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Einwanderungsland Deutschland - neue Daten aus dem Statistischen Bundesamt

Aktuelle Zahlen über die zugewanderte Bevölkerung in Deutschland hat das Statistische Bundesamt veröffentlicht. 2005 lebten unter uns 15,3 Mio Einwanderer und ihre Nachkommen. Höchste Anteile haben Stuttgart und Frankfurt (40%) sowie Nürnberg (37%).

Einwanderer-Kinder unter fünf Jahren stellen in den genannten Städten sogar zwei Drittel ihrer Altersgruppe. Über 60 % der Einwanderer stammen aus Europa, darunter vor allem aus der Türkei, aus Russland, Polen, Italien und den Balkan-Staaten.

Unter diesen "Menschen mit Migrationshintergrund" sind 7,3 Mio Ausländer; 8,0 Mio von ihnen haben dagegen einen deutschen Pass. Sie sind im Durchschnitt geringer qualifiziert und seltener erwerbstätig als die migrationslose Bevölkerung.


WebReporter: neuruebchen
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Daten, Einwanderung
Quelle: www.presseportal.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2007 13:25 Uhr von neuruebchen
 
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Wenn wir nur von den "Ausländern" sprechen, vergessen wir die deutschen Zuwanderer, welche mehr als die Hälfte ausmachen. Die Zahlen zeigen eindeutig, dass wir ein Einwanderungsland sind. Wo es lokale Konzentrationen gibt, ist das auch deutlich spürbar. Einwandererkinder spielen eine immer größere Rolle für den Nachwuchs im Lande.
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04.05.2007 13:59 Uhr von Slippy01
 
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Dann kann es in Deutschland ja nicht so schlecht: sein, wie hier immer behauptet wird...
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04.05.2007 14:21 Uhr von opppa
 
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Slippy01: Die Einwanderer aus Osteuropa und der Türkei bekommen hier, wenn sie Hartz IV beziehen, immer noch mindestens doppelt so viel Geld, wie sie zu Hause für Arbeit bekommen würden!

Wir müssen die Leistungen für diese Gruppen unbedingt noch weiter steigern, damit aus den anderen Ländern noch mehr kommen!

Sarkasmus aus!
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04.05.2007 14:52 Uhr von meinungsfreiheit-2
 
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@ opppa: alle Menschen sind gleich. Da kannst du Türken oder Polen nicht einfach die Hartz IV-Beträge verwehren, den Deutschen aber nicht.

Und auch ohne Erhöhung hätten sicherl. über 90% der Weltbevölkerung mit Hartz IV mehr, als mit ihrer Hände Arbeit in anderen Ländern.
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04.05.2007 15:01 Uhr von plnet
 
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@ meinungs dann sollen auch alle gleichviel arbeiten und gleichviel verdienen...

ach halt, das geht ja nicht

somit muss deine aussage wohl falsch sein...
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04.05.2007 15:35 Uhr von noobgen
 
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nur Vorteile ...: Unsere Kultur bekommt mehr einfluss von anderen kulturen und somit erweitern wir unseren horizont.
Die deutschen Sozialkassen werden so aufgeteilt, das alle Menschen die hilfe brauchen auch hilfe bekommen.
Wir haben Bevölkerungszuwachs.
Mehr potentielle Arbeitnehmer.
usw.

Wäre ja langweilig wenn wir nur in unser kleinen welt leben würden. Multi-kulti rules.
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04.05.2007 15:48 Uhr von opppa
 
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noobgen: 1) Auf die "Bereicherung" unserer Kultur durch Islamisten will ich aber gerne verzichten!

2) Frag mal bei Hartz IV-Empfängern nach, ob die ihre Bezüge noch gerne teilen würden!

3) Die zusätzlichen Arbeitnehmerzahlen sind prima! Die Arbeitgeber brauchen ja immer Argumente, mit den Arbeitslosenzahlen die Löhne noch weiter zu drücken!

4) Ich lebe lieber in einer kleineren, sozial abgesicherten Welt!
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04.05.2007 18:02 Uhr von tiezdriwse
 
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Fakt: 1. haben wir eine Zuwandererung ins Soziale System, kosten ca. 245 Milliarden Jährlich.Na gut... , ein par billigst Arbeitnehmer für die Bonzen.

2. ca. 90% Ausländer in Gefängnissen , auf diese Bereicherung kann ich auch verzichten.

