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Stiftung Marktwirtschaft: Über sechs Millionen Menschen sind ohne Arbeitsplatz

Die Stiftung Marktwirtschaft hat Untersuchungen durchgeführt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass in Deutschland über sechs Millionen Menschen keinen Arbeitsplatz haben - statt wie offiziell für April gemeldet nur vier Millionen (sn berichtete).

Laut der Stiftung kommen etwa 2,2 Millionen Personen (329.000 nehmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil, 206.000 sind in Weiterbildungskursen, 332.000 werden subventioniert, 485.000 sind im Vorruhestand, 800.000, die nicht gemeldet sind) dazu.

Vom DGB heißt es: "Es gibt ein riesiges Defizit an Arbeitsplätzen, das aber durch die Fördermaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit versteckt ist".


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Million, Mensch, Arbeit, Markt, Arbeitsplatz, Stiftung, Marktwirtschaft
Quelle: www.tagesspiegel.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2007 18:45 Uhr von Faibel
 
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Vielleicht: wäre es sinnvoller die Erwerbstätigenzahlen zu veröffentlichen als die Arbeitslosenzahlen.
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04.05.2007 18:55 Uhr von Mi-Ka
 
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Faibel, die Zahlen werden auch veröffentlicht.
Und aus denen geht auch hervor, dass die Zahl der Erwerbstätigen absolut steigt.

Die Zahlen sind nicht "so schlimm", wie es viele befürchten.
Was das für 800000 Menschen sind, wäre interessant. Wenn sie keine Leistung beziehen, kann man sie, nach meiner Meinung nicht wirklich in die Statistik mit einbeziehen.

Und ich hätte auch eine viel höhere Zahl an subventionierten Beschäftigungsverhältnisen erwartet.
Das wird aber schon noch, wenn man eine bestimmte Partei gewähren lässt.
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04.05.2007 19:14 Uhr von bigbosswolf
 
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denkfelher: is doch logisch nicht jede hausfrau is arbeitslos gemeldet sie sind zwar erwerbslos aber das freiwillig und es besteht kein bedarf nach einem job... die 4 millionen arbeitslosen sind die die arbeitslos sind, abreitslosengeld beziehen und einen job suchen (naja zumindest der allergrößte teil)...
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04.05.2007 19:15 Uhr von Mazzi
 
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ja klar: die zahl steigt. aber die meisten menschen können davon nicht leben.
aber das verdrängen immer noch die meisten.
der mindestlohn MUSS her.

ich kenne leute die nicht gemeldet sind weil sie bei jemandem leben der gerade soviel verdient das er den partner mitversorgen muss obwohl sie nicht verheiratet sind. das bedeutet alle kosten wie krankenkasse und co. ob das dann noch zum leben langt interessiert diesen scheissladen ja nicht.

das sind zb die 800.000
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04.05.2007 19:23 Uhr von Muta
 
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bigbosswolf: "is doch logisch nicht jede hausfrau is arbeitslos gemeldet sie sind zwar erwerbslos aber das freiwillig"
Wir reden hier aber nicht wesentlich von Hausfrauen (sonst wäre die Zahl auch noch um Einiges größer), siehe news, Hausfrauen nehmen wohl eher weniger z.B. an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil.
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04.05.2007 19:31 Uhr von christi244
 
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Münte: Ja glaubt denn tatsächlich irgendwer an diese 4 Mio Arbeitslosen only?

Übrigens, bitte, mach keinen Witz: Dieser Oberblender Schröder und Nobelpreis? Biiiiiiiiitte nicht! Genausowenig wie Kohl!

Oder gibt es bei der Vergabe jetzt ne neue Disziplin, nämlich: Wie verarsche ich mein Volk am besten bzw. wie mache ich mein Land am schnellsten kaputt?
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04.05.2007 19:34 Uhr von Muta
 
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Nun: "Stiftung Marktwirtschaft" ist nicht gerade eine besonders seriöse Quelle (im Gegenteil *g*).
Allerdings sind die Zahlen ja nun nichts Neues, stimmen also schon (wenn man noch weitere Tricks die es gibt mit reinrechnet würde sich die Zahl sogar noch ein gutes Stückchen erhöhen).

