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Telekom-Hauptversammlung: Chef Obermann unter Beschuss - Panne bei DSL-Netz

Der Konzernchef der Telekom musste sich am heutigen Donnerstag auf der in Köln stattfindenden Hauptversammlung den Aktionären stellen. Dabei verteidigte Obermann seine Pläne bezüglich der Ausgliederung von Personal.

Dabei kündigte Obermann an, auf das Grundgehalt von zwei Monaten zu verzichten. Mit dem Verzicht auf 200.000 Euro will sich Obermann solidarisch zu den betroffenden Mitarbeitern zeigen. Am Rande der Versammlung kam es zu zahlreichen Protesten.

Dabei wurde nicht nur in Köln protestiert, in zahlreichen Bundesländern gab es weitere Aktionen. Und dann gab es auf der Versammlung auch noch eine Panne. Das DSL-Netz fiel für eine Stunde vor Ort aus.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Telekom, Netz, Panne, DSL
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2007 13:58 Uhr von teufelsgeiger
 
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da falle ich: automatisch in meinen zynismus:
der arme verzichtet auf soviel geld. sollte man nicht sammeln für ihn, damit er sich noch seine weckle leisten kann im nächsten monat?
ihm gehts hoffentlich nicht dreckig ohne das geld.
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03.05.2007 14:15 Uhr von valec
 
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ich werd nen Teufel tun in deswegen jetzt schlecht zu machen weil er auf zwei Monats-Grundgehälter verzichtet. 200k sind trotz allem ne Menge Geld und zwei Monatsgehälter sind zwei Monatsgehälter.

Ich werd auch nicht sagen er verdiene zuviel.

Ich will nur seinen Job...
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03.05.2007 15:20 Uhr von Bretonas
 
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Ich möchte auch gerne mal € 100.000 als Grundgehalt haben. Auf die ganzen Boni und irgendwelche Beteiligungen wird ich dann aber solidarischer Weise verzichten.
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03.05.2007 16:58 Uhr von opppa
 
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valec: Der muß uns nicht leid tun! Für die 2 Monate bekommt er doch Hartz IV!

;-)))
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03.05.2007 18:00 Uhr von Pinok
 
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oha: der muss echt ein schlechtes gewissen haben, sonst würde er nicht auf 200000 verzichten, es wird aber noch dauern bis seine fehler raus kommen....
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03.05.2007 18:57 Uhr von Eine_Meinung
 
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Niemand verschenkt Geld: Ich bezweifle aber ganz stark, dass da jemand auf Geld verzichtet. Diese 200.000 werden sicher etwas später über ein Auslagenkonto unbemerkt ihm ausbezahlt. So etwas nennt man dann Publicity. Dieser Schnösel will sich nur pseudo-solidarisch zeigen. Seine Speisen im Restaurant will der trotzdem nicht mit so gewöhnlichem Pöbel wie uns zu sich nehmen. Diese ganze Geschichte ist ein Fake um die Gemüter flach halten zu wollen. Warum kürzt der nicht sein eigenes Gehalt um 10% jeden Monat. Rechnet mal aus wie viele durchschnittliche Gehälter damit fortlaufend zu bezahlen wären. Und das wäre nur das Gehalt eines Kapitalisten. In den oberen Reihen solcher Firmen tummeln sich geradezu die dicken Kapitalisten. Jeder Gehaltsverzicht um 10% und eine Menge Telekommitarbeiter könnten langfristig Ihre Jobs behalten. Aber nein!!!! Lieber sich im Vorstand eine Gehaltserhöhung geben und die kleinen Arbeiter outsourcen. Diese Arbeiter erhalten dann mehr Arbeitszeit für weniger Lohn - und wer nicht mitspielt - fliegt ganz schnell raus. Und das Beste, es fällt nicht auf den Mutterkonzern zurück. Das ist übelster Raubtier-Kapitalismus ohne Anstand zur sozialen Verantwortung.
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03.05.2007 19:13 Uhr von Pinok
 
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@eine meinung: hättest du mal so viel geld, müsstest du auch so süchtig nach geld sein, sonst würdest du nicht dafür so viel arbeiten.

aber dann wärst du garantiert genau so eingestellt, also ist es wohl nicht vermeidbar , dass die großen konzernchefs so geldgeil eingestellt sind.
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03.05.2007 20:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Der Monatsgehalt ist höher als das Jahresgehalt seiner Angestellter.
Die Leute würden gerne auf ihr komplettes Gehalt verzichten und stattdessen nur ein Monatsgehalt von Obermann pro Jahr nehmen ... !
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03.05.2007 22:21 Uhr von Eine_Meinung
 
