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NRW: 66.600 Jugendliche haben noch immer keinen Ausbildungsplatz

Die Bundesagentur für Arbeit in NRW informierte, dass rund 66.600 Jugendliche im März noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. 39.000 offene Ausbildungsstellen gibt es.

44.000 junge Menschen konnten versorgt werden. Davon haben lediglich 12.800 einen Ausbildungsvertrag unterschreiben können, die anderen Jugendlichen wählten Alternativen.

Insgesamt suchten rund 110.600 Jugendliche einen Ausbildungsplatz. Die so genannten Altbewerber, die im Jahr 2006 oder früher ihren Schulabschluss absolvierten, nahmen dabei einen Anteil von 60 Prozent ein.


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WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Jugend, Jugendliche, Ausbildung
Quelle: www.pr-inside.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2007 09:41 Uhr von Streetlegend
 
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Bei diesen Nachrichten wird mir immer ganz schlecht. Was soll aus den jungen Menschen perspektivisch werden? Und selbst die wenigen, die das Glück auf einen Ausbildungsplatz hatten, müssen zittern, nach der Ausbildung einen Job zu finden. Ein unhaltbarer Zustand! Hier sind die Unternehmen gefragt, denen bewusst werden muss, dass sie auch eine Verantwortung gegenüber der Jugend zu tragen haben.
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30.04.2007 10:30 Uhr von Jimyp
 
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Naja es bleiben aber auch jedes Jahr sehr viele Stellen unbesetzt, weil die Unternehmen einfach keine geeigneten Bewerber finden! Viele haben ja schon mit einfachsten Rechenaufgaben Probleme.
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30.04.2007 10:30 Uhr von Johnny Cash
 
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Wenn: die 66.000 zugeben sind es 100.000. Und die alternativen sind meistens nur Zeitverschwendungen um die Fälle erst mal aufzuschieben.
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30.04.2007 10:34 Uhr von rh1974
 
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schon eine dumm geschichte, jedoch moechte ich nicht wissen, wieviele davon plinsen sind!? eines ist wohl klar, abiturienten sind das bestimmt nicht alle.
manche betriebe stellen lieber keinen lehrling ein, als einen der die bude abfackelt. ...so ist das leben.
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30.04.2007 11:56 Uhr von q.fuchs
 
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Jetzt mal ganz ehrlich Leute: Dass jemand, >der was im Köpfchen hat<, trotzdem keinen Ausbildungsplatz findet, ist ja wohl die Ausnahme. Aus meinem Freundeskreis bin ich einer der wenigen, die das Abitur anstreben, alle anderen haben sich eine Ausbildung gesucht, und gefunden. Undzwar jeder einzelne von ihnen.

Wenn man bedenkt, dass wir in NRW ca. 19 Millionen Einwohner haben, ist der Deppenanteil sicherlich gleichfalls recht hoch, und da wundert diese Zahl doch niemanden.
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30.04.2007 12:10 Uhr von Ronin3058
 
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@Terrorstorm: unzeitgemäße Schulbildung?

Wenn Bewerbungen in den Papierkorb wandern, weil sie haarsträubende Rechtschreibfehler enthalten - klar, dann ist die Schulbildung schuld, weil das ja nie drankam...

Wenn man sich an Integralrechnungen blödrechnet, dann aber noch nichtmal einen Dreisatz hinbekommt (denn man übrigens auch lernt) - klar Schulbildung schuld...

Nur weil es unflexible Vollidioten gibt, die ihr Wissen nicht mal anders einsetzen können als stur auswendig gelernt, soll die Schule dran Schuld sein?
Falsch!

Und was das für Jobs sind?
Ein Beispiel:
Ein Bäcker in meiner Nachbarschaft sucht Auszubildende, er zahlt recht gut (weit übertariflich) - was bekommt er?
Nix.
Nur ein paar Vollidioten, die keinen Dreisatz können (ups, da wars wieder, den braucht man ja doch... ^^ )
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30.04.2007 12:59 Uhr von myfurde2
 
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Lauter Problembären ähm Problemjugendliche.

Wie schon die anderen hier geschrieben haben, handelt es sich fast ausschließlich um Leute mit "schlechten" oder keinen Schulabschlüssen, die es nicht schaffen eine Bewerbung fehlerfrei zu schreiben oder zum Vorstellungsgespräch mit "Hey Yo Alta was geht" kommen.

Leider kann weder der Staat noch die Wirtschaft da viel machen, wenn:

1. Die Bereitschaft zu lernen fehlt (Schule ist scheisse und uncool)
2. Die Breitschaft sich zu engagieren fehlt.
3. Die wesentlichen Umgangsformen fehlen.

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30.04.2007 13:15 Uhr von swald
 
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Gar nicht so schlecht: Wenn die 60 % Altbewerber nicht wären gäbe es schon fast besetzungsprobleme.

