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Mai-Kundgebungen: Gewerkschaften prangern "Hungerlöhne" an

Bei den etwa 450 Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Tag der Arbeit haben ungefähr eine halbe Million Menschen für einen gesetzlichen Mindestlohn demonstriert.

DGB-Chef Michael Sommer forderte in Gelsenkirchen einen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde. Millionen würden für Hungerlöhne arbeiten. Sommer: "Das ist und bleibt ein sozialer Skandal."

Nach Angaben des Verdi-Vorsitzenden Bsirske gibt es in vielen Bereichen entweder Tarifregelungen "mit Stundenlöhnen von vier Euro" oder die Flächentarifverträge werden umgangen. Etwa 2,5 Millionen Menschen würden in Deutschland zu wenig verdienen.


WebReporter: urxl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mai, Gewerkschaft, Hunger, Kundgebung
Quelle: de.news.yahoo.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2007 16:35 Uhr von urxl
 
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Meiner Meinung nach sind Mindestlöhne notwendig. Mir kann zum Beispiel keiner erklären, dass aus Konkurrenzgründen Frisöre nur 4-5 Euro die Stunde verdienen können. Wenn alle mehr verdienen, wird halt Haareschneiden teurer, aber in allen Läden.
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02.05.2007 16:57 Uhr von detterbeck
 
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naja: so sehr ich für mindestlöhne bin...

dein beispiel mit dem frisör zieht nicht, denn gerade diese branche leidet heute schon unter den ganzen "privatkünstlern", die ihr können billiger als im laden anbieten. lass die preise mal steigen, dann kannst dir sicher sein, dass die gesamteinnahmen sinken werden!
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02.05.2007 17:37 Uhr von Troll-Collect
 
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@detterbeck: Sehe ich nicht so. Betrachte mal den Stundensatz und wie hoch darin der Lohnanteil ist, da macht sich ein Mindestlohn nicht so bemerkbar.
Und selbst wenn, ist das kein Grund den Beschäftigten einen existenzsichernden Lohn zu verweigern. Die Leute die aus Geiz Arbeitnehmer zu ergänzendem ALG2 zwingen, werden das ohnehin schon machen, andererseits werden viele Arbeitnehmer dann nicht mehr aufgrund von Hungerlöhnen gezwungen sein, schwarz nebenbei zu arbeiten, was somit das Angebot an solchen "Dienstleistern" verringert und den Preis für Schwarzarbeit anhebt.
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03.05.2007 22:13 Uhr von christi244
 
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writingdale: >Schuld: CDU/CSU, die die eifrigsten Verfechter und Betreiber der Schröder´schen Schmutzarbeit hin zum Sozialsturz des Volkes waren und sind.<

Du vergisst hier die Gewerkschaften. Die sitzen nämlich auch in den Aufsichtsräten und halten es wie die drei Affen: Nix sehen, nix hören, nix sagen.
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03.05.2007 22:24 Uhr von SchlachtVati
 
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@ writinggale: "Laßt Euch nicht die Augen und Ohren verkleistern, bleibt wachsam, sucht immer nach den tatsächlichen Ursachen, den wirklich Schuldigen und schrecklichen Wirkungen, die in diesem Land vor sich gehen!"


ohhhh ja ! ;)

der kapitalstock , ist über 11 000 mrd äppelstücke schwääär !

WER ( ja we(h)r denn nun ) bezahlt die die zinsen dafür ?

"""volkswürde""" meinen ja , die zinsen seien nur zu bedienen !
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03.05.2007 23:36 Uhr von Troll-Collect
 
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@christi: Die Mehrheiten in den Aufsichtsräten liegen aber bei der Kapitalseite. Und nicht alle Arbeitnehmervertreter werden von den Gewerkschaften besetzt, worum diese wiederum nicht alle DGB-Gewerkschaften sind.
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04.05.2007 13:43 Uhr von opppa
 
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Wir brauchen mindestens 50% Umsatzsteuer, damit endlich die gesamte Kleinwirtschaft in den Schwarzarbeitssektor umsteigt!

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