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Berlin: Wieder Kinder aus verwahrloster Wohnung geholt

Ein besorgter Nachbar hatte die Aktion ausgelöst, nachdem er "strengen Geruch" aus der Wohnung wahrgenommen hatte. Außerdem verhinderte die Mutter der Kinder jedweden Besuch in deren Wohnung.

Um die 14-jährige Tochter kümmert sich im Moment das Jugendamt. Ein vierjähriges Mädchen befand sich bei Eintreffen der Polizei in einer Kindertagesstätte. Zwei neugeborene Zwillinge sind noch im Krankenhaus.

Wegen des vielen Mülls war die Wohnung für die Beamten kaum betretbar. Aus aufgetürmten Essensresten krochen bereits Maden. Spinnen und Spinnennetze hingen an Decken und Lampen. Das Jugendamt will über den weiteren Verbleib der Kinder entscheiden.


WebReporter: nasa01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Kind, Wohnung
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2007 08:42 Uhr von nasa01
 
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Immer und immer wieder. Verwahrloster Kinder, zugemüllte Wohnungen und so weiter.
Wenigstens hat hier noch ein Nachbar nicht tatenlos zugesehen.
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01.05.2007 10:16 Uhr von christi244
 
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Oh jau Ich gehe mal davon aus, dass diese "Familie" dem Jugendamt auch nicht unbekannt war ... . Mal abgesehen, dass den Jugenämtern mal langsam ernsthaft auf die Füße getreten werden sollte ... Berlin ist wahrlich geeignet, Hauptstadt der Republik zu sein. Der Müll scheint sich dort zu ballen, begonnen beim Politmüll bis hin in die kleinsten Einheiten, genannt Familien! Es ist unfaßbar.

Und ich wette ... auch hier kommt das Jugendamt wieder konsequenzlos raus aus der Geschichte.

"Außerdem verhinderte die Mutter jedweden Besuch in deren Wohnung ..." . Der Polizei hätte sie diesen wohl eher nicht verweigern können bei bestehendem Anfangsverdacht und dem Jugendamt ebensowenig, selbst unter der Voraussetzung der "Anmeldung".

Man sollte sich wirklich langsam einmal Gedanken zu dem Thema machen, dem Jugendamt weiterreichende Befugnisse zu geben, zu denen in erster Linie gehören: Kontrollen ohne Ankündigung durchführen zu dürfen. Was ein Arbeitsamt darf, sollte einem Jugendamt wohl weitaus eher zugestanden werden. Und wenn eine Weigerung erfolgt, so dann halt im Beisein der Polizei.
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01.05.2007 12:31 Uhr von nasa01
 
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@christi244: Dürfen die das nicht eh schon?
Dachte das Jugendamt muss sich nicht anmelden bei Besuchen?
Kann mich auch täuschen.
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01.05.2007 12:38 Uhr von christi244
 
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Nasa: nein, sie dürfen nicht. Es war vor Monaten zwar angedacht worden, den Jugendämtern weiterreichende Kompetenzen zu geben ... dies fiel dann aber wieder unter den Tisch. Sie müssen sagen, wann sie kommen und es muss durchaus nicht sofort darauf eingegangen werden. Sprich: die Zielperson kann auch ohne jegliche Konsequenzen ablehnen.

Was dann natürlich dazu führt, dass sich die Jugendämter immer fein herausreden können, von wegen "nix wissen".
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01.05.2007 14:04 Uhr von henman77
 
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Immer und immer mehr: Gut das es einen aufmerksamen Nachbar gab.
Jetzt bekommen wir die Quittung für unsere Sparpolitik. Wenn die Menschen sich nur noch wegen Hartz IV Kinder anschaffen gehen wir bald ganz zu Grunde.
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01.05.2007 16:00 Uhr von christi244
 
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Primera: Jepp ... von daher wäre es geradezu ein Tritt in den Allerwertesten der Jugendämter, wenn sie durch "Zwangs-Legitimation" zur Besuchsabstattung ihre Hintern bewegen müssten, denn dann könntest Du die entsprechenden Lahmärsche sehr schnell wegen "Amtsvernachlässigung" suspendieren. Da griffe keine faule Ausrede mehr, von wegen: Wir wußten und wir konnten ja nicht!

Ich schließe daraus, Du lebst in Berlin. Menno, wenn dort - auch in Bezug auf Gewalt - die Zustände dort so heftig sind, wie es hier rüberkommt, so frag ich mich, wie Leute wie Du dort überhaupt leben können. Echt!

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