Natürlich wurde allgemein die Arbeitslosigkeit deutlich weniger gesenkt als die Regierung bejubelt (und siehe auch: http://www.fr-online.de/... ).
Nur mit Fixierung auf den Export (und schwacher Binnenwirtschaft mit niedrigen Löhnen, siehe http://www.presseportal.de/... ) wird sich das auch nicht ändern. Sobald dann der Weltwirtschaftsaufschwung, von dem Deutschland profitiert, vorbei ist wird der Katzenjammer wieder groß sein.
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04.05.2007 19:49 Uhr von Stiba441
 
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toll! Warum werden solche Schönwetterstatistiken überhaupt noch angefertig wenn deren Zahlen vieleicht höchstens einigen "pop Polits" weiterhelfen..

das einzige was einen objektiven Eindruck der Arbeitslosen schaffen kann sind die Kosten.

Ausgaben der BfA
Jan 07 | Feb 07 | März 07 | April 07
sind gesunken -> besser
sind gestiegen -> schlechter

Die monatlichen Beträge dann einzeln teilen durch den Durchschnittsfördersatz und schon ergibt sich eine viel Aussagerekräftige Zahl die man schön am Volk vorbeischiebt...

Leute mal ehrlich! Wie lang wollen wir uns noch für so dumm verkaufen lassen??
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04.05.2007 20:44 Uhr von Troll-Collect
 
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noch weit mehr als 6 Mio !! Im Sommer!! 2004 lag die tatsächliche Arbeitslosigkeit bei 8,6 Millionen, statt gezählter 4,2 Millionen - das ergab eine Untersuchung der Wirtschaftswoche, nachzulesen hier
http://www.shortnews.de/...
und hier http://www.bwl-bote.de/...
Und damals gab es noch keine 1 Euro Jobs und es wurden noch seitdem wurden noch zahlreiche andere Maßnahmen eingeführt, um Arbeitslose aus der Statistik herauszudefinieren.
Selbst wenn man eine etwas belebtere Konjunktur unterstellt, dürften die wirklichen Zahlen noch immer bei 7 Mio und höher liegen.

Hier http://www.shortnews.de/...
auch noch einige Infos, wie die Statistik manipuliert wird.


"Wenn sie keine Leistung beziehen, kann man sie, nach meiner Meinung nicht wirklich in die Statistik mit einbeziehen."
Was ist denn das für eine krude Logik? Wenn ein Arbeitsloser keine Leistung erhält, weil er erst seine Altersvorsorge aufbrauchen muß, oder sein Partner (der nicht mal verheiratet sein muß) einen Job hat (der nicht einmal gut bezahlt sein muß), dann ist er immer noch Arbeitslos.
Aber hey - das ist die Lösung - wir streichen komplett alles Arbeitslosengeld, wenn niemand mehr leistung bezieht, gibt es nach deiner Logik keine Arbeitslosigkeit mehr. Laß das bloß nicht die Kanzlerette hören.
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04.05.2007 20:56 Uhr von Animefreak
 
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Tv-Bericht: Wenn ich mich richtig erinnere, dann gabs mal bei Akte/xx
auf Sat.1 mal nen Bericht, über eine bestimmte Software bei m Arbeitsamt. Da war eine Dame - die nicht erkannt werden wollte^^ - die dann gezeigt hatte, wie man durch einen klick, dann Arbeitslosenzahlen für eine bestimmte Region einfach halbiert. U.a. hatte sie auch erläutert, dass Diejenigen, die auf solchen "Fortbildungen" sind, nicht in der Statistik auftauchen.

Soviel zum Thema "Schönreden" :)
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04.05.2007 23:48 Uhr von flecher
 
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korrekte Rechnung: Die Zahlen stimmen!!
Es sind weit aus mehr Menschen Arbeitslos als uns diese Bundesregierung weiss machen will.
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05.05.2007 02:06 Uhr von Kampfpudel
 
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Alles Lüge und die Wirtschaft brummt - würde reziprok jetzt wahrscheinlich wieder behaupten. Put, put ...
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05.05.2007 12:36 Uhr von Premier-Design
 
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ist doch egal! Wie blauäugig die Mehrzahl der Bevölkerung doch ist - einerseits sparen Maschinen+Automatisierungsverfahren und moderne Produktionsverfahren tausende Arbeitsplätze ein, verdienen also das Geld, andererseits schreit jeder Vollhorst nach weniger Arbeitslosigkeit. Ja wollen wir denn wirklich wieder das Jahr 1900 haben mit Handarbeit? Darf man dann angesichts der Nachfrage 40 - 50 Jahre auf sein Auto warten?

