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Bayern: Studenten wehren sich gegen die neu erhobene Studiengebühr

Zwei Studentinnen haben nun zum Kampf gegen die Studiengebühren geblasen. Die jungen Damen Maria Deingruber aus München und Doris Aschenbrenner aus Würzburg haben sich das Recht der Studenten auf die Fahne geschrieben.

Erreichen wollen sie, dass die kürzlich erhobenen Studiengebühren in Bayern wieder abgeschafft werden. Und sie sind nicht alleine, über 1.000 weitere Studenten und Studentinnen stehen hinter den beiden.

Zündstoff finden sie im in der bayerischen Verfassung verankerten Gleichheitsgrundsatz sowie im Recht auf freie Berufswahl. Danach sollen die Gebühren in den Augen der beiden rechtswidrig sein.


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WebReporter: Dana85
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Bayern, Studie, Bayer, Student
Quelle: portal.gmx.net

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2007 10:17 Uhr von Dana85
 
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Ach die Bayern habens scheen...hier wird für alles Studiengebühren bezahlt und das nicht zu knapp. Mein Studium kostet halbjährlich umgerechnet knapp 600€
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04.05.2007 12:00 Uhr von supertorsten
 
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@Renner: Na, das ist doch klar. Diese Befürworter werden, wie ich befürchte, von der Politik "gesponsert".
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04.05.2007 12:37 Uhr von su.shi
 
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@vorredner: naja, bloss weil einige studenten dafür sind, müßen sie nicht gleich "korrupt" sein. ich denke mal eher, dass sie daran glauben, dass das geld der uni zu gute kommt, und sich damit die studienbedingungen verbessern.
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04.05.2007 13:07 Uhr von hady
 
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@ Autor: "Ach die Bayern habens scheen...hier wird für alles Studiengebühren bezahlt und das nicht zu knapp. Mein Studium kostet halbjährlich umgerechnet knapp 600€"

Was soll das denn bedeuten? Wir zahlen hier in Bayern immerhin seit diesem Semester auch bis zu 500 € Studiengebühren. Zuzüglich der Studentenwerkbeiträge, Semesterticket und einer völlig aus der Luft gegriffenen Bearbeitungs- Verwaltungsgebühr komme ich hier auf 628 € pro Semester. Schön ist anders...

btw: Auch ich hoffen eigentlich, dass sich die Studienbedingungen durch die Gebühr erheblich bessern. Bisher hat sich allerdings noch nicht getan. Und bis sich vielleicht ein positiver Effekt einstellt, werde ich bestimmt nicht mehr an der Uni sein.
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04.05.2007 13:10 Uhr von Gorxas
 
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@unique2910: ich schätze mal, weil das ein gängiger und korrekter Begriff ist
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04.05.2007 13:18 Uhr von mahoney2002
 
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Ich finde, die Gebühren gar nicht mal so schlecht, hält einige Leute bestimmt davon ab das 4 oder 5 Studium anzufangen weil sie nicht wissen was sie wollen.
Meist machen die dann am Ende was ganz anderes und haben die ganze Zeit nur Studienplätze belegt.
Aber leider, sind das meist die Leute bei denen Pappa schön zahlt und Studieren ist ja soooo anstrengend.
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04.05.2007 13:55 Uhr von datr1xa
 
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Belegte Studienplätze hin oder her. Ich find es wichtiger, wenn jedem die Möglichkeit geboten wird, sich weiterzubilden. Vllt. findet sich eine andere Lösung gegen das abgammeln.
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04.05.2007 13:56 Uhr von 240878
 
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die armen studis: was ist mit den ganzen jungen menschen die wegen lehrstellenmangel ihre schulische ausbildungen selber zahlen müssen?
was ist mit den azubis? das reicht nicht zum leben, und im gegensatz zu den studis sind azubis unter der woche durch betrieb oder schule die hände nebenher zu jobben.
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04.05.2007 15:18 Uhr von HEINZMEMBER
 
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Ich sehe das ganz genau so! In D hat jeder ein Recht auf Gleichbehandlung und freie Berufswahl!

Die Studiengebühren sind eine Verschärfung der 2-Klassen-Gesellschaft - man muss es SICH NUN LEISTEN KÖNNEN! Und das kann nun nicht mehr jeder - trotz Krediten und BAFÖG! Denn schon vorher konnte es nicht jeder!
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04.05.2007 15:38 Uhr von KillA SharK
 
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Studiengebühren bekommen NICHT die Unis: sondern die steckt sich erst mal das jeweilige Bundesland ein. Und von dort müssen es die Hochschulen dann einfordern.

Teilweise ist es so, das die Hochschulen trotz der erhobenen Gebühren nach wie vor kein Geld haben.

