04.05.07 12:00 Uhr
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Stellenabbaupläne bei Nokia Siemens Networks

Beim erst kürzlich neu gebildeten Unternehmen Nokia Siemens Networks (NSN), in dem die Telefonnetz-Bereiche der Siemens AG und Nokia zusammengelegt wurden, sollen 3.000 Arbeitsplätze wegfallen. Dies wird von der Financial-Times-Deutschland gemeldet.

Der Hinweis über das Kostensparprogramm von SNS kam von Seiten der finnischen Zeitung "Helsingin Sanomat". Eine Einsparung von einigen Milliarden Euro will man durch die Stellenstreichungen bis zum Jahr 2010 erzielen, hieß es.

Von den insgesamt 3.000 abzubauenden Stellen würden in Deutschland 1.800 betroffen sein. Pro Jahr können somit etwa 1,5 Mrd. Euro eingespart werden. Noch in diesem Monat werde NSN nähere Angaben hierzu veröffentlichen.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Siemens, Stelle, Nokia, Netzwerk, Stellenabbau
Quelle: www.antenne.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2007 13:22 Uhr von oneWhiteStripe
 
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Frage: was hören wir immer wieder als begründung für solche entlassungen?

was wird uns JEDEN tag erzählt?

mit was begründet man extremste aktionen in der wirtschaft?

ihr wisst es sicher, und es ist an sich auch sicher wie das amen in der kirche:

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"Mir ist bewusst, dass die heute angekündigten Maßnahmen zum Personalabbau für die Betroffenen schwerwiegend sind", sagte der Chef des Unternehmens, Simon Beresford-Wylie. "Das ist ein notwendiger Schritt, um Nokia Siemens Networks heute und für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen." Darüber hinaus prüfe die Firma in beiden Ländern Optionen für Geschäftsverlagerungen an Partner."
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alles klar oder? ;-)

*gäääähn* wann stürmen die deutschen mal ne firmenzentrale??

weniger jobs vorhanden. gleichzeitig mehr druck auf die arbeitslosen. macht sinn^^ bin ja auch gegen feuersbrünste UND gegeb die feuerwehr...

denn nur wo siemens draufsteht ist auch viel menschenverachtung und betrug drin^^

(naja siemens kann man auch gegen andere firmennamen austauschen^^)
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04.05.2007 13:34 Uhr von Dana85
 
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@oneWhiteStripe: Die Entlassungen sind zweifelsohne für die Betroffenen sehr tragisch, aber ich störe mich an folgender Aussage von dir.
´denn nur wo siemens draufsteht ist auch viel menschenverachtung und betrug drin^^´
Soviel ich weiss ist Siemens bei euch in Deutschland einer der grössten Arbeitgeber. Also wie wäre es, nicht in die Hand zu beissen die einen füttert?
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04.05.2007 13:56 Uhr von opppa
 
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So fördert man die Identifikation mit der Firma! Heute muß doch j e d e r Arbeitnehmer damit rechnen, daß sein Arbeitsplatz morgen wegrationalisiert wird.

Und die Firmen können überhaupt nicht verstehen, daß sie die Arbeitnehmer nicht mehr mit der Firma identifizieren!

Aber: Die Gewinne und die Gewinnbeteiligung des Managements steigen!
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04.05.2007 14:02 Uhr von Luckybull
 
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@dana85, Respekt, ein sehr gutes Gegenargument, auf die "fütternde"
Hand von Siemens zu verweisen.
Siemens hat eben Pech gehabt, dass man sie erwischt hat.

Siemens büßt für viele andere Großkonzerne, die genauso
schmieren um Aufträge zu kriegen...
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04.05.2007 14:07 Uhr von nissart
 
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@Dana85: Wieso die Hand beissen, die einen füttert?
Genau das tun die Arbeitgeber hierzulande nicht mehr. Es geht nur noch darum, auf Kosten der Arbeitnehmer immer mehr Geld einzusparen. Längere Arbeitszeiten für immer weniger Geld (siehe auch den aktuellen Telekom-Streit), schlechtere Arbeitsbedingungen etc.
Mittlerweile gibt es nicht wenige Arbeitnehmer in Deutschland die trotz eines Vollzeit-Arbeitsplatzes noch Hartz IV ( Sozialhilfe) beantragen müssen, weil das Entgeld nicht mehr zum Leben reicht.
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04.05.2007 14:32 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@dana: danke für deinen post! auf jeden fall hast du nicht unrecht. aber nur weil siemens ein grosser arbeitgeber ist heisst das noch lange nicht dass genau dieser grosse fehler gemacht hat und macht.

ausserdem dachte ich mir schon fast dass nur siemens zu erwähnen zu solchen kommentaren wie dem deinigen führen wird..deshalb steht drunter auch eine art disclaimer

hast evtl. überlesen...