3.Habe ich auch Ausländische Freunde, und die sehen die Probleme genauso,.
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04.05.2007 19:17 Uhr von 240878
 
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die daten bringen nix: was bringen mir irgendwelche zahlen, wo sind die werte von früher, steigen die zahlen, fallen die zahle,...
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04.05.2007 19:49 Uhr von Slippy01
 
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@tiezdriwse: zu 1. da möchte ich gerne eine Quelle zu sehen, scheint mir doch ein wenig sehr hoch.
zu 2. der Ausländeranteil lag bei 22% http://www.innovations-report.de/...
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04.05.2007 19:52 Uhr von WMD
 
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noobgen: Echt langweilig ohne diese Bereicherungen,
News-ID: 665905
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04.05.2007 20:21 Uhr von e-woman
 
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@ Autor: "Über 60 % der Einwanderer stammen aus Europa, darunter vor allem aus der Türkei, "

geht nicht, die Türkei gehört nicht zu Europa
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04.05.2007 20:37 Uhr von reziprok
 
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Die Zahlen zu Bildung und Berufsperspektive: von Personen mit Migrationshintergrund wären noch schlechter ausgefallen, wenn nicht auch alle Deutschen, die erst nach 1950 aus den deutschen Ostgebieten eingewandert sind, dazu gezählt worden wären...

Im Grunde sagt die Statistik so allgemein aber nicht viel aus. Erst wenn für jedes Herkunftsland eine eigene Statistik zur Verfügung steht, kann man die Lage richtig beurteilen und Konsequenzen ziehen. Aber das Ergebnis welche Einwanderer welcher Nation sich überdurchschnittlich gut integriert haben und welche nicht, wissen wir doch eh alle...
Da braucht man ja nur die Augen aufmachen.

Es kommt ja immer darauf an, aus welchem Grunde man sein Heimatland verlässt. Die Iraner haben es verlassen, weil 1979 die islamische Revolution ausbrach und die Islamisten die macht übernommen haben. Daher hat die iranische Bildungselite das Land verlassen. ==> Viele iranische Ärtze in Deutschland

Die Rußlanddeutschen hingegen haben das Land oftmals verlassen, weil sie es in 200 Jahren nicht geschafft haben sich was aufzubauen, was sie zum Verbleiben in Rußland bewegt hätte...
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04.05.2007 20:53 Uhr von jsbach
 
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Habe das heute: um 17.00 Uhr in der TagSchau gesehen und gehört.
Als Statistiker: da ist ja fast jeder fünfte ein Zuwanderer/Auslandsdeutscher/Kinder etc.
Expert sagen ja, ohne Zuwanderung sterben wir Deutschen irgendwann aus, bei der schwächsten Geburtenrate in Europa (?)
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04.05.2007 20:55 Uhr von reziprok
 
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@ jsbach: Mit Zuwanderung sterben wir Deutschen erst recht aus. Deutschland ist dann zwar weiterhin bevölkert, aber von anderen Ethnien...
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04.05.2007 22:52 Uhr von Hier kommt die M...
 
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naja die Quelle ist ja leider nur eine trockene Aneinanderreihung von Zahlen...Statistik eben:)
Und welche Konsequenzen will die Regierung jetzt daraus ziehen, z.B. in Hinblick auf die nicht oder kaum vorhande Schulbildung?
Aber Hauptsache, man hat die Zahlen jedes Jahr mal aufgelistet...
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04.05.2007 23:32 Uhr von Tauphi
 
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15,3 mio zu viel: abgesehen von den 2%, die hier friedlich sind, sich anpassen wollen und unsere sprache auch beherrschen
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05.05.2007 03:52 Uhr von sptx
 
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@Dark-Z: ich weiß ja nicht ob du schonmal in der türkei warst aber als deutsch backpacker kann man dort nicht besser über die runden kommen. Du wartest dort maximal ne viertel stunde das dich jemand mitnimmt und nicht selten sprechen dich auchnoch leute an ob sie dir helfen können. Ich kann dir nur empfehlen soetwas mal zu machen da kriegst du ein komplett anderes bild als das des typischen deutschen touristen der sich sowieso nicht für kultur interessiert. Als tourist wirst du überall nur eine aufgesetzte freundlichkeit zu spüren bekommen eben weil die deutschen dafür bekannt sind das sie erwarten das alle ihre sprache sprechen und das sowieso nichts anders ist als zuhause ausser halt der strand die sonne und der billige alkohol. Die türkei ist inzwischen sowas wie ein geheimtipp geworden für leute die abseits der touri gegenden ohne geld urlaub machen wollen.
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05.05.2007 04:09 Uhr von sptx
 
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ach und Also ich nehme mal an das ihr mit den "deutschen" die Menschen meint dessen Mutter und Vater deutsch sind oder? oder muss die vorherige generation auch deutsch gewesen sein? Oder ist nicht deutsch einfach alles was anders aussieht als ihr? Was ist mit den türkischstämmigen familien die hier schon in der 2. oder 3. generation leben?

