens kann man sich mit einfachen Mittel selbst ein bestimmt primitiveres, aber wirksames "Gerät" basteln: Plastikplane, Loch in Erde, Dose in das Loch, Plane darüber, Stein in die Mitte legen und am nächsten Tag ist Kondenswasser in der Dose. Das Spiel kann man ähnlich auch mit dem eigenen Urin machen. Nein, es schmeckt nicht nach Urin! Es ist nur das kondensierte H2O im Urin.
Bibip
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05.05.2007 23:39 Uhr von Hier kommt die M...
 
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und: was passiert, wenn man in trockenen Gebieten in größerem Maß der Luft noch mehr Feuchtigkeit entzieht?
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05.05.2007 23:50 Uhr von Simbyte
 
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wenn klappt ist super allerdings stellt sich mir die selbe Frage wie der Maus..
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06.05.2007 02:20 Uhr von TheKingmitdemDing
 
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Hoffen: Ich hoffe wirklich darauf das es klappt dann kriegen wir die Umweltprobleme etwas unter Kontrolle....
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06.05.2007 11:42 Uhr von Bibip
 
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Hallo Hier kommt die M es passiert gar nichts.
Die Feuchtigkeit kommt ja nicht aus dem Sand, sondern von der Küste. Und das kommt weiter. Wenn Du einen Würfel von 200m mal 200 m mit Wüstenluft füllst und den abtransportierst; ersticken dann die Menschen in der Gegend?
Weiter unten ist das extreme Beispiel: Atacamawüste. Dagegen ist die Sahara und andere kleinasiatische und afrikanische Wüsten regelrechte Feuchtgebiete. Trotzdem entziehen die Indianer seit Jahrhunderten der Luft die Feuchtigkeit. Und haben kein Problem damit.
Bibip
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06.05.2007 13:44 Uhr von TheManneken
 
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Gigantische Pipelines! Ich frage mich, wieso bei all dem Elend in der Welt noch nicht über gigantische Wasserpipelines nachgedacht wurde. Finanziert und verlegt von der UNO natürlich. Es ist paradox, dass auf einem Planeten, auf dem es Wasser im Überfluss gibt, Menschen verdursten müssen.
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06.05.2007 15:46 Uhr von Simbyte
 
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TheManneken: Süßwasser im Überfluss hätten wir erst, wenn eine extrem billige und ertragsreiche Entsalzungsanlage gebaut würde..
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07.05.2007 09:48 Uhr von neuruebchen
 
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Entsalzen kann man Wasser: besonders gut mit Solarenergie, per Verdampfer. Das ist echte Lowtech - ohne Strom - und wird millionenfach gemacht.
Aber zurück zur Luftfeuchtigkeit. Ein solches Gerät habe ich im Keller stehen. Es heißt Luftentfeuchter und ist in jedem Baumarkt zu haben. Wartungsarm bis wartungsfrei. Die Solarzelle fehlt zwar, ist aber ebenso käuflich.
Wer weiß, was genau an dem neuen Gerät neu sein ist? Ist es wirklich "low budget" - also billger als die Baumarktgeräte? Oder holt es mehr Wasser aus noch trockener Luft? Feucht wird diese übrigens besonders abends. Dann ist aber leider gerade die Sonne weg. Liegt der Trick also in der Energiespeicherung?

Beste Grüße
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07.05.2007 11:27 Uhr von Nehalem
 
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wow: nicht schlecht. Früher war die Sahara ja auch blühender Jungel, oder täusche ich mich da?
Wenn man die Fläche der Sahara für die Agrarwirtschaft nutzbar machen könnte...
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07.05.2007 12:24 Uhr von Gurkon
 
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das Problem: liegt daran, das man einen Baumarktentfeuchter nicht in einer Wüste betreiben kann ;)

ausserdem war es ja ein Projekt nur von Studenten, sie haben das Rad zwar nicht neu erfunden, aber eventuell einige Vebesserungen eingebaut..

das Problem an derlei Apperaturen ist die Haltbarkeit...
ein Gerät für eine Wüste zu entwickeln, dessen wartungslose Betreibszeit bei 4 - 7 Jahren liegt hat schon einiges an Wert, denn die könnten auch in fast menschenleeren Gebieten operieren...
aber die Wüste kann nunmal jedwedes Gerät in kurzer Zeit über den Jordan schicken, da sind 4 JAhre Betrieb scon eine sehr lange Zeit ^^
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07.05.2007 12:25 Uhr von Gurkon
 
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pardon: meinte "das Problem liegt darin" nicht daran x_x
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07.05.2007 13:09 Uhr von ArrowTiger
 
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Ganz schön unverschämt! Nicht das Ergebnis, natürlich! ;-)

Da konnte Philips ja sehr günstig Know-How "abzocken". Nur 7.500 Euro - der Rest geht auf Kosten der Studenten bzw. der Allgemeinheit (Nutzung der Uni-Infrastruktur) -, und alle Rechte für die Weitervermarktung am Gerät gehören dem Unternehmen. Natürlich inklusive aller evtl. folgenden Patenteinnahmen...

Tja, so sieht also die modernde Kooperation von Wirtschaft und Schule aus... 8-(

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