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@ Pinok: Denke Du hast Recht. Geld verändert den Menschen nachteilig. Aber so lange ich eine arme Sau bin, kann ich auch über Kapitalisten hetzen bis- ja bis ich selbst eins bin
;-)
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04.05.2007 08:39 Uhr von kratz
 
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@ Eine Meinung: Ist dir das Manifest bös auf den Kopf gefallen?
Ich würd auch nicht mit dir "speisen", weil mir bei dem weltfremden Kapitalistengejammere alles im Hals stecken bliebe.
Natürlich verdient der mehr als ein Fliesbandarbeiter!
Stell dir einfach mal vor, du hättest eine Firma (ich weiß, is absurd), und ein dir so verhasster Manager würde deinem Laden ein Umsatzplus von 30% einbringen. Was hätte der dann deiner Meinung nach verdient? 10 € die Stunde?
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04.05.2007 09:17 Uhr von Deluxe2007
 
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DSL Netz ^^: Hab auch ne 16Mbit Leitung von der Telekom und werde am ende des Jahres Kündigen... immer wieder DSL ausfall... Loss probleme beim zocken und und und... echt scheisse was die mit den Leitungen fabrizieren... da hilft noch nicht mal ein Reset der Leitung noch das umswitchen auf einen anderen Port... ist bei mir echt ein dauerproblem und das für 63 Euro im Monat.. nächstes mal ARCOR DSL oder QDSL hauptsache provider mit eigener Leitung... T-Com suckz
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04.05.2007 10:14 Uhr von vendori
 
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@deluxe2007: Du Nase, die meisten mieten sich doch bei der Telekom die Leitungen weil der das Netz gehört und die es betreibt und wartet... was glaubst du warum die teurer ist als die anderen ? so ein Netz am laufen und instand zu halten und erweitern kostet Geld !
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04.05.2007 12:02 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@kratz ich hab eine ganz kleine Firma und deshalb sag ich:
Erstmal soll einer Leistung zeigen, dann ist ein Gehalt von 100 Mille ok.
In Deutschland ist es jedoch gerade Brauch, riesige Managergehälter zu kassieren, den Laden an die Wand zu fahren und dann hohe Abfindungen mitzunehmen.
Wobei viele Sonderzulagen der Geschäftsführer an die Aktien gekoppelt sind - was heisst: schnell mal ein paar Mitarbeiter rauswerfen, damit die Aktien steigen und Sonderzulage kassieren.

Da an der Spitze der Konzerne niemand Einfluss nehmen kann, wird immer nur unten rumgeschraubt. Auch ich weiss nicht wie man das ändern sollte.
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04.05.2007 13:18 Uhr von Deluxe2007
 
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@vendori: Mhhh deine Kenntnise scheinen sich auf 1&1 oder AOL zu beschränken. Es gibt anbieter wie ACOR oder QDSL die eigene DSL Netze haben mit eigenen Backbones usw... aber egal, ich lasse mich gerne belehren wenn diese Anbieter doch kein eigenes DSL Netzwerk hätte, so wie sie es eigentlich Propagieren ^^
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04.05.2007 14:06 Uhr von opppa
 
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Telekom = Abzocke: 1) In den Jahren, als das Ganze noch unter dem Vornamen POST lief, freute sich der Finanzminister in j e d e m Jahr darüber, daß aus der Sparte Telefon Milliardenbeträge an den Fiskus abgeführt wurden, um die die Telekom ihre Kunden beschi**en hatte.

2) Als das dann nicht mehr ging, weil Konkurrenz zugelassen werden musste, wurden dann unter wahnwitzigem Werbeaufwand T-Online-Aktien verkauft. Der Einzige, der daran richtig verdient hat, ist wohl Manfred Krug! Als dann diese "Volks"aktien in den Keller gingen, wurden die Aktionäre eben mal unter tätiger B e i h i l f e der BundesreGIERung enteignet. Den Reibach steckte sich die Telekom, und damit der Hauptaktionär, "unsere" (nicht meine) BundesreGIERung in die Tasche.

3) Und jetzt sind nun mal die Arbeitnehmer dran!


Aber die Hauptsache ist wohl, daß die Dividenden der Telekom und die Gewinnbeteiligung des Managements steigen!

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