Wieso gibt es in Holland kein problem mit immigranten obwohl es dort noch viel mehr gibt als in deutschland?
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05.05.2007 10:51 Uhr von reziprok
 
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Details zu den Nationalitäten: Der Migrationsbericht im Detail:

https://www-ec.destatis.de/...
cmspath=struktur,vollanzeige.csp&ID=1020312

Im Excel-File bei "Tabelle 15%" gibt es die Rubrik:

"15 Bevölkerung nach detailliertem Migrationsstatus, überwiegendem Lebensunterhalt und Geschlecht"

"Erwerbstätigkeit/Berufstätigkeit":

Personen ohne Migrationshintergrund Frauen 35%
Kroatinnen 39.8%
Rumäninnen 38.9%
Polinnen 36.4%
Türkinnen 19.1%
Naher und Mittlerer Osten 14,4 %


Personen ohne Migrationshintergrund Männer 48.6%
Griechen 51.1%
Italiener 50.0%
Türken 38.2%
Naher und Mittlerer Osten 31%


Dafür stellen die Türken schon 7% aller Kinder unter 10 Jahren!


An diesen Zahlen sieht man recht deutlich aus welchen Ländern uns Zuwanderung etwas positives gebracht hat und welche hier wohl übewiegend vom Sozialstaat leben!
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05.05.2007 10:54 Uhr von reziprok
 
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@ sptx: "Wieso gibt es in Holland kein problem mit immigranten obwohl es dort noch viel mehr gibt als in deutschland? "

Das glaubst auch nur Du. Warum wohl wurde Leo van Gogh auf offener Straße von einem Moslem umgebracht? Warum brauchte Ayaan Hirsi Ali ständig Personenschutz, weil sie einen islamkritischen Film mit van Gogh gedreht hatte? Warum war der "rechtsradikale" Pim Fortuyn so beliebt bis auch er ermordet wurde?


In Holland sieht es demographietechnisch ganz düster für die Käsköppe aus... Dort bilden die Marokkaner die größte Problemgruppe.
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06.05.2007 11:36 Uhr von christi244
 
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Oppa: Das sind die offiziellen Zahlen ... die aber letztlich Peanuts sind, gemessen an den gewollten Kontingentzuwanderern. Diese erscheinen nämlich in keiner Statistik und gehen ohne Umschweife in die Sozialleistungen über. Frag mal beim ZdJ nach ... der mindestens 300.000 Leute pro Jahr holen dürfte aus O, garantiert sogar (kann aber sein, dass diese Mindestzahlen mittlerweile etwas niedriger sind, da es ja diesbezüglich damals zwischen Schily und Spiegel eine Diskussion darüber gab). Nur, wesentlich niedriger sind diese Zahlen bestimmt nicht.
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07.05.2007 09:59 Uhr von neuruebchen
 
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@ e-woman: Nur für die Statistik wird die Türkei zu Europa gerechnet. Das ist kein politisches Statement, sondern eine rein rechnerische Zuordnung. Länder die wie Russland oder die Türkei auf zwei Kontinenten liegen, können nicht immer statistisch getrennt werden. Der Aufwand für die Differenzierung in Türken asiatischer/europäischer Herkunft ist zu hoch bzw. nicht sachdienlich. Es gibt eine Landgrenze in Europa und damit ähnliche Bedingungen für den Zugang, vielleicht war dies das entscheidende Argument. Bitte nicht überbewerten!
@reziprok
Wer Migranten vor 1950 mitzählen wollte, hätte riesige Probleme mit den Millionen Vertriebenen aus den "verlorenen Ostgebieten" nach Kriegsende. Wie soll man das differenzieren? Hier musste ein pragmatischer Strich gezogen werden. In der Nachkriegszeit sind kaum "echte" Ausländer zugewandert.
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07.05.2007 19:12 Uhr von borgloh
 
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@Der Klaus: *zustimm*

Mehr brauch ich nicht zusagen als von den meisten als Ultranazi gestempelter ...

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