Angesichts der paradoxen Forderungen der meisten müsste das Motto heissen: Vorwärts in die Steinzeit, dafür Vollbeschäftigung!!!!
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05.05.2007 13:22 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Premier-Design: Kleiner Fehler ("nicht Nachdenknis") in deinem Post. Wer soll denn die Autos kaufen, die Maschinen vielleicht? Oder gar fahren, auch die Maschinen?

Tja ...bla bla bla... hier muss "Maschinensteuer" her, wie es der Drogenheini vorschlägt und auch unser "Kanzler der Herzen" fordert. ...bla bla bla... alles schon genug hier gelabert (diskutiert). :-(

Übrigens gute Seite, stehn ein paar wirkliche Abhilfetipps da, DIE Abhilfetipps. *g*

http://deutschland-wette.ch.vu/

Nebenbei möchte ich auch mal wissen wo die Arbeitslosen hingehen, wenn die großen Firmen immer so viele entlassen, und die kleinen und neuen Insolvenz anmelden - man die müssen ja sprießen wie sonst was. Und die Sozialschmarotzer (Arbeitslosen), sind die eigentlich alle schon ins Ausland deportiert - deportiert worden?
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05.05.2007 13:40 Uhr von borgir
 
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normal: was die arbeitslosenzahlen angeht werden wir doch schon seit jahren angelogen. statistik-fälschung und herasunehmen von bestimmten gruppen führen dann eben zu den von der regierung angegebenen zahlen...und die finden das auch noch toll und die leute glaubens.
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05.05.2007 14:07 Uhr von Premier-Design
 
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@allsehendes Auge: Mit dem jetzigen System wie es jetzt herrscht ist es nicht machbar. Hast du dich bereits über das "bedingungslose Grundeinkommen" informiert?

Mehrwertsteuer auf 52%, dafür verschwinden alle anderen Steuern. Die Preise werden sich nicht wirklich ändern, da in allen Preisen eben ungefähr diese 52% Steuern stecken, die Unternehmen auf ihre Produkte aufschlagen + MwSt.. Keine Steuererklärungen wären mehr nötig - die Beamten dafür verschlingen in Wirklichkeit mehr Geld für die Bearbeitung, als die Bürger zurück erstattet bekommen. Alle Sozialleistungen kürzen. Die wären bei einem Grundeinkommen so oder so nicht mehr nötig. Die Existenz wäre gesichrt, die dazugehörigen Existenzängste verschwinden. Es würde dann keiner mehr arbeiten gehen? Ich glaube, dass sich jeder das eine oder andere gern leisten würde und sich nicht mit dem Minimum zufrieden gibt. Umgekehrt zur jetzigen Lage würden sich die Unternehmen um die Arbeiter reissen, gerade wenig angesehene Arbeit deutlich höher bezahlt werden müssen, weil keiner mehr "Drecksarbeit" für lau machen müsste, um zu überleben. Angestellter bekommt z.B. 2000,- € jetzt, Unternehmen zahlt grob 4000,- € aufgrund verschiedener Abgaben. Ohne diese Steuern würden Unternehmen mehr Geld für Angestellte ausgeben können. Aufgrund der geringen Kosten würden sich extrem viele Unternehmen in Deutschland ansiedeln und gut bezahlte Jobs anbieten. Von den Kosten her wäre die Idee bereits jetzt schon umsetzbar. In der Politik gibt es auch schon Diskussionen darüber. Gewerkschaften bräuchte dann natürlich keiner mehr, wodurch einige Menschen deutlich an Macht verlieren würden. Und die wehren sich dann natürlich auch gegen eine solche Idee. Es profitieren ansonsten alle Bürger, natürlich auch die Reichen und der Neid vieler lässt dies natürlich nicht zu, obwohl auch dem kleinen Mann selbst geholfen werden würde.

Wie war das nochmal mit meinem angeblichen Denkfehler?
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05.05.2007 15:41 Uhr von myfurde2
 
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Die Stiftung ist Verfassungsfeindlich und hoffentlich werden schlaue CDU/CSU Politiker bald gegen diese Stiftung vorgehen.

Am besten erst verbieten und dann von den amerikanischen Verbündeten entführen lassen ... dann kann man sagen man weis von nichts.

Und später kann man, wie es kürzlich Schilly gefordert hat, die Folterinformationen noch prima verwenden.

Nur schade, dass wir noch nicht selber Foltern dürfen und eigene KZs haben ... oh verdammt jetzt hab ich mich versprochen und die geheimen Wüsche von Schilly, Beckstein & Co. verraten.