Da würde ich inzwischen auch eher zu einem Auslandsstudium raten: Da kommt das Geld wenigstens dort an, wo es gebraucht wird.
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04.05.2007 15:50 Uhr von noobgen
 
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Kredit aufnehmen: Also da studierte ja ein vielfaches von dem verdienen was ein normaler arbeiter verdient, sollten diese doch mit den studiengebühren kein problem haben.

Wenn man dann später in seinem studierten Bereich arbeitet hat man doch genug geld um den kredit abzubezahlen.

Wo ist das Problem?

und jetzt sag mir bitte keiner das er aus ideellen Gründen studiert. Es geht doch nur um das Geld was man später verdient!

Wenn es nur um das Bilden geht:
Bilden kann man sich auch in dem man Bücher liest! Dazu muss man nicht in der Uni hocken.
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04.05.2007 16:42 Uhr von hady
 
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@ noobgen: "Also da studierte ja ein vielfaches von dem verdienen was ein normaler arbeiter verdient, sollten diese doch mit den studiengebühren kein problem haben."

1. Kein Studium garantiert einen Arbeitsplatz. Es gibt genügend Hochschulabsolventen, die trotz guter Zeugnisse der Arbeitslosigkeit gegenüberstehen.
2. Ein "Vielfaches eines Arbeiterlohns" verdient man auch nicht automatisch nur weil man vorher an der Uni war. Selbst wenn man einen Job findet.
3. Bis der Studierte vielleicht mit Ende 20 anfängt, wirklich ein Gehalt zu kassieren, haben andere schon 10 oder mehr Jahre lang Geld verdient.

Das sollte man doch bitte beachten, wenn man meint, alle Studenten wären zukünftige Topverdiener, denen die Rückzahlung eines Kredits nur ein müdes Lächeln abverlangt. Das ist mit Sicherheit nicht der Fall.
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04.05.2007 17:37 Uhr von emcm
 
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die Vorlesungen bei uns sind immer noch überfüllt und die Bibliothek hat auch nicht länger auf und vom Studienbüro ganz zu schweigen :) . Jeden Tag bis 12 uhr und Mittwochs zu. Bei uns hat sich nix verändert =]
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04.05.2007 19:40 Uhr von lsdangel
 
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@emcm (btw: PRO Studiengebühren!): Unsere Uni-Bibliothek hat jetzt von 7 bis spätestens 1 Uhr geöffnet.

Hier ein Brocken nützliches Wissen:
Schon jetzt nehmen am Studium vor allem die oberen Schichten teil - 80 bis 85 % aller Studenten (bzw. ihre Eltern) stammen aus den oberen und mittleren Einkommensschichten.
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05.05.2007 00:39 Uhr von Tauphi
 
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hier in nrw: in unserer fachhochschule sind die studentenzahlen deutlich zurück gegangen gegenüber der letzten semester und ich kenne einige, für die die studiengebühren das AUS des studiums bedeuten ...

lang lebe deutschland ... die faulen drecksplagen, deren eltern geld scheissen können, können sich nun weiter im studium langweilen, während diejenigen, die lernen wollen, gucken müssen wo sie bleiben ... pf
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05.05.2007 20:35 Uhr von marshaus
 
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keine chance: wird wie hier in england enden....haufen gebuehren und eine menge studenten die mehr arbeiten muessen und keine zeit zum studieren haben
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05.05.2007 20:58 Uhr von Nessy
 
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gut so: über Jahre haben die Unis Spitzenkräfte hervorgebracht! Und das ohne Gebühren! Und jetzt...da versagen andere...
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06.05.2007 23:47 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmm: ich lebe hier in RLP und hier gibt es zum Glück noch keine Studiengebühren, aber ich fürchte, das ist auch nur noch eine Frage der Zeit. Ich weiss auch nicht, was das soll. Dadurch werden doch nur immer mehr vom studieren abgehalten, wenn die Eltern finanziell dazu nicht in der Lage sind. Und dann studieren irgendwann nur noch die Kinder besser situierter Eltern?
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07.05.2007 10:06 Uhr von Garviel
 
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@KillA Shark / @noobgen: KillA: Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber in BAyern verbleiben die Gebühren abzüglich des "Kreditausfall-Sicherrungsfonds" bei den Unis und dürfen von diesen nur für die Verbesserung der Lehre eingesetzt werden.

noobgen:"Wenn man dann später in seinem studierten Bereich arbeitet hat man doch genug geld um den kredit abzubezahlen. "

Eben nicht. Weil zum einen immer weniger Absolventen in ihrem ursprünglichen Beruf so schnell und so gut unterkommen, dass sie das Geld hätten, um den durch Zins und Zinseszins inzwischen erheblich gewachsenen Kreditberg abzutragen. Außerdem sollen doch soweit ich weiß gerade Akademiker endlich wieder mehr Kinder zeugen und gebären? Wie das gehen soll, wenn ich am Ende meines Studiums einen Haufen Schulden an der Backe habe und deswegen nicht mehr weiter kreditwürdig bin, das frage ich mich schon.

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