Weiterhin stellt sich die Fragen wie viele der Bewerber keinen Schulabschluss haben, bzw. mehrer unentschuldigte Fehltage im Zeugnis stehen haben.
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30.04.2007 13:21 Uhr von Bilbo Skywalker
 
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66600? 666 Die Zahl des Teufels

AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
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30.04.2007 13:42 Uhr von Maverick Zero
 
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Immer ist ein anderer schuld Meine Freundin (20) bekommt zur Zeit in der (Berufs-) Schule beigebracht, wie man sich bewirbt. Ganz ehrlich: Würde hier bei mir im Betrieb eine solche Bewerbung ankommen, wie sie von der Lehrerin meiner Freundin empfohlen wird, dann würde diese Bewerbung direkt in "Ablage P" verschwinden. Da stehen Sätze und Formulierungen drin, das ist schon direkt peinlich. Chance auf ein Einstellungsgespräch: 0. Hier müssten erst mal die Lehrer geschult werden.

Natürlich repräsentiert dieser Fall nicht die Mehrheit, aber es gibt genügend Jugendliche, die gerade wegen solchen Fehlern Probleme haben / haben werden.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch die Situation, dass Eltern auf (Grundschul-)Lehrer einreden und diese sogar bedrohen (!), weil die letzte Klassenarbeit zu schwer war und klein Max eine 2-3 (!) hatte. Deswegen MUSS die nächste Arbeit leichter werden, damit klein Max ohne viel zu lernen wieder auf die geforderte 1 kommt. Dass durch dieses Prinzip Max nicht allzuviel lernen wird ist relativ klar. Als dann ein nichtbestechlicher Lehrer kommt und die Entscheidung fallen soll, ob Max aufs Gymnasium kommt oder nicht, da gucken alle in die Röhre: Max hatte doch immer 1er, warum kann er denn jetzt nichts? Max geht jetzt auf die Hauptschule. (So geschehen im Bekanntenkreis)

Es gibt noch viele andere Baustellen, an denen so einiges schiefläuft - myfurde hat da beispielsweise eine weitere angesprochen. Mangelnde Rechtschreibkenntnisse und Umgangsformen können einem bei der Bewerbung das Genick brechen. Das scheint vielen Jugendlichen aber nicht klar zu sein.
Vielleicht wollen sie auch gar nichts davon wissen. Zu anstrengend, zu merkwürdig, und Schule / Lernen ist eh doof.
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30.04.2007 17:49 Uhr von Aurinko
 
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@myfurde: mit Deinen 3 Punkten hast Du durchaus recht.... Aber woran liegt das denn alles? An den Jugendlichen? Bestimmt nicht!

Ich fand Schule auch doof und hatte so gar keine Lust dazu. Aber: meiner Erziehung sei dank, hab ich Lehrer noch als Autorität betrachtet. Noten hatten noch einen Wert. Und die Lehrer haben auch wirklich versucht uns was beizubringen... und zwar nicht nur halbherzig so wie es jetzt oft der Fall ist.

Ich hab nen guten Abschluß gemacht... Auf´m Zeugnis stand lediglich eine 3... (der Rest natürlich besser).Trotzdem hatte ich schwer was zu finden. Und noch schwerer war die Suche nach nem Job als ich mit der Ausbildung fertig war. Das ging soweit, dass ich mich erstmal ins Ausland verkrümelt habe...

Das Ganze ist jetzt ca. 8 Jahre her... Und ich glaube kaum, dass die Situation auf dem Arbeitsmarkt seitdem besser geworden ist.
Meiner Schwester ging es z. Bsp. ganz ähnlich... sie hat inzwischen zwar was, hat aber auch fast 2 Jahre gedauert...

Man sollte hier nicht alles den Jugendlichen zuschieben... Ich meine, wenn man immer nur Bananen füttert, kriegt man halt nur Affen.
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01.05.2007 11:36 Uhr von Luzifers Hammer
 
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@ Aurinko: @Man sollte hier nicht alles den Jugendlichen zuschieben... Ich meine, wenn man immer nur Bananen füttert, kriegt man halt nur Affen.

Affen essn gar nicht so gerne Bananen.
Must du mal mehr Ruhrpottschnauzen gucken.*g*

Zum Thema
Mal nebenbei haste mit Hauptschulabschluss keine Chance , weil du für die Arbeitgeber zu jung bist.
Da müssen sie ja das Jugendschutzgesetz einhalten und genau das wollen sie umgehen.
Andererseits sind fiele wirklich zu blöde ein Loch in den Schnee zu pissen,ausser du drückst denen ne Playstation oder ein Handy in die Hand.
Da sind sie alle Profis.
Ausserdem suchen die meisten doch eine Beschäftigung(Bürojob) und keine Arbeit(Handwerk)
Ja und wer ist schuld ?
Medien,Lehrer,Eltern oder die Gesellschaft ?
Gleichgültigkeit und Ignoranz ?

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