***

Bewundernswert ist jedoch, dass es

A: Immernoch viele viele Menschen gibt die der Lügenpropaganda aus Berlin glauben ... und Märchen wie 4 Millionen Arbeitslose (tendenz sinkend) für voll nehmen

B: Immernoch so viele viele Menschen gibt die diese Verbrecher wählen.
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05.05.2007 16:48 Uhr von Muta
 
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Premier-Design: "einerseits sparen Maschinen+Automatisierungsverfahren und moderne Produktionsverfahren tausende Arbeitsplätze ein, verdienen also das Geld, andererseits schreit jeder Vollhorst nach weniger Arbeitslosigkeit."
Natürlich hängt die Arbeitslosigkeit auch mit dem technischen Fortschritt zusammen und dieser ist erstmal grundsätzlich eigentlich nichts Schlechtes. Weil dann die Leute andere Sachen tun oder kürzer arbeiten könnten (oder auch anstattdessen mehr konsumieren könnten, wodurch die Arbeitsplätze weiterhin gebraucht werden).
Trifft aber auf die Realität nicht zu, die einen arbeiten noch genauso lange wie eh und je (oder gar länger) und die Anderen sind als Arbeitslose, weil sie nicht mehr gebraucht werden, aus der Gesellschaft wesentlich ausgeschlossen.
Angesichts dessen ist die Arbeitslosigkeit also sehr wohl etwas Negatives.
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05.05.2007 18:54 Uhr von KING07
 
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lol: offiziell nur 4 Millionen aber eigentlich ja 6 Millionen
---> ist doch alles nur "rundungsbedingt" xD
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05.05.2007 19:05 Uhr von christi244
 
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Münte: Ich dachte, Du hast Dich vertippt und bekam schon Alpträume, weil, es ist kein Witz, dass Kohl wohl angedacht war für diesen Preis.
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05.05.2007 19:52 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Premier-Design: Vergessen - nicht eingerechnet. ;-) Die Arbeitgeber müssten ja auch keine Steuern mehr für den Arbeiter bezahlen. :-) Tja und die Schwarzarbeit ist damit auch bekämpft, denn was ist der Grund für Schwarzarbeit? Tja und dann hätten wir eigentlich reelle "minus Arbeitslose", denn es arbeiten - müssen 13 Million in Deutschland "schwarz" arbeiten! :-( :-)

So jetz zu dem Grundeinkommen; Die Niederländer haben ein "halbes" Grundeinkommenssystem (Grundrente).

"Erfolgreiches Bündnis für Arbeit:
Niederlande

In den vergangenen 15 Jahren entstanden in den Niederlanden über 800.000 neue Arbeitsplätze, die Arbeitslosigkeit hat sich von etwa 12 Prozent 1982 auf sechs Prozent 1997 halbiert.

Dieser Erfolg hat zwei Gründe: Erstens schlossen Arbeitgeber und Gewerkschaften im Jahre 1982 den »Pakt von Wassenaar«, der Zuckerbrot mit Peitsche verbindet:
Die Gewerkschaften legten sich auf sehr moderate Lohnforderungen fest.
Die Bezieher einer Invalidenrente - damals jeder sechste erwachsene Holländer - müssen seither jedes Jahr ihre Arbeitsunfähigkeit nachweisen.
Die Wochenarbeitszeit sank um zwei Stunden. Der Staat betreibt eine energische Arbeitsmarktpolitik, um Arbeitslose zu qualifizieren und - auch mit Subventionen - in feste Jobs zu vermitteln.

Der zweite Grund für den starken Zuwachs an Arbeitsplätzen ist die Teilzeitarbeit. In Holland arbeiten fast 40% der Beschäftigten Teilzeit, in Deutschland sind dies etwa 15%. Für diesen Unterschied gibt es eine einfache Ursache: In dem Nachbarland erhält jeder Beschäftigte im Alter auf jeden Fall eine Grundrente von etwa 1500 Mark pro Monat, so daß auch Teilzeitbeschäftigte im Alter abgesichert sind und nicht - wie in Deutschland - in die Sozialhilfe abrutschen."

