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Ex-Waffenlobbyist Schreiber wehrt sich weiter gegen seine Auslieferung

In Kanada ist es üblich, dass vor einer Anhörung der Beschuldigte sich freiwillig in Untersuchungshaft begibt. Diesen Schritt machte Schreiber am Donnerstagabend (Ortszeit) in Toronto.

Im wird neben Beihilfe zur Untreue auch gemeinschaftlicher Betrug vorgeworfen. Zudem ist er auch noch in die CSU-Parteispendenaffäre verwickelt und dem deutschen Fiskus soll er noch zehn Millionen Euro schulden.

Vor dem "Supreme Court" als höchste richterliche Instanz will er im Juli seine Einwände vorbringen. Nachdem er alle juristischen Möglichkeiten ausgeschöpft habe, könnte seine Überstellung nach Augsburg jetzt fast nicht mehr verhindert werden.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Waffe, Auslieferung, Schrei
Quelle: www.frankenpost.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2007 16:28 Uhr von jsbach
 
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Seit bereits sieben Jahren wehrt sich der 72-jährige Schreiber gegen
seine Auslieferung, da ihm nach seiner Ansicht kein fairer Prozess
erwartet.
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04.05.2007 19:00 Uhr von christi244
 
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Nirvana: Es gibt mehrere Möglichkeiten:

Entweder, diese News ist ein riesiger Fake und Schreiber bleibt letztlich in Canada, dann haben die hier ihr "Bestes" gegeben und die Canadier sind schuld, dass die Sache im Sand verläuft oder

er wird ausgeliefert, dann könnte die Sache genauso im Sand verlaufen, weil die Punkte, um die es geht, gar nicht publik gemacht werden oder

ihm wird ein sagenhafter Deal vorgeschlagen, dass er quasi a la Kohl/Ackermann als freier Mann eine lächerliche Geldstrafe abzudrücken hat und/oder seine Steuerschuld unter der Hand als "ausgeglichen" gilt.

Erhoffe nicht zu viel von einer Auslieferung und warte ab, bis es so weit ist. Diese News sind lediglich "Schlagzeilen", die für einen Moment zählen.
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04.05.2007 23:01 Uhr von e-woman
 
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so einer: gibt vor, keinen fairen Prozess zu erwarten..

ist ja auch eine scheinbar unendliche Geschichte
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04.05.2007 23:06 Uhr von myfurde2
 
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mir tut er leid Herr Schreiber ist auch nicht mehr der Jüngste und muss sich jetzt rumärgern weil damals zur Zeiten Kohls noch irgendwelche Politiker Korrupt waren.

Eigentlich ein Armutszeugnis, dass die korrupten Politiker nicht in Haft sitzen, aber man einen alten Mann soviele Jahre lang verfolgt.
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04.05.2007 23:26 Uhr von christi244
 
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Pfurde: Wo lebst Du denn? Wie meinst Du das:

>weil damals zur Zeiten Kohls noch irgendwelche Politiker Korrupt waren.<

Was glaubst Du denn, was sie heute sind? Was glaubst Du denn, waren sie unter Schröder ... der Oberblender war ja nun wirklich der Gipfel dessen, was ein Land in die Knie zwingt.

Nicht nur die Kohlbande gehört in den Bunker, sondern so 100 % all dessen, was dem folgte, und zwar in Folge.
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05.05.2007 12:29 Uhr von myfurde2
 
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misti244: "Was glaubst Du denn, was sie heute sind? Was glaubst Du denn, waren sie unter Schröder"

Die Vorwürfe gegen Schreiber richten sich gegen Politiker der Kohl Regierung. Ich habe doch mit keinem Wort behauptet, dass die Regierung unter Schröder weniger korrupt wäre, aber darum geht es hier nicht.

"Nicht nur die Kohlbande gehört in den Bunker, sondern so 100 % all dessen, was dem folgte, und zwar in Folge."

Da stimme ich dir auch zu ... aber wie gesagt, darum geht es hier nicht, und außerdem habe ich nie was anderes behauptet ;)
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05.05.2007 14:18 Uhr von opppa
 
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In Deutschland wird Schreiber dann: von einem parlamentarischen Untersuchungsausschuß (Warum heißt das bloß "Ausschuß?) geklärt.

Die Koalitionsparteien und die Grünen werden feststelen, daß Herrn Schreiben und den Kumpanen dieser Politiker nun wirklich nichts vorzuwerfen ist.

Die Anderen Parteien werden ca. eine Woche lang laut darüber zetern, daß "nichts" festgestellt werden konnte.

Und dann läuft wieder alles wie g e s c h m i e r t!
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05.05.2007 15:12 Uhr von christi244
 
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furde/Oppa: Weil ich mir nicht ganz sicher war, habe ich Dich doch gefragt.War schon eher spät als ich das wohl schrieb und diesbezüglich evtl. auch etwas selektiv. Sorry also!

Siehe unten Kommentar von Oppa. Ich schätze, genauso wird es laufen und von daher beten jetzt wohl die involvierten Stellen jeden Abend, dass Toronto die Auslieferung verweigert, weil so alles ruhig bleiben wird.

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