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(naja siemens kann man auch gegen andere firmennamen austauschen^^)
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beste grüsse

OWS

ps: und selbst der grösste arbeitgeber kann die tendenz zum ausbeuten zeigen. vielleicht auch gerade wegen den dimensionen des betriebs. andere stellen auch 50% aus...da sind dann 100 leute auf der strasse. die aufgrund der geringen zahl keine lobby haben!...

auf jeden fall ein guter punkt von dir, auch wenn mein post in eine andere richtung zielt!
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04.05.2007 15:33 Uhr von artefaktum
 
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@dana85: "Also wie wäre es, nicht in die Hand zu beissen die einen füttert?"

Das ist in meinen Augen ein Todschlagargument. Denke das mal konsequent zu Ende: Das würde heissen, Arbeitnehmer müssen sich alles, aber auch wirklich alles bieten lassen (schließlich beisst man ja nicht die Hand, die einen füttert, oder?).

Ein Arbeitsverhältnis ist ein Kompromiß der Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern: "Du gibst mir deine Arbeitskraft (mein Interesse) und ich zahle dir dafür Lohn (dein Interesse)" (das Arbeitnehmer sich für ihre Arbeit und ihr Unternehmen begeistern können, lassen wir mal aussen vor).

Auf dem Markt treffen sich beide Interessen und definieren Höhe des Lohnes und Arbeitsbedingungen. Das Arbeitnehmer ihre Interessen gegenüber den Arbeitgebern artikulieren und durchsetzen können, steht hier in Deutschland übrigens auch ausdrücklich unter dem Schutz unseres Grundgesetzes (z.B. Bildung von Betriebsräten und Gewerkschaften, Streikrecht, usw.).

Wenn Arbeitnehmer nicht mehr ihre Interessen dem Arbeitgeber gegenüber artikulieren und anbringen würden und dürften, würde das zu einer unverhältnismäßigen Verzerrung der oben beschriebenen Situation zugunsten der Arbeitgeber kommen.

Zudem haben Arbeitnehmer in der Vergangenheit (gerade auch bei Großkonzernen) bewiesen, dass sie in Notzeiten durchaus verzichten, um der Firma (also ihren Arbeitgebern) zu helfen.
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04.05.2007 15:42 Uhr von opppa
 
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artefaktum: Was bei der Verzichterei rauskommt, wird jetzt bei der Telekom demonstriert!

Und glaub bloß nicht, das wäre das Ende der Fahnenstange!
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04.05.2007 15:50 Uhr von artefaktum
 
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@opppa: Da bin ich natürlich auch skeptisch.

Ich kenne aber durchaus Beispiele aus dem Mittelstand, wo Lohnzurückhaltung der Arbeitnehmer durchaus Firmen gerettet hat. Danach ist übrigens häufig auch das Geld nachbezahlt worden, auf das zuvor verzichtet wurde. Das kann also u.U. auch wirklich vernünftig sein. Wenn Arbeitgeber natürlich nur zum Verzicht aufrufen, um den Erlös des Unternehmens für sich zu erhöhen, oder vor dem Konkurs nochmal richtig abzukassieren, ist das natürlich ein Unding.
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04.05.2007 17:46 Uhr von jokerb
 
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einige fehler in den news es werden nicht 3000 arbeitsplätze wegfallen sondern 9000 davon allein ca. 3000 in de. es hieß von anfang an 10-15% und ca. 15% sind es ja geworden. bei 60000 mitarbeitern weltweit.
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05.05.2007 15:02 Uhr von opppa
 
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artefaktum: Im Augenblick wird in der gesamten Wirtschaft mit Hochdruck daran gearbeitet, Löhne zu kürzen und Arbeitspensen zu erhöhen.

Der Druck auf die Geschäftsleitungen kommt über den Aufsichtsrat von den Aktionären, die mit den bisherigen Dividenden (noch immer) nicht zufrieden sind!

Die Wirtschaft wird bemüht sein, die Arbeitslosenzahlen so hoch zu halten, daß sie bei Lohnverhandlungen immer darauf hinweisen können, daß auf der Straße genug Arbeitslose stehen, die dieselbe Arbeit billiger machen wollen!

Wenn in Einzelfällen kleinere Unternehmen durch Lohnverzicht der Belegschaft gerettet werden können, ist es sogar möglich, daß sie die Eigentümer, wenn die Schwierigkeiten überwunden sind, sich daran erinnern, wer den Laden aus der Sch***e gezogen hat. Aber das sind Einzelfälle!

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