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Und wie das funzt wissen wir ja alle. Niederlande hat die zweitniedrigste Arbeitslosenquote überhaupt (sogar weltweit, glaube ich). Tja und die Produkte und das leben ist dadrüben auch um vieles billiger als hier. 10-20% billigere Lebensmittel, Strom kostet nur die hälfte. Filesharing wird dort ignoriert, bzw. die ganzen Gesetze drumrum (nur so nebenbei) ;-) Tja und das die Waren von dort auch gut sind, kann man z.B. an Aldi erkennen. Ach ja und ne Monarchie haben die, und Terrorprobleme haben die auch nicht. :-)

Fazit, alles besser als bei uns im Drecksland. :-(
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05.05.2007 20:22 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Nachtreten: Die niedrigsten Quoten verzeichneten im März 2007 Dänemark und die Niederlande (je 3,4 Prozent)

&

EU: 17 Millionen Arbeitslose

Eurostat schätzt, dass im März 2007 in der gesamten EU 17 Millionen Menschen arbeitslos waren, davon in der Eurozone 10,8 Millionen. Im März des Vorjahrs waren in der EU insgesamt 19 Millionen Personen ohne Job, davon 12,1 Millionen in der Eurozone.

Quelle: http://www.baz.ch/...

Glaube die Zahlen können nicht ganz stimmen, wenn Deutschland schon so viele hat - die hälfte wäre ja fast hier. ;-(

Und noch mal genauer zu dem System der Niederlande.

Rente: Das Cappuccinomodell

Wer in den Niederlanden lebt, hat mit dem 65. Lebensjahr Anspruch auf eine Grundrente, die das Existenzminimum abdeckt. Unabhängig davon, ob er jemals Beiträge gezahlt hat, bekommt er 45 Prozent seines Durchschnittslohns und mindestens 70 Prozent des Mindestlohns für einen Alleinstehenden. Im wesentlichen können drei Säulen der Alterssicherung unterschieden werden: Die angesprochene Grundrente bildet die erste Säule. Eine Grundrente hat ein Niederländer in 50 Jahren aufgebaut. Die zweite Säule betrieblicher Zusatzrentenversicherungen ergänzt diese, ist aber nur Arbeitnehmern zugänglich. Schließlich wird die Rente durch eine private Altersvorsorge aufgestockt. Niederländer nennen das „Cappuccinomodell“: Den Kaffee in Form der Grundrente gibt’s für jeden, das Sahnehäubchen liefert die betriebliche Altersvorsorge und die private Vorsorge gleicht den Schokostreuseln.

Die Grundrente wird aus Beiträgen der Versicherten im Umlageverfahren finanziert und nur zu einem kleinen Teil mit einem Staatszuschuss. Der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung (AOW) beträgt 2003 17,9 Prozent, für die Hinterbliebenenversorgung (ANW) 1,25 Prozent. Arbeitgeber zahlen keine Beiträge. Wer 65 ist, kann eine Grundrente beantragen. Sie betrug zum ersten Juli 2003 für Alleinstehende 809,18 Euro, für Verheiratete und Zusammenlebende 1254 Euro. Auch Urlaubsgeld wird gezahlt: Für Alleinstehende 37,6 Euro und für Verheiratete je 26 Euro. Hinterbliebene können ebenfalls eine Rente beantragen, allerdings nur in bestimmten Fällen der Arbeitsunfähigkeit oder wenn ein unverheiratetes Kind aufgezogen wurde. Sollte der Ehepartner erneut heiraten oder mit einem anderen Partner zusammenleben, erlischt der Anspruch auf die Grundrente.

Betriebliche Altersversorgung

Mit der betrieblichen Altersversorgung können erwerbstätige Arbeitnehmer zusammen mit der Grundrente eine Versorgung von insgesamt 70 Prozent des zuletzt bezogenen Verdienstes aufbauen, wenn sie 60 Jahre alt sind. Bei der betrieblichen Altersversorgung hat der Staat in den vergangenen Jahren regulierend eingegriffen. So kam der Staat mit den Tarifparteien überein, die Arbeitnehmer auch über 60 Jahren im Arbeitsprozess zu halten. Sie können dann eine Rente von 100 Prozent des letzten Verdienstes aufbauen. Durch die Vorruhestandsregelung (VUT) hören viele Niederländer jedoch mit 60 Jahren auf zu arbeiten.

Die betrieblichen Zusatzrentensysteme gewinnen an Bedeutung. Beinahe 90 Prozent der Erwerbstätigen sind in den fast 1000 öffentlichen, betrieblichen oder 81 branchenspezifischen Zusatzrentensystemen versichert. Die Gestaltung der betrieblichen Altersversorgung ist den Tarifparteien vorbehalten. (ag)

Letztes Update: 31. Oktober 2003

http://www.uni-muenster.de/...

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