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Ein Kaiserschnitt erhöht das Blutungsrisiko bei Folgeschwangerschaften

Britische Wissenschaftler haben in der internationalen Fachzeitschrift für Geburtshilfe und Gynäkologie "BCOG" veröffentlicht, dass durch eine Kaiserschnitt-Geburt das Risiko, Blutungen in Folgeschwangerschaften zu erleiden, beinahe verdoppelt wird.

Gründe für solche Blutungen, die oft für Mutter und Kind lebensbedrohlich sind, können eine vorzeitige Plazentaablösung oder auch eine so genannte "Placenta praevia" sein, bei der die Plazenta ganz oder teilweise über die innere Cervixöffnung geht.

Als Ursache für das erhöhte Risiko sehen die Wissenschaftler Vernarbungen in der Gebärmutter, die nach einem Kaiserschnitt zurückbleiben. Darum sollten Frauen vor einem Kaiserschnitt unbedingt über dieses Risiko aufgeklärt werden.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schwangerschaft, Folge, Erhöhung, Kaiser, Kaiserschnitt
Quelle: news.bbc.co.uk

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2007 14:34 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Hoffentlich steuern diese Ergebnisse endlich mal dem schrecklichen Trend entgegen, dass es immer mehr Kaiserschnittgeburten ohne medizinische Notwendigkeit gibt nur aus Bequemlichkeit oder Angst vor einer normalen Geburt.
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03.05.2007 18:15 Uhr von LinkeKlebe
 
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Seh ich ähnlich: Ja, dass sehe ich ähnlich. Es ist ja grade in Mode, Kinder per Kaiser auf die Welt zu holen, dabei ist das eine gefährliche medizinische OP.
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03.05.2007 20:46 Uhr von Garviel
 
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Ergänzend: muss man dazu sagen, dass das Blutungsrisiko mit der Zeit deutlich abnimmt. Wer sieben Monate nach einem Kaiserschnitt schwanger wird (ist einer Bekannten von mir "versehentlich" passiert), hat ein enormes Risiko, im Sarg zu landen. Wer drei Jahre nach einem "normalen" Kaiserschnitt schwanger wird, sollte dagegen kaum gefährdet sein. Es sei denn natürlich, es hätten sich Verwachsungen gebildet, die Narbe sei sehr schlecht verheilt oder oder oder...

Aber auch bei der natürlichen Geburt gibt´s ja Gefahren ohne Ende. Manchmal muss man sich fast wundern, warum die Natur uns noch nicht eine andere Form des Gebärens ermöglicht hat...

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