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Studie: Ältere Manager überschätzen ihr Können oft selbst

"Die Älteren haben Wissen und Erfahrung angesammelt, nur um festzustellen, dass diese geballte Kompetenz viel weniger wertgeschätzt wird, als es in früheren Generationen der Fall war", meint der Comteam-Vorstand Lorenz Forchhammer.

Die Studie "zur Situation der Führungsgeneration 50+" von Comteam zeigt, dass ältere Führungskräfte ihre Stärke oft in der Teamführung und Mitarbeiterentwicklung sehen. Dies meinten 82 Prozent der befragten Managern über 50.

Allerdings sehen noch nicht einmal 25 Prozent der jüngeren Kollegen das ebenso. Dies sei aber nicht auf den mangelnden Respekt zurückzuführen, sondern auf den Wandel, den die Unternehmen in den vergangenen Jahren in allen Bereichen durchgemacht hätten.


WebReporter: Nessy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Manager, Ältere
Quelle: www.ftd.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2007 08:34 Uhr von Nessy
 
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Auch mit 50 muss man noch lernfähig sein. Besonders im Hinblick auf die Globalisierung müssen Manager in ihren Bereichen fit sein, sonst sind sie fehl am Platz.
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05.05.2007 13:37 Uhr von borgir
 
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junge: sicher auch, oder warum gehen so viele firmen finanziell schweren zeiten entgegen und es müssen leute entlassen werden....
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05.05.2007 14:53 Uhr von opppa
 
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borgir: Die Leute werden entlassen, damit die Gewinne w e i t e r steigen können!

Die Aktionäre wollen höhere Gewinne, die Manager wollen höhere Gewinnbeteiligung, und die Arbeitnehmer müssen bluten!

So geht das im Neokapitalismus!
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05.05.2007 15:00 Uhr von Johnny Cash
 
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Mein: Vorgänger hat das Prinzip erklärt.

Die meisten meinen alles zu wissen und das ist schonmal grundsätzlich falsch.
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06.05.2007 00:09 Uhr von Kampfpudel
 
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@Judas II: Und wenn Menschen durch die Unfähigkeit ihrer Vorgesetzten ihren Arbeitsplatz und damit ihre Existenzgrundlage verlieren, ist das Pech? Falsch, das ist von Unternehmerseite asozial, schließlich profitiert ein Unternehmen ja auch vom Standort, von der (möglichst Geld verdienenden) Kundschaft und von zufriedenen Mitarbeitern ohne Zukunftsängste.
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06.05.2007 04:19 Uhr von Götterspötter
 
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@JuddasII JEDER ist ersetzbar !!!

und gerade Bosse /Vorstände ... etc.
die Drehtür ist bei diesen Jobs "fester Bestandteil" des Arbeitsvertrages !! und da Sie nicht direkter Bestandteil des Produktiven / Pro-Aktiven Arbeits-Prozesses sind - geht das dort heute sehr sehr schnell / und mit ein bissel Mobbing auch recht einfach ....

und mal alte contra junge Bosse ........ dieses COM-Team ist ein unabhängiges Wirtschaftsunternehmen und reagiert nur auf die Wünsche Ihrer Kunden !!! .....also wird auch nur auf der derzeitigen Markt reagieren können !

Ein alter Manager ist halt viel teuerer als eine frische Führungskraft - Beide können nur das leisten was Ihre Mittarbeiter erwirtschaften !!

Diese Tatsache macht alte Manager unrentabel weil das Gehalt dieses Bosses auch immer erst erwirtschaftet werden muss. Ein junger Mananger ist einfach nur billiger und bei den heutigen globalen "oft kastrierten" Jobs - braucht ein Manager heute nicht mehr die Führungseigenschaften wie früher. Und die meisten Managerjobs sind "Buh-mann-posten" zum Schutz des Bosses "darüber" ..... DAS ist der Knackpunkt

Dieses Argument errinnert mich an die Propaganda vor ein paar Jahren "Das junge dynamische Team" als man ältere Arbeitnehmer aus Kostenoptimierung durch jüngere ausgetauscht hatte. Was nichts anderes bedeutet - das man am liebsten nur "billige Arbeitnehmer" einstellt und nicht bessere !!

Wer auf diese Argumentation hereingefallen ist - wird bald merken - das sich die Lebenspirale nur in eine Richtung dreht .... auch ein 25ig-jähriger wird nicht jünger und wird heute in jedem Betrieb mit Ablaufdatum geliefert !!


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06.05.2007 10:30 Uhr von christi244
 
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Na ja ... offensichtlich: nicht nur Manager, sondern vor allem "Politiker".

Allerdings, die Ergebnisse, die Jung-Manager oft bringen sind ebenso recht zweifelhaft. Es sei denn, sie bauen ihren eigenen Betrieb auf. Im Schutze eines größeren Unternehmens allerdings ... teilweise "Gockel" in Nadelstreifen.

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